Beiträge vom: Januar, 2012

Autor: Thomas

Als einer der immer noch wichtigsten deutschen Filmemacher wird Wim Wenders weltweit geschätzt. Dass er sich aber auch noch in anderen Künsten betätigt, darunter Malerei und Schriftstellerei, ist eher weniger bekannt. Einige seiner Arbeiten als Fotograf gibt es ab dem 15. Mai in einer Ausstellung der Sammlung Falckenberg in Hamburg zu sehen.

Die Chancen stehen gut, dass Wenders am 26. Februar mit dem wichtigsten Preis seiner Branche ausgezeichnet wird und den Oscar für den besten Dokumentarfilm verliehen bekommt. Die Nominierung für „Pina“, seine 3D-Hommage an Pina Bausch, war keine wirkliche Überraschung, denn das amerikanische Arthouse-Publikum liebt den Film.    [...mehr]


Autor: Thomas

Für Industrial-Fans ist Trent Reznor eine echte Lichtgestalt. Lange Zeit war er vor allem als Gründer der Nine Inch Nails und deren einzige Konstante bekannt. Für „The Girl with the Dragon Tattoo“ hat er jetzt zusammen mit Atticus Ross nicht nur die Musik geschrieben, sondern diese auch auf einem 3er CD-Set mit rund dreistündiger Gesamtspielzeit veröffentlicht.

Schon früher hat Reznor den einen oder anderen Soundtrack produziert, doch eigenständig für einen Film zu komponieren, das hatte er vor „The Social Network“ noch nicht versucht. Der Anfrage von Erfolgsregisseur David Fincher zu folgen, erwies sich jedoch als gute Entscheidung, denn die Musik wurde direkt einmal mit einem Oscar ausgezeichnet. Grund genug für eine erneute Zusammenarbeit.    [...mehr]


Autor: Thomas

Am 4. Februar eröffnet eine Ausstellung, die einen Überblick zum aktuellen Stand der Fotografie als Kunstform verspricht. Die Namen der einzelnen Künstler werden nur wenigen etwas sagen, aber so ist es auch gedacht, denn Kenner der Szene haben ihre Auswahl unter Vorgabe der Fragestellung getroffen, wer wohl in Zukunft zu den wichtigsten Vertretern gehören wird.

Alex Prager

41 Künstler werden mit ihren Arbeiten vorgestellt. Zu sehen gibt es entweder ein Konvolut an Bildern oder eine Installation. Ausgewählt wurden die Teilnehmer von Experten wie dem Kurator Thomas Weski, den Fotografen Andreas Gursky und F. C. Gundlach, Sammlungskurator Thomas Seelig und anderen mehr. Zukunftsweisend sollen die Positionen aller gezeigten Fotografen sein.    [...mehr]


Autor: Thomas

Für hiesige Fans der ungewöhnlichen Buchreihe um Machtkämpfe und Untote in einem mittelalterlichen Fantasy-Universum ist der 22. Mai 2012 ein wichtiger Tag. Dann nämlich erscheint der langersehnte neunte Teil unter dem Titel „Der Sohn des Greifen“. Die TV-Fassung läuft seit November vergangenen Jahres im deutschen Pay-TV.

Wer sonst nicht allzu viel zu tun hat, kann seine reichhaltige Freizeit problemlos mit jeder Menge umfangreicher Fantasy-Zyklen verbringen. Die von Tolkiens „Herr der Ringe“-Büchern losgetretene Welle will einfach nicht versiegen, und mit dem Erfolg der Filmtrilogie hat der Markt einen zusätzlichen Antrieb bekommen. Doch wirklich hervor heben sich nur wenige Beispiele. Neben den „Chroniken von Narnia“ ist „Das Lied von Eis und Feuer“ des Amerikaners George R. R. Martin die bekannteste Reihe.    [...mehr]


Autor: Thomas

Ob Keith Haring wohl heute bei Twitter aktiv wäre? Vermutlich. Denn schließlich ist die Kurznachricht, wenn auch in visueller Form, sein ureigenstes Medium gewesen. Bis heute sind die bunten, einfach gestalteten Arbeiten Harings immens populär. Und selbst wer den Künstler selber nicht kennt, hat doch zumindest schon einmal eines seiner Bilder gesehen. Eine aktuelle Ausstellung im Schloss Oberhausen läuft noch bis zum 6. Mai.

Keith Haring

Sämtliche Plakatentwürfe, die Keith Haring zwischen 1982 und 1990 eigenhändig erstellt hat, sind derzeit in der Ludwiggalerie zu sehen. „Short Messages“ lautet der programmatische Titel der Ausstellung mit insgesamt 85 Exponaten. Die Inhalte decken dabei das gesamte Spektrum von Harings Schaffen ab und reichen von der politischen Botschaft bis zum kommerziellen Werbeplakat.    [...mehr]


Autor: Thomas

Was kommt nach „Harry Potter“, haben sich die großen amerikanischen Filmstudios gefragt, und wie lässt sich auf den Erfolgszug aufspringen? Die Verlage freuten sich über das wachsende Interesse an Jugendliteratur mit Franchise-Potential, denn plötzlich verkauften sich die Filmrechte in diesem Umfeld viel leichter. Als sicherer Blockbuster gilt hierbei „Hunger Games“ nach den Bestsellern von Suzanne Collins.

So richtig funktioniert haben die Verfilmungen der „Narnia“-Bücher nicht, und „Der goldene Kompass“ wurde bereits nach dem ersten Teil wieder zu den Akten gelegt. Fantasy-Buchreihen für Jugendliche gibt es reichlich, doch im Kino schaffen nur wenige den echten Durchbruch. Ab dem 22. März könnte erneut eine Ausnahme die Regel bestätigen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Einer der bedeutendsten deutschen Maler der Renaissance ist Gegenstand eines Online-Kunstprojektes von beachtlichen Ausmaßen. Das gerade veröffentlichte Lucas-Cranach-Archiv hat es sich zum Ziel gemacht, langfristig alle noch erhaltenen Arbeiten des Künstlers inklusive Varianten und Vorstufen ins Netz zu stellen.

Das Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Museum Kunstpalast Düsseldorf und der Fachhochschule Köln, das jetzt unter lucascranach.org online gegangen ist, zeigt aktuell das Ergebnis von zwei Jahren Forschungsarbeit. Derzeit enthält das Online-Archiv rund 400 Gemälde und Tausende von zusätzlichen Abbildungen und Dokumenten.    [...mehr]


Autor: Thomas

Kaum zu glauben, dass sich bislang weltweit nicht eine einzige Ausstellung mit einem der großen Pioniere des Zeichentrickfilms beschäftigt hat. Diese Lücke schließt jetzt das Museum Burg Wissem unter dem Titel „Winsor McCay: Comics, Filme, Träume“. Zu sehen gibt es Originalzeichnungen und Kurzfilme.

Kein Geringerer als Walt Disney zählte Winsor McCay zu seinen großen Vorbildern, und das hat seinen guten Grund. Ohne den 1869 geborenen Cartoonisten wäre die Geschichte des Zeichentrickfilms, aber auch des Comics vermutlich anders verlaufen. Bis heute gilt sein Klassiker „Gertie the Dinosaur“ als Urform des Animationskinos.    [...mehr]


Autor: Thomas

Vor ein paar Jahren gab es in Berlin eine Ausstellung mit Arbeiten von Terry Richardson zu sehen, die den bezeichnenden Titel „Too much“ trug. Zuviel des Guten ist so ziemlich jedes seiner Motive, und das macht gerade auch den Reiz dieses Fotografen aus, der auch gerne selber in provokanten Posen vor die Kamera tritt. Jetzt veröffentlicht er einen Bildband mit Aufnahmen von Lady Gaga.

Eine passendere Paarung lässt sich kaum denken. Lady Gaga, das extrovertierte, schrill-bunte, meist halbnackte und nie geschmackssichere Pop-Kunstwesen und Terry Richardson, der spätpubertäre Brillenträger mit Vorliebe für „Jackass“ und triviale Provokationsszenarien erstellen einen gemeinsamen Fotoband mit Gaga vor und Richardson hinter der Kamera. Das Resultat ist entsprechend.    [...mehr]


Autor: Thomas

Die sogenannten Nanas gehören sicherlich zu ihren bekanntesten Arbeiten, denn die großformatigen bunten Frauenskulpturen werden in der öffentlichen Wahrnehmung am ehesten mit Niki de Saint Phalle verbunden. Wie viel reicher ihr Schaffen darüber hinaus jedoch war, zeigt jetzt eine Ausstellung im Max Ernst Museum.

Ein Nervenzusammenbruch, den sie mit gerade einmal 23 Jahren erlitt, und die darauf folgende Therapie waren die eigentlichen Auslöser für Niki de Saint Phalles Wende zur Kunst. Anfangs orientierte sie sich noch an der naiven Malerei, später entwickelte sie ganz eigene Ausdrucksformen und Stile.    [...mehr]


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