Was 1995 schlagartig zum größten Wunsch von Millionen weiblicher Teenager avanciert war, ist 2010 doch tatsächlich noch wahr geworden: Take That haben sich wieder vereint, und das in der ursprünglichen Vollbesetzung inklusive Robbie Williams. Nach einem neuen Album steht nun eine Welttournee an. Drei Termine führen die erwachsen gewordene Boyband auch in hiesige Gefilde.
Wäre ein Meteorit in Zentraleuropa eingeschlagen, hätte die Katastrophenstimmung kaum größer sein können. Sorgentelefone wurden eingerichtet, und man musste sich ernsthaft Gedanken um die vielen Mädchen machen, deren Leben vom einen zum anderen Moment allen Sinn verloren hatte, denn Take That, die Boyband aller Boybands, war plötzlich nicht mehr vollständig. Robbie Williams hatte genug von Gary, Howie, Mark und Jason. [...mehr]
Für die kanadische Electroclash-Sängerin Merrill Beth Nisker ist keine Provokation zu gewagt. Als Kunstfigur Peaches ist sie seit 2000 eine echte Gegenbewegung zum Banal-Pop – auch wenn sie schon mal ein Duett mit Pink aufgenommen hat. Mit „Peaches does Herself“ fasst sie jetzt ihre bisherige Karriere in Form einer Art Musical zusammen.
Peaches ist Berlin offenbar verbundener als ihrer kanadischen Heimat. Beim Hauptstadt-Label Kitty-Yo erschien einst ihr Debütalbum „The Teaches of Peaches“, die Berliner Rockband „Sweet Machine“ ist seit 2007 ihre ständige Tour-Begleitung, und der aktuelle Wohnort der schrägen Musikerin liegt ohnehin an der Spree. Konsequenterweise gibt es ihr autobiografisches Musical deshalb auch zuerst im Berliner HAU zu sehen. [...mehr]
Gerade erst haben sich die Tore des neugestalteten Rautenstrauch-Joest Museums in Köln für einen kaum zu bewältigenden Besucherstrom geöffnet, da wird auch schon die erste Sonderausstellung in Gang gebracht. Unter dem Titel „Afropolis“ gibt es vom 5.11.2010 bis 13.03.2011 Gelegenheit zu kulturgeschichtlichen Einblicken in fünf afrikanische Metropolen.
Kairo, Lagos, Nairobi, Kinshasa und Johannesburg – fünf Städte mit der weltweit höchsten Urbanisierungsrate. Gerade erst rückte Südafrika durch die Fußballweltmeisterschaft in den Blick der Öffentlichkeit, doch das Wissen um die Metropolen des schwarzen Kontinents hält sich in Grenzen. „Afropolis“ will hier einen Beitrag leisten. [...mehr]
Die Geschichte der Blue Man Group begann Ende der 80er Jahre in New York und führte zum weltweiten Showerfolg. Am 6. November sind die 3 blauen Gestalten live zu Gast bei „Wetten dass..?“.
Neben James Blunt und Lena Meyer-Landrut sind am 6. November auch die Performance-Künstler der Blue Man Group von Thomas Gottschalk nach Hannover eingeladen worden. Sie werden live im „Wetten dass..?“-Studio ihren unterhaltsamen Mix aus Musik, Kunst, Pantomime, Comedy und Multimedia präsentieren. Wir wollen Sie bereits ein wenig darauf einstimmen. [...mehr]
„Dämonen, Drachen und Vampire“ lautet der Untertitel dieses Buches, das sich mit Monstern aller Art beschäftigt. Doch keineswegs hat man es hier etwa mit einem Kompendium zu tun, das sich mit Horrorfilmen beschäftigt. Autor Christopher Dell spürt vielmehr ganz wissenschaftlich den Ursprüngen von Monstervorstellungen in der menschlichen Kulturgeschichte nach.
Monster sind keine Erfindungen der Neuzeit, und schon gar nicht originäre Schöpfungen der Schauerliteratur. Schon in den ältesten erhaltenen Höhlenmalereien finden sich jede Menge Schreckgestalten zwischen Mensch und Tier, die eher der Fantasie der Zeichner als der Realität entstammen. Das „Bestiarium“ des britischen Kunsthistorikers Christopher Dell wirft einen Blick auf mehrere Millionen Jahre Monstervorstellungen. [...mehr]
Die meisten kennen den britischen Archäologen, Schriftsteller und Geheimagenten vor allem durch David Leans Leinwandepos „Lawrence von Arabien“. Fraglos gehört T.E. Lawrence zu den bekanntesten historischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Das Norddeutsche Landesmuseum Oldenburg widmet ihm nun vom 21.11.2010 bis zum 27.03.2011 eine eigene Ausstellung.
Schon zu Lebzeiten galt Thomas Edward Lawrence als Held und Mythos – eine Tatsache, die er vor allem den abendfüllenden Vorträgen des Journalisten Lowell Thomas zu verdanken hat. Lawrence hatte es ihm ermöglicht, während des arabischen Unabhängigkeitskampfes 1917 bei den Truppen Faisals, einem der Söhne des Emirs von Mekka, für seine Berichterstattungen zu recherchieren. Zwei Jahre später revanchierte sich Thomas mit der Verbreitung eines arg heroischen Bildes, das er von Lawrence verbreitete. [...mehr]
Wer beim Dumont-Verlag die Schnapsidee hatte, den recht dünnen Essayband von Frankreichs größtem lebenden Skandalautor mit dem deutschen Titel „Ich habe einen Traum“ zu versehen, fühlte sich vermutlich allzu sehr der These mancher Kritiker verbunden, Michel Houellebecq sei in Wahrheit ein Romantiker. Im Original heißt das Buch schlicht „Interventions 2“.
An Houellebecq scheiden sich die Geister. Die einen halten ihn für einen sexistischen Provokateur mit faschistoiden Grundtendenzen, die anderen sehen in ihm eine der wichtigsten Stimmen der europäischen Literatur des 21. Jahrhunderts. Für seinen bislang letzten Roman „Die Möglichkeit einer Insel“ erntete er vor allem in seiner Heimat bitterste Kritik. Doch der meist zurückgezogen lebende Autor lässt sich den Mund nicht verbieten. [...mehr]
Banksy ist durch Streetart bekannt geworden, bleibt aber ein Mysterium. Er versteckt sich weiterhin hinter seinem Synonym. Jetzt bringt er den Film „Exit Through The Giftshop“ ins Kino und stellt darin die Frage nach der Authentizität von Kunst.
Graffiti wird meist als Schmiererei abgetan, nicht so die Grafitti von Banksy! Seine Streetart-Malereien sind gesellschaftskritische Kunstwerke. Viel weiß man nicht vom Menschen, der tatsächlich hinter dem Künstler steckt, außer dass er vermutlich aus Bristol stammt. Dort wird er mittlerweile als Held gefeiert, auch wenn niemand weiß, wer er wirklich ist.
Banksy – das Phantom der Streetart
Verstoßen von seinen Graffiti-Freunden geht er schon seit vielen Jahren eigene Wege. Er ist anders als alle anderen. Er sprayt nicht frei Hand, sondern mithilfe von Schablonen. Banksy scheut auch nicht davor zurück seine Kunstwerke selbst in den berühmtesten Museen der Welt aufzuhängen, natürlich undercover! So geschehen z.B. im Londoner Natural History Museum und im Louvre. [...mehr]
Das Miniatur Wunderland in Hamburg bietet Spaß für die ganze Familie! Es gibt dort neben der weltgrößten Modelleisenbahn ein riesiges Miniaturreich, das mühevoll und detailliert nach gebaut wurde.
Das Miniatur-Wunderland wurde 2000 von den Brüdern Gerrit und Frederik Braun gegründet und umfasst jetzt schon über 1 000 m² Wunderlandfläche. Das Team, das nun aus fast 200 Mitarbeitern besteht, baut aber immer weiter. Derzeit gibt es schon einige voll ausgebaute Länder, wie Amerika oder die Schweiz. Aber besonderen Wert wurde natürlich auf die Heimatstadt Hamburg gelegt. Diese fällt hierbei am größten aus und zeigt viele Sehenswürdigkeiten.
Kurt Masur, der renommierte deutsche Dirigent, hat im Alter von 83 Jahren eine Auszeichnung für sein Lebenswerk erhalten: den ECHO Klassik. Wir gratulieren.
Kurt Masur prägte durch sein Wirken Jahrzehnte der Musikausübung in Deutschland und war weit über dessen Grenzen hinaus künstlerisch tätig. Auch im hohen Alter von 83 Jahren denkt er noch nicht daran den Dirigierstab nieder zu legen. Derzeit leitet er die Aufführung des Peer Gynt an der Komischen Oper Berlin. Der ECHO Klassik, den er am vergangenen Wochenende erhielt, ist nach der Urania-Medaille und der Leo-Baeck-Medaille für ihn bereits die dritte hochgradige Auszeichnung in diesem Jahr. [...mehr]