Stroke.Artfair 2011 zum zweiten Mal in Berlin
Den Kunstmarkt revolutionieren, das wolle man, nicht mehr und nicht weniger. So jedenfalls formuliert es mit einiger Selbstsicherheit Marco Schwalbe, Creative Director der Stroke.Artfair, die vom 14. bis 16. Oktober zum zweiten Mal in Berlin stattfindet. Workshops, Präsentationen, Live-Paintings und Parties machen die Kunstmesse zu einem bunten Event für jedermann.
Einen „unkonventionellen und erlebnisreichen Umgang mit Kunst“ will man bieten und sich damit von allen anderen Messen abheben. Immerhin: Ein Jahr Pause war nötig, doch jetzt präsentiert sich die Berliner Stroke.Artfair mit umso größerem Willen zum Besonderen. Insgesamt nehmen 30 nationale und internationale Galerien teil, sowie jede Menge Einzelkünstler. Location ist der Postbahnhof.
Die Kunst, die hier gezeigt wird, soll sich vor allem anders als in Form einer akademischen Vorstellung präsentieren. „Unkonventionell“ und „erlebnisorientiert“ sind die Schlüsselworte, die hier die Richtung vorgeben, denn im Kern geht es um Urban Art. Kunst soll vor allem Spaß machen und nicht den Kennern und Experten vorbehalten sein. Sonderausstellungen widmen sich digitaler Kunst, Graffiti-Tags und der Fotografie.
Mehr als 40.000 Besucher haben die Stroke.Artfair bislang besucht. Das Besondere ist unter anderem das ungewöhnliche Live-Erlebnis, das erlaubt, Künstlern direkt bei der Arbeit zuzusehen. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das in diesem Jahr erstmals stattfindende CityLeaks-Festival in Köln, das ebenfalls der Urban Art gewidmet ist.
Nicht weniger ungewöhnlich: der Paint Club. In sogenannten „Markerbattles“ treten Künstlerteams im KO-System gegeneinander an. Mit bunten Textmarkern wird in Gegenwart des Publikums eine 100 qm große Leinwand in eine farbenfrohe Landschaft verwandelt. Die Zuschauer und eine Fachjury küren am Ende den Gewinner.
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Stroke.Artfair
14.10. - 16.10.2011
Postbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, 10243 Berlin
Öffnungszeiten:
Freitag, Samstag von 13.00 bis 23.30 Uhr
Sonntag von 13.00 bis 18.00 Uhr
Eintritt:
8 Euro
CHOKE ART FAIR BERLIN 2011
Ich weiss das kostet alles geld.Aber eine handvoll Sponsoren……(„Is seinen Namen auf die Scheibe von nem citreon zu kratzen also auch streetart?“)dann…..
8!!! Euro Eintritt
fragwürdige Spendenaufrufe auf Facebook (Umfrage:“wärt ihr bereit die stroke finanziell mit euren spenden zu unuterstuetzen und wenn ja wieviel…?“)
verdummende gewinnspiele auf FB, deren einziger Sinn ist, nicht die Kreativität zu fördern („bringt 5 eurer freunde dazu uns zu liken und nen comment auf ihrem profil….) sondern Aufmerksamkeit und Follower zu generieren
.Auch wenn viele der Teilnehmer tolle sache machen, haben viele dieser „galerien“ einfach nichts mit strasse zu tun und KENNENLERNEN kann man sie viel besser in ihren gallerien, wo sie weniger bedraengt sind und mehr muse und ruhe haben.
Warum auch in München? Gibt wohl keine Stadt in Deutschland, die rigoroser gegen Strassenkunst (Graffitti, sticker,…..) vorgeht als diese und sauber und schön gewischt ist?
was soll der stand in der friedrichstr, der Streetart aus berlin verkauft?
Die idee dieser messe ist toll, die umsetzung ist katastrophal und heuchlerisch.

