» Festivals

Autor: Hendrik

Kultur pur - der Christopher Street Day in Köln wird einen wichtigen Beitrag zur Emanzipation des schwulen Kulturgefühls beitragen können. Ähnlich wie das Ladyfest ist der CSD ursprünglich aus Amerika nach Deutschland gekommen, wo er in den Großstädten Hamburg, Berlin und Köln ein fester Bestandteil des Festival-Kalenders geworden ist.

Momentan 76 Gruppen werden am Sonntag den 6. Juli an der Abschlussparade durch die Kölner Innenstadt teilnehmen. Eine Abschlusskundgebung ist am Heumarkt geplant.

CSD in Köln © flickr / norbert_blech

Der Umzug mag manche Menschen stören, da die schrillen Kostüme und teils aufdringlichen Menschen nicht jedermanns Sache sind, gerade Deutschland hat so eine Parade meiner Meinung nach bitter nötig. Es hat sich einiges in Sachen Toleranz gebessert, seit die Globalisierung Deutschland überrollte und die alten Ansichten zwangsreformiert wurden (das ist nicht pauschal “gut”, aber hat hier geholfen), trotzdem ist es noch nicht soweit, als dass man von einer offenen Gesellschaft sprechen könnte.

Der mediale Fokus verschiebt sich mittlerweile von dem Hype der Schwulenbewegung von vor ein paar Jahren wieder Richtung anderer Themen. Gerade deswegen ist es wichtig, dass sich diese in Teilen Deutschlands immer noch nicht akzeptierte Minderheit bemerkbar macht.

[...mehr]


Autor: Hendrik

Fête de la Musique in Berlin flickr ©claytron

Aus 600 Bands und 70 Bühnen setzt sich in diesem Jahr das Programm von Fête de la Musique in Berlin zusammen. Während die einen Zuhörer die diesjährige Sommer-Sonnen-Wende feiern, wollen andere einfach nur die Musikkultur der Hauptstadt genießen.

An diesem Tag hat man als Zuhörer endlich einmal das Gefühl, dass Musik zurückfindet zu ihren Ursprüngen, denn beim Fête de la Musique wird Amateuren und Berufsmusiker gleichermaßen eine Plattform geboten. Junge, aufstrebende Bands haben zum ersten Mal die Gelegenheit ihre Musik vor einem größeren Publikum zu präsentieren und die Hoffnung auf Entdeckung schwingt bei jedem Künstler insgeheim mit. Für die Besucher lohnt sich das Fête de la Musique allemal, enthält es doch alle Facetten des multikulturellen Berlins.

Die Veranstaltung hat am 21. Juni 1982 dank des französischen Kulturministers Jack Lang seinen Anfang gefunden, der das Event damals ins Leben rief. Inzwischen gehört es seit Jahren zum Kulturkalender der Hauptstadt und begeistert Tausende von begeisterten Zuhörern. Wer dann immer noch nicht genug vom Musik hören hat, kann beim Fête de la Nuit in den Clubs weiterfeiern.

Fête de la Musique in Berlin

21. Juni 2008    [...mehr]


Autor: Sandra

Galata Brücke, by Kavinc, flickr.com

Die diesjährige Biennale in Bonn steht ganz im Zeichen des Halbmonds. Das Festival hat es sich zur Aufgabe gemacht, die bildenden und darstellende Künste aus der Türkei zu präsentieren. Vom 14. bis zum 22. Juni sind in unterschiedlichen Spielstätten Bonns, wie dem Schauspiel Beuel, der Bundeskunsthalle oder dem Kunstverein, Theater-, Tanz- und Musikaufführungen, Vorträge, Lesungen und Ausstellungen zu sehen. Ein Anliegen war es dabei der Türkei als Brücke zwischen dem Abend- und dem Morgenland, in all seinen Facetten und künstlerischen Entwicklungen gerecht zu werden und “einen Blick über die gängigen Klischees hinaus zu verschaffen”, heißt es in dem Festivalkonzept. Das dürfte wohl gelingen, denn das sowohl vielseitige, wie auch reichhaltige Programm bietet einem Gelegenheit einen Eindruck von dem zeitgenössischen türkischen Kunstszene zu verschaffen.

Kuppel, by Saad.Akthar, flickr.comEingeladen sind neben dem türkischen Staatstheater und Staatsballett auch eine Vielzahl von freischaffenden Künstlern, Musikern und Filmemachern, die über ihre Heimatgrenze hinaus für Aufmerksamkeit gesorgt haben. Die Theateraufführungen werden meist simultan übersetzt und Filme mit deutschen Untertiteln gezeigt, so dass mangelnde Türkischkenntnisse kein Hindernis darstellen sollten. Als ein weiterer Programmpunkt fanden im Vorlauf zu der Biennale Veranstaltungen in Bildungsstätten, wie Bonner Schulen und der Universität statt. Vor dem Hintergrund der immer noch kontroversen Frage, um den EU-Beitritt der Türkei, wurde sich auf diesem Wege darum bemüht, ein tatsächliches Bild von dem Leben in der Türkei zu zeichnen und den möglichen kulturellen Zugewinn für Europa aufzuzeigen.

So zeigt zum Beispiel das Rheinische Landesmuseum in einer Sonderausstellung Schwarzweiß Bilder von Ara Güler, einem Fotografen von internationalen Rang, der als einer der bedeutendsten Chronisten der Türkei gilt. In seiner Heimatstadt wird er liebevoll “das Auge Istanbuls” genannt. Seine Fotografien zeigen auf bemerkenswert intensive Weise, das alltägliche Leben der Menschen in Istanbul und der Türkei. Er selbst bezeichnet sich als einen “visuellen Historiker”, dessen Portraits Geschichten von den Menschen erzählen. Also, für welche Veranstaltung man sich auch entscheiden mag, sehens- und hörenswert werden sie allemal sein. Schließlich hat Türkei hat neben Fußball noch so einiges zu bieten…

Kiosk, by eyeofeinstein, flickr.com

[...mehr]


Autor: Sandra

Hausfrau, krisandapril, www.flickr.com

Lila Latzhosen trägt heute keine Frau mehr, genauso wenig braucht man seinen BH zu verbrennen, um als kritische und selbstbewußte Frau anerkannt zu werden.

Stattdessen arbeiten Frauen, machen Karriere, führen ein Familienleben und wollen in dem öffentlichen Bewußtsein auch so wahrgenommen werden. Wann hat es jemals soviele weibliche Führungskräfte oder Amtsinhaberinnen gegeben wie in diesem Jahrtausend? Mitnichten bedeutet das eine Sicherstellung der weiblichen Rechten an dem großen Kuchen, doch beginnt das patriarchalische System von den Frauen selbst aufgebrochen zu werden.

In der jüngsten Vergangenheit machen unter anderem auch Publikationen wie das Erstlingswerk “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche von sich reden, das selbstverständlich und schamlos die Körperlichkeiten des weiblichen Körpers thematisiert, wie man es sonst nur aus dem Pornogenre kennt. Selbstbestimmt aufzutreten und sich ihrer Körperlichkeit bewußt und darauf stolz zu sein, dafür gibt es derzeit so einige weibliche Beispiele. Sicher ist vielen noch der provokative Auftritt von Lady Bitch Ray bei Schmidt & Pocher in Erinnerung. Ob es einem nun gefällt oder nicht, diese Frau beansprucht für sich das Recht auf verbale Obszönität, die in Zeiten von Top-Model Casting Shows , mehr als schockierend auf die meisten in unserer Gesellschaft wirkt. Da prallen Welten aufeinander und den jungen Mädchen wird es nicht leichter gemacht, sich losgelöst vom Körperkult und Modediktat zu Frauen zu entwickeln, die sich in ihrer Haut wohl fühlen. Eine Gebrauchsanweisung gibt es nicht, doch finden sich in jeder Stadt Initiativen, die Mädchen und Frauen Angebote machen, sich kreativ und politisch auszudrücken, ohne dabei die Klischeevorstellungen von der frustrierten Emanze zu bedienen.

Junge Frau, by s-t-r-a-n-g-e, www.flickr.com

Wer sich jenseits von gängigen Rollenzuschreibungen für feminstische Kultur, Musik und Politik interessiert, ist herzlich eingeladen, vom 06. bis zum 08.06. in Bonn zum 1. Ladyfest zu kommen. Ladyfeste entspringen der Riot-Grrrl Bewegung, die in den 90er Jahren aus der US-amerikanischen Hardcore-Punk Szene entstand und verstehen sich als unabhängiges Festival, das Menschen aller Geschlechtsidentitäten offen steht. Das dreitägige Festival bietet ausreichend Gelegenheit mit gleichgesinnten Männern und Frauen an Workshops, wie zum Beispiel Tontechnik teilzunehmen, Vorträge oder Konzerte zu hören, Ausstellungen zu sehen, und auch selbst kreativ tätig zu werden. Die Gründe dafür, nennen die Veranstalterinnen des Ladyfestes selbst: ” Warum? Weil wir es uns nicht gefallen lassen, nur die Hintergrundrolle zu spielen. Weil wir uns jetzt unsere Räume selber nehmen, unsere Bühne selber schaffen.”




[...mehr]


Autor: Effi

Sommerzeit ist Festivalzeit! Deswegen lässt es sich - auch wenn es penetrant erscheinen mag- nicht vermeiden regelmäßig davon zu berichten, wann wie wer wo zu was für Preisen und Kondititonen spielt, rockt und singt. Gerade eben noch von der Fusion erzählt, lockt nun eine ganz andere Veranstaltung, die jedoch nicht minder interessant ist, zumal sie auf eine lange Tradition blicken kann und außerdem - hier kommt der Knaller- ganz umsonst ist, jawoll!

by .dan flickr

Die Rede ist von der Rheinkultur, Bonns größtem Open-Air-Festival, das dieses Jahr am Samstag, den 05.07 08 wieder auffährt. Das Ganze findet, wie immer im Park in den Rheinauen statt.

Wie oft hieß es in den vielen Jahren seit der Existenz der Rheinkultur “Es geht nicht mehr, es gibt keine Geld, wir müssen aufhören!” und wie oft konterten Fans und Anhänger dieses Riesen-Events mit dem Slogan “Rheinkultur darf nicht sterben!”. Es scheint sich gelohnt zu haben, denn die Rheinkultur 2008 präsentiert sich so lebendig und rock’n'rollig, wie selten zuvor.

Dabei hält man auch dieses Jahr an dem nun schon seit den 90er Jahren konzipierten Bühnenstrategie fest: Blaue Bühne, grüne Bühn, rote Bühne. Im folgenden sollen die Top-Acts kurz vorgestellt werden.

Blaue Bühne: Als Top- Act werden auf der diesjährigen Rheinkultur die Münchner Band Sportfreunde Stiller auffahren. Am Nachmittag spielen Tomte, die Band um Sänger Thees Ullman und das Label Grand Hotel van Cleef, das sich in den letzten Jahren vom Einheizer für die Hamburger Jungs um Kettcar zur eigenständigen Indie-Pop-Maschine gemausert hat.

Rote Bühne: Jawoll - hier geht es zur Sache! Als Headliner kommen Anti-Flag, vorher spielen die nicht minder rockigen Jungs von Blackmail. Trotzdem sollte man sich schon um 12 Uhr an der Roten Bühne einfinden. Die großartige dänische Band Dúné spielt, machen eine Art Elektro-Rock, der fantastisch und wunderbar tanzbar ist.

Grüne Bühne: Auf der Grünen Bühne sind dieses Jahr auffallend viele Liedermacher vertreten. Als Top-Act hat die Rheinkultur die Truppe der Wohnraumhelden& Freunde of Liedermaching engagiert. Witzige, intelligente und selbstironische Texte, bei denen man schön mitgrölen kann, sind garantiert. Für Reggae-Fans spielt Jondo, der inzwischen so erfolgreich ist, dass er schon als Nachfolger von Gentleman gehandelt wird.

Des weiteren fährt die Rheinkultur noch mit einem Tanzberg für Elektrofans, einer Sportares und einem Hip-Hope-Stage auf. Leute, was red’ ich? Dieser Artikel ist schon viel zu lang - also: Los, auf die Rheinkultur mit Euch, aber zackig!



[...mehr]


Autor: Effi

“Ein Marktplatz der Utopien und der Träume von einer Welt, die nicht von Rücksichtslosigkeit, Intoleranz, Egoismus und Geldscheffeln bestimmt ist. - Eine Welt, die bunt ist statt grau, die laut und chaotisch daherkommt, wo die Grenzen zwischen Akteuren und Publikum verwischen, - Gemeinschaft und Individualität, - kollektives Ausflippen, - Zeitlosigkeit, in der Alltägliches zur Nichtigkeit degradiert wird, - das Gefühl, eine andere Welt ist doch möglich- Selbsttäuschung als Überlebensstrategie - Neugier auf neue akustische, visuelle, kulturelle und emotionale Erfahrungen…”

Fusion by biobea flickr

Das sind die Zeilen, die man auf der Webseite der Veranstalter des Fusion-Festivals nachlesen kann. Ganz schön hoch gegriffen mag der einer oder andere sagen. Doch muss man zugeben, dass die “Fusion“ (wie sie im Volksmund zärtlich genannte wird) sich tatsächlich zu einem der wichtigsten Festivals der Republik gemausert hat. Zumindest hat man den Eindruck, das am Wochenende an dem die Fusion stattfindet Berlin immer wie leergefegt ist. Denn alles zieht dann nach Mecklenburg an den ehemaligen sowjetischen Militärstützpunkt, auf dem sich der gemeinnützige Verein “Kulturkosmos Müritzsee e.V.” niedergelassen hat, der Jahre nun schon seit 1997 das Fusion-Festival organisiert.

by Tim Pritlove flickr

Die Fusion ist kein gewöhnliches Musikfestival, sondern als ein Kulturfestival im weitesten Sinne zu verstehen. Neben zahlreichen international bekannten Gigs, vor allem aus der Elektroszene, wird auch Theater gespielt, es finden Installationen statt und es werden experimentelle Filme gezeigt. Der Name “Fusion” ist dabei Programm, und soll verschiedene Kunstformen zusammenführen; dies ist einer der Schwerpunkte die die VeranstalterInnen setzen wollen. Weiter sollen Menschen aus ihren oft eng gesteckten kulturellen Interessenfeldern herausgeführt werden und durch Fusion von verschiedenen Kunstformen an Neues herangeführt werden.

Die diesjährige Fusion findet vom 26.-29.06. 08 statt. Aufgrund der starken Anfrage haben die VeranstalterInnen beschlossen, die Top-Acts des Programms erst kurz vor Beginn des Festivals bekannt zu geben. Weitere Informationen zur Fusion, wie Anfahrt, Ticketpreise und Übernachtungsmöglichkeiten, kann man der Homepage entnehmen. Ich werde auf jeden Fall hinfahren - vielleicht sieht man sich ja!



[...mehr]


Autor: Effi

Im Süden Berlins an der Grenze zu Kreuzberg erstreckt sich der bevölkerungsreichste Stadteil der Hauptstadt: Neukölln. In den letzten Jahren wurde Neukölln allerdings vor allem durch Negativschlagzeilen berühmt. Der Rütlischulenskandal, hohe Arbeitslosigkeit und Jugendgewalt sind nur einige der Konnotationen, die mit diesem Bezirk Berlins in Verbindung gebracht werden.

Dabei ist Neukölln ein kreativer, bunter und vielfältiger Bezirk. Menschen aus 165 Nationen sind hier zu Hause. In den letzten zwei Jahren haben sich immer gerade im Norden Neuköllns immer mehr Künstler, Galeristen und Gastronomen niedergelassen. “Neukölln rockt” dichtete das Stadtmagazin zitty vor einigen Wochen und formulierte damit das neue und andere Image von Neukölln: agil, ungewöhnlich, jung und schöpferisch.

Ein Symbol für dieses andere Neukölln ist auch das Kunst- und Kulturfestival 48-Stunden-Neukölln, das im diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert. 48-Stunden Neukölln ist Berlin größtest Kunstfestival und findet dieses Jahr am Wochenende vom 20.-22. Juni statt. Das Motto unter dem das diesjährige Festival steht, lautet “Utopie” und bietet mehr als 1000 Akteuren die Möglichkeit ihr Schaffen und ihre Ideen einen breiten Publikum vorstellen.

Dabei orientiert sich das Festival nicht an elitären und hybriden Strukturen, sondern bietet allen Einwohnern Neuköllns die Möglichkeit sich aktiv am Festival zu beteiligen. Dem Besucher wird durch kleine Flaggen, die an der Hausfassade befestigt sind signalisiert, das es hier etwas zu entdecken gibt. Worum es sich dabei handelt muss der Besucher schon selbst herausfinden und dem Fingerzeig folgen: Von der Installation im privaten und öffentlichen Raum, bis zu musikalischen Beiträgen, Theatervorführungen, Lesungen oder jeglichen anderen Kunstaktionen ist alles vertreten.

48-Stunden Neukölln ist selbstverständlich kostenlos und für alle zugänglich. Außer den vielen Kunst- und Kulturevents, die an diesem Wochenende in Neukölln stattfinden, nutzen auch viele Neuköllner BürgerInnen das Festival als Plattform, um vor einem Publikum im Garten zu musizieren, auszustellen oder einfach nur mit den Menschen zu essen, zu trinken und zu reden. Denn so kann Neukölln auch sein - bunt, offen und tolerant.



[...mehr]


Autor: Hendrik

Berlin ist international. Berlin ist modern. Berlin ist Karneval der Kulturen. Ein einzigartiges Erlebnis in Europa. Denn der Karneval der Kulturen in Berlin bietet eine große kulturelle Vielfalt. Lebensfreude und Farbenpracht werden vom 9. bis 12. Mai groß geschrieben. An vier Tagen kann kulturelle Vielfalt erlebt werden.

Karneval der Kulturen © Flickr extranoise

Der Karneval der Kulturen steht für Toleranz. Für Toleranz gegenüber den vielfältigen Kulturen. Und das Straßenfest soll diesen Gedanken tragen. Gemeinsam feiern junge und alte Menschen unterschiedlicher Nationalitäten auf den Straßen Berlins. Unbeschwert und ausgelassen werden die verschiedenen Kulturen präsentiert.

Schauplatz für den Karneval der Kulturen ist das viertätige Straßenfest auf dem Blücherplatz. Auf vier Bühnen präsentieren über 900 Künstler Musik, Tanz und Interaktion. Und an 400 Ständen kann in die kulinarischen und handwerklichen Künste verschiedener Kulturen eingetaucht werden. Den traditionellen Straßenumzug begleiten 4.500 Teilnehmer aus 80 Nationen. Und auch für die Kinder gilt, verschiedenen Nationen auf dem Kinderkarneval zu begegnen und zu erleben.

Berlin lädt ein. Über eine Million Besucher werden erwartet. Der Karneval der Kulturen wirft seine Schatten voraus. Ein Ereignis, das erlebt werden muss.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Tron Bike © flickr / jurvetson

Kultur, das ist Bewegung und Wandel. Das Fahrrad bewegt den Menschen, es bewegt die Welt und es ist mit das coolste Fortbewegungsmittel der Moderne. Klar, dass es da über kurz oder lang ein Filmfestival zu gibt. Die Beschreibung auf der Homepage des Veranstalters bringt es auf den Punkt:

“Zum zweiten Mal zeigt wheelz up am ersten Mai Wchenende dem Frankfurter Publikum eine Auswahl zeitgenössischer Zweiradkultur, gebannt auf Zelluloid oder Silberling.
Während Zeitraum, wesentliche Locations und Inhalte für die Mainmetropole bereits fest stehen, werden wir gleiches für Berlin, Dresden, Hamburg, Köln, Stuttgart und andere Städte in absehbarer Zeit sagen dürfen.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die bisherige, großartige Zusammenarbeit und freuen
uns auf die anstehenden Wochen, bis es wieder soweit ist!”

Fahrrad in kleidsamem Orange © flickr / Adam_T4

Das Wheelz up Filmfestival, das Fahrrad Festival aus Frankfurt, begeisterte schon im letzten Jahr durch eine Zusammenstellung der verrücktesten Filme rund ums Fahrrad. Die verschiedensten Locations der Metropole werden teilnehmen und das beste ist: Das Screening für Kurzfilme läuft noch! Wenn ihr also was Fahrrad-affines auf Lager habt, einfach mal bewerben. Dabei sind die Beiträge weit enfernt von den simplen Athletenfilmchen, die sonst zur Steigerung der völkischen Gesundheit vertrieben werden. Das Programm vom letztem Jahr verspricht eine gesunden Mischung aus Kunst, Doku-Beiträgen und Action und Musik.

Im Moment ist nur bekannt, dass am 2. Mai ein Sneak Preview der Festivalbeiträge startet, genauere Termine werden wohl erst in den nächsten Monaten herausgerückt.

[...mehr]


Autor: Sandra

Int. Kurzfilmtage 2008, by Boros/IKF

Dieses Jahr feiert MuVi seinen 10 jährigen Geburtstag und vom 01. bis zum 06. Mai gibt nicht nur was zu sehen, sondern dabei auch noch etwas zu hören.

1999 wurden auf den Oberhausener Kurzfilmtagen weltweit erstmals Preise für Musikvideos verliehen. Damals sorgte das auf dem Festival noch für Aufsehen. Mittlerweile haben sich Musikvideos längst als eine filmische Gattung etabliert und einige Musikclip-Regisseure, wie zum Beispiel Anton Corbijn oder Michel Gondry, sind ebenso als Spielfilmregisseure anerkannt. Für die Musiker selbst stellt das Musikvideo seit MTV und VIVA nicht nur ein nahezu unverzichtbares Vermarktungselement dar, sondern kann darüber hinaus als kreative Spielwiese dienen. Videoclipregisseure, die künstlerisch motiviert arbeiten und bekommen die Gelegenheit , das Medium Video zur Umsetzung ihrer visuellen Ideen mit relativ niedrigen Produktionskosten zu nutzen. Die Bilder dienen in diesem Fall nicht mehr länger nur als dekoratives Beiwerk , sondern emanzipieren sich von dem reinen Promo-Auftrag zu einer eigenen künstlerischen Form. Diese Entwicklung wurde erkannt und während der Internationalen Kurzfilmtage Flimtage ein Forum geschaffen, um den Musikvideos eine angemessene Öffentlichkeit zu schaffen.

Kinoleinwand, by cld, www.flickr.com

So wurden Musikvideos von in Deutschland ansässigen Produzenten oder Regisseuren eingereicht, um schließlich von einer internationalen Jury gesichtet und möglicherweise nominiert zu werden. Seit 2001 wird zudem auch der MuVi-Publikumspreis “MuVi Online Award” verliehen und man hat online die Gelegenheit unter den nominierten Filmen dem persönlichen Favoriten seine Stimme zu geben. In jedem Fall finden sich auf dem Festival eher Filme vertreten, die sich einer eher außergewöhnlichen Bildsprache bedienen. Boody-Shakin’ vor pimpigen Luxuskarossen wird man auf der Leinwand also vermissen. Dafür darf man aber auf die Umsetzung von Musikern wie zum Beispiel Sigur Ros, Stereo Total, The Notwist oder Björk gespannt sein, alles Musiker die sicherlich keinen Mainstraim bedienen.

Also, ein Augen - und Ohrenschmaus gleichermaßen…

[...mehr]


Seite 11 von 12« Start...«89101112»