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Autor: Thomas

Was denn, noch ein Festival? Na klar. In Zeiten, da Musiker längst nicht mehr durch CD-Verkäufe, sondern vor allem durch Live-Auftritte ihr Geld verdienen, ist der Bedarf nach Open Air vielleicht sogar größer als je zuvor. In Paaren/Glien bei Berlin startet dieses Jahr das Greenville und bietet vom 27. bis 29. Juli eine ganze Reihe interessanter Acts.

Greenville-Festival

„Nachhaltig – paneuropäisch – bewusst – anders“ – mit diesen vier etwas arg plakativen Schlwagworten präsentiert sich das neue Festival, das mit Vielfalt und ökologischem Bewusstsein punkten will. Letzteres hat dann wohl auch den Namen geprägt. Was genau das inhaltlich bedeutet, wird nicht unbedingt deutlich. Die ausschließliche Abgabe von Pfandbechern kann es alleine ja wohl nicht sein.    [...mehr]


Autor: Thomas

Seit 1998 wird Berlin alle zwei Jahre zum internationalen Forum für zeitgenössische Kunst. Die Locations, Kuratoren und Künstler wechseln, doch das Grundprinzip bleibt sich treu. Die Berlin Biennale will einen Blick auf künstlerische Entwicklungen werfen und bislang Unbekanntem eine Chance auf breitere Wahrnehmung geben.

Obwohl noch nicht einmal eröffnet, sorgt die diesjährige Ausgabe der Berlin Biennale für Kontroversen. Am 12. Januar hatte der tschechische Künstler Martin Zet eine Sammelaktion ins Leben gerufen, bei der Besitzer des vieldiskutierten Buches „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin ihre Ausgabe für eine spätere Installation zur Verfügung stellen konnten. Praktisch umgehend fanden sich Gegner des Projektes.    [...mehr]


Autor: Thomas

Beim Gedanken an Los Angeles ist eine ausgedehnte Kunstszene nicht unbedingt das erste, was einem einfällt. Ganz im Gegenteil, die Westküste der USA wird in diese Hinsicht eher als Diaspora begriffen, wohingegen New York als echter Platzhirsch gilt. Im vergangenen Jahr belegte eine umfangreiche Ausstellung, wie irrig diese Ansicht ist. Teile kommen jetzt nach Deutschland.

Bis zum 10. Juni gibt es im Berliner Martin-Gropius-Bau unter dem Titel „Pacific Standard Time. Kunst in Los Angeles 1950-1980“ europaweit exklusiv zwei der Kernausstellungen der umfangreichen Schau gleichen Namens zu sehen, die im vergangenen Jahr in der amerikanischen Kunstszene für einiges Aufmerken sorgten.    [...mehr]


Autor: Thomas

Auch mit 81 Jahren gehört er noch zu den aktivsten deutschen Schauspielern und ist regelmäßig in großen TV-Produktionen zu sehen. Seit den 50er Jahren steht er national wie international vor der Kamera und auf der Bühne. Grund genug, ihm jetzt eine eigene Ausstellung zu widmen, die einen Eindruck von der Vielfalt seiner Arbeit vermittelt.

Der Titel ist wohl ironisch zu nehmen, denn „Böse kann ich auch“ gilt, wenn vielleicht nicht für die meisten, dann aber doch zumindest für die bekanntesten Rollen des 1930 in Zürich geborenen Schauspielers. Jedem mag da eine andere Figur aus dem umfangreichen Schaffen Mario Adorfs vorschweben, doch in der aktuellen Ausstellung der Berliner Akademie der Künste begegnen sie einem vermutlich alle.    [...mehr]


Autor: Thomas

Ob nun Friedrich Dürrenmatt oder Max Frisch der bekannteste und bedeutendste Schweizer Autor des 20. Jahrhunderts war, darüber lässt sich streiten. Letzterem ist jetzt eine umfangreiche multimediale Ausstellung gewidmet, die erstmals einen Einblick in das bislang unveröffentlicht gebliebene „Berliner Journal“ ermöglicht.

Die erste Begegnung mit Max Frisch hatten die meisten aller Wahrscheinlichkeit nach in der Schule. „Andorra“, „Homo Faber“ oder „Biedermann und die Brandstifter“ gehören seit einer gefühlten Ewigkeit zum allgemeinen Kanon des Deutschunterrichts, und daran wird sich vermutlich auch in Zukunft nicht viel ändern.    [...mehr]


Autor: Thomas

Keiner trägt auf der Bühne stilvoller Anzug als Bryan Ferry. Das britische Modehaus Marks & Spencer fand seinen Look 2006 so wirksam, dass man den damals bereits 60-jährigen Sänger zum Testimonial einer Werbekampagne machte. Eine Ausstellung in Berlin erlaubt derzeit noch bis zum 8. Januar einen Einblick in sein Schaffen.

Dass Bryan Ferry ursprünglich als Kunstlehrer tätig war und auch schon als Restaurator gearbeitet hat, ist nicht unbedingt das erste, was man mit dem Musiker verbinden würde. Wer sich jedoch seine teils kontrovers aufgenommenen Plattencover ins Gedächtnis ruft, wird den Hang zur Kunst sofort vor Augen haben. Ferry ist zudem begeisterter Sammler. Das HBC Berlin macht ihn aktuell selbst zum Gegenstand von insgesamt rund 100 Exponaten.    [...mehr]


Autor: Thomas

Über 10.000 Fotografien von rund 2500 Preisträgern des 1961 ins Leben gerufenen jährlichen Jugendfotopreises finden sich in der Sammlung des Deutschen Historischen Museums. Das 50-jährige Jubiläum des renommierten Wettbewerbs ist Anlass für eine umfangreiche Ausstellung, die noch bis zum 5. Februar 2012 zu sehen ist.

50 Jahre Deutscher Jugendfotopreis

Unter dem Titel „Für immer jung“ zeigt das DHM Berlin derzeit etwa 600 Exponate aus dem Bestand aller seit Gründung des Jugendfotopreises prämierten Arbeiten junger Menschen, von denen einige mittlerweile längst namhafte Fotografen geworden sind. Seit 2009 befindet sich die einzigartige Sammlung zur Fotogeschichte und Jugendkultur Deutschlands als Dauerleihgabe im Museumsbesitz.    [...mehr]


Autor: Thomas

In Zeiten, da Illustration vor allem auf digitale Weise betrieben wird, muss der Ansatz von Sarah Illenberger umso mehr auffallen. Auf meist humoristische Weise arrangiert sie Alltagsgegenstände, um Inhalte zu bebildern. Eine Solo-Ausstellung begleitet aktuell die Veröffentlichung ihrer ersten Monographie.

Sarah Illenberger

Unter dem Titel „Good Weather“ zeigt der Berliner „Gestalten Space“ nicht nur eine Auswahl der Illustrationen von Sarah Illenberger, sondern auch einige der dreidimensionalen Objektarrangement, die es in den einzelnen Arbeiten zu sehen gibt. Denn die Künstlerin arbeitet grundsätzlich analog und nutzt dabei ganz gewöhnliche Alltagsgegenstände.    [...mehr]


Autor: Hendrik

„Tanz der Vampire“ gehört in Deutschland zu den beliebtesten und erfolgreichsten Musicals. Schon vor ein paar Jahren war das Grusel-Spektakel in der Hauptstadt zu Gast, und im Herbst diesen Jahres kehrt es hierher zurück.

Ab November wird Tanz der Vampire“ wieder in Berlin zu sehen und zu hören sein. Nach Spielzeiten in Wien, Hamburg, Oberhausen und zuletzt zum zweiten Mal in Stuttgart kehrt das Grusical, wie die Produktion liebevoll genannt wird, wieder in das Theater des Westens zurück. Doch Berliner Fans sollten schnell sein, denn nach aktuellem Stand der Dinge soll die Produktion nur für relativ kurze Zeit in der Hauptstadt bleiben.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Der Kultursommer mit Open Mike, Karaoke und Kleinkunst im Mauerpark im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg hat sich mittlerweile zu einem Insidertipp nicht nur unter Berlinern gemausert. Sonntags ist hier neben dem Flohmarkt ein buntes Programm internationaler Künstler aller Genres.

Künstler auf der Durchreise, alteingesessene Berliner oder Zugezogene aus aller Welt geben an sommerlichen Sonntagen ihr Können unter freiem Himmel im Berliner Mauerpark zum Besten. Neben Straßenkünstlern und Bands am Wegesrand ist die Bearpit Karaoke in der charismatischen Arena des Parks besonders beliebt. Den ganzen Tag feiern Kulturschaffende und ihre begeisterten Zuschauer die Freiheit und das Leben fast wie zu Hippiezeiten in Woodstock.    [...mehr]


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