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Autor: Thomas

Als einer der immer noch wichtigsten deutschen Filmemacher wird Wim Wenders weltweit geschätzt. Dass er sich aber auch noch in anderen Künsten betätigt, darunter Malerei und Schriftstellerei, ist eher weniger bekannt. Einige seiner Arbeiten als Fotograf gibt es ab dem 15. Mai in einer Ausstellung der Sammlung Falckenberg in Hamburg zu sehen.

Die Chancen stehen gut, dass Wenders am 26. Februar mit dem wichtigsten Preis seiner Branche ausgezeichnet wird und den Oscar für den besten Dokumentarfilm verliehen bekommt. Die Nominierung für „Pina“, seine 3D-Hommage an Pina Bausch, war keine wirkliche Überraschung, denn das amerikanische Arthouse-Publikum liebt den Film.    [...mehr]


Autor: Thomas

Am 4. Februar eröffnet eine Ausstellung, die einen Überblick zum aktuellen Stand der Fotografie als Kunstform verspricht. Die Namen der einzelnen Künstler werden nur wenigen etwas sagen, aber so ist es auch gedacht, denn Kenner der Szene haben ihre Auswahl unter Vorgabe der Fragestellung getroffen, wer wohl in Zukunft zu den wichtigsten Vertretern gehören wird.

Alex Prager

41 Künstler werden mit ihren Arbeiten vorgestellt. Zu sehen gibt es entweder ein Konvolut an Bildern oder eine Installation. Ausgewählt wurden die Teilnehmer von Experten wie dem Kurator Thomas Weski, den Fotografen Andreas Gursky und F. C. Gundlach, Sammlungskurator Thomas Seelig und anderen mehr. Zukunftsweisend sollen die Positionen aller gezeigten Fotografen sein.    [...mehr]


Autor: Thomas

Ob Keith Haring wohl heute bei Twitter aktiv wäre? Vermutlich. Denn schließlich ist die Kurznachricht, wenn auch in visueller Form, sein ureigenstes Medium gewesen. Bis heute sind die bunten, einfach gestalteten Arbeiten Harings immens populär. Und selbst wer den Künstler selber nicht kennt, hat doch zumindest schon einmal eines seiner Bilder gesehen. Eine aktuelle Ausstellung im Schloss Oberhausen läuft noch bis zum 6. Mai.

Keith Haring

Sämtliche Plakatentwürfe, die Keith Haring zwischen 1982 und 1990 eigenhändig erstellt hat, sind derzeit in der Ludwiggalerie zu sehen. „Short Messages“ lautet der programmatische Titel der Ausstellung mit insgesamt 85 Exponaten. Die Inhalte decken dabei das gesamte Spektrum von Harings Schaffen ab und reichen von der politischen Botschaft bis zum kommerziellen Werbeplakat.    [...mehr]


Autor: Thomas

Einer der bedeutendsten deutschen Maler der Renaissance ist Gegenstand eines Online-Kunstprojektes von beachtlichen Ausmaßen. Das gerade veröffentlichte Lucas-Cranach-Archiv hat es sich zum Ziel gemacht, langfristig alle noch erhaltenen Arbeiten des Künstlers inklusive Varianten und Vorstufen ins Netz zu stellen.

Das Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Museum Kunstpalast Düsseldorf und der Fachhochschule Köln, das jetzt unter lucascranach.org online gegangen ist, zeigt aktuell das Ergebnis von zwei Jahren Forschungsarbeit. Derzeit enthält das Online-Archiv rund 400 Gemälde und Tausende von zusätzlichen Abbildungen und Dokumenten.    [...mehr]


Autor: Thomas

Kaum zu glauben, dass sich bislang weltweit nicht eine einzige Ausstellung mit einem der großen Pioniere des Zeichentrickfilms beschäftigt hat. Diese Lücke schließt jetzt das Museum Burg Wissem unter dem Titel „Winsor McCay: Comics, Filme, Träume“. Zu sehen gibt es Originalzeichnungen und Kurzfilme.

Kein Geringerer als Walt Disney zählte Winsor McCay zu seinen großen Vorbildern, und das hat seinen guten Grund. Ohne den 1869 geborenen Cartoonisten wäre die Geschichte des Zeichentrickfilms, aber auch des Comics vermutlich anders verlaufen. Bis heute gilt sein Klassiker „Gertie the Dinosaur“ als Urform des Animationskinos.    [...mehr]


Autor: Thomas

Die sogenannten Nanas gehören sicherlich zu ihren bekanntesten Arbeiten, denn die großformatigen bunten Frauenskulpturen werden in der öffentlichen Wahrnehmung am ehesten mit Niki de Saint Phalle verbunden. Wie viel reicher ihr Schaffen darüber hinaus jedoch war, zeigt jetzt eine Ausstellung im Max Ernst Museum.

Ein Nervenzusammenbruch, den sie mit gerade einmal 23 Jahren erlitt, und die darauf folgende Therapie waren die eigentlichen Auslöser für Niki de Saint Phalles Wende zur Kunst. Anfangs orientierte sie sich noch an der naiven Malerei, später entwickelte sie ganz eigene Ausdrucksformen und Stile.    [...mehr]


Autor: Thomas

Ob nun Friedrich Dürrenmatt oder Max Frisch der bekannteste und bedeutendste Schweizer Autor des 20. Jahrhunderts war, darüber lässt sich streiten. Letzterem ist jetzt eine umfangreiche multimediale Ausstellung gewidmet, die erstmals einen Einblick in das bislang unveröffentlicht gebliebene „Berliner Journal“ ermöglicht.

Die erste Begegnung mit Max Frisch hatten die meisten aller Wahrscheinlichkeit nach in der Schule. „Andorra“, „Homo Faber“ oder „Biedermann und die Brandstifter“ gehören seit einer gefühlten Ewigkeit zum allgemeinen Kanon des Deutschunterrichts, und daran wird sich vermutlich auch in Zukunft nicht viel ändern.    [...mehr]


Autor: Thomas

1996 fand Edvard Munch schlagartig Eingang in die Popkultur. Für seinen ironischen Horrorfilm „Scream“ hatte sich Regisseur Wes Craven den berühmten „Schrei“ des norwegischen Malers zum Vorbild für die Maske eines Serienkillers genommen. Seitdem kennt das verzerrte Gesicht jeder, und bis heute ist es ein beliebtes Kostüm an Halloween und Karneval. Wer den großen Expressionisten lieber ohne Umwege kennen lernen will, hat im Rahmen einer umfangreichen Ausstellung ab dem 9. Februar Gelegenheit dazu.

Rund 140 Exponate kündigt die Kunsthalle Schirn an, darunter eine ganze Reihe von Gemälden, Fotografien, Stichen, Zeichnungen, Skulpturen und Filmen, die es in Deutschland zuvor noch nie zu sehen gegeben hat. Entstanden ist „Edvard Munch: Der moderne Blick“ in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou Musée National d’Art Moderne in Paris und dem Munch Museet in Oslo.    [...mehr]


Autor: Thomas

Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente in einer Ausstellung zu vereinen, ist durchaus ein reizvoller Gedanke. Die Gemeinsamkeiten der drei Künstlerpersönlichkeiten lassen sich vor allem an einigen gemeinsam verfertigten Werken nachvollziehen. Zu sehen gibt es die „Ménage à trois“ ab dem 10. Februar 2012.

Es ist schon die zweite größere Ausstellung innerhalb kürzester Zeit, die sich der Kunst von Andy Warhol widmet. Doch während sich im MMK Frankfurt unter dem Titel „Headlines“ ab dem 11. Februar alles alleine um ihn dreht, steht er eine Woche später in der Bundeskunsthalle Bonn zusammen mit zwei weiteren bedeutenden Künstlern seiner Zeit im Fokus.    [...mehr]


Autor: Thomas

Keiner trägt auf der Bühne stilvoller Anzug als Bryan Ferry. Das britische Modehaus Marks & Spencer fand seinen Look 2006 so wirksam, dass man den damals bereits 60-jährigen Sänger zum Testimonial einer Werbekampagne machte. Eine Ausstellung in Berlin erlaubt derzeit noch bis zum 8. Januar einen Einblick in sein Schaffen.

Dass Bryan Ferry ursprünglich als Kunstlehrer tätig war und auch schon als Restaurator gearbeitet hat, ist nicht unbedingt das erste, was man mit dem Musiker verbinden würde. Wer sich jedoch seine teils kontrovers aufgenommenen Plattencover ins Gedächtnis ruft, wird den Hang zur Kunst sofort vor Augen haben. Ferry ist zudem begeisterter Sammler. Das HBC Berlin macht ihn aktuell selbst zum Gegenstand von insgesamt rund 100 Exponaten.    [...mehr]


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