Seine Weltpremiere hatte die rekonstruierte Fassung von Fritz Langs legendärem Stummfilmklassiker „Metropolis“ auf der diesjährigen Berlinale. Eine Aufführung mit Live-Einspielung der Originalmusik von 1926 lässt sich jetzt an zwei Tagen in der Hamburger Kulturfabrik Kampnagel bestaunen. Termine sind der 3. und 4. Dezember.
Es war eine filmhistorische Sensation, als Mitte 2008 bekannt wurde, dass fehlende Szenen eines der berühmtesten Leinwandwerke überhaupt wieder aufgetaucht waren. Entdeckt wurde das verloren geglaubte Material in Buenos Aires, und wenig später schon machte man sich an die Rekonstruktion. „Metropolis“ sollte zum ersten Mal seit der Uraufführung wieder vollständig zu sehen sein. [...mehr]
Selten einmal erscheint das Buch eines US-Autors erst auf dem deutschen Markt, bevor es in dessen Heimatland zu lesen ist. Im Fall des Biowaffen-Thrillers „Spiral“ des Physikers Paul McEuen ist aber jetzt gerade genau dies geschehen. Seine Landsleute müssen sich noch bis März 2011 gedulden – und das obwohl die Filmrechte schon verkauft sind.
Eigentlich ist Paul McEuen Professor an der Cornell University New York und gilt als einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Nanotechnologieforschung. Offenbar war ihm der wissenschaftliche Alltag aber noch nicht aufregend genug, und so legt er jetzt druckfrisch seinen Debütroman vor. Der Wissenschaft bleibt er allerdings treu, denn „Spiral“ handelt von ganz besonderen biologischen Waffen: Pilzen. [...mehr]
Der neue Bildband von Albert Watson heißt UFO – Unified Fashion Objectives. Er zeigt Arbeiten eines der kreativsten Fotokünstler der Welt aus vier Jahrzehnten.
Albert Watson ist trotz eines kleinen Handycaps zu einem der berühmtesten Fashion Fotografen der Welt geworden. Er ist seit seiner Geburt auf einem Auge blind und schuf trotzdem oder vielleicht gerade deshalb wahre Meisterwerke der Fotografie.
Er fotografierte Celibrities wie Mick Jagger, Kate Moss und Naomi Campbell für die Cover der Vogue, des Rolling Stone und Co. Auch die Royals wissen seine Fähigkeiten zu schätzen. So war er z.B. der offizielle Hochzeitsfotograf von Prinz Andrew und Sarah Ferguson. Zahlreichen Werbekampagnen von Brands wie Levi’s, Prada und Chanel verhalf er mit seinen hervorragenden Fotografien zu famosem Erfolg. [...mehr]
The Jolly Boys sind 3 in die Jahre gekommene jamaikanische Musiker, deren Musik allerdings kein bisschen an jugendlichem Schwung verloren hat. Mit ihren exotischen Instrumenten und Klängen wollen sie nun die Sonne wieder nach Deutschland bringen. Wir verlosen 2×2 Karten für ihre Deutschland Tour.
The Jolly Boys sind, wenn man so will, die Großväter des Mento, einer jamaikanischen Volksmusik, die als Vorläufer von Reggae und Ska gilt. Auf ihrer neuen Platte „Great Expectations“ brillieren sie mit Coverversionen von Amy Winehouse Top Hit „Rehab“, Johnny Cash Countryklassiker „Ring of Fire“ und „You can’t always get what you want“ von den Rolling Stones. [...mehr]
„Ich bin Jude, ich darf das“ nach diesem Motto startet Oliver Polak seine erste Comedy-Tour namens „Jud süß-sauer“. In seinem Programm geht er mit viel Witz an die sonst so verbotenen Themen.
Witze über die jüdische Religion, oder sogar Konzentrationslager, mögen für viele Menschen vor allem in Deutschland ein absolutes Tabu Thema sein. Doch genau deswegen greift der Comedian Oliver Polak das Thema auf und lässt einen politisch unkorrekten Witz nach dem anderen raus. [...mehr]
Anne-Sophie Mutter wurde vor kurzem der Titel „Musician of the Year“ verliehen. Die Jury des „Musical America“, eines der beliebtesten Kulturmagazine der USA, ehrte sie nach knapp 35 Jahren Bühnenkarriere als Musikerin des Jahres.
Anne-Sophie Mutter ist Musikerin des Jahres und das nicht zu Unrecht! Sie gehört zu den begabtesten, zeitgenössischen Geigen-Virtuosen und wird auf der ganzen Welt gekannt und geliebt. Geschätzt wird sie nicht zuletzt auch aufgrund ihrer hochwertigen Aufnahmen kammermusikalischer, wie orchestraler Musik und ihres karitativen Engagements. Im kommenden Jahr feiert sie ihr 35-jähriges Bühnenjubiläum. [...mehr]
Zum 11. Mal bereits findet in diesem Jahr der größte deutsche Radioaward statt. Wer live in der Jahrhunderthalle Bochum dabei sein will, muss schon online für seine ganz persönlichen Favoriten abstimmen und darauf hoffen, Eintrittskarten zu gewinnen. Denn: Kaufen lassen sich die Tickets nicht. Wer nicht gewinnt, kann aber trotzdem via Radio oder WDR-Fernsehen dabei sein.
Wenn vom WDR-Jugendsender 1Live einmal pro Jahr die „Krone“ an die besten deutschsprachigen Musik-Acts verliehen wird, dann ist das für die Branche eine spannende Sache. Die Vergabeentscheidung liegt nämlich ausschließlich beim Publikum, das per Online-Voting darüber abstimmt, wer am Ende mit einer Auszeichnung nach Hause geht. Einzige Ausnahme: Die Krone für Beste Comedy. [...mehr]
Keine echte Mogelpackung, aber auch keine wirklich neue Veranstaltung ist das, was seit vergangenem Mittwoch unter dem Titel „Literaturfest München“ in der Bayerischen Landeshauptstadt erstmalig abgehalten wird. Gebündelt werden bereits bestehende Initiativen rund ums Buch, ergänzt um einige neue Programmpunkte.
Bis zum 5. Dezember dreht sich in München derzeit alles um Literatur. So jedenfalls würden es die Veranstalter vermutlich sehen. Wirklich neu ist allerdings nur das „forum:autoren“, doch offenbar wollte man den Rahmen dieses aus rund 30 Veranstaltungen bestehenden Lese-Events so weit wie möglich ausdehnen. [...mehr]
9 Frauen in Bikinis zertrümmern alles, was ihnen in die Quere kommt. Das Konzept von „Bikinirama“ ist verblüffend simpel, und vielleicht gerade deshalb so bemerkenswert. Die seltsame Mischung aus Trash, Videokunst und Performance ist derzeit bis zum 18. Dezember im Frankfurter Kunstverein Familie Montez zu sehen.
Irgendwo zwischen den Vaseline-Happenings von Matthew Barney und dem Trash-Kino aus der Schmiede von Russ Meyer oder Jim Wynorski bewegen sich die Aktionskünstlerinnen von Bikinirama. Im knappen Badeoutfit hauen sie mit Axt und Vorschlaghammer auf Handys und Computerbildschirme ein. Und das soll Kunst sein? Na klar. [...mehr]
Patti Smith, die auch als Godmother of Punk” bekannte Musikerin, wurde vor Kurzem mit dem National Book Award für ihr autobiographisches Werk „Just Kids” ausgezeichnet.
Am vergangenen Mittwochabend erhielt die Punkrockerin in New York den Preis in der Kategorie Sachbuch. Inhaltlich geht es um ihre Beziehung mit dem Fotografen Robert Mapplethorpe, der in den 1980er Jahren ein bekannter Szenestar war und viele Prominente vor seiner Linse hatte. [...mehr]