Das neue Jahr ist noch recht jung, doch für gute Konzerte ist es nie zu früh. Und wer sich noch nicht so sicher ist, für welchen Act er sein schwerverdientes Geld ausgeben sollt, darf an dieser Stelle getrost auf Hilfe hoffen.Alicia Keys ist mit ihrem noch frischen Album “As I am” auf Tournee und gastiert am 04. Februar in der Frankfurter Festhalle und am 13.03. in der Color Line Arena in Hamburg. Eine Performance auf die man sich einfach nur freuen darf. Noch sind Tickets verfügbar, doch sollte man sich darauf nicht zu lang verlassen…
Das Album der 9-fachen Grammy-Preisträgerin ist seit dem 09.11.07 auf dem Markt und die Hit-Single “No One” rangiert nach knapp vierzehn Wochen noch immer auf Platz 1!!! der Billboard Charts. Über den anhaltenden Erfolg ihrer vorherigen Alben, brauche ich wohl nicht zu viele Worte verlieren. Überall dort wo die ersten Takte von “If I ain’t got you” angespielt werden, kriegen selbst die harten Jungs diesen glasigen Blick…
In einem Interview erklärt die Musikerin, dass sie sich vor allem mit der Musik der 70er verbunden fühlt. An den Platten von solch großartigen Musikern wie Curtis Mayfield, Donnie Hathaway oder Marvin Gaye, schätze sie die persönliche Haltung, die aus den Stücken spreche. Sie seien voller Spiritualität und zugleich auch politische Statements. Durchaus ein nicht geringer Anspruch, dem man sich als Musiker aussetzt, misst man sich an derartigen Vorbildern. Mit Alicia Keys trifft man jedoch auf ein Talent, dass den Wert von guter Musik zu schätzen weiß.
Dürfen wir uns tatsächlich schon auf den Frühling freuen?
Oder ist lieber noch etwas Zurückhaltung angebracht?
Unsinn- denk’ ich mir. Kommt die Sonne raus, bin ich auch bereit, sie gebührend zu empfangen. Mit Sonnebrille und MP3-Player ausgestattet genieße ich die nun länger werdende Tage. Selbst das morgendliche Aufstehen, fällt nur noch halb so schwer…Wie auch immer, die Menschen genießen es endlich wieder draußen unterwegs zu sein und in der Stadt liegt eine erwartungsvolle Stimmung in der Luft. Und das nicht nur, weil dieser Jahreszeit so gerne eine besondere Flirtoffenheit nachgesagt wird.
Schlendernd, mit wachen Sinnen die Umgebung wahrnehmen, darin liegt für mich der Reiz. Auch wenn die Wettervorhersagen noch nichts versprechen können, die triste und nass-kalte Zeit liegt mit Sicherheit hinter uns. Da nehme ich ganz gerne noch gen 0°C tendierende Temperaturen am frühen Morgen entgegen.Auch die Städte zeigen sich von ihrer besten Seite. Die ersten Außenterrassen werden eingeweiht und die Stadt wirkt in dem Frühlingslicht wie frisch geputzt. Das ist die beste Zeit, um durch die Straßen zu flanieren, ohne Ziel einfach nur um der angenehmen Situation willen.
Spazieren gehen am Rheinufer, Tee trinken auf dem eigenen Balkon oder einfach nur auf einer Bank sitzend die Sonne zu genießen. Was auch immer an lästigen und unbequemen Pflichten den Alltag erschweren, die aufkeimende Hoffnung auf den Frühling, macht das wett?
…wären zum Besipiel Whistle down the Wind von Andrew Lloyd Webber, da es eine uninteressante und kitschige Thematik behandelt. Die Geschichte ist nicht einmal in sich zusammenhängend geschrieben und einfallslos obendrein wohl der einzige Flop von ihm, der zum Glück nie in Deutschland erschien.
Ein weiteres Musical, welches von Zuschauern vielleicht als gut aber nicht als überragend bezeichnen kann ist Sunset Boulevard.
Über Cats spalten sich die Geister: die einen bezeichnen es als einfach nur genial, die anderen nennen nur Memory als ein schönes Lied innerhalb einer faden Story. Doch gerade dieses Musical würde ich sehr gerne sehen, gerade weil es so uneindeutige Meinungen darüber gibt und wenn es so langweilig ist - wie hat es es dann zu solch einem Erfolg gebracht?
Für die meisten Musical-Gänger sind generell Evita, Cats und Hairs zu schnöde, da sie nur entweder mit Besetzung oder mit einzelnen Liedern überzeugen.
Das muss nicht jedermanns Ansicht sein, ich würde mich eher der Meinung des Musical-Librettisten und Übersetzers M. Kunze anschließen, dass es keine dumme Musik gibt. Man sollte sie sich erstmal anschauen, denn im Endeffekt ist jedes Musical ein Kunstwerk. Und ist es nicht gerade diese Form der Musik, die sowohl Oper und Theater in sich vereint und die damit alle Gesellschaftsschichten anspricht? [...mehr]