Beiträge vom: März, 2008

Autor: Hendrik

Die römische Epoche gilt unter Historikern als die wahrscheinlich bedeutendste der europäische Geschichte. Kaum eine andere Weltmacht konnte so viel Einfluss auf die Entwicklung des Kontinentes nehmen, wie es zur Zeit des Römischen Reiches gewesen war. Abgesehen von der Tatsache, dass im Mittelalter eigentlich ein kultureller Rückschritt erfolgte, war das Römische Reich auf vielen Gebieten innovativ und führend.

Da auch Deutschland nicht nur südlich der Limes-Grenze, sondern auch linksrheinisch von der römischen Kultur beeinflusst wurde, ist eine logische Schlussfolgerung, sich auch dieser Epoche ausführlich zu widmen. Einen wertvollen Beitrag zur Erkenntnisgewinnung liefert der Archäologische Park in Xanten. Anhand der Nachbildung original römischer Bauten wird Geschichte wieder lebendig. Jahrelange Forschungen waren die Grundlage für die Nachbauten, die für Besucher des Parks zu begehen sind und ihnen so einen gesamtheitlichen Eindruck über die römische Architektur vermittelt.

Zu den Rekonstruktionsbauten im Park zählen Wohnungen, Tempel, Amphitheater, Herbergen, Stadtmauern und Tore. Sie unterscheiden sich überhaupt nicht von den Originalbauten zur Zeit des Römischen Reiches und geben auch in ihrem Innern sehr viel vom alltäglichen Leben Preis. Ähnlich wie zur heutigen Zeit war das Reisen bei vielen Römern ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Um ausgiebig Handel zu treiben, musste man in ferne Regionen reisen, sich dort eine Wohnung mieten und sich mit den dortigen Gegebenheiten vertraut machen. Wie eine solche Herberge ausgesehen hat, welche Vorzüge sie besaß, lässt sich alles im Archäologischen Park entdecken.

Durch die zahlreichen Veranstaltungen, die das gesamte Jahr über in regelmäßigen Abständen stattfinden, wird der Themenpark auch für Kinder interessanter. Dort können sich selbst die Kleinsten unter ihnen mit der Lebensweise der Römer vertraut machen. Beispielsweise wird ihnen typisch römischen Essen gereicht oder sie können römischer Kleidung flanieren – erlebte Geschichte pur.

Der Archäologische Park in Xanten leistet einen wichtigen Beitrag zur Geschichte, da gerade links des Rheins zahlreiche Städte einen römischen Ursprung haben - Xanten steht exemplarisch dafür.    [...mehr]


Autor: Sandra

Das Rheinische Landesmuseum in Bonn zeigt vom 13. März bis zum 10. August ‘08 eine Mitmachausstellung für Familien und Kinder von 6 - 12 Jahren. In der Ausstellung wird den Besuchern die Gelegenheit gegeben sich mal auf ein Erlebnis mit der Zahlenwelt einzulassen.

Das Rheinische Landesmuseum, Bonn

An zwölf Stationen erwarten einen kleine Aufgaben oder es werden Objekte vorgestellt, anhand derer sich die jeweilige Ordnungszahl erschließen lassen kann. Jede dieser Zahlen birgt einige Geschichten in sich und davon handelt die Ausstellung. Warum hat das Jahr ausgerechnet 12 Monate? Dabei steht die körperliche Wahrnehmung im Vordergrund, wie zum Beispiel bei der Station 2. Dort sehen sich die Kinder einer überdimensionalen Brille gegenüber, in deren zwei Brillengläser, sie sich spiegeln und feststellen, wie häufig sich die 2 an ihrem Körper wieder findet. Sehr anschaulich und vor allem für Kinder spannend aufbereitet, erklärt die Ausstellung auch die historischen und mythischen Zusammenhänge unserer numerischen Ordnung.

Zahlen

Begonnen bei dem nachgebauten Sternzeichen bis hin zu den Wochen- und Monatsnamen und ihren göttlichen Namensgebern, erklärt sich im Laufe des Rundgangs wie sehr die Mathematik das alltägliche Leben durchzieht und es ordnet. In einem Vorführraum wird ein Film mit Sachgeschichten zu dem Thema Zahlenkult aus der Sendung mit der Mausmit dem beliebten Armin Maiwald gezeigt.

Der Mathelehrer

Auch wenn es für einige kaum vorstellbar ist, Mathe kann auf diese Weise nahegebracht- tatsächlich Spaß machen! Anschließend kann man sich in einem besonderen Bereich noch den Herausforderungen anspruchsvoller Knobelaufgaben stellen. An kleinen Tischen warten einzelne Holzklötze darauf, zu Kuben zusammengesteckt zu werden, oder geometrische Flächen sollen ihrer Farbe entsprechend angelegt werden. Wer kein Freund von Knobeleien ist, sollte lieber im Eingangsbereich einen Kaffee trinken und auf die Familienangehörigen warten. Wichtig für interessierte Besucher ist zu wissen, dass der Besuch der Ausstellung nur mit einer Führung möglich ist, diese lassen sich entweder buchen oder aber man findet sich zu den regelmäßigen Führungstermine in der Vorhalle des Museums ein.

Rheinisches Landesmuseum

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Autor: Sandra

 

Anti-Rassismus

Diesen Freitag begehen die Christen der Welt feierlich in Gedenken an den Tod von Jesus Christus. Doch nicht nur in religiöser Hinsicht ist der Karfreitag ein bedeutsames Datum, auf diesen Tag fällt auch der INTERNATIONALE ANTI-RASSISMUSTAG.

Sharpeville, 1960

Dieser Tag geht zurück auf einen Protestmarsch in Südafrika am 21. März 1960, bei dem über 20.000 Menschen in Sharpesville bei Johannesburg gegen die derzeitigen Passgesetze und die Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung demonstrierten. Initiert wurde die friedliche Demonstration von dem PAN AFRICANIST CONGRESS (PAC), der zu einem friedlichen Protestmarsch ganz im Sinne des zivilen Ungehorsam aufgerufen hatte. Der Demonstrationszug wurde jedoch von der Polizei gewaltsam aufgehalten, indem sie in die Menschenmenge feuerten und dabei 69 Menschen ums Leben kamen und über 180 Menschen verletzt wurden.

Boykott ApartheidDer PAC wurde darauf hin verboten, der Notstand ausgerufen und zahlreiche Oppositionelle verhaftet. Allerdings führte dieses Ereignis auch zu einer verstärkten internationalen Kritik an dem Apartheid-Regime, womit die Isolierung der Regierung Südafrikas losgetreten wurde, die letzten Endes zu dem Ausschluß Südafrikas aus den Commonwealth of Nations führte. 1966 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 21. März im Gedenken an das Blutbad in Sharpeville zum „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung“. In Südafrika selbst gilt dieser Tag als South African Human Rights Day”.
Der 21. März ist demnach ein bedeutsamer Tag für die Menschenrechte, der an die weltweiten Demütigungen und Leiden gemahnt, denen viele Menschen in Folge rassistischer Diskriminierung nach wie vor noch ausgesetzt sind.    [...mehr]


Autor: Hendrik

St. Petersburg flickr©wili hybrid

Aufgrund der politischen Konstellation in Europa gab insbesondere in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert zu einem regen Kulturaustausch zwischen Berlin und St. Petersburg. Die engen Beziehungen zwischen Preußen und Russland, die nach der Vertreibung Napoleon entstanden sind, wurden mit der Heirat von Charlotte von Preußen und Zar Alexander I. weiter vertieft.

Charlotte, die später unter dem Namen Alexandra Feodorowna den orthodoxen Glauben annahm, förderte die Freundschaft zwischen dem Zar Alexander König Friedrich Wilhelm III. sowie Königin Luise, so dass die staatlichen Beziehungen schon auf gegenseitigen Sympathien beruhten. Diese Epoche, die durch die Ausstellung näher beleuchtet wird und kaum in Schulbüchern Erwähnung findet, war ein Segen für den Kulturaustausch beider Staaten.

Die Spuren jener Zeit lassen sich noch heute in Berlin und seiner Umgebung beobachten. Der Alexanderplatz, einer der beliebtesten Plätze der deutschen Hauptstadt, verdankt der intensiven Freundschaft seinen Namen. In Potsdam wurde gar ein russisches Dorf (Alexandrowka)mit einer orthodoxen angelegt, währenddessen die berühmte Sommerresidenz Peterhof von Nikolaus I. in Russland nachempfunden wurde. In den künstlerischen und intellektuellen Austausch waren die geistigen Größen jener Zeit aus beiden Staaten involviert, so waren Alexander von Humboldt und Wassily Shukowski, Architekten wie Wassily Stassow und Karl-Friedrich Schinkel, Maler wie Franz Krüger und Grigori Tschernetzow daran beteiligt.

Unter dem Titel „Macht und Freundschaft. Berlin – St. Petersburg 1800–1860“ wurde im Berliner Martin-Gropius-Bau ein eindrucksvolles Stück deutsch-russischer Geschichte zusammen getragen, dass es sich anzuschauen lohnt. Besonders Schüler könnten die Ausstellung als Lernhilfe für Unterricht nutzen.    [...mehr]


Autor: Sandra

Erinnert sich jemand noch an die Zeit, in der man sich bei dem Plattenhändler seines Vertrauens stundenlang durch die Sammlung hören konnte? Es muss schon sehr, sehr lange her sein…

Dusty Digital by Unhindered Talent, www.flickr.com

Ich kann mich noch nicht mal mehr daran erinnern, wann ich eine Neuveröffentlichung auf Vinyl erstanden habe. Ich bin ein Kind der 80er Jahre. Police, Michael Jackson und Cure durften auf keiner Party fehlen. Diese Standards galten ebenso für die heimische Plattensammlung. Wohlgemerkt gehöre ich nicht zu denjenigen, die eine Plattensammlung vorweisen können, deren Umfang schon nicht mehr in zwei Koffer passt. Doch als wir schließlich von der CD überrascht wurden, veränderte sich bald auch unser Musikkonsum. Wunderte ich mich zuerst noch darüber, dass es gar keine B-Seite mehr gab, überzeugten mich bald die praktische Anwendung der CD.

CD brulé, by: fanch The System, www.flickr.com

Doch auch die hat Konkurrenz bekommen. In den 80er Jahren entwickelte eine Gruppe des Frauenhofer-Instituts das Kompressionsformat MP3 und seit dem ist man in der Lage Audiodateien umzuwandeln, so dass weit aus weniger Speicherkapazität benötigt wird (10 MB ≈ 1 Min. Stereo CD). Der Musikmarkt sah sich bald schon mit Tauschbörsen konfrontiert, wie Napster oder Kazaa, die es möglich machten, dass die Musikhörer untereinander und kostenlos Musik tauschten. Ein Umstand der für die Musikindustrie ein Verlust in Milliardenhöhe verursachte. Mittlerweile ist es für Kids längst zur Gewohnheit geworden Tracks online downloaden zu können. Man tauscht, brennt und löscht innerhalb von kürzester Zeit eine erhebliche Datenmenge an Musik.

Die unterschiedlichsten Plattformen sind entstanden, auf denen Musik mittlerweile völlig legal angehört, runtergeladen oder aber auch käuflich erstanden werden kann. Mithilfe verschiedenster Webseiten wie z.B. www.musikdieb.de oder www.tonspion.de läßt sich das WWW nach frei verfügbarer Musik durchforsten. Für die Musikindustrie sicherlich ein großes Übel, nicht so dagegen für die Nutzer und vermehrt auch für die Musiker selbst. Diese können über das Internet weit aus billiger und unkomplizierter ihre Musik online stellen und sich auf diese Weise sehr viel unabhängiger entwickeln. Nicht zuletzt über die Plattform www.myspace.de, können Bands auch ohne Plattenvertrag ihr Liedgut zum Besten geben (hier: die Köln-Bonner Akkustik-Folker “Baby, you can follow me down”).

Es gibt kaum noch ein Genre das von der Digitalisierung nicht eingeholt worden ist. Selbst das Radio erfuhr über das Internet eine Frischzellenkur. Mittlerweile läßt sich auf der Webseite last.fm das personalisierte Radioprogramm mit der favorisierten Musik abspielen. Ist man angemeldet, kann man sich eine Radiostation zusammen stellen, in Kontakt zu anderen Hörern treten und bekommt auf den eigenen Geschmack ausgerichtet Musik vorgespielt. Feine Sache, der ein oder andere Zufallstreffer ist garantiert dabei und die lästigen Werbejingles gehören für immer der Vergangenheit an.
Über welchen Datenträger auch immer, Musik war - ist - und - bleibt großartig und essentiell. Um mit E.T.A. Hoffmann zu sprechen:” Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.”

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Autor: Sandra

Die Leseratte


Bücherwürmer & Leseratten

Vom 29. Februar bis zum 09. März 08 findet zum 8. Mal in der Domstadt das internationale größte Literaturfest- die lit.COLOGNE - statt. Auf 149 Leseveranstaltungen quer über Köln verteilt, wird vorgelesen, zugehört und über Literatur diskutiert.

Cover, Die MittagsfrauNeben den klassischen Lesungen mit namenhaften deutschen Autoren wie z.B. Peter Stamm, Arnold Stadler oder Julia Franck, der Preisträgerin des Dt. Buchpreises 2007 (”Die Mittagsfrau”) sind auf dem Lesefest interessante ausländische Autoren eingeladen aus ihren Werken zu lesen. So zum Beispiel Nick Hornby, der aus seinem neuen Buch “Slam” liest, oder Éric-Emmanuel Schmitt, der Verfasser von “Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran”, der im Schauspielhaus Köln seinen neuen Roman “Adolf H. Zwei Leben” vorstellt.Cover, Slam

Neben den klassischen Lesungen bietet das Programm der lit. COLOGNE aber auch Diskussionsrunden, Künstlergespräche und Themenabende, die sich u. a. mit dem Humor, dem literarischen Nachwuchs oder der politischen Radikalität von Literatur befassen. Die Veranstaltung übt sich allerdings auch im Austausch mit den benachbarten Künsten. So treffen am Sonntag, 09.03, der Maler und Bildhauer Markus Lüppertz und Durs Grünbein aufeinander, um sich über ihr Verständnis von der Antike aus zu tauschen.

Auch die jüngeren Leser werden mit einem eigenen Programm- lit.kid.COLOGNE - bedacht. Klassiker der Kinderbuchliteratur (James Krüss “Ein Eisbär ist kein Pinguin”) sind ebenso vertreten wie Bücher, die von dem ganz normalen Chaos der Teenagerzeit erzählen (Christiane Thiel “Das Jahr in dem ich 13 1/2 war”). Das Angebot gilt auch für Schulklassen aus Köln oder der näheren Umgebung. Wer nicht live dabei sein kann, hat die Möglichkeit die Lesungen als Podcast zu hören: lit.kid.COLOGNE Podcast

Die Gründer der lit.COLOGNE, Werner Köhler und Rainer Osnowski Doch nicht nur die Vielfalt an Literaten macht die lit. Cologne zu einer Veranstaltung mit Ereignischarakter, die Organisatoren haben sich auch dieses Mal wieder um besondere Lesestätten, wie Theaterbühnen, Kinos, Museen oder Hotels bemüht. Thematisch eingebunden findet die Lesung von Robert Littells Agententhriller “Die Söhne Abrahams” sogar im Kölner Polizeipräsidium statt.

Den Abschluss des Lesefestivals bildet die Gala zur Verleihung des Hörspielpreises 2008, bei der Katrin Bauerfeind und Jörg Thadeusz durch den Abend führen werden. Der begehrte Preis wird in sieben Kategorien für die besten Hörspiele des Jahres 2007 vergeben. Diese Entscheidungen trafen im Vorfeld eine Jury, allerdings kann noch bis zum 08.03 im Internet ein Voting für den Publikumspreis Hör-Kules und HÖR-kulino abgegeben werden.

Und für diejenigen, die für den Lesegenuss gerne ins Badewasser steigen, bieten die Veranstaltungen auf dem Literaturschiff /MS RheinEnergie hoffentlich eine annehmbare Alternative. Allerdings gilt in diesem Fall das Gebot der Pünktlichkeit. Im Programm wird angekündigt, dass ein späterer Einlass nicht mehr möglich ist- außer man möchte Bekanntschaft mit dem Rheinwasser machen…

Badespaß, by fuzzirella, flickr.com



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Autor: Sandra

Derzeit ist auf deutschen Bühnen das Stück “Motortown” des Briten Simon Stephens zu sehen. Stephens verarbeitet in diesem Theaterstück seine Betroffenheit, die er empfand, als 2005 Bilder veröffentlich wurden, die im Irak stationierte britische Soldaten bei der Ausübung der Folter zeigten.

Der Dramaturg ist bekannt für seine harten Stücke, in denen sich die vielen Facetten der sozialen Wirklichkeit zeigen. Die Protagonisten sind die Randexistenzen unserer Tage und bei der Darstellung von Gewalt, Verzweiflung, Isolation bilden oftmals zeitpolitische Ereignisse den Rahmen. Das Drama “Pornographie” (http://www.schauspielhaus.de) z.B. erzählt in losen Szenen von einigen Menschen und ihren Erlebnissen am 07.Juni 05, dem Tag des Attentats in der Londoner U-Bahn. Für sein aktuelles Stück erhielt Stephens von Theater heute den Preis als bestes “Ausländisches Stück des Jahres 2006″.

motortown

Das Stück “Motortown” soll Stephens in nur 4 Tagen geschrieben haben und zeigt einen Tag aus dem Leben des Protagonisten Danny. Danny, ein 25-jähriger britischer Soldat, ist von einem Einsatz in Basra wieder in seine Heimatstadt zurück kehrt. Doch gelingt es ihm nicht an sein vorheriges Leben anzuknüpfen. “Ich komme heim, und es ist ein völlig fremdes Land”. Zu tief sitzt in ihm der Schock des Erlebten. Die Bilder von seinen Kameraden, wie sie irakische Gefangene folterten und quälten verfolgen ihn und eine Verarbeitung scheint für ihn trotz Friedenszeiten nicht möglich. Die Gesellschaft in die er zürück kehrt, kommt ihm nicht weniger verrottet vor. Arbeitslosigkeit, Drogen und Gewalt. Mit seiner Familie bricht er und seine Freundin wendet sich von ihm ab. Danny ist letzlich allein und einzig die im Krieg erlernten Überlebensstrategien bleiben ihm. So entwickelt sich die Spirale von Angst und Gewalt weiter und am das Stück steht ein Mord. Dem Publikum bleibt nur der bittere Nachgeschmack, dass Kriege mit der Rückkehr der Soldaten noch lange nicht beendet sind.

Motortown, Deutsches Theater Berlin

nächsten Spieldaten:

05.04. Deutsches Theater, Berlin 16.03. Schauspiel Leipzig 04.04. Rheinisches Landestheater, Neuss

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