Durch den Kinoerfolg ‘Twilight’ ist das Thema ‘Vampire’ wieder hoch im Kurs. Auf Pro Sieben läuft einmal wöchentlich eine Vampir-Serie und Oscar-Preisträger Roman Polanski hatte bereits 1967 eine Spürnase für dieses Genre. Sein bekannter Film ‘Tanz der Vampire’, das mittlerweile als Kultmusical Erfolge verzeichnet hat, ist weiterhin im Palladium Theater in Stuttgart zu sehen.
Das Musical ‘Tanz der Vampire‘ hat es einer Zuschauer-Abstimmung zu verdanken, dass sein Erfolg auch dieses Jahr nicht abreißt, sondern eine Verlängerung der Aufführung bis Januar 2011 erreichte. Dabei hat es Klassiker wie ‘Miss Saigon‘, ‘Die Schöne und das Biest‘, ‘Mamma Mia!‘, ‘Phantom der Oper‘ oder ‘Cats‘ weit hinter sich gelassen. [...mehr]
Keine Sorge, Scooter haben hiermit nichts zu tun, auch wenn ihr Schlachtruf im Titel auftaucht. Seit 2003 wird das Musical über die Hexen von Oz am Broadway gespielt und gehört weltweit zu den erfolgreichsten Bühnenproduktionen überhaupt. Wer bisher noch nicht zu den Millionen von Zuschauern gehört, die dem Komponisten Stephen Schwarz Unsummen von Dollars in die Taschen gespielt haben, kann das ab dem 8. März im Oberhausener Metronom Theater nachholen.
Die Geschichte des Mädchens Dorothy, das sich in ein Land über dem Regenbogen träumt, hat seinen festen Platz im kollektiven amerikanischen Bewußtsein. „The Wizard of Oz“ gehört zu den beliebtesten Klassikern des US-Kinos, und selbst eine misslungene Fortsetzung konnte dem Original nichts anhaben. Der Film von 1939 hatte bereits eine ganze Reihe von Gesangseinlagen, von denen einige echte Evergreens wurden. Was lag also näher als eine Musical-Fassung? [...mehr]
Über 350.000 Besucher konnte „Vom Geist der Weihnacht“ seit der Uraufführung 2001 bereits begeistern. In diesem Jahr könnten noch ein paar mehr hinzukommen, übernimmt doch Patricia Kelly, ehemaliges Mitglied der Kelly-Family, eine der Hauptrollen. Als Engel macht sie aus dem Griesgram Ebenezer Scrooge einen besseren Menschen und damit sicher nicht nur ihre Fans glücklich. Ab dem 26. November gibt es das Musical nach Charles Dickens im Düsseldorfer Capitol-Theater zu sehen.
Zweifellos gehört „A Christmas Carol“ zu den bekanntesten Erzählungen überhaupt, und wer noch nie irgendeine Variante gesehen oder gehört hat, ist vermutlich mindestens so weihnachtsfeindlich wie die Hauptfigur. Ob in Gestalt eines Disney-Zeichentrickfilms, als Muppets-Märchen oder auch in diesem Jahr als 3D-Spielfilm mit Jim Carrey – die Geschichte von Charles Dickens ist unverwüstlich. [...mehr]
Hairspray zählt zu einem der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. Ab dem 19. November 2009 wird die schrille Story um einen pummeligen Teenager deutschlandweit zum ersten Mal in Köln gezeigt. Mit Uwe Ochsenknecht und Maite Kelly wartet das bunte Bühnenereignis mit prominenten Darstellern erster Klasse auf.
Hairspray -das Erfolgsmusical vom Broadway
Nach einer 7jährigen Erfolgsstory am Broadway kommt das Kult-Musical Hairspray nun endlich auch nach Deutschland. Seit Mai 2009 kann man bereits Karten für die Aufführung im Musical Dome in Köln kaufen.
Die bunte Geschichte des umjubelten Musicals ist im amerikanischen Baltimore der 60er Jahre angesiedelt. Der pummelige Teenager Tracy Turnblad qualifiziert sich zur Teilnahme an der TV-Sendung „The Corny Collins Show“. Hier tanzen weiße Kids bei der Wahl zur “Miss Teenage Hairspray ‘62“ zu schwarzen Soul-Rhythmen um die begehrte Auszeichnung. Afroamerikaner sind nicht zur Show zugelassen. Mit ihrer wilden Frisur und ihrem fröhlichen Temperament wird der übergewichtige Teenager schnell zum Publikumsliebling und setzt sich fortan für eine Kampagne gegen die rassistische Trennung von Schwarzen und Weißen in der TV-Sendung ein. [...mehr]
„Fremd im eigenen Land“ heißt die Ausstellung über das Schicksal der niedersächsischen Sinti und Roma nach dem Holocaust, die vom 24. Oktober bis 31. Januar im Historischen Museum in Hannover stattfindet und mit vielen Text- und Bildquellen das sensible Thema angeht.
Fremd im eigenen Land
In der Zeit von 1938 bis 1945 wurden unzählige Sinti und Roma in Vernichtungslagern deportiert, davon mindestens 17.000 im KZ Ausschwitz von den Nazis ermordet, insgesamt schätzt man die Höhe der Opfer auf ca. 500.000. Grausige Zahlen, die jedoch nichts an der ablehnenden und rassistischen Haltung der Bevölkerung gegenüber „den Zigeunern“ nach Ende des dritten Reichs veränderte. Nur wenige tausend Sinti und Roma überlebten den Porajmos, das ist der Romanes-Name für den Holocaust, und kehrten nach ihrer Befreiung aus den Konzentrationslagern in ihre niedersächsische Heimat zurück. Dort wurden sie weiterhin ob ihrer ethnischen Zugehörigkeit diskriminiert, ausgegrenzt, polizeilich überwacht sowie von der Bevölkerung schikaniert. Viele erlangten nach der Deportation die Staatsbürgerschaft nicht zurück. Ergreifend und aufschlussreich dokumentiert das Historische Museum in Hannover diese Missstände unter dem passenden Titel „Fremd im eigenen Land“. [...mehr]
Der Weltkindertag 2009 ist die bereits 55. Ausgabe des 1954 von der UNO ins Leben gerufenen Veranstaltung. In Deutschland wird das weltweit veranstaltete Event traditionell am 20. September gefeiert, in Berlin findet mit der deutschen Hauptveranstaltung von 10 bis 18 Uhr das grösste nicht-kommerzielle Kinder- und Familienfest statt, aber auch in mehr als 400 anderen deutschen Städten und Gemeinden finden Feste statt, die die Kinder zum Mittelpunkt haben und vor allem auf ihre Rechte aufmerksam machen sollen und wollen. Natürlich kommt der Spass dabei nicht zu kurz.
In Berlin findet das Weltkindertagsfest zum 20. Mal statt, nachdem der Weltkindertag bis zur Wiedervereinigung kaum Wahrnehmung in der Öffentlichkeit gefunden hatte, sondern eher als offizieller Termin, denn als Anlass zu einem Fest wahrgenommen wurde.
Heute wird am Weltkindertag verstärkt auf die Rechte der Kinder aufmerksam gemacht, und das Weltkindertagsfest 2009 in Berlin ist nur ein Teil der weltweit unterstützten Kampagne, die auf Unterdrückung, Armut, Sport, Bildung und weitere wichtige Aspekte im Zusammenhang mit den Kleinen hinweisen will.
Wo in Berlin findet das Weltkindertagsfest 2009 statt?
Zelebriert wird der Weltkindertag in Berlin im Kinder-, Jugend- und Familienzentrum FEZ in der Wuhlheide. Kleine, grosse und ganz grosse Kinder haben die Möglichkeit, an über 200 Mitmach-Aktionen teilzunehmen und Stars wie die No Angels oder den Mundharmonika-Star Michael Hirte live statt im Fernsehen zu erleben, natürlich bei freiem Eintritt. [...mehr]
Kein Thema, aus dem sich nicht Musiktheater zimmern ließe. An der Oper Halle erlebte jetzt ein Musical über den Urvater der modernen Horror-Literatur seine Welturaufführung: „Edgar Allan Poe“ von Eric Woolfson spielte vor ausverkauftem Haus und wurde zudem live im Internet übertragen.
Wer sich schon immer gefragt hat, wo die Titelmelodie des ARD-Magazins „Monitor“ herkommt, hier ist die Antwort: „Lucifer“ heißt das Stück eigentlich und stammt vom Album „Eve“ der britischen Formation „The Alan Parsons Project“. Gegründet vom namengebenden ehemaligen Tontechniker der Beatles und Songschreiber Eric Woolfson, wurde das APP vor allem mit seinem Konzeptalbum „Tales of Mystery and Imagination – Edgar Allan Poe“ bekannt, für das sich immerhin Orson Welles als Sprecher einiger Parts gewonnen anheuren ließ. [...mehr]
Wer als Kind schon nicht die Bücher von Michael Ende gelesen hat, der kennt den kleinen farbigen Jungen und seinen Freund Lukas, den Lokomotivführer, ganz sicher zumindest aus der Augsburger Puppenkiste. Dass sich die Geschichten aus Lummerland auch nach einem halben Jahrhundert noch größter Beliebtheit erfreuen, beweist jetzt ein Kindermusical, das es bis zum 9. August im Deutschen Schauspielhaus Hamburg zu sehen gibt.
Wer hierzulande noch nie etwas vom Scheinriesen gehört hat, dem Mann, der größer und größer zu werden scheint, je weiter man sich von ihm entfernt, der muss seine Kindheit wohl verschlafen haben. Zumindest in Deutschland sind die Abenteuer von Jim Knopf praktisch Pflichtprogramm. Die Lokomotive Emma, der Drache Frau Mahlzahn und König Alfons, der Viertel-vor-Zwölfte, sind in hiesigen Kinderzimmern auch heute noch mindestens so zuhause wie Janoschs Tigerente. [...mehr]
„Eine Ohrfeige dem öffentlichen Geschmack“ – das ist nicht nur der Titel eines Buches, sondern auch einer Ausstellung im Kölner Museum Ludwig, die noch bis Anfang 2010 zu sehen sein wird.
So gibt das vor knapp 100 Jahren in Moskau erschienene Manifest der russischen Avantgarde, namentlich der russischen Futuristen wie Majakowski, Chlebnikow oder Krutschonych, nun einer Ausstellung ihren Namen, die auf ebenso einzigartige Weise in sechs Projekt-Teilen den russischen Kubofuturismus zeigen wird, wie das Manifest 1912 auf radikale Weise dazu aufrief, mit der traditionellen, klassischen Kunst zu brechen.
Während in dem Buch von 1912 u.a. Gedichte von Majakowski wie “Nacht” oder “Morgen” zu finden sind, kann man sich auf der Kölner Ausstellung nun davon überzeugen, auf welche radikale Weise die russischen Künstler die geforderten Brüche und Neuerungen umgesetzt haben.
Das Museum Ludwig bietet mit über 800 Exponaten eine für Europa einzigartige Vielfalt, was Kunstwerke der russischen Avantgarde betrifft. Obwohl schon lange kein Geheimtipp mehr, sollte man sich die Ausstellung - z.T. auch mit “Eine Ohrfeige für den öffentlichen Geschmack” übersetzt - nicht entgehen lassen.
Zahlreiche Fotografien der Künstlerin Daniela Mrazkowa werden ab Oktober die Fans der Fotografie nach Köln locken. [...mehr]
Das Festival Rencontres Internationales – zu Deutsch: Internationale (Zusammen-)Treffen oder Begegnungen – widmet sich der Schnittmenge von zeitgenössischer Kunst und jungem Film. Die Rencontres Internationales finden pro Jahr je einmal in Paris, Berlin und, seit 2007, in Madrid statt.
Es werden Filme, nicht nur von französischen, spanischen und deutschen Filmemachern und Künstlern, gezeigt, außerdem wird in Gesprächsrunden über neue Tendenzen und Entdeckungen der Filmszene diskutiert, sei es im Bereich des Experimental-, Kurz- oder Dokumentationsfilms. Aber auch Installationen und Videokunst werden zu sehen sein, ebenso Konzerte zu hören.
Vom 30. Juni, an dem ab 19 Uhr die Eröffnungsveranstaltung im Haus der Kulturen der Welt stattfinden wird, bis zum 5. Juli werden über 100 Künstler bei den Filmvorführungen und Debatten des Filmfestivals bzw. Art Show vor Ort sein. Der Eintritt ist übrigens an allen Tagen frei. [...mehr]