» Ausstellung

Autor: Hendrik

Der Musikstil, der ganzen Generationen brasilianisches Lebensgefühl vermittelt hat, wird ein halbes Jahrhundert alt. Brasiliens Botschaft in Berlin nimmt dies zum Anlass, der Bossa Nova eine Ausstellung zu widmen.

Die 1958 erschienene Single “Chega de Saudade” von João Gilberto legt den Grundstein für eine Musikbewegung, die sich schnell auf der ganzen Welt verbreitet. Der endgültige Durchbruch kommt ein Jahr später mit dem preisgekrönten Film “Orfeu Negro” und der dazu gehörigen Musik von Antônio Carlos “Tom” Jobim. Auch fünf Jahrzehnte später ist die Begeisterung für den Bossa Nova und sein Einfluss auf spätere Richtungen ungebrochen.

Schallplatte © Flickr/Hryckowian

Die Ausstellung “Bossa Viva” in der brasilianischen Botschaft zeigt vom 12.11 - 19.12.2008 Fotos aus den Anfängen der Bewegung, originale Platten der ersten Bossa-Aufnahmen und Hörproben über Kopfhörer. Der Besucher erfährt wissenswertes über die Entstehung und die Geschichte eines der wichtigesten brasilianischen Musikexporte auf Texttafeln, die die Ausstellung begleiten.

“Bossa Viva” kann in der brasilianischen Botschaft in Berlin in der Wallstraße 57 von Montag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr besucht werden. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Die Ente bleibt draußen. Aber nicht bei der Ausstellung der Deutschen Kinemathek im Berliner Film- und Fernsehmuseum am Potsdamer Platz anlässlich des 85. Geburtstages von Loriot.

Vicco von Bülow hat sich bereits 2006 ins Privatleben zurückgezogen. Auch wenn uns daher leider keine weitere Jubiläumsshow im Fernsehen geboten wird, so gibt es doch pünktlich zu seinem Geburtstag eine Ausstellung, die sich vorgenommen hat, ihren Besuchern das Beste aus einem halben Jahrhundert Loriot zu bieten.

Loriots Badewanne © Flickr/schremser

Das ist keine leichte Aufgabe, denn jeder der Besucher hat natürlich seinen oder ihren persönlichen Lieblingssketch, Lieblingscharakter und Lieblingsspruch. Dennoch hat sich die Sonderausstellung besondere Mühe gegeben auf drei Stockwerken Skizzen der beliebten Knollnasenmännchen, Drehbücher und Sketche zu präsentieren, es finden sich sogar zwei rekonstruierte Kulissen. Den Besucher erwartet das Set des Zimmerverwüsters-Sketches (”Das Bild hängt schief”) und die Wohnung von Erwin Lotte…äh… Lindemann, des Lottogewinners, dessen Tochter mit dem Papst eine Herrenboutique eröffnen möchte.

Noch bis zum 29.03.2009 können sich die Berliner im Filmmuseum einen Eindruck über das Schaffen des größten deutschen Komikers machen.

Öffnungszeiten:

  • Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
  • Donnerstag 10 - 20 Uhr
  • Montags geschlossen

Eintrittspreise:

  • 6 Euro regulär (Ständige Ausstellungen inkl. Sonderausstellungen)
  • 4, 50 Euro ermäßigt, Welcome-Card, Scheckheft, Gruppen ab 10 Personen
  • 3 Euro Schüler
  • 12 Euro Familienticket (2 Erwachsene mit Kindern)
  • 6 Euro Kleines Familienticket (1 Erwachsener mit Kindern)
  • 4 Euro nur Sonderausstellungen
  • 3 Euro nur Sonderausstellungen, ermäßigt



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Autor: Hendrik

Die Hamburger Kunsthalle ist mit ihren 20.000 m² das größte deutsche Kunstmuseen.

CasparDavidFriedrich in der Hamburger Kunsthalle©Flickr/FabioVon der Gotik bis heute findet man Malerei vor, Plastiken des 19. und 20. Jahrhunderts, Handzeichnungen, Grafiken, Aquarelle, antike Münzen,  Medaillen von der Renaissance bis zur Gegenwart. Sämtliche Richtungen europäischer Kunst sind vertreten.

Ständig wechselnde Sonderausstellungen runden das Programm ab. Besonders stark vertreten ist die deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts.

Der Romantiker Caspar David Friedrich   (u. a. “Eismeer”, “Wanderer über dem Nebelmeer”) und Philipp Otto Runge (”Die Hülsenbeckschen Kinder”, “Der Morgen”) sind der Mittelpunkt der Hamburger Kunsthalle.

Das berühmte Gemälde “Drei Frauen in der Kirche” von Wilhelm Leibl ist in der Kunsthalle zu finden. Interessante Werke findet man auch von Max Liebermann (”Netzflickerinnen”), Lovis Corinth und Edvard Munch (”Madonna”) und Eduard Manet in der Ausstellung.    [...mehr]


Autor: Hendrik

“Fazination & Mythos Bernsteinzimmer” heißt die neue Ausstellung ab dem 1. November 2008 in Aachen, die rund 30 Exponate rund um das Bernsteinzimmer zeigt.

Das ursprüngliche Bernsteinzimmer bekam seinen Namen wegen der völlig mit Bernstein ausgekleideten Wände. Das Bernsteinzimmer war ein Geschenk des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen im Jahr 1716. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges ist das Zimmer verschollen.

Der Inhalt des Zimmers, das 1770 vollendet wurde, war im Zweiten Weltkrieg nach Königsberg gebracht worden und dann in den Kriegswirren verloren gegangen.



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Autor: Hendrik

Kandinsky©Flickr/Clairity

Vom 25. Oktober 2008 bis 22. Februar 2009 könne Kunstinteressierte eine große Retroperspektive von Kandinsky- im Lenbachhaus bewundern. Wassily Kandinsky wurde 1866 in Moskau geboren und ist 1944 in Paris gestorben. Er ist einer der großen Erneuerer der Kunst des 20. Jahrhunderts und gilt als Begründer der abstrakten Malerei.

Drei Museen, das Lenbachhauses, das Centre Pompidou Paris und das Guggenheim Museums New York mit den weltweit größten Kandinsky-Sammlungen, stellen eine bedeutende Sammlung in dem Lenbachhaus aus.

Erstmals werden rund 90 Arbeiten Kandinsky aus allen Werkepochen zu sehen sein. Die Kandinsky Ausstellung in München hat ausschließlich Großformatwerke, die für den Verlauf seiner Entwicklung entscheidend waren, so auch Kandinskys Reihen der „Impressionen“ und auch „Kompositionen werden gezeigt.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Das Deutsche Historische Museum Berlin widmet sich in einer Sonderausstellung dem Land „Afghanistan“. Den meisten Menschen hierzulande hat durch die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit in Bild im Kopf verankert, welches geprägt ist von Krieg, Terror, Armut und Zerstörung.

Afghanistan - Gegensätze (Symbolbild) flickr ©army.mil

Im Prinzip liegt der Fokus der Ausstellung gerade auf jenen Bildern, welche die Lage der Menschen in dem stark zerstörten Land auf faszinierend ernüchternde Weise näher bringen. Die meisten von ihnen sind im Zeitraum zwischen 2002 und 2007 entstanden, entfallen somit in jene Zeit, wo man unter Aufsicht der internationalen Schutztruppen den Demokratisierungsprozess einleitete.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Martin Luther flickr©N00Martin Luther (1483-1546) ist in Halle erlebbar. Weltweit bekannt wurde Luther durch seinen Thesenanschlag und die Übersetzung der Bibel in die deutsche Sprache. Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle widmet den Reformatoren eine Ausstellung, und zeigt dem interessierten Publikum 620 Exponaten, die ganz neue Einblicke in den Alltag des Reformators geben.

Die Sonderschau eröffnet standesgemäß am Reformationstag (31. Oktober)s eine Pforten unter dem Titel «Fundsache Luther».

Der Projektleiter Michael Schefzik beschreibt die Ausstellung wie folgt: „Wir zeigen weltweit zum ersten Mal anhand archäologischer Fundstücke das Leben Luthers, von seiner Kindheit bis zu seinem Wirken als Theologe in Wittenberg.

Damit bekommen die Besucher authentische Einblicke in die Zeit des 15. und 16. Jahrhunderts.    [...mehr]


Autor: Effi

München nervt ja eigentlich, also…sagt man so. Da ist die falsche Partei im Landtag, die Leute tragen komische Klamotten und reden tun sie auch noch komisch. Außerdem ist da nichts los. Alles Vorurteile! Denn München hat nicht nur super Berge, gutes Wetter und nette Menschen, sondern vor allem tolle Museen und einen sehr exquisiten Geschmack, was kulturelle Veranstaltungen angeht

Dies beweist die Ausstellung, die vom 19.09.08-11.01.09 im Haus der Kunst zu sehen ist. Unter dem Motto “Spuren des Geistigen” haben die KuratorInnen eine einzigartige Sammlung zusammengetragen, die sich mit der Beziehung von Religion und Kunst auseinandersetzt.

Wer nun jedoch langweilige Marienbilder oder angstmachende Jesusse am INRI-Kreuz vermutet, ist auf der allerdings falschen Fährte. Neben Kandinsky und dem schaurig-schön-gruselgen Maler Edvard Munch sind auch Exponate des Querdenkers Joseph Beuys zu sehen. Die Ausstellung will “verdeutlichen, wie unterschiedlich die Künstler in verschiedenen Epochen in Verhältnis zu Religion und Mystik standen und stehen, was immer auch auf die historische Situation und den Zeitgeist zurückzuführen ist.”

Also, München ist bis Januar eine Reise wert. Hingehen!

Jesusbild by mamjodh flickr

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Autor: Effi

Es ist kalt, es regnet und die langen Spaziergänge im Park und das Rumlümmeln in den Cafés mit parallelem Sonnenbad sind nun endgültig vorbei. Was machen? Ist doch klar: Da geht man entweder ins Kino oder ins Museum!

Und wenn man zu Besuch in Berlin ist, oder vielleicht sogar hier lebt, dann muss man noch nicht einmal auf eine interessante Ausstellung warten, sondern geht am besten gleich in die Dauerausstellung des medizinhistorischen Museums. Der Wissenschaftler Rudolf Virchow, nach dem auch die Charité benannt ist, sammelte medizinisch bedeutsame Präparate, die heute auch aus kulturhistorischer Perspektive interessant und spannend sind. Im medizinhistorischen Museum ist nicht nur die Dauerausstellung sehenswert, sondern auch die Wechselausstellungen. So machte vor einigen Jahren die Ausstellung „Schmerz“ bundesweit Furore. Derzeit gibt es eine Ausstellung zum Thema „Stigmata“, in der es um Verletzungen geht.

by frankenstoen flickr

Das Museum wurde 1899 eröffnet und nach der Wende 1998 nicht nur saniert, sondern Virchows pathologische Sammlung um viele Exponate erweitert. So kann in einem stilisierten Krankensaal die Geschichte der medizinischen Entwicklung anhand verschiedener Krankheitsbilder betrachtet werden. Ebenso werden in der neuen Ausstellung die Geschichte der Charité, sowie die Geschichte der Medizin im Nationalsozialismus dargestellt.

Eine weitere Attraktion ist  der ehemalige Hörsaal von Rudolf Virchow, der im Zweiten Weltkrieg durch Fliegerbomber zerstört wurde. Die Ruine wurde ähnlich wie die Gedächtnis-Kirche konserviert und dient heute als Veranstaltungsort für Konferenzen und wissenschaftlichen Diskussionen. Das Museum ist täglich (außer montags) von 10-17 Uhr geöffnet, mittwochs und samstags bis 19 Uhr. Hingehen!

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Autor: Hendrik

Am 20. September kommen alle Nachtschwärmer auf ihre Kosten. In Bremen öffnen rund 50 Kirchen ihre Pforten und lassen die Nacht zum Tag werden.

In 53 Gotteshäusern werden ihnen kulinarische, kulturelle und musikalische Attraktionen geboten.

Bremer Dom©flickr Matthew Black

Die Veranstalter versprechen sogar Popkonzerte, Film und Kabarett aber auch typische Kirchenmusik wie Gospel oder gregorianische Klänge.

Lesungen bei Kerzenschein lassen die Nacht zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Mit Clowns, Akrobaten und Spielen wird auch den jüngeren Besuchen nicht langweilig werden.

Von 18 bis 24 Uhr können sie die Bremer Kirchen besichtigen und zahlen dafür keinen Cent.

Nacht der Kirchen in Bremen

20. September 2008

18-24 Uhr    [...mehr]


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