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Autor: Thomas

Bis zu eintausend Jahre alte Holzfiguren lassen sich derzeit in der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn bestaunen. Sie sind Exponate einer vom Musée du quai Branly konzipierten und dort auch erstmalig gezeigten Ausstellung über die Kunst der Dogon, eines Naturvolkes im heutigen Mali.

1989 erklärte die UNESCO das Felsplateau von Bandiagara und die Traditionen der dort lebenden Dogon zum Weltkulturerbe. Lange Zeit hatten die Menschen dort nahezu isoliert und frei von fremden Einflüssen gelebt. Heute jedoch ist die traditionelle Dogon-Kultur nahezu verschwunden. Alte Glaubensvorstellungen wurden vor allem in der jüngeren Generation durch Islam und Christentum ersetzt.    [...mehr]


Autor: Thomas

Der Tod ist allgegenwärtig, erst recht in der Kunst. Von jeher ist die Sterblichkeit ein Thema künstlerischer Darstellung und im Rahmen der christlichen Auferstehungslehre ohnehin ein Standard-Topos. Wie der Sensenmann in der Gegenwart seinen kulturellen Ausdruck findet, welche Formen er annimmt, und wie er sich gerade in den westlichen Industrienationen im Bewusstsein hält, zeigt bis zum 14. Februar eine Ausstellung in Wuppertal.

DEAD_Lines

Unter dem arg prätentiös geschriebenen Titel „DEAD_Lines – Der Tod in Kunst – Medien – Alltag“ widmet sich die Van-der-Heydt-Kunsthalle Wuppertal-Barmen der Frage, mit welchen Kommunikationsstrategien heute über Tod und Sterblichkeit gesprochen wird. Die These dahinter: Die moderne globale Gesellschaft hat längst neue Rituale entwickelt, mit der eigenen Endlichkeit umzugehen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Wer die alptraumhaften Kreaturen aus der Feder von Alfred Kubin zum ersten Mal sieht, wird vielleicht an H. P. Lovecraft oder H. R. Giger denken und liegt dabei nicht falsch. Denn auch der österreichische Grafiker und Schriftsteller war sein Leben lang ein Chronist des Fantastischen. Eine Kölner Ausstellung zeigt aktuell eine Auswahl seiner Arbeiten.

Alfred Kubin: Die Stunde der Geburt

130 Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers gibt es unter dem Titel „Nebenwelten“ bis zum 4. Dezember im Käthe Kollwitz Museum zu sehen. Zentral sind dabei Zeichnungen aus dem Frühwerk zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie zeigen Kubins seltsam-unheimliche Mischwesen, androgyne Schreckensgestalten, die meistens in dunkler Umgebung auftauchen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Das weltweit größte Museum für Kunst und Design befindet sich in London und blickt auf eine reiche Historie zurück. Artefakte aus über 3000 Jahren Menschheitsgeschichte lassen sich hier finden. Eine zwar kleinere, aber immer noch umfangreiche Auswahl von Exponaten des Victoria and Albert Museums ist ab dem 18. November in Bonn zu sehen.

Art and Design for All

1857 eröffnete Queen Victoria das South Kensington und spätere Victoria and Albert Museum als Reaktion auf den Erfolg der „Great Exhibition of All Nations“, die sechs Jahre zuvor in London stattgefunden hatte. Die britische Großmacht hatte sich auf dieser ersten Weltausstellung als fortschrittliche Industrienation darstellen wollen und war damit auf fruchtbaren Boden gestoßen. Die heute bekannte Form der musealen Präsentation hatte hier ihren Ausgangspunkt genommen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Wer heute aktuelle Bilder aus Krisenregionen und Brandherden sehen will, muss nur den Fernseher einschalten oder einen Blick ins Internet werfen. Nicht selten jedoch bringt das, was es da zu sehen gibt, einen negativen Beigeschmack von Sensationslust und Voyeurismus mit sich. Nichts davon wollten die Gründer der Photoagentur Magnum bedienen. Eine Auswahl von Arbeiten aus ihrem Fundus von den 40er Jahren bis heute gibt es derzeit im NRW-Forum zu sehen.

Zu den bekanntesten und schockierendsten Kriegsfotos gehört bis heute jenes von Robert Capa 1936 im Spanischen Bürgerkrieg aufgenommene Motiv eines Soldaten im Moment, da ihn eine tödliche Kugel trifft. Viel ist über die Authentizität dieser Aufnahme spekuliert worden, doch ihrer Wirkung hat das keinen Abbruch getan. Im Rahmen der Ausstellung „Frontline“ kann man sich davon nun selber überzeugen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Spätestens mit ihrer Bilderserie „The Innocents“ über unschuldig zum Tode Verurteilte wurde die New Yorker Fotokünstlerin Taryn Simon zu einer der wichtigsten Vertreterin ihrer Zunft. Mit der skandalösen Hinrichtung von Troy Davis bekommen gerade diese Arbeiten derzeit eine besondere Aktualität. Die Neue Nationalgalerie Berlin stellt derzeit ihr neuestes Projekt vor.

Unter dem langen und etwa sperrigen Titel „A living man declared dead and other chapters I – XVIII“ verbirgt sich eine ambitionierte Fotoserie, für die Taryn Simon in den Jahren von 2008 bis 2011 rund um den Globus gereist ist. In 18 Kapiteln werden Geschichten von Menschen erzählt, die auf ungewöhnliche und schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind.    [...mehr]


Autor: Thomas

Mit George Grosz ist einer der bedeutendsten Vertreter der Berliner Dada-Bewegung ab dem 11. September Gegenstand einer umfangreichen Ausstellung des Brühler Max Ernst Museums. Schwerpunktmäßig werden dabei Aquarelle, Zeichnungen und Collagen aus dem Zeitraum von 1908 bis 1958 vorgestellt. Begleitend erscheint umfangreicher Katalog.

George Grosz: Deutschland, ein Wintermärchen

Beim Ausstellungstitel „Deutschland, ein Wintermärchen“ wird man in aller Regel zunächst an Heinrich Heine denken, und die Konnotation wurde wohl auch bewusst so gewählt. Tatsächlich aber ist zugleich auch ein verschollenes Hauptwerk bezeichnet, das George Grosz 1918 fertig stellte, und zu dem letztes Jahr eine Vorstudie in Aquarell aufgetaucht ist, die es im Max Ernst Museum jetzt erstmals zu sehen gibt.    [...mehr]


Autor: Thomas

In Zeiten, da Illustration vor allem auf digitale Weise betrieben wird, muss der Ansatz von Sarah Illenberger umso mehr auffallen. Auf meist humoristische Weise arrangiert sie Alltagsgegenstände, um Inhalte zu bebildern. Eine Solo-Ausstellung begleitet aktuell die Veröffentlichung ihrer ersten Monographie.

Sarah Illenberger

Unter dem Titel „Good Weather“ zeigt der Berliner „Gestalten Space“ nicht nur eine Auswahl der Illustrationen von Sarah Illenberger, sondern auch einige der dreidimensionalen Objektarrangement, die es in den einzelnen Arbeiten zu sehen gibt. Denn die Künstlerin arbeitet grundsätzlich analog und nutzt dabei ganz gewöhnliche Alltagsgegenstände.    [...mehr]


Autor: Thomas

Neben James Bond und Harry Potter ist Indiana Jones wohl der bekannteste aller Filmhelden. Vier Kinofilme, eine TV-Serie, zahlreiche Comics, Bücher und jede Menge Merchandising haben den verwegenen Archäologen zu einer echten Legende der Popkultur gemacht. Jetzt bekommt er auch noch seine eigene Ausstellung.

Auch wenn man es zunächst glauben mag, aber hinter dem Titel „Indiana Jones and the Adventure of Archaeology“ verbirgt sich kein neuer Blockbuster aus der Feder von George Lucas, sondern eine Wanderausstellung anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von „Jäger des verlorenen Schatzes“. Mitorganisator ist National Geographic.    [...mehr]


Autor: Thomas

Zum ersten Mal in Deutschland gibt es eine umfassende Retrospektive der belgischen Pop-Art-Künstlerin Evelyne Axell zu sehen. Bis zum 3. Oktober zeigt das Museum Abteiberg in Mönchengladbach rund 60 Werke aus dem Nachlass, darunter einige ihrer berühmten Plexiglas-Gemälde.

Evelyne Axell: La Terre est ronde

Eine Zeitlang war Evelyne Axell fast ausschließlich unter ihrem androgynen Nachnamen bekannt. Die 1972 verstorbene Künstlerin hatte sich davon erhofft, in der Kunstwelt nicht ihres Geschlechts wegen benachteiligt zu werden. Heute wäre Derartiges geradezu absurd. Umso mehr sind Axells Arbeiten oftmals Auseinandersetzungen mit Weiblichkeit und Sexualität.    [...mehr]


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