Beiträge vom: November, 2008

Autor: Effi

Berlins Stadtteil Neukölln erweckt nicht immer die besten Assoziationen. Eine Arbeitslosenquote von über 30%, sozialer Brennpunkt und eine hohe Kriminalität sind meist die Attribute, die dem größten Bezirk Berlins zugesprochen werden.

Was man nicht weiß: Neukölln war in den 20er Jahren das Herz der Revue- und Ballkultur. Davon zeugt bis heute der Ortskern von Rixdorf und die Neuköllner Oper. Hier pulsierte schon vor fast 100 Jahren eine mächtige Partykultur, die sich auch schon zu damaligen Zeiten durch ihre Interkulturalität auszeichnete. Auch heute ist die Neuköllner Oper in Berlin noch immer eine wichtige Spielstätte und bietet vor allem lokalen Kreativen und Künstler eine Plattform.

Friedrich der Große siedelte 1751 im Böhmischen Dorf die böhmischen Glaubensflüchtlinge an und legte damit den Grundstein für ein buntes und vielfältiges Neukölln, das noch heute ein Ort für interkulturellen Austausch ist, und über 165 Nationen beheimatet. Heutzutage sind vor allem türkische und russische Bürger Berlins hier zuhause.

U-Bahnhof Hermannplatz in Neukölln by Ozanâ„¢  flickr

Entsprechend interkulturell sind auch die Themen und Probleme mit denen der Bezirk sich auseinandersetzt. Dies zeigt auch das Singspiel „Türkisch für Liebhaber“, das am 4. 12. in der Neuköllner Oper Premiere hat. Sinem Altan und Dilek Güngör verwendeten für ihre Inszenierung die Original-Partituren von W. A. Mozart zu „Der wohltätige Derwisch“ und betteten diese in die Gegenwart ein. Die Premiere ist leider schon ausverkauft, doch wird „Türkisch für Liebhaber“ den ganzen Dezember hindurch gespielt. Weiter Infos findet ihr hier.    [...mehr]


Autor: Effi

Wer in Hamburg und Umgebung lebt, die Schnauze voll hat von der Kälte, für den Weihnachten noch zu weit weg liegt, um die kurzen Tage zu genießen, der sich am liebsten in die Karibik beamen würde und nicht zu faul ist, sich heute abend vor die Tür zu begeben, dem sei folgende Veranstaltung ans Herz gelegt: Im Docks Club spielt heute Kubas kultigste Latin-HipHop-Band, die ORISHAS!

Die auch unter dem Namen „Buena Vista Youngster Club“ bekannte Band aus Lateinamerika vereint die traditionellen musikalischen Elemente ihrer Heimat, wie Son und Bolero, mit afro-amerikanischen Rap- und HipHop-Beats. Dabei sind die Orishas schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Schon seit zehn Jahren stehen sie auf der Bühne. Ihr internationaler Durchbruch gelang ihnen mit ihrem Album „El Kilo“. Auch auf dem Soundtrack von Dirty Dancing 2 waren sie 2004 gemeinsam mit Stars wie Wyclef Jean zu hören.

Auch wenn die Orishas sonnige und tanzbare Musik machen, so haben ihre Texte doch meist einen gesellschaftspolitischen Hintergrund. Gern problematisieren sie die sozialen Probleme in ihrer Heimat Kuba und machen auch auf globale Ungerechtigkeiten, Emanzipation und Rassismus aufmerksam.

Das Konzert im Docks Club beginnt um 20 Uhr, die Tickets kosten 38 Euro.

Kubanische Flagge by Aaron Escobar flickr

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Autor: Effi

Die Künstlerin Nico, die im wirklichen Leben Christa Päffgen hieß und 1938 in Köln geboren wurde, erlangte vor allem als Andy Warhol-Muse und Velvet Underground-Sängerin Ruhm. Als 16-jährige wurde sie vom Fotografen Herbert Tobias entdeckt und arbeitete für den Modedesigner Heinz Oerstergaard, der ihr ihre erste Filmrolle in Fellinis La Dolce Vita verschaffte. Anschließend zog Nico nach Paris und lernte dort den Filmemacher Nico Denefleh kennen, von dem sie sich den Spitznamen stahl. Ihren Pop-Mythos vervollkommnete sie durch ihren geradezu tragikomischen Tod. 1980 fiel sie auf Ibiza vom Fahrrad und starb an den Folgen dieses Unfalls.

Die Sophiensäle in Berlin widmen der berühmten Sängerin nun eine Hommage. Unter dem Titel „Nico. Sphinx aus Eis“ inszeniert Oliver Sturm einen Abend, der aus Schauspiel, Konzert und bildender Kunst besteht. Dabei orientiert sich Oliver Sturm an der Ästhetik von Warhols legendärer Factory.

Herausragend wird die Inszenierung jedoch vor allem durch die Sängerin Soap&Skin alias Anja Plaschg. Die Österreicherin, die mit sieben Jahren begann Klavier zu spielen, erlangte in den letzten Jahren zu Recht Aufmerksamkeit durch ihre düsteren Songs, die maßgeblich von Nico beeinflusst wurden. Soap&Skin vereint klassische Elemente mit herzzerreißenden melancholischen Melodien, die mal an Rachmaninov, mal an Björk erinnern. Soap&Skin singt für die Inszenierung in den Sophiensälen Nicos Lieder mit derselben Hingabe und Schwermut, die man auch aus ihren eigenen Stücken kennt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von „68/98 Kultur.Zeit.Geschichte“ statt und wird im November noch vom 27.-29.11. gespielt. Die Karten kosten zwischen 5-15 Euro. Hingehen! Und vorher ein Video sehen von einem schönen, alten Konzert…    [...mehr]


Autor: Hendrik

Diego Rodríguez de Silva y Velázquez war am Hof Philipp IV. einer der wichtigsten Portraitmaler. Als Vertreter des Naturalismus beeinflusste seine Kunst viele nachfolgende Generationen.

Im Jahr 1599 geboren, begab sich Diego Rodríguez im Alter von 10 Jahren in die Malereiausbildung nach Sevilla. Dort lernte er anhand von Werken Caravaggios, der ihn nachhaltig beeinflussen sollte. Ab 1622 wechselte er nach Madrid und fertigte ein Bildnis von Philipp IV. an, das ihm ein Jahr später den ersehnten Ruf an den Hof brachte.

Diego Rodriguez © Flickr/freeparkingSeine Stellung bei Hofe wurde gefestigt, als er in einem Wettbewerb uner den vier Hofmalern gewann. Diego Rodríguez stand nun hoch in der Gunst des Königs, der ihm sogar bezahlten Urlaub gewährte, damit der Maler nach Italien reisen konnte, um die italienischen Meisterwerke und antike Kunstwerke studieren zu können. Bis zu seinem Tod reiste er zweimal nach Italien, unter anderem vollendete er dort ein Bildnis von Papst Innozenz X.

Seine Kunst zeichnete sich vor allem durch ihren Naturalismus aus und können heute in zahlreichen Museen bewundert werden. Seine Bilder zeigen Personen, Objekte und Szenen, wie die “Übergabe von Breda” das in Madrid im Museo del Prado hängt, nicht mythisch überhöht, sondern sind ganz im Augenblick verhaftet. Damit wurde er ein Vorbild für viele Impressionisten des neunzehnten Jahrhunderts.

Diego Rodríguez de Silva y Velázquez starb 1660 an Fieber und wurde in der Pfarrkirche des Heiligen Johannes in der Nähe des Königspalastes beigesetzt. Nachdem die Kirche um 1809 einem Platz weichen musste, sind seine Überreste verloren und konnten auch bisher nicht durch Ausgrabungen wiedergefunden werden.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Die Kunst- und Ausstellungshalle Bonn präsentiert buddhistische Kunst aus der Region Gandhara. Im nächsten Jahr zieht die Ausstellung nach Berlin.

Gandhara Buddha © Flickr/soham_pabloGandhara liegt im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan und blickt zurück auf eine reiche Kunst- und Kulturgeschichte, die sich vor allem in der Darstellung Buddhas ausdrückt - ein Dorn im Auge der Taliban, die 2001 die riesigen Buddha-Statuen von Bamiyan zerstören ließen. Doch etliche Kunstobjekte blieben von der Zerstörungswut verschont und 300 Exponate werden nun in Bonn präsentiert. Dem Besucher stellt sich die Region und Religion auf faszinierende Weise dar.

Griechische, römische und indische Einflüsse finden sich in den ausgestellten Steinskulpturen und Goldarbeiten wieder. Die Ausstellung selbst ist wie ein buddhistisches Kloster angeordnet. Besonders beeindruckend in der Kunst- und Ausstellungshalle ist hierbei eine dreidimensionale Rekonstruktion der zerstörten Bamiyan-Statuen.

Die Ausstellung kann in Bonn vom 21. November 2008 bis zum 15. März 2009 besichtigt werden. Vom 09. April bis zum 10. August 2009 ist die Ausstellung in Berlin im Martin-Gropius-Bau zu sehen.

Öffnungszeiten in Bonn:

  • Montag: geschlossen
  • Dienstag und Mittwoch: 10 - 21 Uhr
  • Donnerstag bis Sonntag und Feiertage (auch solche, die auf einen Montag fallen): 10 - 19 Uhr

Eintrittspreise “Große” Ausstellung:

  • 1-Tageskarte 8 Euro, ermäßigt 5 Euro
  • 2-Tageskarte 12 Euro, ermäßigt 6,50
  • Familienkarte 14 Euro
  • Gruppenkarte (ab 10 Personen pro Person) 6 Euro, ermäßigt 4 Euro



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Autor: Hendrik

Hamburgs neues Musical im TUI-Operettenhaus erfreut sich großer Beliebtheit und lockt mit den Schlagern von Udo Jürgens.

Freiheitsstatue New York © Flickr/dungodungDie drei Generationen umspannende Geschichte gibt sich zunächst als Boulevardstück, schlägt später aber leisere Töne an: Im Altenheim lernen sich Maria und Otto lieben und beschließen kurzerhand zu türmen, um per Schiffsreise nach New York zu reisen und dort unter der Freiheitsstatue zu heiraten. Marias Tochter, eine erfolgreiche Fernseh-Moderatorin und Ottos Sohn Axel nebst Sohnemann Florian begeben sich auf ihre Fährte, bis sie ihre Eltern auf einem Kreuzfahrtschiff finden. Das Ensemble wird abgerundet durch das schwule Pärchen Fred und Costa, die soeben aus ihrer gemeinsamen Wohnung geschmissen wurden.    [...mehr]


Autor: Effi

Heute bin ich am Nachmittag mal vor die Tür gegangen, habe mir ein trockenes Brötchen gekauft und darauf herumkauend ein wenig darüber sinniert, was „Kultur“ eigentlich genau bedeutet. Was ist Kultur? Was bezeichnen wir damit? Herausgekommen ist nicht nur eine Menge Verwirrung und metaphorische Rauchschwaden, die seitdem aus meinem Köpfchen aufsteigen, sondern vor allem eine Zitatensammlung, die weder eine Absicht auf Vollständigkeit noch einen Anspruch auf Homogenität verfolgt. Es finden sich darunter nicht nur Definitionen von Kultur, sondern Zitate, die überhaupt etwas über Kultur aussagen und dadurch auch möglicherweise weiterhelfen können, genauer zu ergründen, was Kultur ist. Aber, lest selbst (und nicht vergessen Euren Senf dazuzugeben):

„Kultur (von lat. cultura) ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Kulturleistungen sind alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, wie in der Technik, der Bildenden Kunst, aber auch geistiger Gebilde wie etwa im Recht, in der Moral, der Religion, der Wirtschaft und der Wissenschaft.“

Wikipedia, Freie Enzyklopädie

„Das Leben ist seinem inneren Wesen nach ein ständiger Schiffbruch. Aber schiffbrüchig sein, heißt nicht ertrinken. Der arme Sterbliche, über dem die Wellen zusammenschlagen, rudert mit den Armen, um sich oben zu halten. Diese Reaktion auf die Gefahr seines eigenen Untergangs, diese Bewegung der Arme ist die Kultur – eine Schwimmbewegung.“

José Ortega y Gasset, Soziologe und Philosoph

„Die Deutschen sitzen an der Tafel einer Kultur, bei der der Prahlhans Küchenmeister ist.”

Karl Kraus, Schriftsteller

„Kultur ist nicht nur die ästhetische Garnierung, nicht nur das nutzlos Schöne, sondern die jeweilige Strategie der Lebensbewältigung.“

Hermann Bausinger, Kulturwissenschaftler

Kultur ist immer flach. Die Mär von der sogenannten »höheren« Kultur entspringt der Perspektive von Kulturschaben.

Peter Rudl, Aphoristiker

Fragezeichen by -bast-  flickr

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Autor: Effi

Zu keiner anderen Menschheitszeit war es so einfach Dinge selbst zu bauen, basteln, hämmern, sägen oder kleben. Selbst Musik machen, Filme drehen, Radiosendungen produzieren oder publizieren war niemals so leicht und vor allem die Mittel dafür so zugänglich. Dazu beigetragen haben vor allem die Digitalisierung und das Internet. Filme, die halbwegs gut aussehen müssen nicht mehr auf Film gedreht werden oder Musik, die professionell klingt muss man nicht mehr in einem sauteuren Studio produzieren; das beweist das Internet-Portal mySpace. Manchmal reicht dazu schon eine anständige Software und ein Vier-Spur-Gerät aus. Viele unserer Ahnen haben davon geträumt.

Papierflieger basteln by Michael Beat flickr

Hinzu kommt, dass es inzwischen schick geworden ist Sachen wieder selbst herzustellen. Das hängt vor allem mit der Massenproduktion zu tun. Ein selbstgenähtes Kleid sieht eben nicht aus, wie von H+M oder eine selbstgebastelte Laptop-Tasche ist immer ein Hingucker. Für Menschen, die gern basteln und individuelle Sachen zu schätzen wissen, gibt es jetzt die passende Internetseite. Bei Wawerko handelt es sich um eine Webseite auf der jede/r Bauanleitungen für alles mögliche hochladen kann. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, im Gegenteil: Egal ob die schon erwähnte Laptop-Tasche, Marsmännchen aus Fruchtgummi oder Anleitungen, wie man seinen Spritverbrauch fürs Auto senken kann – auf Wawerko findet man zu jedem Stichwort die passende Anleitung.

Das Gute ist natürlich das interaktive Element. Anleitungen können bewertet oder ergänzt werden; dadurch entsteht ein riesiger Pool an kreativer Selbermach-Energie. Übrigens: Das passende Buch dazu hat Holm Friebe vor kurzem veröffentlicht, darüber haben wir aber schon berichtet. Viel Spaß beim stöbern und mein anschließenden Tüfteln.    [...mehr]


Autor: Effi

Am 27. November starte in der Bundeskunsthalle in Bonn eine neue Ausstellung des Malers Daniel Roth unter dem Titel „Car Gwyllt“. Ich war so zuvorkommend und habe mal gegooglet, was „Car Gwyllt“ überhaupt bedeutet. Ein „Car Gwyllt“ ist ein Sitz, der speziell für Gleisarbeiter konstruiert wurde. Man kann ihn auf die Schienen setzen und so seiner Arbeit bequemer und effizienter nachgehen. Das Car Gwyllt wurde vor allem im 19. Jahrhundert eingesetzt und war so handlich und leicht, dass die Arbeiter ihn wie ein Werkzeug mit nach Hause nehmen konnten. Was die Anspielung von Daniel Roth auf den Car Gwyllt jedoch bedeutet, kann wohl nur herausbekommen, wenn man seine Ausstellung besucht, die bis zum 01. März 2009 geht.

Daniel Roth gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler Deutschlands. 1969 wurde er im Schwarzwald geboren und lehrt heute and der Staatlichen Akademie für bildende Künste in Karlsruhe. Die kommende Ausstellung im Bonner Kunstmuseum ist die erste größere Museumsausstellung. Dabei entzieht sich Daniel Roth bewusst einer Einordnung in bestimmte Gattungen und Genres. In seinen Arbeiten vereinen sich Zeichnungen, Objekte, Fotografien, Texte, Dokumentarisches und Erfundenes und beziehen die Vorstellung des Betrachters immer mit en.

2005 erhielt Daniel Roth den Horst-Janssen-Grafikpreis der Claus Hüppe-Stiftung. In der Erklärung der Jury heißt es: “Die auf das wesentliche reduzierten, allein mit der Linie arbeitenden Zeichnungen auf Papier, auf Holzplatten oder auf der Wand sind das grundlegende Element seiner narrativen Kunst. In ihr werden in fragmentarischer Form ober- und unterirdische Reisen durch Räume und Landschaften angedeutet, die von einer ebenso vertrauten wie phantastischen Parallelwelt zeugen. Daniel Roth entwirft ein offenes Geflecht von Orten für latente Geschichten, quasi-wissenschaftliche Expeditionen und traumartige Momente. Die nüchtern gezeichneten Räume sind in diesem Kosmos von möglichen Erfahrungen so etwas wie die Grundlinie oder die Erdung einer Welt, in der der Zufall und die Phantastik hinter jeder neuen Wendung der Geschichte lauern.”

Bundeskunsthalle in Bonn by Curnen  flickr

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Autor: Hendrik

Der Musikstil, der ganzen Generationen brasilianisches Lebensgefühl vermittelt hat, wird ein halbes Jahrhundert alt. Brasiliens Botschaft in Berlin nimmt dies zum Anlass, der Bossa Nova eine Ausstellung zu widmen.

Die 1958 erschienene Single “Chega de Saudade” von João Gilberto legt den Grundstein für eine Musikbewegung, die sich schnell auf der ganzen Welt verbreitet. Der endgültige Durchbruch kommt ein Jahr später mit dem preisgekrönten Film “Orfeu Negro” und der dazu gehörigen Musik von Antônio Carlos “Tom” Jobim. Auch fünf Jahrzehnte später ist die Begeisterung für den Bossa Nova und sein Einfluss auf spätere Richtungen ungebrochen.

Schallplatte © Flickr/Hryckowian

Die Ausstellung “Bossa Viva” in der brasilianischen Botschaft zeigt vom 12.11 - 19.12.2008 Fotos aus den Anfängen der Bewegung, originale Platten der ersten Bossa-Aufnahmen und Hörproben über Kopfhörer. Der Besucher erfährt wissenswertes über die Entstehung und die Geschichte eines der wichtigesten brasilianischen Musikexporte auf Texttafeln, die die Ausstellung begleiten.

“Bossa Viva” kann in der brasilianischen Botschaft in Berlin in der Wallstraße 57 von Montag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr besucht werden. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.    [...mehr]


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