Beiträge vom: Juni, 2009

Autor: Hendrik

Im Jahr 2001 stellte sich der Amerikaner Mark Ruppert die Frage, ob es wohl möglich wäre, einen Film in 48 Stunden komplett zu produzieren. Daraus entwickelte sich die Idee, hierzu einen Wettbewerb ins Leben zu rufen, an dem sich auch prompt einige Bekannte Rupperts beteiligten: Das 48 Hour Film Project war geboren, und siehe da: die entstandenen Filme bewiesen, dass auch unter Zeitdruck und mit äußerst begrenzten Mitteln durchaus sehenswerte Filme gemacht werden konnten.

In den darauf folgenden Jahren wurde das 48 Hour Film Project immer größer und wurde von Washington, D.C. in weitere  US-Städte exportiert, später dann auch ins Ausland. 2008 machten so bereits 30.000 Teilnehmer in 70 Städten weltweit mit, und dieses Jahr soll das Projekt noch einmal eine Nummer größer werden.

Kurzfilm, 48 Hour Film Project Berlin, Filmfestival, Amateurfilm

Das 48 Hour Film Project in Berlin

So ist auch Berlin dabei: vom 17. bis 19. Juli werden die Teams nicht nur    [...mehr]


Autor: Thomas

„The Soul Sessions“ machten Joss Stone 2003 quasi über Nacht zum Star. Die Verkäufe erzielten mehrfach Platin und wurden vom Nachfolgealbum sogar noch übertroffen. Zwei BRIT Awards und einen Grammy konnte die heute gerade einmal 22-jährige Sängerin bisher mit nach Hause nehmen. Ein Rechtsstreit mit ihrer Plattenfirma bremst ihre Karriere jedoch derzeit aus. Eine leicht komprimierte Tour bringt sie nichts desto trotz am 26. Juli für vorläufig einen Termin nach Deutschland. Im Rahmen der Solarworld Summer Stage spielt sie Open Air auf dem Museumsplatz in Bonn.

Casting-Shows können ganz offensichtlich doch Superstars hervorbringen, zumindest in England und den USA. Joss Stone gewann 2001 das BBC-Event „Star for a Night“ und legte dort mit ihrer Interpretation des Donna-Summer-Hits „On the Radio“ den Grundstein für ihre Karriere. Das New Yorker Label S-Curve Records nahm sie schneller unter Vertrag, als sie ihren Namen schreiben konnte, und im September 2002 stand ihr erstes Album bereits weltweit  in den Regalen der Plattenläden.    [...mehr]


Autor: Thomas

Als wichtigste deutsche Künstlervereinigung neben der „Brücke“ gilt bis heute der von Wassily Kandinsky und Franz Marc 1911 gegründete „Blaue Reiter“. Ursprünglich als Almanach angelegt, vereinigen sich unter dem gemeinsamen Dach Werke von August Macke, Henri Matisse, Emil Nolde, Paul Klee und anderen wichtigen Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts. Ausgedehnte Renovierungsarbeiten der Städtischen Galerie im Münchener Lenbachhaus ermöglichen derzeit die bisher umfassendste Leihgabe der Gruppe überhaupt. Das Museum Frieder Burda in Baden-Baden zeigt vom 27. Juni bis zum 11. Oktober rund 80 Werke.

Die erste Ausstellung des „Blauen Reiters“ in der Modernen Galerie Heinrich Thannhauser München beruhte im Grunde auf marktstrategischen Überlegungen. Um die Popularität der Gruppe voranzutreiben, entschloss man sich, die zunächst geplante redaktionelle Veröffentlichung von Werken und Texten zur Avantgarde in der Gegenwartsmalerei aufzuschieben. Neben rund 50 Bildern beinhaltete das öffentliche Auftreten der Vereinigung auch musikalische Beiträge von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton von Webern.    [...mehr]


Autor: Thomas

Die New York Times nannte sie einen „Outlaw Writer“ und traf damit ziemlich genau das, was Kathy Acker Zeit ihres Lebens war. Bevor eine breite Öffentlichkeit ihre von radikalen Tabubrüchen bestimmten Romane überhaupt wahrnahm, galt sie im Underground bereits als „Queen of Punk“. Skandalös, direkt und obszön waren ihre Auftritte jederzeit, und auch 12 Jahre nach ihrem frühen Tod ist ihre Arbeit immer noch unbequem. 2007 zeichnete die Dokumentarfilmerin Barbara Caspar ein vielschichtiges Porträt der Künstlerin.

Dichter seien die „weißen Nigger dieser Zeit“, konstatierte Kathy Acker einmal. Bedenkt man, dass derzeit kein einziges ihrer Bücher mehr auf dem deutschen Markt erhältlich ist, muss man ihr wohl zustimmen. Ihr berühmtester Roman „Blood and Guts in High School“ (dt.: „Harte Mädchen weinen nicht“) landete 1985 hierzulande gar auf dem Index. Sexsucht, Inzest, Versklavung von Frauen und Zwangsprostitution – das war der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften einfach zuviel. Dabei gehört dieser Titel bei weitem nicht zu den provokantesten der stets rebellischen Amerikanerin.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Die Temporäre Kunsthalle in Berlin wurde Ende Oktober 2008 auf der Fläche, auf der früher der Palast der Republik stand, eröffnet. Zwei Jahre, bis zum Baubeginn des Humboldt-Forums, wird dort aktuelle internationale Kunst von in Berlin lebenden Künstlern gezeigt.

Initiiert hatten den Interims-Kubus, der aus dem inneren Ausstellungsraum und der als Projektionsfläche nutzbaren Außenfläche besteht, Constanze Kleiner und Coco Kühn, nachdem schon während des Abrisses von Erichs Lampenladen ein weißer Kubus in dessen Inneres gesetzt worden war, der als Ausstellungsraum genutzt wurde.

Während im Inneren am 11. Juli bereits die vierte Ausstellung eröffnet wird, in der Jennifer Allora und Guillermo Calzadilla Film, Skulpturen, Performance und Installationen präsentieren, ist auf der Außenhülle seit September eine Arbeit von Gerwald Rockenschaub zu sehen.

Wenn die Temporäre Kunsthalle Ende 2010 dem entstehenden Humboldt-Forum weichen muss, könnte sie als Konzept in die nächste Stadt weiterziehen, die Macher des Berliner Vorzeigeprojektes denken beispielsweise an Moskau und seinen Roten Platz oder auch Peking und den Platz des Himmlischen Friedens als ideale Standorte, auch um das Konzept der deutschen Kunst-Macher auf internationaler Ebene noch bekannter zu machen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Nur Berlin hat in Deutschland ein größeres Filmfestival als München. Vom 26. Juni bis 7. Juli werden in der Bayerischen Hauptstadt rund 200 Produktionen auf 15 Leinwänden gezeigt und insgesamt 12 Preise vergeben. Als Eröffnungsfilm gibt es mit „The Imaginarium of Doctor Parnassus“ Heath Ledgers letzten Leinwandauftritt zu sehen.

Seit über einem Vierteljahrhundert findet auf der Isarmeile das traditionsreiche Filmfest München statt. Das Programm umfasst Spiel-, Dokumentar-, Kurz- und TV-Filme in deutscher oder internationaler Erstaufführung. Die Teilnehmerliste vergangener Jahre belegt die Bedeutung der Veranstaltung, und heutige Branchengrößen wie Quentin Tarantino, Steven Soderbergh oder Leonardo Di Caprio waren bereits Gast, als sie international noch kaum jemand kannte.    [...mehr]


Autor: Stephanie

THE BOSS HOSS ist live in concert und tourt mit DO or DIE durch ganz Deutschland!

bosshoss © wikipedia / Ralf Roletschek

Countryrock vom feinsten und das in Deutschland, da haben die Fans drauf gewartet. Ihr Sound lässt einen einfach nur mitfeiern und abrocken.

Die sieben Kerle haben ihren Gründerursprung nicht etwa in den Weiten Amerikas, sondern in Berlin gefunden. 2004 sagten Alec Boss und Sascha Hoss lass uns mal was ganz anderes machen und das haben sie bis heute erfolgreich umgesetzt.

Der Mainstream wird sie wohl mit ihrem gecoverten “Like Ice in the Sunshine” kennen. Do or Die ist das vierte Album der Trash Country Punk Rockers.

In Stuttgart spielen sie auf der Freilichtbühne für 35€ das Ticket, günstig gibt es sie auch bei fansale.com

Wer mal Lust auf was ganz anderes hat der wird viel Unterhaltung finden, man muss auch ein eingefleischter Countryfan sein ;)

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Autor: Thomas

Zusammen mit Gerhard Richter hatte der in Niederschlesien geborene Sigmar Polke in den frühen 60er Jahren den ironischen Begriff des „Kapitalistischen Realismus“ begründet und sich später als Vertreter einer deutschen Version der Pop Art begriffen. Das Kölner Museum Ludwig besitzt dank einer großzügigen Schenkung die europaweit größte Sammlung der sogenannten „Editionen“ des Künstlers und macht sie nun ab dem 4. Juli zum Gegenstand einer umfangreichen Ausstellung.

Dass man sich nicht darauf verlassen könne, eines Tages gute Bilder geliefert zu bekommen, sondern die Sache stattdessen „selber in die Hand nehmen“ müsse, diese ebenso ironische wie imperative Weisheit Sigmar Polkes beschreibt nicht nur seine eigene Arbeitsphilosophie, sondern gehört im Grunde auch über die Eingangstür jeder Kunstschule. „Höhere Wesen befehlen: Rechte obere Ecke schwarz malen!“ heißt eines seiner bekanntesten Werke, und es besagt nicht weniger, als dass die Entfernung von traditionellen Kunstvorstellungen immer auch eine Entfaltung des Hegelschen Weltgeistes ist.    [...mehr]


Autor: Thomas

Zum mittlerweile 21. Mal finden sich in Köln derzeit Medienmacher, Manager, Publizisten und Politiker zusammen, um die aktuelle Lage der Branche unter die Lupe zu nehmen. Doch das medienforum.nrw kann mehr als bloßer Fachkongress sein. Fester Bestandteil der Veranstaltung ist etwa das Medienfest, auf dem sich junge Leute über Ausbildungsmöglichkeiten und Berufschancen informieren können. Für Laien wie Profis gleichermaßen interessant: Das TV-Festival „Großes Fernsehen“, das neue Produktionen zum ersten Mal auf der großen Leinwand zeigt.

Logo medienforum.nrw / Festival Großes Fernsehen (Quelle: www.medienforum.nrw.de)

„Medien in Bewegung“ lautet das offizielle Motto des diesjährigen Medienforums. Bis zum 24. Juni diskutieren Branchenkenner in der Rheinparkhalle der Kölner Messe über gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen ihres Wirkumfeldes. Unter dem Schirm der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und gefördert mit Mitteln des Landes, referieren hochkarätige Namen wie Regisseur Tom Tykwer, Fernsehmacher Holm Dressler, Ex-Viva-Chef Dieter Gorny (jetzt bei der Ruhr.2010), RTL-Nachrichtenchef Peter Kloeppel, NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, WDR-Intendantin Monika Piel und viele andere mehr.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Das Festival Rencontres Internationales – zu Deutsch: Internationale (Zusammen-)Treffen oder Begegnungen – widmet sich der Schnittmenge von zeitgenössischer Kunst und jungem Film. Die Rencontres Internationales finden pro Jahr je einmal in Paris, Berlin und, seit 2007, in Madrid statt.

Es werden Filme, nicht nur von französischen, spanischen und deutschen Filmemachern und Künstlern, gezeigt, außerdem wird in Gesprächsrunden über neue Tendenzen und Entdeckungen  der Filmszene diskutiert, sei es im Bereich des Experimental-, Kurz- oder Dokumentationsfilms. Aber auch Installationen und Videokunst werden zu sehen sein, ebenso Konzerte zu hören.

Vom 30. Juni, an dem ab 19 Uhr die Eröffnungsveranstaltung im Haus der Kulturen der Welt stattfinden wird, bis zum 5. Juli werden über 100 Künstler bei den Filmvorführungen und Debatten des Filmfestivals bzw. Art Show vor Ort sein. Der Eintritt ist übrigens an allen Tagen frei.    [...mehr]


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