Autor: Thomas
Vom 13. bis 24. Mai konkurrieren insgesamt 20 Wettbewerbsfilme um einen der renommiertesten Branchenpreise – die Goldene Palme. Die Jury unter Leitung der französischen Schauspielerin Isabelle Huppert wird dabei vor allem europäisches Autorenkino sichten müssen. Aber auch Cannes-Veterane Quentin Tarantino (Gewinner 1994 mit „Pulp Fiction“) ist dabei.

Ein einziger deutscher Beitrag hat es in den 62. Wettbewerb des berühmtesten europäischen Filmfestivals geschafft, und das auch nur unter der Regie eines Österreichers. Michael Haneke („Funny Games“) ist in Cannes zudem kein unbeschriebenes Blatt. Für „Die Klavierspielerin“ erhielt er 2001 den Großen Preis der Jury, und für „Caché“ wurde er 2005 mit dem Regiepreis ausgezeichnet. Sein aktueller Film „Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte“ wurde in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen gedreht und erzählt von rituellen Bestrafungen in einem kleinen Dorf kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. [...mehr]
28. April 2009
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Autor: Thomas
Eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Schweiz kommt nach Bonn. Vom 24. April bis zum 23. August präsentiert die Bundeskunsthalle ausgewählte Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen aus dem Kunstmuseum Winterthur. Die Ausstellung unter dem Titel „Gipfeltreffen der Moderne“ zeigt herausragende Werkgruppen vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart und bietet ein umfassenden Rahmenprogramm.

Vor einem runden Jahrhundert von privaten Kunstfreunden ins Leben gerufen, verfügt das Kunstmuseum Winterthur neben dem Museum of Modern Art und dem Guggenheim über eine Auswahl der bedeutendsten Werke der Moderne. Gerhard Richter hat Winterthur zu seinem Lieblingsmuseum erklärt, und das hat seinen guten Grund. Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen buchstabieren die Namen von 96 internationalen Künstlern von A wie Arp bis Z wie Zeniuk. Die französische Kunst des 19. Jahrhunderts und die klassische Moderne – Kandinsky, Klee, Monet, Picasso, Rodin, van Gogh – Winterthur hat sie alle. [...mehr]
26. April 2009
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Autor: Thomas
Die Premiere ist trotz anhaltender Skandalberichte nicht gefährdet. Am 2. Mai hebt sich an der Kölner Oper der Vorhang für Tilman Knabes Inszenierung von „Samson und Dalila“. Reihenweise hatten sich Chormitglieder mit der Begründung krank gemeldet, das Geschehen auf der Bühne psychisch nicht ertragen zu können. Auch mehrere Solisten müssten bereits ersetzt werden.

Eine „Altersempfehlung“ spricht man aus und folgt damit dem Beispiel der Bonner Oper. Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in der Interpretation von Markus Dietz sollte erst von Besuchern über 14 Jahren besucht werden. Die Kölner legen direkt noch einmal 2 Jahre drauf. Eine FSK wie in der Filmwirtschaft gibt es für die Bühne allerdings nicht, weshalb derartige Vorgaben nicht mehr sind als kulturelle Beschwichtigungspolitik. [...mehr]
25. April 2009
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Autor: Hendrik
Goethes Gartenhaus in Weimar kennt eigentlich jeder. Dass Schiller auch in einem Gartenhaus dichtete und lebte, ist weniger bekannt. In Jena kann man dieses Kleinod deutschen Dichterlebens besichtigen.
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24. April 2009
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Autor: Hendrik
“Mensch, wo bist Du?” – mit diesem Zitat aus 1. Moses 3,9 wirbt der Kirchentag, der dieses Jahr in Bremen stattfinden wird. Vom 20. – 24. Mai 2009 ist die Stadt an der Weser Schauplatz des größten Treffens deutscher Protestanten.
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22. April 2009
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Autor: Stephanie
Dieses Jahr findet im Botanischen Garten der Technischen Universität in Darmstadt eine Design und Kunstausstellung statt, die auf jedenfall sehenswert ist!
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22. April 2009
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Autor: Hendrik
Alle Jahre wieder im Mai findet das Berliner Theatertreffen statt. Auch dieses Jahr sind wieder erstklassige Inszenierungen zu sehen.
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20. April 2009
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Autor: Hendrik
Vom 16. Mai bis zum 11. Oktober wird die große Schau “Imperium” im Römermuseum Haltern am See, in Kalkriese und Detmold gezeigt.
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16. April 2009
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Autor: Hendrik
Kino-Fans aufgepasst: Vom 16. bis 22. April kann man in 18 Städten nochmals alle Filme sehen, die für den Deutschen Filmpreis 2009 nominiert sind. Neu in diesem Jahr: das Lola-Mobil.
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14. April 2009
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Autor: Anvar
Mit einem gewitzten Plot, tollen Charakteren und geschmackvoller Musik begeister How I met your mother die Sitcom-Fans
ProSieben ist seit Jahren der Sender, der den guten neuen Sitcoms aus den USA auch im bundesdeutschen Fernsehprogramm eine Heimat bietet. Nach „Klassikern“ wie Friends, Seinfeld, Will&Grace oder den kongenialen Scrubs, heißt der neueste Geniestreich How I met your mother.Durchaus gewagt und experimentell ist die Ausgangsposition. Der mittlerweile 52-jährige Ted erzählt seinen Kindern im Jahr 2030 wie er 25 Jahre zuvor ihre Mutter kennenlernte, und diese Flashbacks lassen kein Detail aus. Der etwas tollpatschige Normalo und seine nicht minder verschrobenen Freunde sind typische Endzwanziger der Großstadt und teilen deren Freuden und Nöte: alles dreht sich um Liebe und Sex.
How I met your mother, oder HIMYM, wie die zahllosen Fans in den USA ihre Lieblingsserie auch nennen, lebt vor allem von diesen Charakteren: Alyson Hannigan, bekannt aus Buffy und American Pie, ist die ei
ne Hälfte von Lily und Marshall,des Pärchens, das seine gesamte Umgebung schamlos mit allen Details seiner Beziehung terrorisiert, oder Cobie Smulders als wunderschöne Fernsehreporterin Robin, in die sich Ted sofort verliebt. Den großartigsten Part spielt aber mit Sicherheit Neil Patrick Harris (Ex-Wunderkind-Doktor Doogie Howser!!): den Frauenheld Barney, den keiner so richtig sympathisch findet, aber den doch alle irgendwie gern haben. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, ist aber natürlich ein typischer Fall von „harte Schale, weicher Kern“. Die liebevoll skurril gezeichneten Charaktere machen HIMYM zu einem Hit.Die Krönung ist dabei die unfassbar gute Musik, die das Gedudel aus anderen Serien um Längen schlägt: die ganze Bandbreite des geschmackvollen Indiepops von Belle and Sebastian bis hin zu Fountains of Wayne erfreut das Ohr des geneigten Serien-Junkies.
Davon wollen wir mehr! Zur Not auch auf einem recht stiefmütterlichen Sendeplatz im Samstagnachmittag-Kinderprogramm. [...mehr]
6. April 2009
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