Seit dem 3. Dezember präsentiert das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn eine umfassende Ausstellung über argentinische Dinosaurier. Die Urzeit-Echsen lösten bislang eine so große Begeiterung aus, dass in der ersten Märzwoche bereits der 100.000. Besucher begrüßt werden konnte. Wer sich die urzeitlichen Echsen noch nicht vor Ort angesehen hat, kann dies bis zum 6. Juni nachholen.
Unter dem Titel „Dinosaurier – Giganten Argentiniens“ lässt sich unter anderem der größte Pflanzenfresser der Welt bestaunen. Mit 40 Meter Höhe und 8 Meter Länge wirkt der Argentinosaurus jedoch trotz friedlicher Graserei alles andere als harmlos. Richtig furchteinflößend gerät deshalb erst recht der Gigantosaurus als größter bekannter Fleischfresser der Erdgeschichte. [...mehr]
Fünf Jahre Stillschweigen sind für eine Band, die es eigentlich gar nicht gibt, kaum etwas Besonderes. Denn die „Gorillaz“ führen bekanntlich ein Leben als animierte Comic-Figuren und halten laut Guinness-Buch den Rekord als erfolgreichster virtueller Act. Gerade ist mit „Plastic Beach“ ihr drittes Album erschienen.
Dass hinter den kantigen Mitgliern der Gorillaz, die lediglich auf dem Papier existieren, „Blur“-Frontmann Damon Albarn steht, weiß man zwar, das ändert aber nichts daran, dass die Band ein konsequent virtuelles Projekt bleibt. Albarn hatte sich einst mit dem Comic-Zeichner Jamie Hewlett zusammen getan und ein Figurenquartett konstruiert, das irgendwo zwischen Melancholie und Parodie pendelt. [...mehr]
“Troja - die Tanzshow” wird vom 07. bis 11. April in der Münchner Zenith Halle aufgeführt. “Troja” ist nach “Sultans of the Dance” und “Fire of Anatolia” bereits die dritte Inszenierung des türkischen Choreographen und Show-Produzenten Mustafa Erdogan.
Um die antike Stadt Troja ranken sich etliche Mythen. Die Legenden erzählen von Intrigen, Verrat, Liebe und Leidenschaft. Dem Publikum wird ein mitreißendes Spektakel geboten. Über Hundert Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt in faszinierenden Kostümen mit gewaltigen Kopfbedeckungen, opulente Musik und Lichteffekte erschaffen ein einzigartiges Bühnenbild, welches die Zuschauer in seinen Bann ziehen wird.
Nicht wenige US-Schauspieler leisten sich den Luxus, nebenher auch noch Musik zu machen. In den meisten Fällen jedoch ist das Talent eher mäßig, und so ernsthaft die Absichten auch sein mögen, die Erfolge sind es nicht. Mit erstaunlicher Beharrlichkeit verfolgt mit Kevin Costner ein fast vergessener ehemaliger Superstar derzeit seine musikalischen Ambitionen. Ab März ist er mit seiner Country-Band „Modern West“ sogar auf Deutschland-Tournee.
Ende der 80er und Anfang der 90er war Kevin Costner so etwas wie das gute Gewissen des US-Kinos, geradlinig und immer für die gute Sache engagiert - eine Rolle, die heute in erster Linie George Clooney ausfüllt. Irgendwann muss ihm die ganze Sache massiv zu Kopf gestiegen sein. Katastrophale Millionenflops, Filme, die niemand sehen wollte, und schon war der einstige Superstar aus dem Rennen. Rollen blieben aus, und Costner verschwand lange Zeit fast ganz aus dem öffentlichen Bewußtsein. [...mehr]
Auf eine wirklich lange Tradition blickt sie zurück, die „Große Kunstausstellung Düsseldorf“, die unter diesem Namen seit 1906 zumeist alle 2 Jahre stattfindet. 157 Künstler stellen dieses Jahr ihre Werke vor und ermöglichen so einen Überblick zum bildküstlerischen Schaffen in NRW. Die Ausstellung findet bis zum 14. März im Museum Kunst Palast statt.
Rund 300 Werke aus den Bereichen Malerei, Graphik, Plastik, Objekt, Installation, Photo und Video gibt es auf der diesjährigen „Großen Kunstausstellung NRW“ im Düsseldorfer Kunstpalast zu sehen. Die Schau wird von den Künstlern selbst betrieben und hat keinen eigenen Kurator. Eine ausgewogene Mischung zeigt bekannte und bisher unbekannte Namen, darunter auch einige Vertreter aus den benachbarten Bundesländern und den Niederlanden. [...mehr]
Keine Sorge, Scooter haben hiermit nichts zu tun, auch wenn ihr Schlachtruf im Titel auftaucht. Seit 2003 wird das Musical über die Hexen von Oz am Broadway gespielt und gehört weltweit zu den erfolgreichsten Bühnenproduktionen überhaupt. Wer bisher noch nicht zu den Millionen von Zuschauern gehört, die dem Komponisten Stephen Schwarz Unsummen von Dollars in die Taschen gespielt haben, kann das ab dem 8. März im Oberhausener Metronom Theater nachholen.
Die Geschichte des Mädchens Dorothy, das sich in ein Land über dem Regenbogen träumt, hat seinen festen Platz im kollektiven amerikanischen Bewußtsein. „The Wizard of Oz“ gehört zu den beliebtesten Klassikern des US-Kinos, und selbst eine misslungene Fortsetzung konnte dem Original nichts anhaben. Der Film von 1939 hatte bereits eine ganze Reihe von Gesangseinlagen, von denen einige echte Evergreens wurden. Was lag also näher als eine Musical-Fassung? [...mehr]
Seit 2008 betreibt die (Kunst)historikerin Dr. Gerhild H. M. Komander das Forschungsprojekt Frauen in Berlin und beschäftigt sich intensiv mit dem Stellenwert und den Leistungen, die sie innerhalb und außerhalb der Frauenbewegung für die Stadt erbracht haben. Regelmäßig bietet sie auch Führungen und Stadtspaziergänge zu dem Thema an – nicht nur für interessierte Frauen!
Frauenleben in Berlin – ein Streifzug am Internationalen Frauentag
Frauen im Stadtbild Berlins findet man eher selten, sieht man mal von Göttinnen und Heiligen wie der Viktoria auf dem Sockel der Siegessäule ab. Ganz genau 3 Frauen widmete man für ihre besonderen Leistungen ein Bildnis: Königin Luise, Rosa Luxemburg und Käthe Kollwitz.
Doch wo waren die anderen Frauen? All die Königinnen und Prinzessinnen, Künstlerinnen und Intellektuellen? In der Mitte der Hauptstadt lebten sie nebeneinander und mussten doch auch miteinander in Berührung kommen? Auf einem geführten Stadtspaziergang im Frühling durch den Bezirk Mitte rund um den Hackeschen Markt, Spandauer Straße und Unter den Linden veranschaulicht Dr. Gerhild Komander die Frauengeschichte der Stadt, die in ihren frühen Jahren eher eine untergeordnete Rolle spielte. Die Leben von Komponistin Anna Amalie - Prinzessin von Preußen, Kurfürstin Dorothea und Louise Henriette oder aber Pianistin Fanny Hensel, deren Bruder Felix Mendelssohn Barholdy als Komponist in die Geschichte einging, eine Karriere, die ihr verwehrt blieb.
Die Stadtführung Frauenleben in Berlin – Ein Streifzug durch Berlin findet passend zum Internationalen Weltfrauentag am 7. März statt und dauert ca. 2 Stunden. [...mehr]
Warum bloß eine gewöhnliche Lesereise veranstalten, wenn es auch größer geht? Wo andere Autoren lediglich damit glänzen, dass sie ihre aktuellen Bücher live zu Gehör bringen, setzt Frank Schätzing gleich auf eine Multimedia-Show und tourt damit durch die Republik. Angesetzt sind 15 Termine ab dem 24. Februar.
Der Kölner Bestsellerautor Frank Schätzing macht kein Geheimnis daraus, dass bei einem neuen Buch das Schreiben für ihn eher Pflichterfüllung ist. Das eigentliche Vergnügen sei die Recherche, und die fällt bei dem ehemaligen Inhaber einer Werbeagentur durchaus umfangreich aus. Im Fall von „Der Schwarm“ flossen die Ergebnisse gar in ein eigenes Sachbuch ein, das auf den Roman folgte. Im Fall von „Limit“ verarbeitet Schätzing seine Vorarbeiten zu einer Multimedia-Show. [...mehr]
Als der Gitarrist Lee Smith 1988 in einem Musikladen in Adelaide nach einem Keyboarder und Sänger suchte, die zusammen mit ihm ausschließlich Titel des britischen Kultensembles Pink Floyd covern würden, hätte er wohl kaum gedacht, dass er auf dem besten Weg war, die erfolgreichste Tribute-Band seiner Idole ins Leben zu rufen. Inzwischen tourt „The Australian Pink Floyd Show“ regelmäßig um den ganzen Erdball. Im März steht auch Deutschland wieder auf dem Spielplan.
Tribute-Bands sind nicht selten kostengünstige Ersatzversionen der Originale, die in den allermeisten Fällen ihr Leben lang als Hauptattraktor auf Stadtfesten und ähnlichen Lokalveranstaltungen auftreten. Ganz wenige nur schaffen es auch in die großen Hallen und erhalten den Segen eingefleischter Hardcore-Fans. Noch seltener aber werden sie gar mit dem Gütesiegel ihrer Vorbilder versehen. Zu den seltenen Ausnahmen gehört seit mittlerweile über zwei Jahrzehnten „The Australian Pink Floyd Show“. [...mehr]
Im Zweijahresrhythmus zieht es prominente Autoren in die Eifel, wo ein Literaturfestival der besonderen Art auf sie wartet. Zum mittlerweile 9. Mal werden auch 2010 wieder Lesungen mit hochkarätigen Namen an ungewöhnlichen Orten stattfinden und die gut etablierte Tradition des Eifel Literatur Festivals fortführen. Beginn ist der 23. April.
Dass die Ursprünge der größten Literaturveranstaltung von Rheinland-Pfalz im Schalterraum einer Bank liegen, würde man wohl eher nicht vermuten. Der Germanist Josef Zierden hatte dort 1994 die Idee und wollte eigentlich nur ein bescheidenes Begleitprogramm zu seinem Buch „Die Eifel in der Literatur“ ins Leben rufen. Heute ist die Veranstaltung das größte ehrenamtlich organisierte Festival des Bundeslandes. [...mehr]