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	<title>Kultur-Blog</title>
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	<description>Der Name ist Programm</description>
	<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:30:26 +0000</pubDate>
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		<title>Pixar-Ausstellung in der Bundeskunsthalle</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Bonn]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<strong>Wer Animationsfilme, oder altmodischer „Zeichentrickfilme“, früher eher mit einem Kinderpublikum in Verbindung gebracht hat, geht unter Umständen heute selber für die nicht selten überraschend raffinierten Produktionen ins Kino. Einen großen Anteil daran haben die Pixar Animation Studios. Ihnen widmet die Bundeskunsthalle demnächst eine eigene Ausstellung.</strong>

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Von klassischem „Zeichentrick“ kann bei <a title="Homepage von Pixar" href="http://www.pixar.com" target="_blank">Pixar</a> allerdings keine Rede sein, denn die Filme aus dem Konzerngefüge von Disney entstehen ausschließlich am Computer. Überhaupt ist das heute längst gängige Praxis. Vor 1995 allerdings hätte eine derartige Entwicklung wohl eher niemand erwartet. Doch mit „Toy Story“, dem ersten rein computeranimierten abendfüllenden Spielfilm, änderte sich die Lage. Die lustige Geschichte um lebendige Spielzeuge wurde ein durchschlagender Erfolg.

<!--more-->Seitdem sind bis heute elf weitere Spielfilme unter dem Pixar-Logo entstanden, und keiner davon wurde zum Ladenhüter. Kassenschlager wie „Findet Nemo“, „Die Monster AG“, „Die Unglaublichen“, „Cars“ oder „Wall-E“ machten das Unternehmen zu einem der wichtigsten Player auf dem Markt. 26 Oscars, sieben Golden Globes und zahlreiche andere Branchenpreise sprechen neben den immensen Einspielergebnissen eine deutliche Sprache: Animationsfilme sind auch in Hollywood längst keine reine Kinderunterhaltung mehr. 2009 erhielten <a title="Filmfestspiele Venedig 2009: Goldener Löwe für John Lasseter " href="/filmfestspiele-venedig-2009-goldener-loewe-fuer-toy-story-macher-john-lasseter/" target="_blank">John Lasseter</a> und sein Team auf dem Filmfest Venedig gar eine Goldene Palme für ihr Lebenswerk.

Zum 25-jährigen Bestehen des Studios zeigt die <a title="Romy Schneider in der Bundeskunsthalle" href="/romy-schneider-in-der-bundeskunsthalle/" target="_blank">Bundeskunsthalle</a> Bonn vom 6. Juli bis 6. Januar eine umfangreiche Ausstellung mit jeder Menge Zeichnungen, Papierarbeiten, Filmsequenzen, Dokumentarbeiträgen und Features, die einen Einblick in die Arbeitsweise von Pixar ermöglichen wollen.

Die Tatsache, dass am 2. August mit „Merida - Legende der Highlands“ der neueste Langfilm des Studios in Deutschland startet, wird vermutlich zur vermehrten Berichterstattung über die Ausstellung beitragen, sowie umgekehrt für zusätzliches Marketing sorgen. Wer sich das wohl ausgedacht hat?

***

<em> Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH</em>
Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn

<em>Öffnungszeiten:</em>
Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhr
Donnerstag bis Sonntag 10 bis 19 Uhr

<em>Eintrittspreise:</em>
Reguläre Tageskarte 8, ermäßigt 5 Euro]]></content:encoded>

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		<title>16. Weekend of Fear am 18. und 19. Mai</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/16-weekend-of-fear-am-18-und-19-mai/</link>
		<comments>http://www.culture-blog.de/16-weekend-of-fear-am-18-und-19-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 11:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>

		<category><![CDATA[Festival]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

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			<description><![CDATA[An Genre-Filmfestivals ist Deutschland nicht gerade reich. Was in den USA nicht nur zum Standard gehört, sondern auch jährlich Tausende Fans anlockt, ist hierzulande eher der Ausnahmefall. Umso löblicher fallen die Bemühungen der Macher des [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>An Genre-Filmfestivals ist Deutschland nicht gerade reich. Was in den USA nicht nur zum Standard gehört, sondern auch jährlich Tausende Fans anlockt, ist hierzulande eher der Ausnahmefall. Umso löblicher fallen die Bemühungen der Macher des traditionellen „Weekend of Fear“ aus, denn das Festival findet 2012 bereits zum 16. Mal statt.</strong>

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="248" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/dP9rU5LvFeg?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/v/dP9rU5LvFeg?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

Wer abseits vom Mainstream Welt- und Deutschlandpremieren aus dem Umfeld von Horror, Fantasy und Thriller auf der großen Leinwand sehen will, muss entweder mindestens ins europäische Ausland reisen oder sich mit dem traditionellen <a title="25 Jahre Fantasy Filmfest" href="/25-jahre-fantasy-filmfest/" target="_blank">Fantasy Filmfest</a> begnügen. Das „Weekend of Fear“ mag bei weitem nicht so bekannt sein, doch für Genre-Fans lohnt sich ein Besuch allemal.

<!--more-->Offiziell als „Internationales Filmfestival für Horror, Thriller, Science-Fiction und obskure Filme“ betitelt, bietet das WOF jährlich an zwei Tagen eine interessante Auswahl an Produktionen, die es in Deutschland ansonsten allerhöchstens auf DVD und Blu-ray zu sehen gibt. Große Vorpremieren von Blockbustern sucht man hier vergebens.

Und das ist auch gut so, denn das WOF ist in erster Linie ein Spartenfestival für Filme, die zum großen Teil sonst untergehen würden. Nichts desto trotz finden sich auch immer wieder Beispiele für Produktionen, die auch mit bekannteren Namen aufwarten können und bereits auf internationalen Festivals für Aufmerksamkeit sorgten. So etwa 2006 „The Heart is deceitful above all things” von Asia Argento, prominent besetzt mit Marilyn Manson, Jeremy Renner, Ornella Muti und Peter Fonda.

Als Deutschlandpremiere kann das Festival dieses Jahr mit der auf dem <a title="Screamfest 2011: Nichts für schwache Nerven" href="/screamfest-2011-nichts-fuer-schwache-nerven/" target="_blank">Screamfest 2011</a> bereits ausgiebig gefeierten schwarzen Komödie „Some Guy who kills People“ aufwarten. Der von Altmeister John Landis („American Werewolf“) als Executive Producer mit auf den Weg gebrachte Debütfilm des „Scrubs“-Autors Ryan Levin ist am 19. Mai um 22.15 Uhr zu sehen.

Alle Filme werden in den Manhattan Kinos Erlangen gezeigt. Karten kosten regulär 8, ermäßigt 6 Euro. Eine Tageskarte gibt es zu 22, eine 2-Tageskarte zu 40 Euro. Kartenvorverkauf, Reservierung und telefonische Vorbestellungen sind ausschließlich über das Kino selber unter 09131 2222 möglich. Das gesamte Programm lässt sich auf der <a title="Weekend of Fear" href="http://www.weekend-of-fear.com/" target="_blank">Homepage des Festivals</a> downloaden.]]></content:encoded>

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		<title>Greenville: Neues Open-Air-Festival bei Berlin</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/greenville-neues-open-air-festival-bei-berlin/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 19:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>

		<category><![CDATA[Musik / Live Konzerte]]></category>

		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[Festival]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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			<description><![CDATA[Was denn, noch ein Festival? Na klar. In Zeiten, da Musiker längst nicht mehr durch CD-Verkäufe, sondern vor allem durch Live-Auftritte ihr Geld verdienen, ist der Bedarf nach Open Air vielleicht sogar größer als je [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Was denn, noch ein Festival? Na klar. In Zeiten, da Musiker längst nicht mehr durch CD-Verkäufe, sondern vor allem durch Live-Auftritte ihr Geld verdienen, ist der Bedarf nach Open Air vielleicht sogar größer als je zuvor. In Paaren/Glien bei Berlin startet dieses Jahr das Greenville und bietet vom 27. bis 29. Juli eine ganze Reihe interessanter Acts.</strong>

<a title="Greenville-Festival (Logo, Pressematerial)" rel="lightbox" href="http://www.culture-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/greenville-festival-logo.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4492" title="Greenville-Festival (Logo)" src="http://www.culture-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/greenville-festival-logo.jpg" alt="Greenville-Festival" width="430" height="324" /></a>

„Nachhaltig – paneuropäisch – bewusst – anders“ – mit diesen vier etwas arg plakativen Schlwagworten präsentiert sich das neue Festival, das mit Vielfalt und ökologischem Bewusstsein punkten will. Letzteres hat dann wohl auch den Namen geprägt. Was genau das inhaltlich bedeutet, wird nicht unbedingt deutlich. Die ausschließliche Abgabe von Pfandbechern kann es alleine ja wohl nicht sein.

<!--more-->Doch egal. Geboten werden in jedem Fall zwei Open-Air Bühnen und ein rund um die Uhr geöffneter Indoor-Bereich, in dem – und hier kommt der Begriff, an dem sich die Veranstalter offenbar besonders gerne erfreuen – genreübergreifende Künstler auftreten. Man kann das positiv bewerten, denn unter diesen Vorzeichen kommt jeder auf seine Kosten. Man kann aber auch befürchten, dass es hier einfach nur jedem recht gemacht werde soll.

Das Line-Up ist jedenfalls deutlich bunt gemischt und reicht allen Ernstes von <a title="Iggy Pop: Neues Album, Houellebecq und ein interaktives Video " href="/iggy-pop-neues-album-preliminaires-houellebecq-und-ein-interaktives-video/" target="_blank">Iggy Pop</a> bis Philipp Poisel. Breiter kann die Range kaum ausfallen. Doch unabhängig davon sind die Acts über weite Strecken durchaus interessant. Neben internationalen Künstlern wie The Flaming Lips oder The Roots tauchen auch eine Menge hiesige Namen auf, darunter <a title="Letztes Jahr auch auf dem Intro-Festival" href="/20-jahre-intro-festival-zum-jubilaeum/" target="_blank">Kettcar</a>, Cro, Selig, Donots und andere mehr.

Tickets gibt es regulär ab 85 Euro, sowie ganze drei VIP-Varianten von 179 bis 499 Euro. Letztere lassen sich ausschließlich über die <a title="Greenville Festival" href="http://www.greenvillefestival.com/" target="_blank">Homepage</a> des Festivals buchen.]]></content:encoded>

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		<title>Frauen: Picasso, Beckmann, De Kooning in der Pinakothek der Moderne</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/frauen-picasso-beckmann-de-kooning-in-der-pinakothek-der-moderne/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 17:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Museen]]></category>

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			<description><![CDATA[Drei Künstler, ein Thema: Schon über 50.000 Besucher konnte diese Ausstellung im ersten Monat für sich verbuchen, und es ist kaum anzunehmen, dass sich das Interesse bis zum 15. Juli merklich verringern wird. Zu bekannt [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Drei Künstler, ein Thema: Schon über 50.000 Besucher konnte diese Ausstellung im ersten Monat für sich verbuchen, und es ist kaum anzunehmen, dass sich das Interesse bis zum 15. Juli merklich verringern wird. Zu bekannt sind dafür die Künstler, zu vielversprechend ist der Gegenstand.</strong>

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="248" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/SH1QVOXo7KQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/v/SH1QVOXo7KQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

Gemeinschaftsausstellungen bedeutender Vertreter der Kunstgeschichte haben es oft nicht leicht, einen sinnvollen roten Faden zu finden. Für eine aktuelle Schau von <a title="Ménage à trois: Warhol, Basquiat, Clemente in der Bundeskunsthalle" href="/menage-a-trois-warhol-basquiat-clemente-in-der-bundeskunsthalle/" target="_blank">Basquiat, Clemente und Warhol</a> hat die Bonner Bundeskunsthalle jedenfalls vorsichtshalber einmal letzteren zum Headliner einer eigenen Werbeplakatserie erklärt. Wenn das Thema stimmt, sind solche taktischen Scharmützel aber eher unnötig.

<!--more-->Einen überzeugenden Beleg dafür liefert die <a title="Die Ausstellung auf der Homepage der Pinakothek" href="http://www.pinakothek.de/node/20674" target="_blank">„Frauen“</a>-Ausstellung in der Münchner Pinakothek der Moderne. Zu sehen sind über 90 Gemälde von <a title="Picasso im Fotoporträt: Ausstellung in Köln" href="/picasso-im-fotoportraet-ausstellung-in-koeln/" target="_blank">Picasso</a>, Max Beckmann und Willem de Kooning, und allesamt zeigen sie das andere Geschlecht aus der Sicht des jeweiligen Künstlers – im Grunde also Mario Barth für Freunde der Hochkultur.

Mit Titeln wie „Spiegelbild, Gegenbild, Verheißung, Bedrohung“ oder „Welt-Bild, Zeit-Bild, Selbst-Bild“ versehen, versuchen die Ausstellungsmacher in fünf Kapiteln, die unterschiedlichen Herangehensweisen und Interpretationen der Beteiligten erfahrbar zu machen. Direktvergleiche einzelner Werke sollen dabei besonders aufschlussreich wirken.

Begleitend gibt es im Auditorium der Pinakothek ein sonntägliches Filmprogramm, das sich mit der Rolle der Frau auf der Leinwand beschäftigt. Ein von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen herausgegebener Katalog ist als Museumsausgabe zum Preis von 39,90 Euro erhältlich.

***

<em>Pinakothek der Moderne</em>
Barer Straße 40, 80333 München

<em>Öffnungszeiten:</em>
Di, Mi, Fr und So von 10 bis 18 Uhr
Do von 10 bis 20 Uhr
Sa von 10 bis 22 Uhr

<em>Eintritt:</em>
Regulär 12, ermäßigt 8 Euro]]></content:encoded>

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		<title>Top-Secret: Spionage-Dauerausstellung in Oberhausen</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/top-secret-spionage-dauerausstellung-in-oberhausen/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 19:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

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			<description><![CDATA[Daniel Craig soll sich persönlich dafür eingesetzt haben, dass MI6-Chefingenieur „Q“ im aktuellen James-Bond-Film „Skyfall“ nach längerer Pause wieder mit dabei ist. In den klassischen Beiträgen der Reihe war er mit seinen absurden Gadgets unverzichtbarer [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Daniel Craig soll sich persönlich dafür eingesetzt haben, dass MI6-Chefingenieur „Q“ im aktuellen James-Bond-Film „Skyfall“ nach längerer Pause wieder mit dabei ist. In den klassischen Beiträgen der Reihe war er mit seinen absurden Gadgets unverzichtbarer Bestandteil. Dass viele seiner Erfindungen viel näher an der Wirklichkeit waren, als man glauben mag, zeigt jetzt eine aktuelle Dauerausstellung in Oberhausen.</strong>

<a title="Spionage-Satellit (Pressebild zur Ausstellung, Foto: Handout)" rel="lightbox" href="http://www.culture-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/spionage_satellit.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4479" title="Spionage-Satellit (Pressebild zur Ausstellung, Foto: Handout)" src="http://www.culture-blog.de/wp-content/uploads/2012/05/spionage_satellit.jpg" alt="Spionage-Satellit" width="430" height="314" /></a>

Über 2000 Quadratmeter widmen sich unter dem Titel <a title="Ausstellungshomepage" href="http://www.spionage.de" target="_blank">„Top Secret – Die geheime Welt der Spionage“</a> eben diesem Thema. In insgesamt 18 Abschnitten gibt es eine Menge zu erfahren über Historie und Methoden staatlich sanktionierter Schnüffelei. Vieles davon ist überraschend, manches geradezu erschreckend, und nicht weniges wirklich skurril und kaum vorstellbar.

<!--more-->Zu den Exponaten, die es zu sehen gibt, gehören sowohl voll funktionsfähige Originale als auch ungewöhnliche Nachbauten. Und ein bisschen <a title="Carte Blanche: Neuer James-Bond-Roman von Jefferey Deaver" href="/carte-blanche-neuer-james-bond-roman-von-jefferey-deaver/" target="_blank">007</a> ist natürlich auch dabei – eine eigener Ausstellungsbereich widmet sich ausdrücklich den „Mythen und Legenden“. Was man allerdings ganz sicher bislang nicht wusste: Tatsächlich gab es einst eine KGB-Abteilung, die sich ausschließlich mit dem Nachbau von Technik aus Filmen beschäftigte. Ob da auch Bonds legendärer Aston Martin dabei war?

Mulmig kann einem werden angesichts der modernen Entwicklungen, mit der sich die Ausstellung ebenfalls ausführlich beschäftigt. „Datenspuren“, „Viren“, „Kontrolliertes Wohnen“ und „Datensicherheit“ heißen die zugehörigen Abschnitte. Dort zählt vor allem Interaktivität, und so lernt man unter anderem, sich vor Computerviren zu schützen, und darf sich auf die Suche nach Wanzen und anderen Abhörgeräten machen.

Geöffnet ist „Top Secret“ 365 Tage im Jahr jeweils ab 10 Uhr. Spezielle Angebote für Kinder und Schulklassen gehören ebenso zum Spektrum der Ausstellung wie ein „<a title="Spionage betrieb auch Dr. Dee, jetzt Hauptfigur einer Oper" href="/dr-dee-eine-oper-von-damon-albarn/" target="_blank">Spionage</a>-Shop“, in dem sich neben jeder Menge Agenten-Souvenirs auch Besuchsgutscheine erwerben lassen.

***

<em>Institut für Spionage Gmb</em>H
Zum Aquarium 2, 46047 Oberhausen

<em>Öffnungszeiten:</em>
Täglich 10 bis 18.30 Uhr, Einlass bis 17 Uhr

<em>Eintritt:</em>
Regulär 12, ermäßigt 8, für Kinder von 4 bis 14 Jahren 11 Euro]]></content:encoded>

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		</item>
		<item>
		<title>Beethovenfest Bonn 2012 zeigt Eigensinn</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/beethovenfest-bonn-2012-zeigt-eigensinn/</link>
		<comments>http://www.culture-blog.de/beethovenfest-bonn-2012-zeigt-eigensinn/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>

		<category><![CDATA[Musik / Live Konzerte]]></category>

		<category><![CDATA[Bonn]]></category>

		<category><![CDATA[Festival]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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			<description><![CDATA[Ein Jahr, ein Motto. Diesmal steht das Bonner Beethovenfest ganz im Zeichen des „Eigensinns“. Was zunächst negativ klingt, ist selbstverständlich positiv gemeint. Der Blick soll sich auf Künstler richten, die ihrer Zeit voraus sind und [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Ein Jahr, ein Motto. Diesmal steht das Bonner Beethovenfest ganz im Zeichen des „Eigensinns“. Was zunächst negativ klingt, ist selbstverständlich positiv gemeint. Der Blick soll sich auf Künstler richten, die ihrer Zeit voraus sind und dabei auch schon einmal Grenzen überschreiten. Ob sich das Versprechen halten lässt, davon kann man sich zwischen dem 7.9. und 7.10. selbst überzeugen.</strong>

<a title="Backstage Beethovenhalle © Sonja Werner (Pressefoto Beethovenfest)" rel="lightbox" href="http://www.culture-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/sonja_werner_4313.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4470" title="Backstage Beethovenhalle © Sonja Werner (Pressefoto Beethovenfest)" src="http://www.culture-blog.de/wp-content/uploads/2012/04/sonja_werner_4313.jpg" alt="Backstage Beethovenhalle" width="430" height="287" /></a>

„Wahre Kunst“, so sinniert Beethoven in einer Notiz von 1820, „ist eigensinnig, lässt sich nicht in schmeichelnde Formen zwingen.“ Für den gebürtigen Bonner Kompinisten sicherlich eine Weisheit, der er in seinem Schaffen nur allzu gerne gefolgt ist. Wie sehr das allerdings auch auf das Programm des diesjährigen Festes zu Ehren des Meisters zutrifft, steht auf einem anderen Blatt.

<!--more-->Hochkarätig wird es erneut allemal, denn zu den Gästen gehören unter anderem das London Symphony Orchestra, das Bayerische Staatsorchester unter Kent Nagano, das Borodin Quartet und andere interessante Acts. Ein eigener Zyklus ist dem Amerikaner John Cage gewidmet, der dieses Jahr auch im Rahmen des Kölner Festivals „Acht Brücken“ geehrt wird.

Kuriosa wie ein Konzert von Rapper Samy Deluxe im Telekom Forum oder ein Auftritt des „Gemüseorchesters“ mit eigenwilligen Interpretationen von Strawinski bis Kraftwerk im Pantheon sind natürlich ebenfalls wieder dabei. Welches Rahmenprogramm dieses Jahr geboten wird, geben die Veranstalter allerdings erst im August bekannt.

Für Bonn ist das <a title="Homepage des Beethovenfests" href="http://www.beethovenfest.de" target="_blank">Beethovenfest</a> neben dem Jazz Festival mittlerweile fast die letzte noch verbliebene größere Kulturveranstaltung. Wie erfolgreich der dieses Jahr erstmals stattfindende <a title="Kunst!Rasen – Neue Konzertreihe in Bonn" href="/kunstrasen-neue-konzertreihe-in-bonn/" target="_blank">„Kunst!Rasen“</a> sein wird, muss sich erst noch herausstellen. Zudem bemühen sich Stadt und private Initiativen weiterhin um ein neues <a title="Beethoven-Festspielhaus: Eine nationale Aufgabe?" href="http://bonn2012.de/beethoven-festspielhaus-bonn-nationale-aufgabe/" target="_blank">Festspielhaus</a>, doch die Aussichten sind wenig rosig. Es bleibt abzuwarten, welche Rolle kulturelle Großevents zukünftig in Bonn spielen werden.]]></content:encoded>

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		<item>
		<title>El Greco und die Moderne: Ausstellung in D&#252;sseldorf</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/el-greco-und-die-moderne-ausstellung-in-duesseldorf/</link>
		<comments>http://www.culture-blog.de/el-greco-und-die-moderne-ausstellung-in-duesseldorf/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 20:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Museen]]></category>

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			<description><![CDATA[Kaum zu glauben, dass der bedeutendste Vertreter des späten Manierismus und erklärtes Vorbild vieler Künstler der frühen Moderne jetzt erstmals in Deutschland Thema einer großen Ausstellung ist. Im Düsseldorfer Kunstpalast werden bis zum 12. August [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Kaum zu glauben, dass der bedeutendste Vertreter des späten Manierismus und erklärtes Vorbild vieler Künstler der frühen Moderne jetzt erstmals in Deutschland Thema einer großen Ausstellung ist. Im Düsseldorfer Kunstpalast werden bis zum 12. August exklusiv aber nicht nur Werke von El Greco selber gezeigt, sondern auch solche derer, die er beeinflusste.</strong>

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="248" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RYNl9dRK0P8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/v/RYNl9dRK0P8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

Obwohl der eigentlich unter dem Namen Domenikos Theotokópoulos 1541 in Kreta geborene Maler 1910 schon fast 300 Jahre verstorben war, fand sein Werk in Deutschland erst durch das Tagebuch „Spanische Reise“ des Kunsthistorikers Julius Meier-Graefe ein breiteres Publikum. Zwei Jahre später waren erstmals zehn Werke El Grecos in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen. Die jetzige Ausstellung ist also auch eine Art Jubiläumsfeier.

<!--more-->Für ganze Künstlergruppen war die Kunst El Grecos damals eine echte Entdeckung, die sie unmittelbar Feuer fangen ließ. Maler wie Max Beckmann, <a title="Ausstellung: August Macke unterwegs" href="/ausstellung-august-macke-bonn/" target="_blank">August Macke</a>, Franz Marc und andere Vertreter der Gruppe Blauer Reiter sahen hier einen Vorreiter der Moderne, der für sie neben Cézanne zur entscheidenden Schlüsselfigur wurde.

Die Düsseldorfer Ausstellung unter dem Titel <a title="Die Ausstellung auf der Homepage des Museums" href="http://www.smkp.de/ausstellungen/aktuell/el-greco.html" target="_blank">„El Greco und die Moderne“</a> zeigt als Leihgaben europäischer und amerikanischer Museen rund 40 Werke des Meisters selber, sowie etwa 100 Arbeiten von Künstlern, die sich auf ihn als Vorbild berufen, darunter Picasso, Oskar Kokoschka, Max Oppenheimer oder Ludwig Meidner. Direkt vergleichen lässt sich zum Beispiel ein Werk des letztgenannten unter dem Titel „Drei Klagende in der Apokalyptischen Landschaft“ mit El Grecos „Laokoon“.

Im Vorfeld suchte das Museum <a title="Auch ein Projekt des Kunstpalastes: Ein digitales Archiv für Lucas Cranach" href="/ein-digitales-archiv-fuer-lucas-cranach/" target="_blank">Kunstpalast</a> zwölf Bildpaten, die auf ihrem Facebook-Profil von der Ausstellung und ihrem favorisierten Bild berichten. Im Rahmen eines Wettbewerbs kann man jetzt für seinen Lieblingspaten abstimmen - seitens des Museums vermutlich ein Versuch im Umfeld viralen Marketings. Richtig überzeugend ist das Konzept allerdings nicht.

***

<em>Stiftung Museum Kunstpalast</em>
Ehrenhof 4-5, 40479 Düsseldorf

<em>Öffnungszeiten (nur für diese Ausstellung):</em>
Montag 13 - 18 Uhr
Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonntag und feiertags 10 - 20 Uhr
Donnerstag und Samstag 10 - 21 Uhr

<em>Eintritt:</em>
regulär 4, ermäßigt 3 Euro]]></content:encoded>

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		<title>Blunderbuss: Erstes Solo-Album von Jack White</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/blunderbuss-erstes-solo-album-von-jack-white/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 20:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Musik / Live Konzerte]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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			<description><![CDATA[Wer beim Namen Jack White spontan an deutschen Schlager denkt, dem ist vermutlich nicht nahe zu bringen, was den mittlerweile aus der Öffentlichkeit verschwundenen deutschen Musikproduzenten von einem der wichtigsten Singer, Songwriter und Gitarristen Amerikas [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Wer beim Namen Jack White spontan an deutschen Schlager denkt, dem ist vermutlich nicht nahe zu bringen, was den mittlerweile aus der Öffentlichkeit verschwundenen deutschen Musikproduzenten von einem der wichtigsten Singer, Songwriter und Gitarristen Amerikas unterscheidet: Innovationskraft nämlich. Gerade erschien Whites erstes Solo-Album.</strong>

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Bis heute weiß wohl niemand so genau, ob Meg und Jack White – beide heißen so natürlich nicht – nun Geschwister oder Ex-Ehepartner sind. Daran wird sich wohl auch nichts ändern, denn die beiden schweigen sich darüber aus und halten die Spekulation als PR-Trick aufrecht. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind sie weder das eine noch das andere.

<!--more-->Was jedoch sicher stimmt, ist ihre gemeinsame Vergangenheit als eines der erfolgreichsten Duos der Indie-Szene. <a title="Homepage der White Stripes" href="http://www.whitestripes.com" target="_blank">„The White Stripes“</a> machten beide berühmt und wohlhabend. Die Gitarren-Riffs aus ihrem Über-Hit „Seven Nation Army“ kennt dank grölender Fankurven in weltweiten Fußballstadien praktisch jeder. Die Formation ist mittlerweile ohne Angaben von Gründen zwar offiziell aufgelöst, doch Jack White hat ohnehin genügend anderes zu tun.

Mit den „Raconteurs“ und <a title="Jack White mit neuer Band The Dead Weather und neuem Album Horehound" href="/jack-white-mit-neuer-band-the-dead-weather-und-neuem-album-horehound/" target="_blank">„The Dead Weather“</a> betreibt er schon länger zwei Nebenprojekte, als Produzent und Label-Betreiber von „Third Man Records“ hat er unter anderem der Karriere seiner Ex-Frau Karen Elson auf die Sprünge geholfen, und 2008 lieferte er im Duett mit Alicia Keys den Titelsong „Another Way to Die“ für den James-Bond-Film „Ein Quantum Trost“ ab.

In seiner Vielfältigkeit ist der umtriebige Amerikaner seinem britischen Kollegen <a title="Dr Dee: Eine Oper von Damon Albarn" href="/dr-dee-eine-oper-von-damon-albarn/" target="_blank">Damon Albarn</a> nicht unähnlich. Beide machen, wozu sie gerade Lust haben, und am wenigsten haben sie Lust auf das immer Gleiche. Jetzt veröffentlichte White gerade sein erstes Solo-Album. Der Titel „Blunderbuss“ stammt von einem Gewehr aus der Zeit der US-Gründerväter und der Eroberung des Kontinents. Ähnlich kriegerisch geht es in Whites Texten dann auch zu – allerdings zwischen den Geschlechtern.]]></content:encoded>

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		<title>Dr Dee: Eine Oper von Damon Albarn</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 21:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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			<description><![CDATA[Vielleicht einer der vielseitigsten Musiker der Gegenwart, vor allem aber ganz sicher jemand, der kein großes Vergnügen daran hat, sich künstlerisch immer im selben Umfeld zu bewegen – Damon Albarn könnte es sich leicht machen [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Vielleicht einer der vielseitigsten Musiker der Gegenwart, vor allem aber ganz sicher jemand, der kein großes Vergnügen daran hat, sich künstlerisch immer im selben Umfeld zu bewegen – Damon Albarn könnte es sich leicht machen und einfach weiter „Blur“ oder die „Gorillaz“ melken, doch das würde ihn vermutlich nur langweilen. Stattdessen macht er zum Beispiel lieber eine Oper. So geschehen und ab dem 8. Mai auch auf CD.</strong>

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="248" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ek6pT8-yW9U?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/v/ek6pT8-yW9U?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

Wer hätte vor 1988 jemals gedacht, dass eine rein virtuelle Band nicht nur vorübergehend in den Charts funktionieren, sondern sich auch über Jahre hinweg dort halten könnte? Damon Albarn, bis dato vor allem als Frontmann und Songschreiber der britischen Indie-Band <a title="Offizielle Homepage von Blur" href="http://www.blur.co.uk/" target="_blank">„Blur“</a> bekannt, ignorierte allen Skeptizismus einfach und gründete zusammen mit Jamie Hewlett, dem Erfinder der „Tank Girl“-Comics, die <a title="Plastic Beach – Neues Album der Gorillaz" href="/plastic-beach-neues-album-der-gorillaz/" target="_blank">„Gorillaz“</a>. Der Rest ist Geschichte.

<!--more-->Inzwischen liegt das Projekt auch aufgrund interner Streitigkeiten auf Eis, doch Albarn hat ohnehin genug zu tun. Mit Flear, dem Bassisten der „Red Hot Chili Peppers“, und Perkussionist Tony Allen von „The Africa 70“ hat er sich unter dem Namen „Rocket Juice &amp; the Moon“ zusammen geschlossen. Ein weiteres Seitenprojekt heißt „The Good, the Bad and the Queen“, und auch sonst tanzt der umtriebige Brite auf einer Menge Hochzeiten.

Im Juli 2011 erlebte seine mit Theaterregisseur Rufus Norris entwickelte Oper „Dr Dee“ ihre Weltpremiere im Palace Theatre in Manchester. Jetzt gibt es die Musik daraus auch separat zu hören – vorab als kostenloser <a title="Dr Dee als Stream bei NPR Music" href="http://www.npr.org/2012/04/22/150739032/first-listen-damon-albarn-dr-dee" target="_blank">Stream</a> und am 8. Mai dann auch auf CD. Und wie so oft überrascht Albarn mit einem ebenso unerwarteten wie überzeugenden Ansatz.

Die Oper selber dreht sich um die reale historische Figur des John Dee, eines einflussreichen Astrologen, Alchemisten, Mathematikers, Spions und Beraters der englischen Königin. Das Album vereint Albarns markante Stimme mit historischen Instrumenten des Elisabethanischen Zeitalters, Chören, afrikanischen Einflüssen und dem 20-köpfigen BBC Philharmonic Orchestra.]]></content:encoded>

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		<title>Déjà-vu? - Eine Ausstellung zur Kunst der Wiederholung</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/deja-vu-eine-ausstellung-zur-kunst-der-wiederholung/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 20:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Museen]]></category>

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			<description><![CDATA[In der Kunstgeschichte hat das Kopieren von Originalen einen ständig wechselnden Stellenwert erfahren. Heute ist sie vor allem Gegenstand von Urheberrechtsdebatten. Aber Kopien können auch selber wieder eigene Originale sein. Die Thematik ist also vielfältig. [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>In der Kunstgeschichte hat das Kopieren von Originalen einen ständig wechselnden Stellenwert erfahren. Heute ist sie vor allem Gegenstand von Urheberrechtsdebatten. Aber Kopien können auch selber wieder eigene Originale sein. Die Thematik ist also vielfältig. Eine Ausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe beleuchtet sie von den unterschiedlichsten Seiten.</strong>

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="248" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/dtPw6YuAz8k?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/v/dtPw6YuAz8k?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

Im Zeitalter von „Copy &amp; Paste“, aberkannten Doktorentiteln und weitreichenden Skandalen um irrige Expertisen von vermeintlich echten Kunstwerken ist die Frage nach dem Stellenwert von Original und Fälschung durchaus eine brennende. Doch gerade in der Kunst hat das Nachahmen eine weitreichende Tradition.

<!--more-->Unter dem Titel „Déjà-vu? Die Kunst der Wiederholung von Dürer bis YouTube“ zeigt die <a title="Homepage der Kunsthalle" href="http://www.kunsthalle-karlsruhe.de" target="_blank">Staatliche Kunsthalle Karlsruhe</a> in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung bis zum 6. August das breite Spektrum an Formen, Funktionen und Motiven des Kopierens. Historisch reicht der Blick auf die Entwicklung des Reproduzierens vom späten Mittelalter bis in die Gegenwart.

Gezeigt werden rund 120 Arbeiten von namhaften Künstlern wie Albrecht Dürer, <a title="Ein digitales Archiv für Lucas Cranach" href="/ein-digitales-archiv-fuer-lucas-cranach/" target="_blank">Lucas Cranach</a>, Pieter Brueghel, Edgar Degas, <a title="Geier am Grabe van Goghs – Die bunte Welt der Kunstskandale" href="/geier-am-grabe-van-goghs-die-bunte-welt-der-kunstskandale/" target="_blank">Vincent van Gogh</a>, Marcel Duchamp oder Cindy Sherman. Unter den Exponaten finden sich Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphiken, Skulpturen, Fotografien, Installationen und sogar Bilder aus dem Internet.

Überhaupt wirft die Ausstellung einen Blick auf das Phänomen der Re-Inszenieren von Kunstwerken im Netz und spannt damit einen Rahmen über sieben Jahrhunderte hinweg. Begleitend erscheint ein 440-seitiger Katalog mit Essays und Werkanalysen zum Museumspreis von 35 Euro.

***

<em>Staatliche Kunsthalle Karlsruhe</em>
Hans-Thoma-Straße 2-6, 76133 Karlsruhe

<em>Öffnungszeiten:</em>
Mo bis Fr 10 bis 17 Uhr
Sa, So, feiertags 10 bis 18 Uhr

<em>Eintritt:</em>
Regulär 8, ermäßigt 6 Euro]]></content:encoded>

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