Die Familie Flöz ist eine internationale Theatergruppe, die mit Masken, Magie und Artistik ihren eigenen kleinen Kosmos geschaffen hat. Seit 15 Jahren sind sie mit 5 verschiedenen Programmen auf Welttournee und unterrichten ihre außergewöhnliche Theater-Pädagogik an europäischen Hochschulen.
Die internationale Company aus Theaterschaffenden mit Hauptsitz in Berlin entwickelt in kollektiven Arbeitsprozessen ein Theatererlebnis der besonderen Art. Jahrhundertealte Disziplinen wie Schauspielkunst, Maskenspiel, Tanz, Clown, Artistik, Magie und Improvisation werden ständig neu entdeckt und zu bezaubernden Inszenierungen entwickelt. Die Familie Flöz haucht der traditionellen Commedia dell’arte neues Leben ein und erschafft eine einzigartige Poesie. [...mehr]
Was den einen der evangelische Kirchentag, ist den anderen dieses Jahr das World Culture Festival. Der esoterische Hauch von Yoga und Guru-Spiritualismus soll nach Schätzungen der Veranstalter jedenfalls spielend leicht 70.000 Menschen aus über 150 Ländern nach Berlin locken. Anlass ist das 30-jährige Bestehen der Art of Living Foundation.
Für 2 Tage im Juli ist das Berliner Olympiastadion ausgebucht. Das internationale „Friedens- und Kulturereignis“, als das die Veranstalter das World Culture Festival beschreiben, wartet mit Musik, Tanz und kulinarischen Spezialitäten aus aller Welt auf. Wer dabei sein will, muss mit 18 Euro pro Tag gar nicht mal so tief in die Tasche greifen. [...mehr]
Mit manchen Ikonen aus den 80ern lässt sich offenbar weiterhin eine Menge Geld machen. Dass Janet Jackson im Jahr 2011 tatsächlich noch einmal eine Welttournee zustande bringen würde, hätte vor noch gar nicht allzu langer Zeit vermutlich kaum jemand geglaubt. Für ein einziges Konzert kommt sie im Juni nun auch nach Deutschland.
Daniel Küblböck, Matthias Reim und Janet Jackson haben eines gemein: Sie treten dieses Jahr im Berliner Tempodrom auf. Und auch die Tatsache, dass man alle drei eigentlich schon längst abgeschrieben hatte, teilen sie sich. Doch damit hören die Überschneidungen dann auch auf. Immerhin gehört das zweitberühmteste Mitglied des Jackson-Clans weiterhin zu den meistverkauften Künstlern der Musikbranche. [...mehr]
Für die diesjährige Ausgabe des Musikfests Berlin warten die Veranstalter mit Weltklasseorchestern aus Deutschland, England und den USA, sowie hochkarätigen internationalen Solisten auf. Zur Eröffnung der kommenden Konzertsaison der Hauptstadt lässt man sich also nicht lumpen.
Vom 2. bis 20. September bieten die Berliner Festspiele eines der größten Orchesterfestivals auf europäischem Boden. Schwerpunkte werden auf den Werke der Komponisten Franz Liszt und Wolfgang Rihm liegen. Insgesamt sind 23 Veranstaltungen über 60 Werke von mehr als 25 Komponisten angekündigt. [...mehr]
Wer heute im deutschen Fernsehen nach experimentellen Formaten sucht, wird selbst bei Arte nur äußerst sporadisch fündig. Das war nicht immer so. In den 60er und 70er Jahren war das noch junge Medium für Künstler aller Art ein interessantes Spielfeld. Eine Ausstellung der Deutschen Kinemathek gibt hierzu ab Mitte Mai einen Überblick.
Die Sehgewohnheiten des Zuschauers zu provozieren, gehörte für eine ganze Reihe von Theatermachern, Komponisten und anderen Künstlern eine Weile lang zum Umgang mit dem Medium Fernsehen. Heute ist davon nicht mehr viel zu spüren. Ein Grund mehr, sich die vielfältigen Experimente aus zwei Jahrzehnten bundesdeutscher TV-Geschichte buchstäblich einmal vor Augen zu führen. [...mehr]
Die Max Hetzler Galerie eröffnet pünktlich zu Beginn des Gallery Weekends am 29. April 2011 in Berlin die Albert Oehlen Ausstellung mit elf seiner Gemälde.
Mit der Eröffnung des Gallery Weekends in Berlin beginnt auch die Albert OehlenAusstellung in der Max Hetzler Galerie. Seine zwischen 2004 und 2005 entstandenen Gemälde mit Titeln wie „Skyline“, „Alm“ oder „Rasieren“ sind Collagen von Abbildungen, Illustrationen sowie Fotografien, die er mit Ölfarbe übermalt hat. Die Bildausschnitte werden aus ihrem Zusammenhang gerissen und mit anderen zusammengefügt. Das Augenmerk legt Oehlen auf die Bildmitte und lässt den Leinwandrand meist frei. Diese elf Werke können sich Kunstinteressierte vom 29. April bis zum 02. Juli 2011 anschauen. [...mehr]
Smileys in allen erdenklichen Varianten sind aus der digitalen Kommunikation kaum mehr wegzudenken. Doch Doppelpunkt, Bindestrich und Klammer bestimmen nur die populärsten Eckdaten zeitgenössischen Charakter-Designs. Ein Festival zum Thema findet derzeit in Berlin statt und wirbt mit dem Yeti.
Seit über 10 Jahren ist die deutsche Hauptstadt Sitz des Pictoplasma-Festivals. Zuvor war man bereits in London, Paris und New York unterwegs, doch an der Spree ist man offenbar heimisch geworden. 25 Galerien und Projektplätze beteiligen sich dieses Jahr mit Ausstellungen, Events, Workshops und Filmvorführungen zum Thema Character-Design. [...mehr]
Einem besonderes Kapitel im Rahmen der Aufarbeitung von NS-Verbrechen widmet die Berliner Stiftung „Topographie des Terrors“ vom 6. April bis 18. September eine Sonderausstellung. Unter dem Titel „Der Prozess – Adolf Eichmann vor Gericht“ wird das Verfahren gegen den ehemaligen SS-Obersturmbannführer von unterschiedlichen Seiten beleuchtet.
Wer wissen will, wie der Holocaust quasi vom Schreibtisch aus organisiert wurde, findet in Adolf Eichmann das ideale Beispiel. Federführend leitete er die systematische Ermordung der europäischen Juden aus seinem Berliner Büro. Vor Ort in den Konzentrationslagern war er nie. 1962 wurde der ehemalige Leiter des „Judenreferats IV B 4“ hingerichtet. [...mehr]
Icke & Er feiern mit „ICKE – Die Oper“ – ein erneutes nicht-Comeback. Das Rap-Duo, das durch ein selbst gedrehtes Musikvideo auf MySpace bekannt wurde, zeigt zum wiederholten Male, dass es mit dem Abschied aus der (Internet-)Öffentlichkeit 2008 wohl nicht so weit her war. Das neueste Projekt: ein Musical.
Icke & Er betreten historischen Boden. Gemeinsam mit Schauspielern und Musikern erschufen sie das nicht ganz typische Musical „ICKE – Die Oper“, welches am 21. April seine Premiere in der Volksbühne in Berlinfeiert. Die Idee des Theaters am Rosa-Luxemburg-Platz entstand bereits 1890, der heute noch genutzte Bau wurde gut zwanzig Jahre später errichtet. Icke & Er begeben sich mit ihrem Musical also auf einen in langer Tradition genutzten Boden. [...mehr]
Annette Humpe hat bei der 20. Verleihung des ECHO den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk erhalten. Insgesamt konnte sie drei der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen.
Annette Humpe war aber nicht die Einzige, die sich an diesem Abend über einen ECHO freuen konnte. Nationale und Internationale Künstler aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen wurden für ihre Arbeit des vergangenen Jahres ausgezeichnet. In einer dreistündigen Gala wurden Preise in mehr als 20 verschiedenen Kategorien verliehen. Wer keinen Preis mit nach Hause nehmen konnte, dürfte sich zumindest über die Ehre der Nominierung gefreut haben. [...mehr]