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	<title>Kultur-Blog</title>
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	<description>Der Name ist Programm</description>
	<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:43:10 +0000</pubDate>
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		<title>Ausstellung: Wim Wenders zeigt Places, strange and quiet</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:39:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<strong>Als einer der immer noch wichtigsten deutschen Filmemacher wird Wim Wenders weltweit geschätzt. Dass er sich aber auch noch in anderen Künsten betätigt, darunter Malerei und Schriftstellerei, ist eher weniger bekannt. Einige seiner Arbeiten als Fotograf gibt es ab dem 15. Mai in einer Ausstellung der Sammlung Falckenberg in Hamburg zu sehen.</strong>

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="248" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/It3I_AfixvI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/v/It3I_AfixvI?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

Die Chancen stehen gut, dass Wenders am 26. Februar mit dem wichtigsten Preis seiner Branche ausgezeichnet wird und den Oscar für den besten Dokumentarfilm verliehen bekommt. Die Nominierung für <a title="Wim Wenders dreht 3D-Film über Pina Bausch" href="/wim-wenders-dreht-3d-film-ueber-pina-bausch/" target="_blank">„Pina“</a>, seine 3D-Hommage an Pina Bausch, war keine wirkliche Überraschung, denn das amerikanische Arthouse-Publikum liebt den Film.

<!--more-->Seit den frühen 70er Jahren ist der gebürtige Düsseldorfer ein vor allem im Ausland verehrter Vertreter des deutschen Kinos. Auf sein Konto gehen Klassiker des modernen europäischen Films wie „Alice in den Städten“, „Paris, Texas“ und „Der Himmel über Berlin“. Sehr beliebt ist auch seine Musikdokumentation „Buena Vista Social Club“, für die er bereits 2000 eine Oscar-Nominierung erhielt.

Doch Wenders ist auch passionierter Fotograf – eine Leidenschaft, die er mit der von Campino verkörperten Hauptfigur seines bislang letzten Spielfilms „Palermo Shooting“ teilt. Im vergangenen Jahr hatte die Londoner Galerie „Haunch of Venison“ eine 40 fotografische Arbeiten umfassende Ausstellung unter dem Titel <a title="Die Ausstellung auf der Homepage der Galerie" href="http://haunchofvenison.com/exhibitions/past/2011/wim_wenders/" target="_blank">„Places, strange and quiet“</a> gezeigt. Vom 15. Mai bis 5. August ist diese demnächst in der <a title="Homepage der Sammlung Falckenberg" href="http://www.sammlung-falckenberg.de" target="_blank">Sammlung Falckenberg</a> in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen.

Die Fotos zeigen Innen-, Außen- und Landschaftsaufnahmen, die Wenders bei seinen Reisen in unterschiedlichste Länder auf Film gebannt hat, darunter Salvador, Palermo, Onomichi, Berlin, Brisbane, Armenien und Nordamerika. Zuvor war die Ausstellung bereits im Sao Paulo Museum of Art zu sehen. Begleitend erscheint ein Katalog.

***

<em>Sammlung Falckenberg in den Deichtorhallen Hamburg</em>
Wilstorfer Straße 71, Tor 2, Phoenix Fabrikhallen
21073 Hamburg

<em>Öffnungszeiten</em>
(nur als Führung mit Anmeldung):
Mi, Do 18 Uhr, Fr 17 Uhr
Sa, So 11, 15 Uhr

<em>Eintritt:</em>
regulär 15, ermäßigt 12 Euro]]></content:encoded>

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		<title>The Girl with the Dragon Tattoo: 3 Stunden Musik von Trent Reznor</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/the-girl-with-the-dragon-tattoo-3-stunden-musik-von-trent-reznor/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Musik / Live Konzerte]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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			<description><![CDATA[Für Industrial-Fans ist Trent Reznor eine echte Lichtgestalt. Lange Zeit war er vor allem als Gründer der Nine Inch Nails und deren einzige Konstante bekannt. Für „The Girl with the Dragon Tattoo“ hat er jetzt [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Für Industrial-Fans ist Trent Reznor eine echte Lichtgestalt. Lange Zeit war er vor allem als Gründer der Nine Inch Nails und deren einzige Konstante bekannt. Für „The Girl with the Dragon Tattoo“ hat er jetzt zusammen mit Atticus Ross nicht nur die Musik geschrieben, sondern diese auch auf einem 3er CD-Set mit rund dreistündiger Gesamtspielzeit veröffentlicht.</strong>

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="321" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fkP3urtYCkc?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="321" src="http://www.youtube.com/v/fkP3urtYCkc?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

Schon früher hat Reznor den einen oder anderen Soundtrack produziert, doch eigenständig für einen Film zu komponieren, das hatte er vor „The Social Network“ noch nicht versucht. Der Anfrage von Erfolgsregisseur David Fincher zu folgen, erwies sich jedoch als gute Entscheidung, denn die Musik wurde direkt einmal mit einem Oscar ausgezeichnet. Grund genug für eine erneute Zusammenarbeit.

<!--more-->Frühzeitig hatten sich Fincher, Reznor und dessen Co-Komponist Atticus Ross, zuvor Programmierer und Produzent der <a title="Homepage der Band" href="http://www.nin.com/" target="_blank">Nine Inch Nails</a>, darauf geeinigt, auch bei der Verfilmung des Bestsellers <a title="Stieg Larssons Verblendung erneut im Kino" href="/stieg-larssons-vergebung-ab-januar-erneut-im-kino/" target="_blank">„Verblendung“</a> von Stieg Larsson erneut als Team zusammen gefunden. Das Ergebnis ist in Bild und Ton ausgesprochen düster.

Wer die Musik unabhängig vom Film hören will, kann auf eine CD-Box mit 3 Tonträgern zurückgreifen, die vor allem atmosphärisch einiges zu bieten hat. Ob tatsächlich eine derart umfangreiche Veröffentlichung der Musik nötig gewesen wäre oder eine kompaktere Lösung mehr Hörvergnügen bereitet hätte, darüber lässt sich geteilter Meinung sein.

Neben den vorwiegend instrumentalen Kompositionen finden sich auch zwei Cover-Versionen, die entscheidend von ihren Originalen abweichen. „Immigrant Song“, der am Anfang des Films zu hören ist, stammt ursprünglich von Led Zeppelin und wird hier von Karen O. interpretiert. Nicht weniger interessant gerät „Is your Love strong enough?“ von <a title="Bryan Ferry: Ausstellung im HBC Berlin" href="/bryan-ferry-ausstellung-im-hbc-berlin/" target="_blank">Bryan Ferry</a>. Die Vocals stammen in dieser Fassung von Reznors Frau Mariqueen Maandig.

***

<em>Trent Reznor, Atticus Ross</em>
The Girl With the Dragon Tattoo
ASIN: B006JG0GEO]]></content:encoded>

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		<title>State of the Art Photography im NRW-Forum D&#252;sseldorf</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/state-of-the-art-photography-im-nrw-forum-duesseldorf/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 20:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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			<description><![CDATA[Am 4. Februar eröffnet eine Ausstellung, die einen Überblick zum aktuellen Stand der Fotografie als Kunstform verspricht. Die Namen der einzelnen Künstler werden nur wenigen etwas sagen, aber so ist es auch gedacht, denn Kenner [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Am 4. Februar eröffnet eine Ausstellung, die einen Überblick zum aktuellen Stand der Fotografie als Kunstform verspricht. Die Namen der einzelnen Künstler werden nur wenigen etwas sagen, aber so ist es auch gedacht, denn Kenner der Szene haben ihre Auswahl unter Vorgabe der Fragestellung getroffen, wer wohl in Zukunft zu den wichtigsten Vertretern gehören wird.</strong>

<a title="Barbara, aus der Serie Week-End, 2009  © Alex Prager, Courtesy of the Artist and Yancey Richardson Gallery - Pressebild zur Ausstellung" rel="lightbox" href="http://www.culture-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/alex_prager_1_rgb.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4160" title="Barbara, aus der Serie Week-End, 2009  © Alex Prager, Courtesy of the Artist and Yancey Richardson Gallery" src="http://www.culture-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/alex_prager_1_rgb.jpg" alt="Alex Prager" width="430" height="325" /></a>

41 Künstler werden mit ihren Arbeiten vorgestellt. Zu sehen gibt es entweder ein Konvolut an Bildern oder eine Installation. Ausgewählt wurden die Teilnehmer von Experten wie dem Kurator Thomas Weski, den Fotografen <a title="Teil der Ausstellung Bild für Bild im Museum Ostwall" href="/bild-fuer-bild-film-und-zeitgenoessische-kunst-ausstellung-im-museum-ostwall/" target="_blank">Andreas Gursky</a> und F. C. Gundlach, Sammlungskurator Thomas Seelig und anderen mehr. Zukunftsweisend sollen die Positionen aller gezeigten Fotografen sein.

<!--more-->Die Exponate könnten unterschiedlicher kaum sein, und so zeigt sich ein breites Spektrum dessen, was bis zum 6. Mai unter dem programmatischen Titel „State of the Art“ im <a title="Frühere Ausstellung: Frontline" href="/frontline-kriegsfotografie-im-nrw-forum/" target="_blank">NRW-Forum</a> Düsseldorf zu sehen ist. Ob die Fotografie, so wie es seitens der Macher behauptet wird, endgültig in der freien Kunst angekommen ist, davon mag man sich anhand der ausgestellten Arbeiten ein eigenes Bild machen.

Unter den ausgewählten Künstlern findet sich auch der 1979 geborene Fotograf <a title="Homepage von Andreas Mühe" href="http://www.andreasmuehe.com/" target="_blank">Andreas Mühe</a>. Spezialisiert auf Porträtfotografie, nahmen vor seiner Kamera bereits so illustre politische Köpfe wie Michael Gorbatschow, Helmut Schmidt, Helmut Kohl und Angela Merkel Platz. Seine Halbschwester ist die Schauspielerin Anna-Maria Mühe.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein 264-seitiger zweisprachiger Band, in dem alle Künstler, mit Abbildungen, Bio- und Bibliographien auf jeweils 6 Seiten vorgestellt werden.

***

<em>NRW-Forum Kultur und Wirtschaft</em>
Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf

<em>Öffnungszeiten:</em>
Dienstag bis Sonntag 11 bis 20 Uhr
Freitag 11 bis 24 Uhr

<em>Preise:</em>
EG regulär 5.80, ermäßigt 3.50 Euro
EG und OG regulär 7.80, ermäßigt 5.30 Euro]]></content:encoded>

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		<title>Das Lied von Eis und Feuer: Fantasy-Zyklus von George R. R. Martin</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 13:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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			<description><![CDATA[Für hiesige Fans der ungewöhnlichen Buchreihe um Machtkämpfe und Untote in einem mittelalterlichen Fantasy-Universum ist der 22. Mai 2012 ein wichtiger Tag. Dann nämlich erscheint der langersehnte neunte Teil unter dem Titel „Der Sohn des [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Für hiesige Fans der ungewöhnlichen Buchreihe um Machtkämpfe und Untote in einem mittelalterlichen Fantasy-Universum ist der 22. Mai 2012 ein wichtiger Tag. Dann nämlich erscheint der langersehnte neunte Teil unter dem Titel „Der Sohn des Greifen“. Die TV-Fassung läuft seit November vergangenen Jahres im deutschen Pay-TV.</strong>

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="248" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fqb9bCaMA1E?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/v/fqb9bCaMA1E?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

Wer sonst nicht allzu viel zu tun hat, kann seine reichhaltige Freizeit problemlos mit jeder Menge umfangreicher <a title="Ein anderer Fantasy-Zyklus: Abarat" href="/abarat-dritter-teil-von-clive-barkers-fantasy-zyklus-erscheint-auf-deutsch/" target="_blank">Fantasy-Zyklen</a> verbringen. Die von Tolkiens „Herr der Ringe“-Büchern losgetretene Welle will einfach nicht versiegen, und mit dem Erfolg der Filmtrilogie hat der Markt einen zusätzlichen Antrieb bekommen. Doch wirklich hervor heben sich nur wenige Beispiele. Neben den „Chroniken von Narnia“ ist <a title="Fanforum für die Fantasy-Reihe" href="http://www.eis-und-feuer.de/" target="_blank">„Das Lied von Eis und Feuer“</a> des Amerikaners <a title="Homepage des Autors" href="http://www.georgerrmartin.com/" target="_blank">George R. R. Martin</a> die bekannteste Reihe.

<!--more-->Fünf Bände umfasst die in einer Art Paralleluniversum zum europäischen Mittelalter angesiedelte Serie bislang, doch ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Die Popularität der düsteren Geschichten mit erstaunlich hohem Gewaltanteil nahm im vergangenen Jahr noch erheblich zu und sorgte für ganz neue Fangruppen, als der US-Sender HBO unter dem Originaltitel „Game of Thrones“ eine prominent besetzte Verfilmung über den Äther schickte.

Einer der vielen bemerkenswerten Unterschiede von Martins Zyklus ist die Narrationstechnik. Anstelle eines einheitlichen Erzählers nimmt jedes Kapitel die Perspektive einer anderen Figur ein und sorgt so permanent für einen sich erweiternden Blick auf die Ereignisse. Dass zudem auch schon einmal mittendrin wichtige Hauptfiguren das Zeitliche segnen können, sorgt für zusätzliche Spannung.

In Deutschland sind die voluminösen Bücher jeweils in zwei Bände aufgeteilt. Im Mai erscheint der neunte Teil und damit die erste Hälfte des fünften Buches. Eine ungekürzte deutsche Hörbuchfassung gibt es ebenfalls. Sie wird gelesen von Reinhard Kuhnert, dem deutschen Synchronsprecher von Kevin Spacey.]]></content:encoded>

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		<title>Short Messages: Keith Haring in Oberhausen</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/short-messages-keith-haring-in-oberhausen/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 21:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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			<description><![CDATA[Ob Keith Haring wohl heute bei Twitter aktiv wäre? Vermutlich. Denn schließlich ist die Kurznachricht, wenn auch in visueller Form, sein ureigenstes Medium gewesen. Bis heute sind die bunten, einfach gestalteten Arbeiten Harings immens populär. [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Ob Keith Haring wohl heute bei Twitter aktiv wäre? Vermutlich. Denn schließlich ist die Kurznachricht, wenn auch in visueller Form, sein ureigenstes Medium gewesen. Bis heute sind die bunten, einfach gestalteten Arbeiten Harings immens populär. Und selbst wer den Künstler selber nicht kennt, hat doch zumindest schon einmal eines seiner Bilder gesehen. Eine aktuelle Ausstellung im Schloss Oberhausen läuft noch bis zum 6. Mai.</strong>

<a title="Keith Haring, National Coming Out Day USA, 1988, 66 x 58.4 cm, Offsetlithografie © Keith Haring Foundation, Fotografie: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg" rel="lightbox" href="http://www.culture-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/keith-haring.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4144" title="Keith Haring, National Coming Out Day USA © Keith Haring Foundation, Fotografie: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg" src="http://www.culture-blog.de/wp-content/uploads/2012/01/keith-haring.jpg" alt="Keith Haring" width="430" height="483" /></a>

Sämtliche Plakatentwürfe, die Keith Haring zwischen 1982 und 1990 eigenhändig erstellt hat, sind derzeit in der <a title="Homepage de Ludwiggalerie Schloss Oberhausen" href="http://ludwiggalerie.de" target="_blank">Ludwiggalerie</a> zu sehen. „Short Messages“ lautet der programmatische Titel der Ausstellung mit insgesamt 85 Exponaten. Die Inhalte decken dabei das gesamte Spektrum von Harings Schaffen ab und reichen von der politischen Botschaft bis zum kommerziellen Werbeplakat.

<!--more-->Kunst wollte er in allen Lebensbereichen unterbringen, und so waren soziale und gesellschaftspolitische Belange ebenso Themen seiner Arbeit wie auch das gewinnträchtige Entwerfen von Marketingtools. Bekannt sind etwa seine Plakate für Absolut Vodka, Lucky Strike oder die inzwischen fast vergessene Uhrenmarke Swatch.

Gut befreundet war Haring mit anderen Künstlern seiner Zeit, darunter dem Graffiti-Erneuerer Jean-Michel <a title="Warhol, Basquiat, Clemente in der Bundeskunsthalle" href="/menage-a-trois-warhol-basquiat-clemente-in-der-bundeskunsthalle/" target="_blank">Basquiat</a> und Popart-Ikone <a title="Warhol: Headlines – Ausstellung in Frankfurt" href="/warhol-headlines-ausstellung-in-frankfurt/" target="_blank">Andy Warhol</a>. Von beiden lassen sich Einflüsse in seiner eigenen Kunst finden, und für letzteren malte er eigens die berühmte „Andy Mouse“, ein Mashup aus Warhol und der Micky Maus.

Die Ausstellung in Oberhausen entstand in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe. Begleitend erscheint eine kleine Publikation mit einem Beitrag der Kuratorin Christine Vogt zum Museumspreis von 4 Euro.

***

<em>Ludwiggalerie Schloss Oberhausen</em>
Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen

<em>Öffnungszeiten:</em>
Dienstag bis Sonntag 11 – 18 Uhr,
Ostermontag, 30. April und 1. Mai geöffnet

<em>Eintritt:</em>
regulär 6,50 und ermäßigt 3,50 Euro
Familien (zwei Erwachsene plus Kinder) 12 Euro]]></content:encoded>

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		</item>
		<item>
		<title>Die Tribute von Panem: Bestseller-Trilogie demn&#228;chst im Kino</title>
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		<comments>http://www.culture-blog.de/die-tribute-von-panem-bestseller-trilogie-demnaechst-im-kino/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 21:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<category><![CDATA[Film]]></category>

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			<description><![CDATA[Was kommt nach „Harry Potter“, haben sich die großen amerikanischen Filmstudios gefragt, und wie lässt sich auf den Erfolgszug aufspringen? Die Verlage freuten sich über das wachsende Interesse an Jugendliteratur mit Franchise-Potential, denn plötzlich verkauften [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Was kommt nach „Harry Potter“, haben sich die großen amerikanischen Filmstudios gefragt, und wie lässt sich auf den Erfolgszug aufspringen? Die Verlage freuten sich über das wachsende Interesse an Jugendliteratur mit Franchise-Potential, denn plötzlich verkauften sich die Filmrechte in diesem Umfeld viel leichter. Als sicherer Blockbuster gilt hierbei „Hunger Games“ nach den Bestsellern von Suzanne Collins.</strong>

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="248" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MTHd6A7JOKQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/v/MTHd6A7JOKQ?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

So richtig funktioniert haben die Verfilmungen der „Narnia“-Bücher nicht, und „Der goldene Kompass“ wurde bereits nach dem ersten Teil wieder zu den Akten gelegt. <a title="Eine weitere Fantasy-Buchreihe: Abarat" href="/abarat-dritter-teil-von-clive-barkers-fantasy-zyklus-erscheint-auf-deutsch/" target="_blank">Fantasy</a>-Buchreihen für Jugendliche gibt es reichlich, doch im Kino schaffen nur wenige den echten Durchbruch. Ab dem 22. März könnte erneut eine Ausnahme die Regel bestätigen.

<!--more-->Dann nämlich läuft in Deutschland, einen Tag vor den USA, die Filmfassung des ersten Teils der „Hunger Games“-Bücher von Suzanne Collins an. Hierzulande ist die Trilogie unter dem Titel <a title="Die Trilogie auf der Verlagshomepage" href="http://www.dietributevonpanem.de/" target="_blank">„Die Tribute von Panem“</a> bekannt und bei einem vorwiegend weiblichen jugendlichen Publikum mittlerweile ähnlich beliebt wie die „Twilight“-Reihe.

Doch im Gegensatz zu den romantischen Vampir-Romanen und den magischen Spielereien der „Harry Potter“-Bücher verzichtet die „Panem“-Trilogie auf Übernatürliches und entwirft stattdessen ein düsteres Zukunftsbild. Von Dürre und Hungersnöten bestimmt, hat sich Nordamerika in ein diktatorisches System aus 12 Distrikten verwandelt, von denen einmal im Jahr jeweils 2 Repräsentanten ausgewählt werden, die in einer Art modernem Gladiatorenkampf gegeneinander antreten, während der Rest des Landes am Fernsehbildschirm zuschaut.

Man verspricht sich eine Menge von der Verfilmung der Bücher, denn noch vor dem Kinostart gab es bereits grünes Licht für den zweiten Teil. Für den Verkauf der Vorlagen jedenfalls werden die Kinofassungen zusätzliche Verkaufszahlen bedeuten. Ähnlich erging es etwa auch der schwedischen <a title="Stieg Larssons „Verblendung“ ab Januar erneut im Kino" href="/stieg-larssons-vergebung-ab-januar-erneut-im-kino/" target="_blank">„Millennium“</a>-Reihe, deren erster Teil gerade zum zweiten Mal adaptiert wurde.]]></content:encoded>

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		</item>
		<item>
		<title>Ein digitales Archiv f&#252;r Lucas Cranach</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/ein-digitales-archiv-fuer-lucas-cranach/</link>
		<comments>http://www.culture-blog.de/ein-digitales-archiv-fuer-lucas-cranach/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 13:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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			<description><![CDATA[Einer der bedeutendsten deutschen Maler der Renaissance ist Gegenstand eines Online-Kunstprojektes von beachtlichen Ausmaßen. Das gerade veröffentlichte Lucas-Cranach-Archiv hat es sich zum Ziel gemacht, langfristig alle noch erhaltenen Arbeiten des Künstlers inklusive Varianten und Vorstufen [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Einer der bedeutendsten deutschen Maler der Renaissance ist Gegenstand eines Online-Kunstprojektes von beachtlichen Ausmaßen. Das gerade veröffentlichte Lucas-Cranach-Archiv hat es sich zum Ziel gemacht, langfristig alle noch erhaltenen Arbeiten des Künstlers inklusive Varianten und Vorstufen ins Netz zu stellen.</strong>

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="248" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6kV1PxmV_f8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/v/6kV1PxmV_f8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

Das Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Museum Kunstpalast Düsseldorf und der Fachhochschule Köln, das jetzt unter <a title="Cranach-Archiv" href="http://www.lucascranach.org/" target="_blank">lucascranach.org</a> online gegangen ist, zeigt aktuell das Ergebnis von zwei Jahren Forschungsarbeit. Derzeit enthält das Online-Archiv rund 400 Gemälde und Tausende von zusätzlichen Abbildungen und Dokumenten.

<!--more-->Dass eine derartige Materialfülle in gedruckter Form nur schwerlich zu bewältigen ist, versteht sich von selbst. Das Online-Archiv hat aber noch zusätzliche Vorteile. Denn nicht nur lässt sich jedes Gemälde vergrößern und so detailliert bis in die Pinselführung hinein betrachten, es ist auch anhand von Vorstufen und sogenannten Reflektografien erkennbar, wie der Schaffensprozess verlaufen ist, und wo Änderungen vorgenommen wurden.

Einen ähnlichen Ansatz hatte 2009 bereits das Kölner Wallraf-Richartz-Museum im Rahmen des Forschungsprojektes <a title="Maltechnik des Impressionismus im Kölner Wallraff-Richartz-Museum" href="/maltechnik-des-impressionismus-koelner-wallraff-richartz-museum/" target="_blank">„Maltechnik des Impressionismus und Postimpressionismus“</a> präsentiert. Auch hier ließ sich das hochauflösende Bildmaterial online bis in die einzelnen Schichten des jeweiligen Gemäldes hinein nachvollziehen.

Zu den zahlreichen Partnern des Cranach-Archiv gehören unter anderem das Kunstmuseum Basel, das Frankfurter <a title="Botticelli-Ausstellung im Städel-Museum" href="/botticelli-ausstellung-im-staedel-museum/" target="_blank">Städel Museum</a>, das New Yorker Metropolitan Museum und The National Gallery London.]]></content:encoded>

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		<title>Winsor McCay: Weltweit erste Ausstellung in Troisdorf</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/winsor-mccay-weltweit-erste-ausstellung-in-troisdorf/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Museen]]></category>

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			<description><![CDATA[Kaum zu glauben, dass sich bislang weltweit nicht eine einzige Ausstellung mit einem der großen Pioniere des Zeichentrickfilms beschäftigt hat. Diese Lücke schließt jetzt das Museum Burg Wissem unter dem Titel „Winsor McCay: Comics, Filme, [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Kaum zu glauben, dass sich bislang weltweit nicht eine einzige Ausstellung mit einem der großen Pioniere des Zeichentrickfilms beschäftigt hat. Diese Lücke schließt jetzt das Museum Burg Wissem unter dem Titel „Winsor McCay: Comics, Filme, Träume“. Zu sehen gibt es Originalzeichnungen und Kurzfilme.</strong>

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="321" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uW71mSedJuU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="321" src="http://www.youtube.com/v/uW71mSedJuU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

Kein Geringerer als Walt Disney zählte Winsor McCay zu seinen großen Vorbildern, und das hat seinen guten Grund. Ohne den 1869 geborenen Cartoonisten wäre die Geschichte des <a title="Spezielle Form des Zeichentrickfilms: Anime" href="/proto-anime-cut-ausstellung-in-berlin/" target="_blank">Zeichentrickfilm</a>s, aber auch des Comics vermutlich anders verlaufen. Bis heute gilt sein Klassiker „Gertie the Dinosaur“ als Urform des Animationskinos.

<!--more-->Skurrile Traumwelten kennzeichnen McCays Geschichten, in denen so ziemlich alles passieren kann, ganz egal, wie absurd es erscheinen mag. Gerade der mal mehr, mal weniger harmlose Anarchismus, der den Zeichentrickfilm der frühen Jahre prägte, hat hier seine Wurzeln. Aber auch die „Looney Tunes“ oder „Tom und Jerry“ sind ohne McCays allen Naturgesetzen trotzenden Fantastereien kaum denkbar.

Das <a title="Homepage des Museums" href="http://www1.troisdorf.de/museum/main.htm" target="_blank">Bilderbuchmuseum Burg Wissem</a> widmet dem Mitbegründer der <a title="Besonders hohe Comic-Kunst: Asterios Polyp" href="/asterios-polyp-comic-roman-von-david-mazzucchelli-jetzt-auch-auf-deutsch/" target="_blank">Comic</a>-Kunst jetzt die erste umfangreiche Retrospektive überhaupt und trägt so auf entscheidende Weise zur Wiederentdeckung eines nahezu gänzlich in Vergessenheit geratenen Meisters bei. Neben Originalzeichnungen gibt es dabei auch eine Reihe animierter Kurzfilme zu sehen.

Begleitend zur von Alexander Braun kuratierten Ausstellung, die bis zum 4. März zu sehen ist, erscheint ein umfangreicher, 400-seitiger Katalog in deutscher Sprache mit zahlreichen Abbildungen.

***

<em>Burg Wissem - Bilderbuchmuseum der Stadt Troisdorf</em>
Burgallee 1, 53840 Troisdorf

<em>Öffnungszeiten:</em>
Dienstag bis Sonntag jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr

<em>Eintritt:</em>
Erwachsene 2,50 Euro, Kinder bis 14 Jahre 1 Euro]]></content:encoded>

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		<title>Terry Richardson fotografiert Lady Gaga</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 20:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Musik / Live Konzerte]]></category>

		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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			<description><![CDATA[Vor ein paar Jahren gab es in Berlin eine Ausstellung mit Arbeiten von Terry Richardson zu sehen, die den bezeichnenden Titel „Too much“ trug.  Zuviel des Guten ist so ziemlich jedes seiner Motive, und [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Vor ein paar Jahren gab es in Berlin eine Ausstellung mit Arbeiten von Terry Richardson zu sehen, die den bezeichnenden Titel „Too much“ trug.  Zuviel des Guten ist so ziemlich jedes seiner Motive, und das macht gerade auch den Reiz dieses Fotografen aus, der auch gerne selber in provokanten Posen vor die Kamera tritt. Jetzt veröffentlicht er einen Bildband mit Aufnahmen von Lady Gaga.</strong>

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="248" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AKdYEYFumPE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/v/AKdYEYFumPE?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

Eine passendere Paarung lässt sich kaum denken. Lady Gaga, das extrovertierte, schrill-bunte, meist halbnackte und nie geschmackssichere Pop-Kunstwesen und <a title="Offizielle Homepage des Fotografen" href="http://www.terrysdiary.com/" target="_blank">Terry Richardson</a>, der spätpubertäre Brillenträger mit Vorliebe für „Jackass“ und triviale Provokationsszenarien erstellen einen gemeinsamen Fotoband mit Gaga vor und Richardson hinter der Kamera. Das Resultat ist entsprechend.

<!--more-->Ein Jahr lang begleitete der Fotograf die Pop-Ikone, schoss rund 100.000 Bilder und besuchte über 30 Konzerte ihrer <a title="The Monster Ball Tour: Lady Gaga kommt für 3 Konzerte nach Deutschland" href="/the-monster-ball-tour-lady-gaga-kommt-fuer-3-konzerte-nach-deutschland/" target="_blank">„Monster Ball“</a>-Tour. Herausgekommen ist ein <a title="Offizielle Homepage des Bildbandes" href="http://www.ladygagaxterryrichardsonthebook.com/" target="_blank">Backstage-Buch</a> mit jeder Menge Material, bei dem man sich kaum sagen kann, was inszeniert, was spontan, unbemerkt oder gar intim sein mag.

Wie auch immer man sich entscheiden will, ist im Grunde egal, denn natürlich gibt es hier nichts, was die Künstlerin nicht zuvor genehmigt hätte. Man sieht Gaga im Bett, beim Frühstück, mit Laufmasche, beim Anprobieren ihres Filet-Outfits, auf der Bühne, hinter der Bühne, mit zwei Bowlingkugeln zwischen den Beinen, im Whirlpool, mit Ledermaske, beim SMS-Schreiben und bei allen erdenklichen sonstigen Gelegenheiten.

Ganz so, wie man es von ihm kennt, hält Richardson einfach drauf, schert sich nicht um Überbelichtung, blitzt, was das Zeug hält und erzeugt so den Eindruck von Authentizität, die alle Privatsphäre spielend ignoriert. Spannend ist das allemal und nicht nur für Gaga-Fans interessant.

***

<em>Lady Gaga x Terry Richardson</em>
Gebunden mit Schutzumschlag
360 Seiten, 25,0 x 31,0 cm, 450 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-442-31313-6
EUR 29,99]]></content:encoded>

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		<title>Niki de Saint Phalle: Spiel mit mir – Ausstellung im Max Ernst Museum</title>
		<link>http://www.culture-blog.de/niki-de-saint-phalle-spiel-mit-mir-ausstellung-im-max-ernst-museum/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 21:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Museen]]></category>

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			<description><![CDATA[Die sogenannten Nanas gehören sicherlich zu ihren bekanntesten Arbeiten, denn die großformatigen bunten Frauenskulpturen werden in der öffentlichen Wahrnehmung am ehesten mit Niki de Saint Phalle verbunden. Wie viel reicher ihr Schaffen darüber hinaus jedoch [...]]]></description>

			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die sogenannten Nanas gehören sicherlich zu ihren bekanntesten Arbeiten, denn die großformatigen bunten Frauenskulpturen werden in der öffentlichen Wahrnehmung am ehesten mit Niki de Saint Phalle verbunden. Wie viel reicher ihr Schaffen darüber hinaus jedoch war, zeigt jetzt eine Ausstellung im Max Ernst Museum.</strong>

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="430" height="248" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XV7aJ7XHeB4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="430" height="248" src="http://www.youtube.com/v/XV7aJ7XHeB4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

Ein Nervenzusammenbruch, den sie mit gerade einmal 23 Jahren erlitt, und die darauf folgende Therapie waren die eigentlichen Auslöser für <a title="Homepage der Niki de Saint Phalle Charitable Art Foundation" href="http://nikidesaintphalle.org/" target="_blank">Niki de Saint Phalle</a>s Wende zur Kunst. Anfangs orientierte sie sich noch an der naiven Malerei, später entwickelte sie ganz eigene Ausdrucksformen und Stile.

<!--more-->Unter dem Titel <a title="Die Ausstellung auf der Homepage des Museums" href="http://www.maxernstmuseum.de/fachthema/deutsch/Ausstellungen/niki+de+saint+phalle.htm" target="_blank">„Spiel mit mir“</a> zeigt das <a title="Frühere Ausstellung: George Grosz " href="/deutschland-ein-wintermaerchen-george-grosz-im-max-ernst-museum/" target="_blank">Max Ernst Museum</a> bis zum 3. Juni 2012 eine umfangreiche Ausstellung mit Werken der Künstlerin aus unterschiedlichsten Schaffensphasen. Vor allem das Frühwerk, das bislang noch wenig beleuchtet wurde, steht im Zentrum und bekommt besondere Aufmerksamkeit.

Gezeigt werden Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Architekturprojekte und Assemblagen, aber selbstverständlich auch die berühmten Schießbilder. Die mit Farbbeuteln präparierten und dann mit einem Gewehr beschossenen Reliefs entsprangen der Idee, Bilder auf künstlerische Weise bluten zu lassen und so den Eindruck zu erwecken, ein Lebewesen vor sich zu haben.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein 232-seitiger Katalog mit über 200 Abbildungen und Texten von Werner Spies und Guido Magnaguagno, dem ehemaligen Direktor des Museum Tinguely in Basel (ISBN 978-3-89929-211-4).

***

<em>Max Ernst Museum Brühl des LVR</em>
Comesstraße 42 / Max-Ernst-Allee 1, 50321 Brühl

<em>Öffnungszeiten:</em>
Dienstag - Sonntag 11 - 18 Uhr

<em>Eintrittspreise:</em>
regulär 5, ermäßigt 3 Euro]]></content:encoded>

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