Beiträge vom: Februar, 2009

Autor: Hendrik

Seit 1914 existiert im Herzen von Berlin, nahe dem Alex, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Entstanden ist der kulturelle Veranstaltungsort durch eine Volksbewegung von unten.

Volksbühne Berlin©flickr/michfiel

Architekt des geschichtsträchtigen Theaterbaus ist Oskar Kaufmann. Die Volksbühne kann sich zu einem der ersten modernen Theater in Berlin zählen. Ziel der Veranstalter ist es niveauvolle Unterhaltung im Nightlife-Programm anzubieten.

In der Historie der Volksbühne erfährt man mehr über den sozial-kulturellen Anspruch des Theaters: „Eine realistisch-zeitnahe Bühnenkunst zu propagieren und den Proletariern verbilligte Theaterbesuche zu ermöglichen“. Diesem Motto ist die Volksbühne bis heute gerecht geworden. Das moderne Theater ist in und außer Berlin renommiert, dass wegen seinem außergewöhnlichen, modernen Programm von sich Reden gemacht hat. Experimentelle und politische Kunst werden aufgeführt, und sollen im revolutionären Stil die „Grenzen des Theaters sprengen“.

Die Theaterveranstaltungen finden im Großen Haus satt. Die Devise der Volksbühne, auch dem kleinen Mann duch vergünstigte Karten Kultur anzubieten, erfüllt die Kulturstätte bis zum heutigem Tage. Karten werden für Arbeitslose, Renter und Studenten ab 6 Euro angeboten und so dürfte sich die Volksbühne zu einer der billigsten Spielstätten Berlins zählen dürfen.

Touristen finden das aktuelle Theaterprogramm in guten Hotels oder Hostels in Berlin ausgelegt oder besuchen die Internetseite der Spielstätte.



[...mehr]


Autor: Hendrik

Die Herrenhäuser Gärten in Hannover gehören zu den schönsten Parkanlagen Europas. Im dazugehörigen Botanischen Garten, ist der Berggarten ein besonderes Highlight, da die verschiedenen Gartenelemente von Wüstenpflanzen bis zu den Tropen alles bieten.

Der Berggarten wurde im 17. Jahrhundert auf einem abgetragenen Sandberg eingerichtet. Nach mehreren Jahrhunderten hat sich so eine einzigartige Struktur entwickelt.

Orchideen © flickr / pinkiwinkitinki

In einem der Schauhäuser des Berggartens befindet sich Europas größte Dauerausstellung von Orchideen. Hier kann man nicht nur die handelsübliche Phalenopsis bestaunen, sondern auch interessante Neuzüchtungen und Wildarten, die es teilweise nur hier zu sehen gibt. Diese Blumen faszinierten schon Darwin.

Ganzjährig blühen hier 500 bis 1.000 Orchideen. Da sie abends beleuchtet werden, lädt das Orchideenschauhaus auch zu einem abendlichen Spaziergang durch die Ausstellung ein.

Aktuell zieht die Ausstellung “Cymbien - Die Orchidee der Samurai” viele Besucher in ihre Räumlichkeiten. Noch bis zum 8. März 2009 sind hier die wunderschönen Unterarten der Cymbie zu bestaunen. Neben den Pflanzen selbst, kann man mittwochs und sonntags auf begleiteten Führungen eine Ikebana-Präsentation bewundern (Voranmeldung erforderlich).

Natürlich sind diese besonders wertvollen Orchideenexemplare auch im Shop des Berggartens käuflich zu erwerben. Täglich von 12 bis 17h kann man durch Bücher, Pflanzen und allerlei Utensilien stöbern.

Neben dem Orchideenschauhaus gibt es auch einen tropischen Wintergarten, ein Kanarenhaus und mehrere Kakteenschauhäuser.

“Cymbien - Die Orchidee der Samurai”
12.02. - 08.03.1009
täglich 9h bis 17.30h

Eintritt: 2 Euro / Jahreskarte 15 Euro

Herrenhäuser Gärten
Herrenhäuser Straße 4
30419 Hannover

Anfahrt:
Linie 4 & 5 / Bus: 136    [...mehr]


Autor: Hendrik

Ein Erlebnis der besondern Art. Im legendären “Rosinenbomber” kann man die Hauptstadt von oben sehen und sich rundum verwöhnen lassen.

Baujahr 1944, 20 Meter lang, 30 Meter Spannweite, 300 km/h schnell und natürlich strahlend silbern. Vor 60 Jahren gehörte die viermotorige Douglas C-54 (neben anderen Flugzeugtypen) zur Flotte der Berliner Luftbücke. Damals wurden große Teile der Bevölkerung vor dem Verhungern und Erfrieren gerettet, als sich die Luken der Flugzeugbäuche öffneten und Lebensmittel, Kohle, Medikamente und eben auch Süßigkeiten über der Stadt regnen ließen.

Rosinenbomber © flickr/iwoaf

Bis zum heutigen Tag ist der sogenannte “Rosinenbomber” emotional besetzt und lässt nicht nur die Herzen von Avionikern höher schlagen.

Für Fans und solche, die es werden wollen, gibt es nun die wunderbare Möglichkeit zu einem Rundflug über Berlin in einer Originalmaschine. Und keine Bange - der Vogel ist technisch auf den neuesten Stand hochgerüstet. Die Passagiere erwartet ein einzigartiges Spektakel . Zunächst werden sie von einem 60er-Jahre Schulbus über das Rollfeld zur Maschine gefahren. Dann startet der Flug auf der historischen Route der Luftbrücke. Auch der nunmehr ehemalige Flughafen Tempelhof wird überflogen.

Und während das Treiben der Stadt in ca. 600 Meter Flughöhe in Miniaturformat unter den Passagieren vorüberzieht, können sich diese mit Kaffee und Kuchen für die Landung stärken. Diese 120 Minuten dauernde Flugveranstaltung ist auch ein guter Tipp für alle, die ein exklusives Geschenk für einen ganz besonderen Anlass suchen.

  • Veranstaltungsort: Flughafen Berlin-Schönefeld, Terminal C
  • Preis pro Person 179 EUR (Kinder bis 11 Jahre zahlen die Hälfte)
  • Termine



[...mehr]


Autor: Hendrik

“Bild” und “Die Welt” geben den Blick frei auf 29 Originaldokumente, die erst kürzlich in Berlin gefunden wurden und das Vernichtungslager Auschwitz planen. In der Axel-Springer-Passage sind die Baupläne seit Montag zu sehen.

Im Herbst des vergangenen Jahres waren die Dokumente aufgetaucht. Nach einer eingehenden Prüfung konnte ihre Herkunft bestätigt werden. Die Bauzeichnungen verdeutlichen das Vorhaben des systematischen Genozids, der während des dritten Reiches stattgefunden hat, so sind zum Beispiel detaillierte Zeichnungen der Gaskammern zu sehen.

Die Dokumente sollen die Menschen aufklären, wie systematisch die Nazis vorgegangen sind © flickr / closelyobserved.com

Im November veröffentlichte Bild.de die ersten Baupläne im Internet. Nun werden sie für jeden zugänglich, in Berlin ausgestellt.

Eröffnet wurde die Ausstellung durch den früheren polnischen Außenminister Wladyslaw Bartoszewski, der selbst in Auschwitz inhaftiert war und das Grauen überlebte.

Bei der Ausstellungseröffnung sagte er: “Die Pläne von Auschwitz lassen die Seele jedes denkenden und fühlenden Individuums erschüttern, weil sie Ausdruck einer von Menschen kreierten Unmenschlichkeit sind. Sie sind Baupläne der wahren - nicht der mythischen - Hölle.”, wie Bild.de berichtet.

Mehr als sechs Millionen Menschen wurden Opfer des Holocaust. Auschwitz ist nur ein Beispiel für den mit Kalkül ausgeführten Völkermord, dem unter anderem auch Anne Frank zum Opfer fiel.

Pläne von Auschwitz – Dokumente des systematisch organisierten Völkermordes”

Axel-Springer-Passage
Markgrafenstraße 19a
10969 Berlin-Kreuzberg

Eintritt:
ab 8 - 22h, bis zum 28. Februar, Eintritt frei

Anfahrt:

U6 bis Kochstrasse
U2 bis Spittelmarkt    [...mehr]


Autor: Stephanie

Joanne K. Rowling erobert weiterhin Kinderherzen und nicht nur diese. Mit Beedle dem Barden steht sie sei Wochen in den Bestsellerlisten.

Dieses Märchenbuch ist eine Freude für alle Eltern, die ihren Kindern noch etwas vorlesen. Aber auch das Selberlesen macht Spaß!

In dem Buch sind fünf Geschichten über Beedle vorhanden. Hermine Granger, eine der drei Hauptfiguren in Rowlings “Harry Potter Bänden”, bekommt von Albus Dumbledore dieses Buch geschenkt, welches sich als sehr nützlich erweisen sollte.

Trotzdem wurde in dem letzten Harry Potter Band - “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes”, nicht allzuviel über dieses Buch verraten. Es gibt insgesamt vier wichtige Geschichten zu Beedle und nur eine ist bekannt.

Besonders raffiniert finde ich die Integration der Kommentare von der Autorin. Die Erlöse des Buches werden übrigens der Childrens High Level Group gespendet.

Das Buch ist im Carlson Verlag erschienen und kostet 12,90€ in gebundener Ausgabe.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Heute jährt sich der Geburtstag von Charles Darwin zum 200. Mal. Im zu Ehren veranstaltet der Botanische Garten Berlin eine Ausstellung, die sich dem Pflanzenforscher Darwin widmet.

Ganz großer Bahnhof für den Vater der Evolutionstheorie: Im Darwin-Jahr 2009 überbieten sich die Medien mit Berichten und eine Ausstellungseröffnung jagt die nächste. Charles Darwin ist der Superstar unter den nicht lebenden Wissenschaftlern. Seine Wirkungen auf die Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und die Gesellschaft sind bis heute gewaltig. Man denke nur an die Debatte um die Kreationisten, die erbittert gegen die Wahrheiten der Evolution und Selektion ankämpfen.

Von Blumen, Pflanzen und Gesträuch

Doch nicht nur als Zoologe und Geologe hat Darwin bahnbrechende Entdeckungen gemacht, sondern auch als Botaniker.

Darwin und die Botanik © Informationsdienst Wissenschaft

Der Botanische Garten und die Botanischen Museum Berlin-Dahlem werden nun mit einer Ausstellung diesem oftmals vernachlässigten Aspekt der Darwin-Exegese gerecht. Unter dem Titel Wege zu Darwin - Pflanzen, Mannigfaltigkeit, Evolution gibt es vom 12. Februar - 31. Dezember 2009 einen vielgestaltigen Rundgang durch die ‘darwinistische’ Pflanzenkunde.

Ein Darwinpfad führt durch durch den Botanischen Garten und das Botanische Museum Berlin und lädt an verschiedensten Stationen zum Verweilen, Beschauen und Bestaunen ein. Es gibt zahlreiche Untersuchungsobjekte zu sehen, an denen Darwin seine Studien betrieb, so z.B. fleischfressende Pflanzen und Orchideen.

Darüber hinaus gibt es am gleichen Ort ein großes Rahmenprogramm, das u.a. an Bord der Beagle, Darwins Forschungsschiff, führt, über Sex im Pflanzenreich aufklärt oder Darwins Kletterpflanzen unter die Lupe nimmt.

  • Stationenausstellung im Garten und Museum
  • Eintritt 5 Euro, erm. 2,50 €
  • Öffnungszeiten: tgl. 9-17.00 Uhr



[...mehr]


Autor: Stephanie

Gunther von Hagen ist wieder in Deutschland angekommen. Seit fünf Jahren tourt er mit seiner Ausstellung Körperwelten rund um den Globus und ist nun in Heidelberg.

Plastinat © flickr / Pöllö

Warum sollte man in die Ausstellung gehen und wenn man sie bereits gesehen hat, wozu dann also noch ein zweites Mal?    [...mehr]


Autor: Stephanie

Köln, Kinder, Kultur!

Sie haben mehr als nur die Anfangsbuchstaben gemein, so wird im Cassiopeia Theater am 16. und 17. Januar 2009 wieder einmal gezeigt, dass Kinder und Kultur sich sehr wohl vereinen können.

Nachtigall © flickr / Dan Morelle

Die chinesische Nachtigall wird an beiden Tagen um 20:15 Uhr aufgeführt anlässlich der 17. Kinderliteraturnacht. Dieses Ereignis findet diesmal in Gelsenkirchen statt.

Das Stück ist von Hans Christian Andersen und wird mit Großfiguren gespielt, was ich persönlich besonders schön finde und mich an die Augsburger Puppenkiste erinnert.

Die chinesische Nachtigall handelt von der Liebe des chinesischen Kaisers zu einem kleinen Vogel. Das Thema kennt jeder und berührt einen aufgrund der liebevollen Darstellung.

Diese Inszenierung ist für die Jugend auf jedenfall geeignet und bereitet der ganzen Familie große Freude.

Das Theater- und Kulturhaus Cassiopeia bietet noch weitere interessante Stücke, die einen Blick wert sind. Auch wer persönlich Interesse an Mitwirkungen hat, darf dort mal reinschnuppern.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Sie ist eine der schillerndsten Frauen der europäischen Geschichte. Das Leben Marie Antoinettes bietet genug Stoff für aufwändige Film- und Theaterproduktionen. In Bremen feiert nun ein Musical über die letzte Königin von Frankreich seine Premiere.

Die als Maria Antonia geborene Habsburgerin galt schon als Kind und junge Frau als launisch, impulsiv und kompliziert. Mit der Vermählung an den französischen Hof im zarten Alter von 14 Jahren wird aus ihr die berühmt-berüchtigte Marie Antoinette. Und als solche ließ sie während ihrer Regentschaft kein Fettnäpfchen aus. Praktisch als Sport betrieb sie Intrigen und Komplotte. Legendär sind die Zahl ihrer vermeintlichen Liebhaber und die Ausschweifungen auf ihren kostspieligen Festen.

Silhouette Marie Antoinette © flickr/kevindooley

Das Musical “Marie Antoinette” schrieb das Erfolgsduo Michael Kunze (Text) und Sylvester Levay (Musik), aus deren Federn schon die Historien-Musicals „Elisabeth“ und „Mozart“ stammten. Bei “Marie Antoinette” lassen sie den Zauberer Cagliostro durch die Geschichte führen und verknüpfen das Leben der Königin mit dem Schicksal des armen Mädchens Margrid Arnaud.

Dabei wird der Zuschauer auf eine pompöse musikalische Zeitreise geschickt. Er taucht ein ins Paris des ausgehenden 18. Jahrhunderts, in Glanz und Elend einer dekadenten Epoche am Abgrund. Denn im Hintergrund laueren schon die Revolutionäre und das Volk, die die maßlose Königin gehängt sehen wollen.

Im Laufe der Handlung kommt es immer wieder zur Begegnung zwischen Marie Antoinette und Margrid Arnaud, den so gegensätzlichen weiblichen Hauptfiguren. In ihnen spiegelt sich auch der Riss, der durch die von Ungleichheit bestimmte französische Gesellschaft ging.

So unterschiedlich wie die zwei Frauenfiguren, sind auch die Kritiken zu dem Stück, das am 30. Januar seine Premiere hatte. “Eine prunkvolle Inszenierung, die keine Wünsche offen lässt”, lobt der Weser Kurier. Ein “durchkomponiertes Stück voller unerträglicher Sprechgesänge” tadelt hingegen die Kölnische Rundschau.

Wie immer gilt es, sich sein Urteil selbst zu bilden. Das geht noch bis zum 31. Mai 2006 im Musical Theater der Hansestadt.

  • Vorstellungen: Dienstag, Donnerstag, Freitag 20.00 Uhr; Mittwoch, Sonntag 18.00 Uhr; Samstags 15.00 und 20.00 Uhr
  • Ticketpreise von 37-74 €, Tickethotline: 01805 - 57 00 71
  • Spezial-Angebot der Deutschen Bahn: Musicalticket, Bahnreise und Übernachtung im 4 Sterne Hotel zum bundesweiten Einheitspreis von 199,50 € p.P., Reservierung: 0421 – 33300555



[...mehr]