» Berlin

Autor: Thomas

Ob nun Friedrich Dürrenmatt oder Max Frisch der bekannteste und bedeutendste Schweizer Autor des 20. Jahrhunderts war, darüber lässt sich streiten. Letzterem ist jetzt eine umfangreiche multimediale Ausstellung gewidmet, die erstmals einen Einblick in das bislang unveröffentlicht gebliebene „Berliner Journal“ ermöglicht.

Die erste Begegnung mit Max Frisch hatten die meisten aller Wahrscheinlichkeit nach in der Schule. „Andorra“, „Homo Faber“ oder „Biedermann und die Brandstifter“ gehören seit einer gefühlten Ewigkeit zum allgemeinen Kanon des Deutschunterrichts, und daran wird sich vermutlich auch in Zukunft nicht viel ändern.    [...mehr]


Autor: Thomas

Keiner trägt auf der Bühne stilvoller Anzug als Bryan Ferry. Das britische Modehaus Marks & Spencer fand seinen Look 2006 so wirksam, dass man den damals bereits 60-jährigen Sänger zum Testimonial einer Werbekampagne machte. Eine Ausstellung in Berlin erlaubt derzeit noch bis zum 8. Januar einen Einblick in sein Schaffen.

Dass Bryan Ferry ursprünglich als Kunstlehrer tätig war und auch schon als Restaurator gearbeitet hat, ist nicht unbedingt das erste, was man mit dem Musiker verbinden würde. Wer sich jedoch seine teils kontrovers aufgenommenen Plattencover ins Gedächtnis ruft, wird den Hang zur Kunst sofort vor Augen haben. Ferry ist zudem begeisterter Sammler. Das HBC Berlin macht ihn aktuell selbst zum Gegenstand von insgesamt rund 100 Exponaten.    [...mehr]


Autor: Thomas

Über 10.000 Fotografien von rund 2500 Preisträgern des 1961 ins Leben gerufenen jährlichen Jugendfotopreises finden sich in der Sammlung des Deutschen Historischen Museums. Das 50-jährige Jubiläum des renommierten Wettbewerbs ist Anlass für eine umfangreiche Ausstellung, die noch bis zum 5. Februar 2012 zu sehen ist.

50 Jahre Deutscher Jugendfotopreis

Unter dem Titel „Für immer jung“ zeigt das DHM Berlin derzeit etwa 600 Exponate aus dem Bestand aller seit Gründung des Jugendfotopreises prämierten Arbeiten junger Menschen, von denen einige mittlerweile längst namhafte Fotografen geworden sind. Seit 2009 befindet sich die einzigartige Sammlung zur Fotogeschichte und Jugendkultur Deutschlands als Dauerleihgabe im Museumsbesitz.    [...mehr]


Autor: Thomas

In Zeiten, da Illustration vor allem auf digitale Weise betrieben wird, muss der Ansatz von Sarah Illenberger umso mehr auffallen. Auf meist humoristische Weise arrangiert sie Alltagsgegenstände, um Inhalte zu bebildern. Eine Solo-Ausstellung begleitet aktuell die Veröffentlichung ihrer ersten Monographie.

Sarah Illenberger

Unter dem Titel „Good Weather“ zeigt der Berliner „Gestalten Space“ nicht nur eine Auswahl der Illustrationen von Sarah Illenberger, sondern auch einige der dreidimensionalen Objektarrangement, die es in den einzelnen Arbeiten zu sehen gibt. Denn die Künstlerin arbeitet grundsätzlich analog und nutzt dabei ganz gewöhnliche Alltagsgegenstände.    [...mehr]


Autor: Hendrik

„Tanz der Vampire“ gehört in Deutschland zu den beliebtesten und erfolgreichsten Musicals. Schon vor ein paar Jahren war das Grusel-Spektakel in der Hauptstadt zu Gast, und im Herbst diesen Jahres kehrt es hierher zurück.

Ab November wird Tanz der Vampire“ wieder in Berlin zu sehen und zu hören sein. Nach Spielzeiten in Wien, Hamburg, Oberhausen und zuletzt zum zweiten Mal in Stuttgart kehrt das Grusical, wie die Produktion liebevoll genannt wird, wieder in das Theater des Westens zurück. Doch Berliner Fans sollten schnell sein, denn nach aktuellem Stand der Dinge soll die Produktion nur für relativ kurze Zeit in der Hauptstadt bleiben.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Der Kultursommer mit Open Mike, Karaoke und Kleinkunst im Mauerpark im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg hat sich mittlerweile zu einem Insidertipp nicht nur unter Berlinern gemausert. Sonntags ist hier neben dem Flohmarkt ein buntes Programm internationaler Künstler aller Genres.

Künstler auf der Durchreise, alteingesessene Berliner oder Zugezogene aus aller Welt geben an sommerlichen Sonntagen ihr Können unter freiem Himmel im Berliner Mauerpark zum Besten. Neben Straßenkünstlern und Bands am Wegesrand ist die Bearpit Karaoke in der charismatischen Arena des Parks besonders beliebt. Den ganzen Tag feiern Kulturschaffende und ihre begeisterten Zuschauer die Freiheit und das Leben fast wie zu Hippiezeiten in Woodstock.    [...mehr]


Autor: Thomas

2012 feiern die Filmstudios Babelsberg ihr 100-jähriges Bestehen. Die Deutsche Kinemathek bietet zu diesem Anlass ab 14. Dezember eine Ausstellung, die sich mit der Kunst der Set-Fotografie beschäftigt und letztes Jahr in der Cinémathèque française zu sehen war.

Jeff Bridges ist dafür bekannt, dass er seine Kamera mit ans Filmset bringt und das Geschehen vor Ort im Bild festhält – und das mit einer Kunstfertigkeit, die aufmerken lässt. Insgesamt ist die Blütezeit der Setfotografie jedoch vor allem in der Vergangenheit der großen Filmstudios zu finden. Unter dem Titel „Am Set. Paris – Babelsberg – Hollywood, 1910 bis 1939“ erlaubt das Berliner Museum für Film und Fernsehen demnächst einen Einblick in dieses oft übersehene Genre.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Über die Grenzen der Stadt ist Berlin als multikulturelles Zentrum des Landes bekannt. So ist es zunächst erstaunlich, dass ein Filmfestival, wie die “Afrikamera” so jung ist. Abseits der europäischen Metropolen tritt die afrikanische Kultur und Lebensweise nur kaum in Erscheinung. Umso wichtiger ist es, dass sich das Wissen über den zweitgrößten Kontinent, der die dreifache Fläche Europas umfasst, nicht nur auf Hungersnöte, Krankheiten und andere, übliche Klischees beschränkt.

Seit 2007 wird die „Afrikamera“ vom Kulturverein „toucouleur e.V.“ ausgetragen und versucht so einen interkulturellen Dialog zwischen europäischem und afrikanischem Kontinent zu schaffen. So sollte ein halbes Jahrhundert nach dem Ende der Kolonialisierung des afrikanischen Kontinents Bilanz gezogen, und der europäischen Öffentlichkeit die gesellschaftliche Entwicklung Afrikas der Vergangenheit und der Gegenwart vor Augen geführt werden. Aus diesem Grunde wurden letztes Jahr die Demokratisierungsprozesse in den afrikanischen Republiken thematisiert und beleuchtet. Frei von den üblichen Vorurteilen wurde bei einer Podiumsdiskussion über die Abhängigkeit des afrikanischen Kinos von den Industriestaaten in Nordamerika und Europa, und über den Film als Antrieb für die afrikanische Wirtschaft diskutiert.    [...mehr]


Autor: Thomas

Mit dem Begriff der Anthropophagie können vermutlich nur die wenigsten etwas anfangen. Doch dabei ist er nur die griechische Bezeichnung für Kannibalismus. Dass dieser in der Kunstgeschichte ein durchaus wiederkehrendes Thema darstellt, beweist jetzt eine Ausstellung in Berlin.

Pressebild der Ausstellung

Vom 28. Mai bis 21. August stellt sich der me Collectors Room die ziemlich ergebnisoffene Frage „Alles Kannibalen?“. Die Idee dahinter zielt auf die These der grundsätzlichen kannibalistischen Natur des Menschen ab – wobei das nicht unbedingt wörtlich zu nehmen ist. Und so sind die Exponate aus unterschiedlichen Epochen der Kunstgeschichte auch mal eher metaphorisch, mal ironisch gemeint, aber eben manchmal auch todernst.    [...mehr]


Autor: Thomas

Die spinnen, die Briten. So hätte es wohl Obelix beim Anblick der „Urethra Postcard Art“ des englischen Künstlerpaars Gilbert & George formuliert. In immer gleicher Anordnung werden da 13 identische Postkartenmotive zu einem geometrisch exakt geordneten Bild zusammengestellt. 52 Beispiele dieses Typs gibt es derzeit noch bis zum 27. August in Berlin zu sehen.

Vier Jahrzehnte ist es her, dass Gilbert & George erstmals ihre Postcard Art der Öffentlichkeit präsentierten, und vor 20 Jahren war die bis dato letzte Werkgruppe Thema einer Ausstellung. Bei Arndt in Berlin gibt es jetzt jede Menge neue Exponate zu sehen. Ob sich das Warten gelohnt hat, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.    [...mehr]


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