Autor: Hendrik
Die Stadt Lübeck im Norden Deutschlands ist nicht nur für sein Holstentor bekannt, nein auch für seine Marzipan - Leckereien. Führend bei der Herstellung dieser Spezialität ist die Firma Niederegger, das in seinem Café selbiges anbietet. Im Jahre 1806 wurde es von Johann Georg Niederegger gegründet und steht seit dem in der Breite Straße 89.
Die Besonderheit an dieser Lokalität besteht in dem Marzipan - Museum im zweiten Obergeschoss. Hier blüht die Tradition des Marzipan - Handels wieder auf. Mittels eines Films und dem im Verkaufsraum ausgestellten Produkten, taucht man tief in die Geschichte des Mandel-Zucker-Süßen, als auch in die Geschichte der Stadt ein.
Der Handel machte diese Stadt zu dem was sie heute ist, und das hat unter anderem mit Marzipan zu tun, der ursprünglich aus dem Orient kam und dort an den Höfen der Kalifen gereicht wurde.

Mit über 300 Marzipan - Spezialitäten ist die Auswahl des zu Probierenden Stoffes recht groß. Aber nicht alles ist zum Essen. So gibt es eine Marzipan - Hanse - Kogge und mehrere bekannte Persönlichkeiten, wie Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, Thomas Mann oder Wolfgang Joop lebensecht aus Marzipan.
Marzipan-Haus
Breite Str. 89
23552 Lübeck
Tel.: 0451 / 53 01-0 [...mehr]
25. August 2008

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Autor: Hendrik
Im Fokus dieser 23. Langen Nacht der Museen am Samstag, den 30. August stehen die Schlösser, Parks und Gärten. Zwischen 18 Uhr und 2 Uhr öffnen sich, neben etlichen Galerien und Museen, auch Schlösser und Gärten der Öffentlichkeit.
Zur Auswahl gehören das Schloss Charlottenburg mit einem verwunschen Zaubergarten, das DDR Museum mit der Frage über den Freizeit - Gehalt des Palastes der Republik oder das Museum der Kommunikation, die eine historische Postkutschenfahrt anbietet. Aber auch Britz oder Köpenick werden zur Besichtigung offen stehen.
Durch ganze Stadtgebiet ziehen sich die Besichtigungsmöglichkeiten. Mittels eines eigens eingerichteten Busshuttle - Service lassen sich auch die entfernteren Attraktionen erreichen. Der zentrale Anlaufpunkt und Eröffnungsort ist der Lustgarten in Berlin - Mitte. Hier wird am Samstag um 18 Uhr der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit diese Lange Nacht eröffnen.
Ein besonderen kulturellen Leckerbissen, stellt die Italienische Gartennacht dar, die neben dem Botanischen Museum am Gartendenkmal des Botanischen Gartens gefeiert wird.

Die Tickets für diesen Event können entweder im Vorverkauf, direkt am Lustgarten oder im Internet erworben werden. Mit dem Kombiticket können nicht nur die Museen besichtigt, sondern auch die Shuttles und der öffentliche Nahverkehr (ABC) genutzt werden.
Mit 12 Euro im Vorverkauf (ermäßigt 8 Euro) und 15 Euro am Veranstaltungstag (ermäßigt 10 Euro) ist man dabei und erlebt die Besonderheiten der hiesigen Kultur. Viel Spaß bei der Langen Nacht der Museen
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18. August 2008

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Autor: Hendrik
Kultur ist für den einen ein Besuch im Konzerthaus, für den anderen ein Dinner bei Kerzenschein zu italienischer Musik. Wieder andere Leute gehen auf die Straße und hören Rapmusik, während sie Steine in Richtung der Ordnungshüter schmeißen. Und die ganz cleveren (Was eine Überleitung!) gehen zur IFA 2008 in Berlin, der Welt größter Messe für Unterhaltungselektronik.
Für alle Technokraten und Elektronikfans bietet die Internationale Funkausstellung in Berlin 2008 eine Plattform, sich auszutauschen und die neuesten Informationen und Trends mitzubekommen. Die Messe ist momentan dabei, ihr in den letzten Jahren etwas angeknackstes Image wieder aufzupolieren. Dazu wurde beispielsweise 2007 die Rockmusikerin Pink zu einem Konzert eingeladen.

Was erwartet den Messebesucher auf der IFA?
Consumer Electronics! Das bedeutet Unterhaltungselektronik und ist ein Überbegriff für all den sinnlosen Kram, der das Leben lebenswert, unsere Brieftaschen leer und die Geldbeutel großer, seelenloser Konzerne voll macht. Nach diesem Satz habe ich übrigens überlegt, ob die Veranstaltung in die Kategorie “kulturlos” fällt. Da kann man drüber diskutieren. Ist die Fixierung eines Teils der westlichen Menschheit auf digitale Unterhaltung schon “Kultur” oder noch “Verdrängung jeglichen Geschmacks bei maximaler Versklavung des Gehirns?”
Hm. Ich möchte auf bestimmte Marken verweisen, zu deren Marketing-Repertoire durchaus die Etablierung einer gewissen “Kultur” zählt. Ganze Kulturkämpfe werden gerade im PC und Elektronics- Bereich von den Anhängern des Logos mit dem angebissenen Apfel und ihrem Lebenstil gegen den Rest geführt. In sofern: Ja, auch das ist Kultur!
Also ab zur IFA und der mit Wonne konsumierenden Masse auf die Finger geschaut!
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11. August 2008

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Autor: Hendrik

Das Gebiet im Südosten Deutschlands gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten in Europa. Historische Funde belegen kulturelles Leben in Baden-Württemberg seit über 40.000 Jahren. Wen wundert es da, dass in Konstanz ein Archäologisches Museum der besonderen Art aufwarten kann. Unzählige Exponate machen den Besuch zu einer bildhaften Reise durch die Geschichte.
Das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg ist in Konstanz gelegen und bietet den Interessierten einen einzigartigen Einblick in das Arbeitsgebiet der Archäologie. Anhand der Rekonstruktion von Funden wird die Arbeitsweise von Archäologen detailgetreu geschildert. Dank der umfangreichen Dauerausstellung im Museum erhalten die Besucher eine komplette Übersicht, die von Pfahlbauten vom Bodensee aus der Jungsteinzeit bis zur Industriearchäologie der Ludwigsburger Porzellanmanufaktur reicht. Egal, für welche Epoche man sich interessiert, es finden sich unzählige Aspekte und Details, die jene Zeit wieder aufleben lassen. [...mehr]
8. August 2008

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Autor: Hendrik


Das Kabarett-Programm “Der Scheibenwischer” wischt seit nunmehr 28 Jahren die verdreckten Scheiben der Republik mit einem Programm sauber, welches regelmäßíg Lachmuskeln und Political Correctness bis aufs Äußerste strapaziert.

Seit 1980 bringt die Fernsehsendung klassisches Kabarett - der oder die Künstler und das Publikum reichen für einen unterhaltsamen Abend aus. Aufgrund der teilweise heftigen politischen Themen sorgte der Scheibenwischer in der Vergangenheit immer wieder für Skandale.
Die Sendung ist aufs Engste verknüpft mit dem Namen Dieter Hildebrandt. Dieser hob das Format aus der Taufe. Seitdem hat er bis 2003 beim Scheibenwischer die Feder geführt und diesen durch Höhen und Tiefen begleitet. Schließlich schied er aufgrund seines hohen Alters aus. Unvergessen bleibt sein Sketch zum Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals, sowie der humoristische Kommentar des Scheibenwischers zum Atomunfall in Tschernobyl.
Heutzutage leiten Bruno Jonas und Mathias Richling den Scheibenwischer. Es wurde seit dem Weggang von Hildebrandt versucht, einen dritten im Bunde zu finden. Dieser war erst in Georg Schramm und nach dessen Weggang in Richard Rogler gefunden.
Anfang Februar verließ Rogler dann ebenfalls den Scheibenwischer, seitdem wird die Sendung nur noch von Jonas und Richling geführt. Aber auch Jonas wird wohl zum Ende 2008 gehen.
Somit bleibt von der alten Garde nur noch Richling übrig. Der einzige, von dem ich kein Bild gefunden habe, übrigens. Ich werte das mal als gutes Zeichen. Man darf gespannt sein, wie sich der “Scheibenwischer” entwickeln wird, und ob er im Zeitalter von Mario Barth & Co. überhaupt noch eine Zukunft hat.
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1. August 2008

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