» Musicals

Autor: Hendrik

Das Festival Rencontres Internationales zu Deutsch: Internationale (Zusammen-)Treffen oder Begegnungen widmet sich der Schnittmenge von zeitgenössischer Kunst und jungem Film. Die Rencontres Internationales finden pro Jahr je einmal in Paris, Berlin und, seit 2007, in Madrid statt.

Es werden Filme, nicht nur von französischen, spanischen und deutschen Filmemachern und Künstlern, gezeigt, außerdem wird in Gesprächsrunden über neue Tendenzen und Entdeckungen der Filmszene diskutiert, sei es im Bereich des Experimental-, Kurz- oder Dokumentationsfilms. Aber auch Installationen und Videokunst werden zu sehen sein, ebenso Konzerte zu hören.

Vom 30. Juni, an dem ab 19 Uhr die Eröffnungsveranstaltung im Haus der Kulturen der Welt stattfinden wird, bis zum 5. Juli werden über 100 Künstler bei den Filmvorführungen und Debatten des Filmfestivals bzw. Art Show vor Ort sein. Der Eintritt ist übrigens an allen Tagen frei.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Das Musical “Hairspray” kommt nach Köln! Die Geschichte über Träume, Toleranz und viel Musik feiert im Dezember Deutschlandpremiere im Musical-Dome.

Kölner Musical-Dome © flickr / cheesy42

USA Anfang der 60er Jahre: Tracy Turnblad ist ein junges Mädchen aus Baltimore mit großen Träumen. Regelmäßig verfolgt sie die Corny Collins Show, eine Musik- und Tanzsendung, im Lokalfernsehen und ihr größter Wunsch ist es, als Tänzerin und Sängerin dort auf der Bühne zu stehen.

Nun entspricht Tracy der Vorstellung eines Musik- und Tanzstars in keiner Weise. Sie ist zum einen übergewichtig, zum anderen stellen sich ihre Eltern, die nichts mit moderner Musik anfangen können, gegen sie. Doch verläuft das Leben manchmal anders als erwartet und Tracy wird die große Chance geboten, Teil der Sendung und Anwärterin auf den Titel der Miss Teenage Hairspray zu werden.    [...mehr]


Autor: Thomas

Mit Beginn der Saison 2009/10 steht die Kölner Oper unter neuer Leitung. Intendant wird Uwe Eric Laufenberg vom Hans-Otto-Theater Potsdam. Mit sieben Neuinszenierungen bleibt alles zwar wie zuvor, die Anzahl der Wiederaufnahmen wird jedoch erhöht. Erster Programmpunkt am 26. September werden Richard Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ sein.

Kulturdezernent Georg Quander zeigte sich bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Intendanten wenig begeistert von der laufenden Spielzeit. Laufenberg, vor seiner Intendanz in Potsdam freier Regisseur und Schauspieler unter anderem in Berlin, Genf und Zürich, will der Kölner Oper nun ihren einstigen Rang zurückerobern.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Sie ist eine der schillerndsten Frauen der europäischen Geschichte. Das Leben Marie Antoinettes bietet genug Stoff für aufwändige Film- und Theaterproduktionen. In Bremen feiert nun ein Musical über die letzte Königin von Frankreich seine Premiere.

Die als Maria Antonia geborene Habsburgerin galt schon als Kind und junge Frau als launisch, impulsiv und kompliziert. Mit der Vermählung an den französischen Hof im zarten Alter von 14 Jahren wird aus ihr die berühmt-berüchtigte Marie Antoinette. Und als solche ließ sie während ihrer Regentschaft kein Fettnäpfchen aus. Praktisch als Sport betrieb sie Intrigen und Komplotte. Legendär sind die Zahl ihrer vermeintlichen Liebhaber und die Ausschweifungen auf ihren kostspieligen Festen.

Silhouette Marie Antoinette © flickr/kevindooley

Das Musical “Marie Antoinette” schrieb das Erfolgsduo Michael Kunze (Text) und Sylvester Levay (Musik), aus deren Federn schon die Historien-Musicals „Elisabeth“ und „Mozart“ stammten. Bei “Marie Antoinette” lassen sie den Zauberer Cagliostro durch die Geschichte führen und verknüpfen das Leben der Königin mit dem Schicksal des armen Mädchens Margrid Arnaud.

Dabei wird der Zuschauer auf eine pompöse musikalische Zeitreise geschickt. Er taucht ein ins Paris des ausgehenden 18. Jahrhunderts, in Glanz und Elend einer dekadenten Epoche am Abgrund. Denn im Hintergrund laueren schon die Revolutionäre und das Volk, die die maßlose Königin gehängt sehen wollen.

Im Laufe der Handlung kommt es immer wieder zur Begegnung zwischen Marie Antoinette und Margrid Arnaud, den so gegensätzlichen weiblichen Hauptfiguren. In ihnen spiegelt sich auch der Riss, der durch die von Ungleichheit bestimmte französische Gesellschaft ging.

So unterschiedlich wie die zwei Frauenfiguren, sind auch die Kritiken zu dem Stück, das am 30. Januar seine Premiere hatte. “Eine prunkvolle Inszenierung, die keine Wünsche offen lässt”, lobt der Weser Kurier. Ein “durchkomponiertes Stück voller unerträglicher Sprechgesänge” tadelt hingegen die Kölnische Rundschau.

Wie immer gilt es, sich sein Urteil selbst zu bilden. Das geht noch bis zum 31. Mai 2006 im Musical Theater der Hansestadt.

  • Vorstellungen: Dienstag, Donnerstag, Freitag 20.00 Uhr; Mittwoch, Sonntag 18.00 Uhr; Samstags 15.00 und 20.00 Uhr
  • Ticketpreise von 37-74 €, Tickethotline: 01805 - 57 00 71
  • Spezial-Angebot der Deutschen Bahn: Musicalticket, Bahnreise und Übernachtung im 4 Sterne Hotel zum bundesweiten Einheitspreis von 199,50 € p.P., Reservierung: 0421 – 33300555



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Autor: Hendrik

“Mein Baby gehört zu mir”!Wer diesen Ausspruch kennt, wird ihn vermutlich lieben. Johnny und sein Baby spielen noch bis zum 26. Januar statt. 

Johnny und Baby  tanzen nun in Berlin. Das Musical „Dirty Dancing – Das Original live on Stage“ ist schon seit April 2008  im Theater am Potsdamer Platz zu sehen. Die Bühnenversion des Kultfilms „Dirty Dancing“ feierte nach der Berlinale Hauptstadtpremiere und löste somit erneut eine “Dirty Dancing” Welle aus. Und Musicals, gut gemacht, fesseln doch fast jeden, der auf gute musikalische Unterhaltung steh.

Dirty Dancing © Flickr / stealthtractor

Bereist über 2 Millionen Zuschauer sahen den Film und waren fasziniert.

Wohl auch auch aufgrund der großartigen Darsteller.  Heute ist Dirty Dancing wieder in aller Munde, auch aufgrund der traurigen Tatsache das Patrick Swayze an Bauchspeicheldrüsen Krebs erkrankt ist.
Viele leiden und bangen mit dem überaus sympathischen und herzlichen Menschen mit. Das nun auch noch bekannt wurde, das der Star auch an Lungenkrebs leiden solle, löste Weltweit Entsetzten und Fassungslosigkeit aus.  Mir persönlich geht das auch Nahe, wünsche ich ihm und seiner Frau alles, alles Liebe.

Hebefigur © Flickr / heine(ken)

Zeitreise von Berlin zurück  ins Jahr 1987: Millionen von Kinobesuchern fieberten mit Patrick Swayze alias Johnny um seinen letzten Tanz mit seinem Baby in Kellerman’s Ferienclub. Wenige Minuten, nach der bis heute unvergessenen Liebeserklärung, gelingt den beiden schließlich die spektakuläre Hebefigur. Die Show bleibt dem Filmstoff in jeder Hinsicht treu und hält dennoch Überraschungen bereit.

Dazu gehören mehr Hit-Songs aus den 60er und 80er Jahren und noch heißere Tänze.
Bevor das Theater in Berlin im April 2008 zu “Kellermans Ferienclub” wurde,spielen dort auch weitere Musicals, wie etwa “Mamma Mia!”  – die Musicalkomödie mit den Hits von Abba“.

Die letzte Vorstellung findet am 26. Januar 2009 statt. Dann verlässt das Musical Deutschland.

Tickets & weitere Informationen gibt es unter
Tel. 01805-4444 :

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Autor: Hendrik

Die Suche nach echter Musik in einer computerisierten Welt führte schon von London über Toronto nach Las Vegas und Köln. Das Musical mit den Songs von Queen ist nun in Stuttgart angekommen.

Der britische Autor Ben Elton, der unter anderem Rowan Atkinsons “Black Adder” miterfand, hat die Lieder von Freddie Mercury, Brian May, John Deacon und Roger Taylor in einem Jukebox-Musical untergebracht. Diese Form der Compilation, in der eigentlich unzusammenhängende Melodien einer neuen Story zugeordnet werden, erfreut sich momentan allergrößter Beliebtheit, wie der Erfolg von “Mamma Mia” und “Ich war noch niemals in New York” beweist.

Freddie Mercury Statue © Flickr/mohamednazmiElton zeigt in “We Will Rock You”, dass es bei der Musik von Queen immer um guten Rock, verspielte Melodien und schräge Einfälle ging und sich dieses Schema nahtlos im Musical weiterführen lässt: In ferner Zukunft wird die Welt von der Firma “Globalsoft” unter der Führung der Killer Queen beherrscht, die die Musik, die Kleidung und im Prinzip das gesamte Leben gleichgeschaltet hat.

Eine kleine Gruppe von Anhängern guter und handgemachter Musik, die sogenannten Bohemians, versucht den letzten Ort zu finden, an dem sich noch echte Instrumente, so Brian Mays Gitarre, befinden.

Die 21 Songs, die zur Untermalung der Geschichte (oder ist es anders herum?) präsentiert werden, bieten einen guten Querschnitt durch das Schaffen der britischen Rocklegende. Die Story selbst ist schräg, witzig und gleichzeitig auch voll der beissenden Satire, wie man es von Ben Elton gewohnt ist. In dem Musical, das von Brian May und Roger Taylor mitproduziert wurde, finden sich nicht nur die Klassiker von Queen, sondern auch ein gerüttelt Maß an Kritik der aktuellen Entwicklungen der Musikindustrie.

Im Apollo Theater in Stuttgart wird “We Will Rock You” seit November 2008 aufgeführt und niemand, der gute Musik und eine spaßige Bühnenshow zu schätzen weiß, sollte es sich entgehen lassen.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Die Musical-Version des Disney-Zeichentrickfilms “Tarzan” begeistert in Hamburg mit überragender Technik, glanzvollen Darstellungen und großartiger Musik.

Das neue Musical von Disney läuft seit Oktober 2008 im Theater “Neue Flora” in Hamburg. Die überwältigende Technik des Hauses hatte schon das “Phantom der Oper” zu einem spektakulären Erlebnis gemacht. Nun wird sie eingesetzt, um das Theater in einen Dschungel zu verwandeln.

Bereits vor Beginn der eigentlichen Aufführungen erklingt atmosphärische Musik und man hört das Knarzen eines Schiffes. Auf dem Vorhang hebt und senkt sich passend dazu die Projektion eben jenes Schiffes und der Zuschauer wird auf das Musical eingestimmt. Urplötzlich beginnt es und die Bühne wird atemberaubend in kürzester Zeit in eine Unterwasserwelt, einen Strand und den Regenwald transformiert. Die Bühnentechnik selbst bleibt die knappen drei Stunden, die “Tarzan” dauert, aufregend und bezieht den gesamten Saal mit ein. Die Darsteller schwingen sich an Lianen über den Köpfen des Publikums und scheinen zum Greifen nah. Die Technik allein ist schon den Besuch des Musicals wert.

Tarzan Musical © Flickr/dawvon

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Autor: Effi

Die Künstlerin Nico, die im wirklichen Leben Christa Päffgen hieß und 1938 in Köln geboren wurde, erlangte vor allem als Andy Warhol-Muse und Velvet Underground-Sängerin Ruhm. Als 16-jährige wurde sie vom Fotografen Herbert Tobias entdeckt und arbeitete für den Modedesigner Heinz Oerstergaard, der ihr ihre erste Filmrolle in Fellinis La Dolce Vita verschaffte. Anschließend zog Nico nach Paris und lernte dort den Filmemacher Nico Denefleh kennen, von dem sie sich den Spitznamen stahl. Ihren Pop-Mythos vervollkommnete sie durch ihren geradezu tragikomischen Tod. 1980 fiel sie auf Ibiza vom Fahrrad und starb an den Folgen dieses Unfalls.

Die Sophiensäle in Berlin widmen der berühmten Sängerin nun eine Hommage. Unter dem Titel „Nico. Sphinx aus Eis“ inszeniert Oliver Sturm einen Abend, der aus Schauspiel, Konzert und bildender Kunst besteht. Dabei orientiert sich Oliver Sturm an der Ästhetik von Warhols legendärer Factory.

Herausragend wird die Inszenierung jedoch vor allem durch die Sängerin Soap&Skin alias Anja Plaschg. Die Österreicherin, die mit sieben Jahren begann Klavier zu spielen, erlangte in den letzten Jahren zu Recht Aufmerksamkeit durch ihre düsteren Songs, die maßgeblich von Nico beeinflusst wurden. Soap&Skin vereint klassische Elemente mit herzzerreißenden melancholischen Melodien, die mal an Rachmaninov, mal an Björk erinnern. Soap&Skin singt für die Inszenierung in den Sophiensälen Nicos Lieder mit derselben Hingabe und Schwermut, die man auch aus ihren eigenen Stücken kennt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von „68/98 Kultur.Zeit.Geschichte“ statt und wird im November noch vom 27.-29.11. gespielt. Die Karten kosten zwischen 5-15 Euro. Hingehen! Und vorher ein Video sehen von einem schönen, alten Konzert…    [...mehr]


Autor: Hendrik

Hamburgs neues Musical im TUI-Operettenhaus erfreut sich großer Beliebtheit und lockt mit den Schlagern von Udo Jürgens.

Freiheitsstatue New York © Flickr/dungodungDie drei Generationen umspannende Geschichte gibt sich zunächst als Boulevardstück, schlägt später aber leisere Töne an: Im Altenheim lernen sich Maria und Otto lieben und beschließen kurzerhand zu türmen, um per Schiffsreise nach New York zu reisen und dort unter der Freiheitsstatue zu heiraten. Marias Tochter, eine erfolgreiche Fernseh-Moderatorin und Ottos Sohn Axel nebst Sohnemann Florian begeben sich auf ihre Fährte, bis sie ihre Eltern auf einem Kreuzfahrtschiff finden. Das Ensemble wird abgerundet durch das schwule Pärchen Fred und Costa, die soeben aus ihrer gemeinsamen Wohnung geschmissen wurden.    [...mehr]


Autor: Sandra

 

U-Bahn, by chaosinjune, www.flickr.com

Die “Linie 1″- das erfolgreichste deutsche Rock- Musical fährt nach Aachen. Vom 02. bis zum 25. Mai führt das Ensemble des Aachener Das Da Theaters Die Linie 1 im Theater in der Liebigstraße wieder auf. Im April 1986 wurde die musikalische Revue vom legendären Kinder- und Jugendtheater GRIPS aus Berlin uraufgeführt und wird seitdem von vielen Theaterbühnen und vor allem Theater-AG’s immer wieder gern gespielt. Die Musik zu dem Stück wurde von Birger Heymann gemeinsam mit der Rock Band “No Ticket” geschrieben und sorgte für den authentischen Sound Großstadt zur Zeit der 80er Jahre. Beatsteak haben sogar einen Song aus dem Stück gecovert.

U-Bahnhof, by *solarikon*, www.flickr.com

Die Geschichte des Musicals erzählt von einem Mädchen vom Land, das sich während eines Konzerts in ihrer Heimatstadt unsterblich in den Frontmann Johnnie verliebt. Kurz darauf reißt sie von zu Hause auf, und macht sich in der Hoffnung ihren Schwarm zu finden, auf nach Berlin. Das Stück spielt größtenteils im Inneren der U- Bahnlinie 1, die damals noch durch den Westteil der Stadt verlief und nach der das Musical auch benannt ist. Dem Mädchen begegnen während der Fahrt die unterschiedlichsten Menschen, die durch ihr naives Wesen teilweise aus ihrem Großstadttrott aufgerüttelt werden. Sie schließt Freundschaften, erlebt dramatische Momente und muss mit einiger Enttäuschung feststellen, dass ihr Johnnie wohl doch kein Märchenprinz ist. Doch auch wenn die Geschichte etwas kitschig anmutet, gelang es der Inszenierung des GRIPS-Theater durchaus ein lebendiges Bild von der Jugendlichen auf die Bühne zu bringen, die sich in der Großstadtwelt verloren fühlen. Gerade mit Kreuzberg, dem Viertel durch das die Linie 1 zur Zeit der Uraufführung fuhr, bot sich in dem Bahnwagon eine spannende Mischung der Kiezbewohner. Das GRIPS-Theater ist nicht zuletzt bekannt für seinen sozialpolitischen Ansatz. Es entwickelt Stücke, “in denen die Zuschauer sich wiedererkennen und die ihnen helfen sollen, ihre soziale Phantasie zu entwickeln, ihre Umwelt besser zu durchschauen und verändern.” (www.grips-theater.de)    [...mehr]


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