Nach restlos ausverkauften Häusern im vergangenen Jahr hat das Bonner Jazzfest 2011 seine Spielzeit gleich mal verdoppelt. Eine ganze Woche steht die ehemalige Bundeshauptstadt diesmal im Zeichen von Jazz und Improvisationsmusik. Hinzu gekommen sind auch neue interessante Spielstätten.
Vom 28. Mai bis 5. Juni beweisen die Macher des Bonner Jazzfests, dass sich auch in Zeiten leerer öffentlicher Kassen erfolgreich Kultur machen lässt. Und während andere Veranstalter den Gürtel enger schnallen und ihr Angebot einschränken müssen, können Organisator Peter Materna und sein Team ihr Programm sogar deutlich aufstocken. [...mehr]
Annette Humpe hat bei der 20. Verleihung des ECHO den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk erhalten. Insgesamt konnte sie drei der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen.
Annette Humpe war aber nicht die Einzige, die sich an diesem Abend über einen ECHO freuen konnte. Nationale und Internationale Künstler aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen wurden für ihre Arbeit des vergangenen Jahres ausgezeichnet. In einer dreistündigen Gala wurden Preise in mehr als 20 verschiedenen Kategorien verliehen. Wer keinen Preis mit nach Hause nehmen konnte, dürfte sich zumindest über die Ehre der Nominierung gefreut haben. [...mehr]
Bob Dylan ist eine lebende Legende, die modernde Folkmusik wäre ohne ihn kaum denkbar. Im Sommer 2011 findet er für zwei Konzerte den Weg nach Deutschland und will zeigen, dass er auch nach 50 Jahren im Musikgeschäft noch lange nicht zum alten Eisen gehört.
Bob Dylan feiert in diesem Jahr bereits seinen 70. Geburtstag. Doch an den Ruhestand denkt der Musiker noch lange nicht. Mehr als 40 Studio- und Live-Alben hat er mittlerweile auf den Markt gebracht, doch es ist vor allem die mitreißende Atmosphäre bei seinen Konzerten, die seine Fans immer wieder berührt. Ende der 1980er Jahre prägte ein Journalist den Begriff der „Never ending Tour“ für die nicht abreißende Folge von Live-Auftritten rund um den Globus. 2011 führt diese Welt-Tournee Bob Dylan für immerhin zwei Konzerte auch wieder nach Deutschland. [...mehr]
Glaubt man dem vollmundigen Selbstmarketing von Will.i.am, dann sind die Black Eyed Peas selbstverständlich die größte Band der Welt. Was die Verkaufszahlen angeht, ist das derzeit vielleicht auch gar nicht so falsch. Doch wer sich auch von den Live-Qualitäten des Quartetts ein Bild machen will, hat dafür am 28. Juni in Düsseldorf die Gelegenheit.
Gerade erst sorgten sie beim traditionellen Pausenkonzert des Super Balls für eine Kostprobe ihrer Bühnenshow, doch ob ihr Auftritt in der Esprit-Arena ähnlich bombastisch ausfallen wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass eine Menge Hits im Programm sein werden, denn spätestens seit 2003 haben die Black Eyed Peas mit jeder Auskopplung eine Top-Charts-Platzierung sicher. [...mehr]
Neben dem „Krieg der Sterne“ gibt es keine Filmtrilogie mit einer derartigen popkulturellen Bedeutung wie „Der Herr der Ringe“. Die drei Filme nach den Büchern von J. R. R. Tolkien haben neben vielem anderem die oscarprämierte Musik von Howard Shore zu bieten. Im April spielen die Münchner Symphoniker live zur Projektion aller drei Filme.
Am allerwenigsten war wohl dem Autor selber klar, welchen Kult seine Bücher über mittlerweile mehr als ein halbes Jahrhundert hinweg nach sich ziehen würden. Die „Herr der Ringe“-Trilogie schuf ein gänzlich neues Genre und rief unzählige Nachahmer auf den Plan. Zu den einflussreichsten Folgeerscheinungen gehört die monumentale Verfilmung von Peter Jackson. Dass diese selbst die Grenzen einer normalen Kinoauswertung sprengt, zeigt demnächst ein spezielles Event in München. [...mehr]
Es gab Zeiten, da war es für Woody Allen eine Horrorvorstellung, sein geliebtes New York auch nur vorübergehend einmal zu verlassen. Inzwischen dreht er seine Filme vor allem in Europa und spielt hier auch gelegentlich live mit seiner New Orleans Jazz Band. 2011 kommt er für 3 Termine nach Deutschland.
Eine ganze Weile schien es so, als habe Woody Allen seine Relevanz als einer der wichtigsten unabhängigen Kulturschaffenden der Gegenwart verloren. Seine Filme erreichten bei weitem nicht mehr die Klasse früherer Jahre, und sein Privatleben geriet zunehmend in die Klatschpresse. 2005 sorgte er mit „Matchpoint“ jedoch für eine echte Überraschung und zeigte sich zynisch und gemein wie selten zuvor. Kritik wie Publikum dankten es ihm. [...mehr]
Kylie Minogue ist wieder da. Aber wen überrascht das? Immerhin war sie selbst immer ihr eigenes Projekt und mit Ausnahme der Grande Dame der Popmusik Madonna hat sich wohl kaum eine andere Künstlerin sooft neu erfunden.
Seit sie Ende der 1980er Jahre als Soapstar Bekanntheit erlangte, hat sie sich zu einer international bekannten und verehrten Pop-Ikone entwickelt. Songs wie I should be so lucky und The Loco-Motion haben sich unseren Gehörgängen festgesetzt und sind seitdem nicht mehr verschwunden. [...mehr]
Seine Weltpremiere hatte die rekonstruierte Fassung von Fritz Langs legendärem Stummfilmklassiker „Metropolis“ auf der diesjährigen Berlinale. Eine Aufführung mit Live-Einspielung der Originalmusik von 1926 lässt sich jetzt an zwei Tagen in der Hamburger Kulturfabrik Kampnagel bestaunen. Termine sind der 3. und 4. Dezember.
Es war eine filmhistorische Sensation, als Mitte 2008 bekannt wurde, dass fehlende Szenen eines der berühmtesten Leinwandwerke überhaupt wieder aufgetaucht waren. Entdeckt wurde das verloren geglaubte Material in Buenos Aires, und wenig später schon machte man sich an die Rekonstruktion. „Metropolis“ sollte zum ersten Mal seit der Uraufführung wieder vollständig zu sehen sein. [...mehr]
The Jolly Boys sind 3 in die Jahre gekommene jamaikanische Musiker, deren Musik allerdings kein bisschen an jugendlichem Schwung verloren hat. Mit ihren exotischen Instrumenten und Klängen wollen sie nun die Sonne wieder nach Deutschland bringen. Wir verlosen 2×2 Karten für ihre Deutschland Tour.
The Jolly Boys sind, wenn man so will, die Großväter des Mento, einer jamaikanischen Volksmusik, die als Vorläufer von Reggae und Ska gilt. Auf ihrer neuen Platte „Great Expectations“ brillieren sie mit Coverversionen von Amy Winehouse Top Hit „Rehab“, Johnny Cash Countryklassiker „Ring of Fire“ und „You can’t always get what you want“ von den Rolling Stones. [...mehr]
Anne-Sophie Mutter wurde vor kurzem der Titel „Musician of the Year“ verliehen. Die Jury des „Musical America“, eines der beliebtesten Kulturmagazine der USA, ehrte sie nach knapp 35 Jahren Bühnenkarriere als Musikerin des Jahres.
Anne-Sophie Mutter ist Musikerin des Jahres und das nicht zu Unrecht! Sie gehört zu den begabtesten, zeitgenössischen Geigen-Virtuosen und wird auf der ganzen Welt gekannt und geliebt. Geschätzt wird sie nicht zuletzt auch aufgrund ihrer hochwertigen Aufnahmen kammermusikalischer, wie orchestraler Musik und ihres karitativen Engagements. Im kommenden Jahr feiert sie ihr 35-jähriges Bühnenjubiläum. [...mehr]