“Fazination & Mythos Bernsteinzimmer” heißt die neue Ausstellung ab dem 1. November 2008 in Aachen, die rund 30 Exponate rund um das Bernsteinzimmer zeigt.
Das ursprüngliche Bernsteinzimmer bekam seinen Namen wegen der völlig mit Bernstein ausgekleideten Wände. Das Bernsteinzimmer war ein Geschenk des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen im Jahr 1716. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges ist das Zimmer verschollen.
Der Inhalt des Zimmers, das 1770 vollendet wurde, war im Zweiten Weltkrieg nach Königsberg gebracht worden und dann in den Kriegswirren verloren gegangen.
Das 39. Deutsche Jazzfestival findet mal wieder in Frankfurt statt. Nach dem Motto “Legenden, Wegbereiter und Wagnisse” treten neun Bands der aktuellen Jazzszene auf.
Am 30. Oktober eröffnet das Jazzfestival seine Pforten. Das Spektakel dauert bis zum 1. November 2008 an. Veranstalter sind der Hessische Rundfunk (hr) im hr-Sendesaal in Kooperation mit der Stadt Frankfurt. Liveübertragungen sind auf der hr2-kultur zu hören.
Der Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist Robert Wyatt gilt als Kultfigur der zeitgenössischen Jazzszene, der auch der Höhepunkt des Festivals sein wird.
Vom 25. Oktober 2008 bis 22. Februar 2009 könne Kunstinteressierte eine große Retroperspektive von Kandinsky- im Lenbachhaus bewundern. Wassily Kandinsky wurde 1866 in Moskau geboren und ist 1944 in Paris gestorben. Er ist einer der großen Erneuerer der Kunst des 20. Jahrhunderts und gilt als Begründer der abstrakten Malerei.
Drei Museen, das Lenbachhauses, das Centre Pompidou Paris und das Guggenheim Museums New York mit den weltweit größten Kandinsky-Sammlungen, stellen eine bedeutende Sammlung in dem Lenbachhaus aus.
Erstmals werden rund 90 Arbeiten Kandinsky aus allen Werkepochen zu sehen sein. Die Kandinsky Ausstellung in München hat ausschließlich Großformatwerke, die für den Verlauf seiner Entwicklung entscheidend waren, so auch Kandinskys Reihen der „Impressionen“ und auch „Kompositionen werden gezeigt. [...mehr]
Konny Reimann? Nun, wenn man nicht ein Anhänger des Fernseh-Konsums ist, wird einem der Name Konny Reimann nicht zwangsläufig ein Begriff sein. Wer jedoch Formate wie „Deutschland ade“, „Mein neues Leben” und „Goodbye Deutschland“ schon einmal gesehen hat, wird erheblich mehr mit Deutschlands Vorzeige-Auswanderer anfangen können.
Konny Reimann, Ur-Hamburger wie er im Buche steht, hat sich mit samt seiner Familie entschlossen nach Texas zu ziehen. Seit Jahren von RTL begleitet, hat sich der Neu-Texaner mittlerweile zur Kult-Figur entwickelt, die ihre Berühmtheit zu nutzen weiß. Neben Konny-Island, einem eigenen Park mit Ferienhäusern, verkauft die Familie über ihre Internetseite zahlreiche kleine Merchandising-Artikel wie Tassen, T-Shirts oder Tassen. [...mehr]
Das Deutsche Historische Museum Berlin widmet sich in einer Sonderausstellung dem Land „Afghanistan“. Den meisten Menschen hierzulande hat durch die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit in Bild im Kopf verankert, welches geprägt ist von Krieg, Terror, Armut und Zerstörung.
Im Prinzip liegt der Fokus der Ausstellung gerade auf jenen Bildern, welche die Lage der Menschen in dem stark zerstörten Land auf faszinierend ernüchternde Weise näher bringen. Die meisten von ihnen sind im Zeitraum zwischen 2002 und 2007 entstanden, entfallen somit in jene Zeit, wo man unter Aufsicht der internationalen Schutztruppen den Demokratisierungsprozess einleitete. [...mehr]
Martin Luther (1483-1546) ist in Halle erlebbar. Weltweit bekannt wurde Luther durch seinen Thesenanschlag und die Übersetzung der Bibel in die deutsche Sprache. Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle widmet den Reformatoren eine Ausstellung, und zeigt dem interessierten Publikum 620 Exponaten, die ganz neue Einblicke in den Alltag des Reformators geben.
Die Sonderschau eröffnet standesgemäß am Reformationstag (31. Oktober)s eine Pforten unter dem Titel «Fundsache Luther».
Der Projektleiter Michael Schefzik beschreibt die Ausstellung wie folgt: „Wir zeigen weltweit zum ersten Mal anhand archäologischer Fundstücke das Leben Luthers, von seiner Kindheit bis zu seinem Wirken als Theologe in Wittenberg.
Damit bekommen die Besucher authentische Einblicke in die Zeit des 15. und 16. Jahrhunderts. [...mehr]
Morgen startet in der Hauptstadt das berühmte Festival of Lights. Vom 14. bis zum 26. Oktober erstrahlen bereits zum vierten Mal mehr als 40 berühmte Sehenswürdigkeiten in tollen Farb-und Lichteffekten.
Das Festival of Light beitet für alle Berliner und Berlin-Touristen ab morgen, nach Anbruch der Dunkelheit, wieder die einzigartige Gelegenheit, ihre Stadt in einer einzigartigen Atmosphäre zu erleben.
Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Funk- und Fernsehturm oder der Berliner Dom werden mit einzigartigen Lichteffekten, Feuerwerken und Projektionen in Szene gesetzt.
Dieses spektakuläre Festival sollten sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Besuchen sie die Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust oder schließen sie sich den zahlreichen Führungen zu Fuß, mit dem Schiff oder dem Bus an!
Auch in diesem Jahr werden von den Veranstaltern mehr als eine Millionen Besucher erwartet. [...mehr]
Atze Schröder ist einer der wenigen TV-Comedians, die mir noch unsympathischer sind als Mario Barth. Hella von Sinnen mal ausgenommen.
Atze Schröder, der es nicht gern hat, wenn man seinen richtigen Namen im Internet nennt, ist momentan auf Tour. Und sein Erfolg ist überwältigend. In diesem Monat sind seine Dates fast alle ausverkauft. Das bedeutet, auch wenn er auf wirklich billige Methoden zur Publicity-Generierung zurückgreifen muss - er kommt bei den Leuten an. [...mehr]
München nervt ja eigentlich, also…sagt man so. Da ist die falsche Partei im Landtag, die Leute tragen komische Klamotten und reden tun sie auch noch komisch. Außerdem ist da nichts los. Alles Vorurteile! Denn München hat nicht nur super Berge, gutes Wetter und nette Menschen, sondern vor allem tolle Museen und einen sehr exquisiten Geschmack, was kulturelle Veranstaltungen angeht
Dies beweist die Ausstellung, die vom 19.09.08-11.01.09 im Haus der Kunst zu sehen ist. Unter dem Motto “Spuren des Geistigen” haben die KuratorInnen eine einzigartige Sammlung zusammengetragen, die sich mit der Beziehung von Religion und Kunst auseinandersetzt.
Wer nun jedoch langweilige Marienbilder oder angstmachende Jesusse am INRI-Kreuz vermutet, ist auf der allerdings falschen Fährte. Neben Kandinsky und dem schaurig-schön-gruselgen Maler Edvard Munch sind auch Exponate des Querdenkers Joseph Beuys zu sehen. Die Ausstellung will “verdeutlichen, wie unterschiedlich die Künstler in verschiedenen Epochen in Verhältnis zu Religion und Mystik standen und stehen, was immer auch auf die historische Situation und den Zeitgeist zurückzuführen ist.”
Also, München ist bis Januar eine Reise wert. Hingehen!
Vom 15. bis zum 19. Oktober 2008 öffnet in Frankfurt die 60. Buchmesse ihre Tore. Mit mehr als 7.000 Ausstellern und 280.000 Besuchern ist sie die größte Buchmesse der Welt. Die Türkei ist in diesem Jahr Ehrengast.
Die Buchmesse ist schon lange nicht mehr ausschließlich auf die klassische Bestsellerliste beschränkt. Die elektronischen Medien haben die Messe längst erobert. Aber auch die faszinierende Welt der Comic rückt immer mehr in den Fokus und soll vor allem das jüngere Publikum ansprechen.
Auch im Bereich Bildung und Wissen können sich Jugendliche wichtige Tipps für ihre Zukunft einholen und werden animiert, wieder mehr zu lesen anstatt vor dem Computer zu sitzen.
Den Höhepunkt stellt aber jedes Jahr die Präsentation des Gastlandes dar. Die Türkei, diesjähriges Partnerland, wird in diesem Jahr ein vielfältiges Ausstellungs-und Kulturprogramm präsentieren.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels. Am letzten Messetag wird er in der Frankfurter Paulskirche überreicht. Vergeben wird er an Persönlichkeiten, die mit ihren Bemühungen auf den Gebieten der Literatur, Kunst und Wissenschaft an der Verwirklichen des Friedensgedankens Teil haben.
In diesem Jahr wird der Deutsche Künstler Anselm Kiefer den begehrten Preis erhalten.
Die Verleihung wird am 19.10.2008 ab 11 Uhr live in der ARD übertragen.