Beiträge vom: November, 2011

Autor: Thomas

Für viele ist der Name des Autors eigentlich eher mit ziemlich kompromissloser Horror-Literatur verbunden. Doch Clive Barker, Verfasser der „Bücher des Blutes“ und Erfinder der „Hellraiser“-Reihe kann auch anders. Seit über 10 Jahren arbeitet er bereits an dem für ein jüngeres Publikum gedachten Fantasy-Zyklus „Abarat“. Am 12. Dezember erscheint Teil 3 jetzt auch auf Deutsch.

Als Clive Barker seinem Verlag Mitte der 90er mitteilte, dass er eine Sammlung von Kurzgeschichten für Kinder schreiben wolle, traf er auf wenig Begeisterung. Zwar hatte sich sein Jugendbuch „Der Dieb der Zeit“ gut verkauft, doch lieber wollte man sehen, dass der Autor sich auf sein Kernpublikum konzentrierte, und das war nun einmal erwachsen und an möglichst blutigem Horror interessiert. Doch Barker ließ sich nicht beirren.    [...mehr]


Autor: Thomas

Erstmals gibt es derzeit in Europa eine umfangreiche Einzelausstellung der 1953 in Peru geborenen Künstlerin Teresa Burga zu sehen. Wer bis dato noch nie von ihr gehört hat, wird vor allem von der gestalterischen Vielfalt überrascht sein, die Zeichnungen, Objekte, Installationen, audio-visuelle und interaktive Arbeiten umfasst.

Teresa Burga

Unter dem Titel „Die Chronologie der Teresa Burga. Berichte. Diagramme. Intervalle“ zeigt der Württembergische Kunstverein über 100 Werke der peruanischen Künstlerin, die hierzulande bislang nahezu unbekannt ist. Drei Schlüsselwerke, allesamt Installationen, stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.    [...mehr]


Autor: Thomas

Als man sich bei Lucasfilm die Rechte an der Domain starwarsidentities.com sicherte, spekulierten Fans und Medien bereits über die Möglichkeit eines neuen Ablegers aus der „Krieg der Sterne“-Saga. Jetzt stellte sich heraus, dass sich hinter dem Namen stattdessen eine umfangreiche Ausstellung verbirgt, die ab April 2012 zu sehen sein wird.

„Star Wars Identities“ verspricht einen Einblick in die erfolgreiche Filmreihe, wie es ihn zuvor noch nicht gegeben hat. Für echte Fans ist die Ankündigung an sich aber bereits eine Verpflichtung, und so können die Initiatoren schon vorab von einem sicheren Erfolg ausgehen. Zunächst gibt es die Ausstellung im Montreal Science Center zu sehen, danach zieht sie weiter ins Telus World of Science in Edmonton, Kalifornien.    [...mehr]


Autor: Thomas

Nach 6 Teilen war die erfolgreiche Filmreihe um Aufstieg, Fall und Wiederaufstieg des Boxers Rocky Balboa endgültig durch. Für Erfinder, Hauptdarsteller und teilweise Regisseur Sylvester Stallone kein Grund, das Thema abzuschließen. Jetzt kam er nach Hamburg, um eine Musical-Version vorzustellen, die ab 2012 zu sehen sein wird.

Erfolgreiche Kinofilme als Vorlagen für Musicals zu verwenden, ist mittlerweile gängige Praxis. Was Disney seit Jahrzehnten vorexerziert, funktionierte auch in anderen Fällen ganz hervorragend. Bekannte Beispiele sind etwa Roman Polanskis „Tanz der Vampire“ oder zuletzt „Kein Pardon“ von Hape Kerkeling. Hier soll sich „Rocky“ nahtlos einreihen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Wer beim Namen Marilyn gedanklich spontan „Manson“ hinzufügt, hat bis heute nicht verstanden, woher der Bürgerschreck aus Ohio seinen Künstlernamen hat. In einem großformatigen Prachtband über die berühmteste aller Hollywood-Blondinen werden jetzt erstmals die Bilder ihrer legendären letzten Fotosession zusammen mit Norman Mailers literarischer Hommage veröffentlicht.

Marilyn Monroe, TASCHEN

Eine der größten Projektionsflächen der modernen Popkultur war bekanntlich ein unsicheres Mädchen, das lieber alles andere gewesen wäre als das überlebensgroße Sexsymbol, zu dem sie im Verlauf ihrer Karriere geworden ist. Die Zahl der Biografien und psychologischen Studien über Marilyn Monroe sind unüberschaubar. Der bekannteste Beitrag stammt aber immer noch von Norman Mailer.    [...mehr]


Autor: Thomas

„Objects. Food. Rooms“ heißt die Schau von Thomas Rentmeister, die bis zum 5. Februar 2012 in Bonn zu sehen ist. Wer sie besucht, wird einer Reihe von Werkstoffen begegnen, die er eigentlich eher aus anderen Zusammenhängen kennt. Denn mit Nutella oder Penaten-Creme zu arbeiten, ist für den Künstler nichts Ungewöhnliches.

Die beliebte Ketzerfrage „Ist das Kunst oder kann das weg?“ mag so manchem einfallen, wenn er durch die aktuelle Bonner Rentmeister-Ausstellung schlendert. Vor allem ein weißer Berg aus gepresster Unterwäsche und alten Kühlschränken könnte die Frage aufkommen lassen, ob hier nicht einmal dringend wieder Sperrmüll abgeholt werden müsste.    [...mehr]


Autor: Thomas

Wann sieht man schon mal jemanden gleichzeitig beim Klavier- und Posaunespielen zu? Noam Vazana bietet genau das und noch viel mehr. Die junge Künstlerin aus Israel veröffentlichte gerade ihr zweites Album „Daily Sketch“. Ihr rastloser Konzertkalender führte sie quer durch Europa und sogar nach Indien. In Deutschland war sie erst vor kurzem zu sehen.

Singer-Songwriter, Pianistin und Posaunistin müsste auf ihrer Visitenkarte stehen, und wer schon einmal eines ihrer Soloprogramme gesehen hat, weiß, wie wirkungsvoll sie alle vier Elemente miteinander verbindet. Dass Noam Vazana bereits mit 13 Jahren ihre eigenen Songs geschrieben hat, ist weniger einem musikalischen Haushalt als vielmehr ihrem besonderen Talent zuzuschreiben, das sie offenbar mit keinem ihrer Familienmitglieder teilt.    [...mehr]


Autor: Thomas

Selbst so mancher Johnny-Depp-Fan konnte dem vierten Teil der „Fluch der Karibik“-Reihe wenig Positives abgewinnen, doch an den Kinokassen funktionierte die Piratensage auch beim aktuellen Aufguss wieder perfekt. Wesentlich interessanter als die bemühte Fortsetzung der Geschichten um Captain Jack Sparrow dürften die Live-Aufführungen des Originalfilms mit Orchester-Begleitung sein, die bis April 2012 durch Deutschland touren.

Fluch der Karibik

Auch wenn man es tunlichst vermieden hat, einen Blick auf die Filme selber zu werfen, ist einem die durchaus schmissige Musik der Piratenreihe schon begegnet. Die einprägsamen Themen der Hollywood-Komponist Hans Zimmer, Klaus Badelt und ihrem Team erfreuen sich zudem großer Beliebtheit und lassen sich leicht konsumieren. Grund genug, sie auch live aufzuführen und damit ein breites Publikum anzusprechen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Für die Fans ist es nicht weniger als eine Sensation, dass Paddy Kelly demnächst wieder auf der Bühne stehen wird. Sieben Jahre lang hatte der einstige Mädchenschwarm der Band als Mönch im Kloster gelebt und keine öffentlichen Auftritte absolviert. Zusammen mit seinen Geschwistern Kathy, Patricia und Paul führt er jetzt an zwanzig Terminen eine besinnliche Weihnachtsrevue auf.

Stille Nacht

Es ist keine Reunion-Tour, das betonen die vier beteiligten Kellys mit Nachdruck, auch wenn eine solche in näherer Zukunft keineswegs grundsätzlich ausgeschlossen sei. Im Zentrum von „Stille Nacht – Eine musikalische Weihnachtsgeschichte“ soll jedoch etwas ganz anderes stehen, nämlich das christliche Fest selber.    [...mehr]


Autor: Thomas

Dass sich Kunst mit dem passende Image leichter verkaufen lässt, scheint heute eine Binsenweisheit zu sein. Doch nicht immer war die kalkulierte Selbstinszenierung immanenter Teil des Kunstbetriebs. Picasso gehörte zu den ersten, die begriffen hatten, wie viel sich in dieser Hinsicht mit der fotografischen Abbildung des eigenen Konterfeis erreichen lässt. Eine Ausstellung in Köln legt hiervon derzeit Zeugnis ab.

Cecil Beaton: Pablo Picasso

Unter dem bezeichnenden Titel „ichundichundich“ zeigt das Kölner Museum Ludwig noch bis zum 15. Januar 2012 eine Auswahl von 250 Fotografien Pablo Picassos. Doch der Künstler selber ist nur das Motiv und nicht auch der Urheber. Nichtsdestotrotz haben die meisten Aufnahmen über den Umweg des Fotografen die Funktion genau kalkulierter Selbstdarstellung.    [...mehr]


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