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Autor: Thomas

Als ob es nicht ohnehin schon genug Gründe gäbe, für ein paar Tage nach Paris zu fahren. Derzeit lockt bis zum 5. August noch ein weiterer, nämlich eine äußerst umfangreiche Retrospektive von Tim Burton. Die Ausstellung in der Cinémathèque Française stellt den Filmemacher vor allem als begnadeten Zeichner vor.

Irgendeinem seiner Filme ist wohl so ziemlich jeder auf die eine oder andere Weise schon einmal begegnet. Dabei gilt: Ob großangelegtes Hollywood-Kino wie „Batman“, Puppenanimationen wie „Nightmare before Christmas“ oder auch eine Märchenverfilmung wie „Alice im Wunderland“, Tim Burton bleibt sich fast immer treu und lässt seinen eigenen, sehr skurrilen Stil jederzeit ganz unverkennbar durchscheinen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Wer jemals einem der Hauptwerke von Louise Bourgeois gegenüber gestanden hat, wird sich vermutlich wie in einem Science-Fiction-Film der 60er Jahre gefühlt haben. Denn ihre Spinnenfiguren aus Bronze sind immerhin ganze neun Meter hoch. Eine davon ist derzeit auf dem Außenplateau der Kunsthalle Hamburg zu sehen.

Unter dem Titel „Passage dangereux“ lassen sich noch bis zum 17. Juni Einblicke in das Schaffen einer der bedeutendsten Künstlerinnen des vergangenen Jahrhunderts gewinnen. Dabei wurde Louise Bourgeois international erst relativ spät wahrgenommen. Nicht vor 1989 etwa schafften es ihre Arbeiten auch nach Europa – und da hatte ihr das Musem of Modern Art bereits eine Retrospektive gewidmet.    [...mehr]


Autor: Thomas

Durchschnittlicher kann ein Name kaum sein, und umso diametraler steht er dem Werk dessen gegenüber, der ihn trägt. John Smith gehört zu den wichtigsten Videokünstlern der Gegenwart, ist einem breiteren Publikum hierzulande allerdings eher unbekannt. Mit gleich drei Ausstellungen in Bremen, Hannover und Berlin könnte sich das jetzt ändern.

Auf der Berliner Biennale 2010 konnte man zwölf Minuten eine Londoner Kreuzung beobachten und dabei zuhören, wie eine Stimme das Geschehen aus dem Off kommentierte und gelegentlich auch Anweisungen gab. „The Girl Chewing Gum“ hieß das Video und sein Macher war John Smith.    [...mehr]


Autor: Thomas

Gerade mal 27 Jahre wurde August Macke nur, doch herumgekommen ist er in seinem kurzen Leben eine Menge. Anlässlich seines 125. Geburtstages zeigt das Bonner August Macke Haus bis zum 18. Mai in einer Sonderausstellung zahlreiche Werke, die im Rahmen seiner vielen Reisen entstanden sind.

August Macke

Bereits mit 17 zog es Macke in die Ferne, und seitdem stand jedes Jahr mindestens eine Reise auf dem Programm. Zu seinen Zielen gehörten Italien, Holland, Belgien, mit London und Paris die wichtigsten europäischen Metropolen, aber auch Tunis, wohin es ihn kurz vor seinem Kriegstod 1914 zusammen mit Paul Klee und Louis Moilliet verschlug.    [...mehr]


Autor: Thomas

Der Begriff selber mag für manchen ein bisschen zuviel Pathos mit sich bringen, und so wird er ihn im Alltag eher selten gebrauchen. Helden scheinen vor allem in die Welt der Fiktion zu gehören und sind dort in aller Regel von überhöhter Natur. Die Deutsche Kinemathek widmet sich ab dem 29. März dem Phänomen im Rahmen einer Ausstellung, die spezifisch für Kinder gedacht ist.

In Büchern, Comics, Computerspielen und Filmen sind Kinder permanent mit Helden konfrontiert und mehr oder weniger gezwungen, sich mit ihnen zu identifizieren. Die Aufgabe der einzelnen Figuren, und damit ihre Definition als Helden ist dabei recht einfach und immer dieselbe: das Böse zu bekämpfen und Hilfsbedürftige zu retten. Zu unterschätzen ist das aber keinesfalls, denn die Identifikation trägt nicht unbedeutend zur Persönlichkeitsbildung bei.    [...mehr]


Autor: Thomas

In den 80er Jahren machte sich eine lose Gruppe von jungen Künstlern der New Yorker Lower East Side auf, allen Konventionen an Ästhetik und Political Correctness zu trotzen. Nicht immer legal besorgten sie sich Kamera-Equipment und drehten kontroverse kleine Filme, die zum Teil heute noch provozieren. Eine Ausstellung in Berlin widmet sich jetzt diesem „Cinema of Transgression“.

Unter dem Titel „You killed me first“ zeigt das KW Institute for Contemporary Art vom 19. Februar bis 04. April Arbeiten von Underground-Filmemachern wie David Wojnarowicz, Nick Zedd oder Richard Kern. Ein Film des letzteren stand Pate für den Namen der Ausstellung, die so manchen sicherlich erstmalig mit dem „Cinema of Transgression“ bekannt macht.    [...mehr]


Autor: Thomas

Auf den ersten Blick erscheinen viele Bilder des US-Künstlers George Condo wie wilde Karikaturen in Öl, und so ganz falsch ist dieser Eindruck auch nicht. Denn absurder Humor und deutliche Überzeichnung gehören zu den Markenzeichen des Amerikaners. Ab dem 22. Mai ist eine Auswahl seiner Werke im Rahmen einer umfangreichen Retrospektive der Kunsthalle Schirn zu sehen.

George Condo: The Cloudmaker

66 Gemälde und rund 10 Skulpturen wollen unter dem Titel „Mental States“ einen Einblick in das Schaffen des 1957 in New Hampshire geborenen Künstlers geben. In den 1980er Jahren hatte er zusammen mit Keith Haring und Jean-Michel Basquiat die Kunstszene des New Yorker East Village geprägt, und bis heute ist sein Einfluss immens.    [...mehr]


Autor: Thomas

Kaum eine deutschsprachige Schauspielerin konnte schon zu Lebzeiten einen vergleichbar legendären Status erlangen wie Romy Schneider. Sie selber hat davon vermutlich am wenigsten profitiert, und umso mehr gehört sie zu den tragischen Figuren der Filmgeschichte. Ab dem 6. April beschäftigt sich eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle mit der Frau, die das Image der „Sissi“ in Deutschland nie ganz losgeworden ist.

Segen und Fluch gleichermaßen war die Rolle der österreichischen Kaiserin, mit der Romy Schneider ihre Karriere begann. Bis heute gehören die drei 1956 und ‘57 entstandenen Produktionen zu den meistwiederholten Filmen im deutschen Fernsehen. Einer weiteren Fortsetzung verweigerte sich die Schauspielerin damals allerdings und verkörperte die Figur erst 1972 wieder, dann jedoch unter anderen Vorzeichen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Kunst hat Platz auf dem engsten Raum. So oder ähnlich muss wohl das Credo hinter einer Art Selbstversuch der New Yorker Künstlerin Molly Crabapple gelautet haben. Eine Woche schloss sie sich in einem Hotelzimmer ein und bemalte die Wände. Ein Fotoband dokumentiert das Projekt nun unter dem Titel „Week in Hell“.

Wer die detailreichen Federzeichnungen von Molly Crabapple einmal gesehen hat, weiß, dass hier überbordende Fantasie am Werk ist. Gelernt hat sie ihr Handwerk nicht etwa an einer traditionellen Kunsthochschule, sondern in einem Pariser Buchladen, und ebenso unkonventionell wie ihre Entwicklung ist auch ihre Kunst selber.    [...mehr]


Autor: Thomas

Auch mit 81 Jahren gehört er noch zu den aktivsten deutschen Schauspielern und ist regelmäßig in großen TV-Produktionen zu sehen. Seit den 50er Jahren steht er national wie international vor der Kamera und auf der Bühne. Grund genug, ihm jetzt eine eigene Ausstellung zu widmen, die einen Eindruck von der Vielfalt seiner Arbeit vermittelt.

Der Titel ist wohl ironisch zu nehmen, denn „Böse kann ich auch“ gilt, wenn vielleicht nicht für die meisten, dann aber doch zumindest für die bekanntesten Rollen des 1930 in Zürich geborenen Schauspielers. Jedem mag da eine andere Figur aus dem umfangreichen Schaffen Mario Adorfs vorschweben, doch in der aktuellen Ausstellung der Berliner Akademie der Künste begegnen sie einem vermutlich alle.    [...mehr]


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