Beiträge vom: August, 2011

Autor: Thomas

Einer der modernsten Konzertsäle der Welt hat Geburtstag. 1986 errichtet, ist die Kölner Philharmonie bereits ein Vierteljahrhundert alt und feiert diese Tatsache mit einer eigenen Konzertreihe an fünf Abenden vom 10. bis 18. September. Darunter sind einige Uraufführungen.

Neben so vielem anderen gehört die Philharmonie zu den großen Sehenswürdigkeiten und unbedingten Tourismuszielen der Domstadt am Rhein. Kaum ein relevanter Vertreter konzertanter Musik ist hier im Laufe der Jahre nicht schon aufgetreten. Immer wieder gibt es aber auch Crossover, manchmal Musicals oder Filmaufführungen, denn die Betreiber setzen konzeptionell auf ein möglicht generationsübergreifendes Publikum.    [...mehr]


Autor: Thomas

Es ist noch gar nicht so lange her, da sorgte die deutsche Übersetzung von „2666“ im Feuilleton für hymnische Begeisterungsstürme. Kein Wunder, denn das Mammutwerk des früh verstorbenen Schriftstellers Roberto Balano gehört für viele zu den wichtigsten Romanen der Gegenwart. Jetzt erscheint mit „Das Dritte Reich“ posthum ein weiteres Buch des Chilenen.

Roberto Bolano: Das Dritte Reich

Ob Roberto Balano wirklich eine Veröffentlichung dieses Romans gewollt hätte, darüber lässt sich ausgiebig streiten. Das Frühwerk existierte im Nachlass lediglich in einer Schreibmaschinenfassung und war sogar zunächst übersehen worden. Jetzt erscheint es in Deutschland sogar noch vor der amerikanischen Ausgabe.    [...mehr]


Autor: Thomas

Dass der Mensch des Menschen Wolf ist, wusste schon der römische Dichter Plautus. Was das im Einzelnen heißt, kann man derzeit kaum irgendwo so drastisch nachlesen wie bei Jack Ketchum. Die Spirale der Gewalt beginnt bei ihm nicht selten mit vermeidbaren Machtfantasien. Am Schluss bleibt wenig Gutes übrig. Im Dezember erscheint in Deutschland sein aktueller Roman „Beuterausch“.

Jack Ketchum: Beuterausch, Beutegier, Beutezeit

Neben Stephen King und Clive Barker gehört der ehemalige Holzverkäufer, der unter dem Pseudonym Jack Ketchum schreibt, zu den meistverkauften Horror-Autoren der Gegenwart. Doch Monster und Übersinnliches gibt es bei ihm nicht. Das Grauen, das der Mensch anrichtet, reicht ihm vollkommen. In seinem neuesten Roman sieht das nicht anders aus.    [...mehr]


Autor: Thomas

In Zeiten, da Illustration vor allem auf digitale Weise betrieben wird, muss der Ansatz von Sarah Illenberger umso mehr auffallen. Auf meist humoristische Weise arrangiert sie Alltagsgegenstände, um Inhalte zu bebildern. Eine Solo-Ausstellung begleitet aktuell die Veröffentlichung ihrer ersten Monographie.

Sarah Illenberger

Unter dem Titel „Good Weather“ zeigt der Berliner „Gestalten Space“ nicht nur eine Auswahl der Illustrationen von Sarah Illenberger, sondern auch einige der dreidimensionalen Objektarrangement, die es in den einzelnen Arbeiten zu sehen gibt. Denn die Künstlerin arbeitet grundsätzlich analog und nutzt dabei ganz gewöhnliche Alltagsgegenstände.    [...mehr]


Autor: Thomas

Natürlicherweise hat der Fotograf selber auf einen eigenen Bildern in der Regel nichts zu suchen. Umso reizvoller ist es also, ihn einmal die Seiten wechseln zu sehen. Arnold Crane hat sich diesen Gedanken zueigen gemacht und im Laufe seines Schaffens die bedeutendsten Fotokünstler des 20. Jahrhunderts vor die eigene Kamera geholt. Eine Ausstellung in Berlin zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten.

Arrnold Crane

Es war wohl Man Ray, durch den Arnold Crane endgültig zum Fotografen wurde. Zwar hatte er bereits in jungen Jahren begonnen, als Journalist zu arbeiten und Naturkatastrophen, politische Ereignisse, Schwerverbrechen und anderes mehr zu dokumentieren. Doch ein Jura-Studium nahm ihm praktisch die Kamera aus der Hand. Erst die Freundschaft mit dem berühmten Kollegen brachte ihn schließlich auf den richtigen Weg.    [...mehr]


Autor: Thomas

Neben James Bond und Harry Potter ist Indiana Jones wohl der bekannteste aller Filmhelden. Vier Kinofilme, eine TV-Serie, zahlreiche Comics, Bücher und jede Menge Merchandising haben den verwegenen Archäologen zu einer echten Legende der Popkultur gemacht. Jetzt bekommt er auch noch seine eigene Ausstellung.

Auch wenn man es zunächst glauben mag, aber hinter dem Titel „Indiana Jones and the Adventure of Archaeology“ verbirgt sich kein neuer Blockbuster aus der Feder von George Lucas, sondern eine Wanderausstellung anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von „Jäger des verlorenen Schatzes“. Mitorganisator ist National Geographic.    [...mehr]


Autor: Thomas

Einmal im Jahr zieht der Jugendsender des WDR für eine Nacht in eine Stadt in NRW und sorgt mit Konzerten, Lesungen und Partys für jede Menge gute Laune und Feierstimmung. Diesmal muss Aachen dran glauben. Am 7. Oktober ist die Stadt ganz in der Hand von 1Live.

Bereits zum zweiten Mal findet das beliebte Event-Format „Eine Nacht in“ an der holländischen Grenze statt. Aachen ist 2011 der Nachfolger von Essen, wo 1Live im vergangenen Jahr zu Gast war. 20 Veranstaltungen in 14 Locations stehen mit jeder Menge Musik, Kultur und Comedy auf dem Programm.    [...mehr]


Autor: Thomas

Im dritten und zugleich letzten Jahr der Ruhrtriennale unter Intendant Willy Decker lautet das etwas arg prätentiös anmutende Motto „Ankunft – Suche nach dem Jetzt“. Nach der Auseinandersetzung mit monotheistischen Religionen in den beiden vergangenen Jahren wolle man sich jetzt dem Denken des Buddhismus widmen. Doch das Programm 2011 kann sich auch ohne einen derartigen Überbau sehen lassen.

Ruhrtriennale 2011

Wenn Kulturfestivals sich einen besonderen Anspruch verschaffen wollen, suchen sie gerne einen roten Faden, über den sich ausgiebig klug daherreden lässt. Bisweilen kann eine solche intellektuelle Nabelschau ausgesprochen nerven und einem die Lust auf eine Menge interessanter Veranstaltungen verderben. Im Fall der diesjährigen Ruhrtriennale ist das nicht anders.    [...mehr]


Autor: Thomas

Eines der wichtigsten europäischen Filmfestivals für internationales Independent-Kino findet jährlich zum mittlerweile 18. Mal nicht etwa in einer der deutschen Filmmetropolen Berlin, München oder Köln, sondern tatsächlich in Oldenburg statt. Erneut konnte Festivalleiter Torsten Neumann ein sehenswertes und überraschendes Programm zusammenstellen, in dem sich bekannte Namen ebenso wiederfinden wie absolute Newcomer.

Ein bisschen übertrieben mag es klingen, wenn das Filmfest Oldenburg immer mal wieder als deutsches Sundance bezeichnet wird, doch was das norddeutsche Cineastentreffen in jedem Fall mit dem großen Bruder gemein hat, ist der ungetrübte Fokus auf qualitativ hochwertige Independent-Filme. Erste Highlights der diesjährigen Ausgabe sind bereits bekannt.    [...mehr]


Autor: Hendrik

„Tanz der Vampire“ gehört in Deutschland zu den beliebtesten und erfolgreichsten Musicals. Schon vor ein paar Jahren war das Grusel-Spektakel in der Hauptstadt zu Gast, und im Herbst diesen Jahres kehrt es hierher zurück.

Ab November wird Tanz der Vampire“ wieder in Berlin zu sehen und zu hören sein. Nach Spielzeiten in Wien, Hamburg, Oberhausen und zuletzt zum zweiten Mal in Stuttgart kehrt das Grusical, wie die Produktion liebevoll genannt wird, wieder in das Theater des Westens zurück. Doch Berliner Fans sollten schnell sein, denn nach aktuellem Stand der Dinge soll die Produktion nur für relativ kurze Zeit in der Hauptstadt bleiben.    [...mehr]


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