Jeanne d’Arc am 27.04.2008 in der Deutschen Oper

Autor: Hendrik

Das Projekt an der Deutschen Oper Berlin hat einiges an Zoff hinter sich.

Eigentlich war Christoph Schlingensief als Regisseur Mitte Februar ausgestiegen. Er habe sich mit der Intendantin Kirsten Harms “aus persönlichen Gründen” darauf verständigt, nicht mehr an der Intendanz des Stückes mitzuwirken. Die Regie hat dann ein Regieteam übernommen, und, oh Wunder, plötzlich ist Herr Schlingensief durch Aufzeichnungen und auch persönlich wieder dabei. Was da wohl im Hintergrund ablief, nichts Genaues weiß man leider nicht.

Jeanne d’Arc - Ein großer Mythos © wikimediaÜber das Stück weiß man da glücklicherweise mehr. Voker Braunfels orientierte sich um 1940 in seiner Bearbeitung des Mythos der Heiligen Johanna minutiös an vorhandenen Dokumenten.

Gleichzeitig mit dieser Orientierung an historischen Fakten ist eine Ausrichtung der Oper von der 3- Akte- Durchstilisierung nach wagnerischem Vorbild hin zu acht voneinander weitgehend unabhängigen Mini-Abschnitten zu betrachten.

Wo die Strukturierung der Oper sehr modern daherkommt, ist die Inhaltliche Interpretation des Stückes eher traditionell. Braunfels hat die Religiösität des Mythos hervorgehoben, stilisiert die heilige Johanna von Orleans zu einer Märtyrerfigur, die ihre Erlösung am Ende im Himmel findet. Diese Orientierung schlägt den Bogen Richtung Christoph Schlingensief, dessen Interesse an Religion und Gott mit dem Stoff perfekt harmonieren dürften.


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Johanna schreibt
am 18. August 2008 um 19:24 Uhr

Angebliche Schlingensief-Erkrankung
Truman-Show Regisseure Christof und Peter
Opfer Johnny de Brest

Ich weine dem hochsubventionierten rechten Unterdrücker Christoph Schlingensief und Ausbeuter der Ideen anderer (Johnny de Brest z.B.) keine Träne nach. Burn Christoph Burn! Auf so einen Gott kann man gut verzichten. Aber leider: Ist eh alles ein Riesenschwindel mit seiner Erkrankung!

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