» Berlin

Autor: Thomas

Welche Relevanz und Vielfältigkeit das künstlerische Medium der Zeichnung besitzt, zeigt eine umfangreiche Sammlung, die dem New Yorker Museum of Modern Art 2006 geschenkt wurde. Eine Auswahl daraus ist nun im Rahmen der Berliner Festspiele erstmals in Deutschland zu sehen.

Im Englischen bezeichnet der Begriff „Kompass“ nicht nur das Navigationsgerät, sondern auch das Zeichengerät des Zirkels. Diese Doppeldeutigkeit will als Ausstellungstitel auf den Akt des Zeichnens an sich verweisen und zugleich eine Idee von der weltweit verteilten künstlerischen Beschäftigung mit dem Medium vermitteln. Die Exponate stammen nämlich im Wesentlichen aus den internationalen Kunstzentren New York, Los Angeles, Berlin, London, und dem Rheinland der 60er bis 80er Jahre.    [...mehr]


Autor: Thomas

Kunst ist nicht nur das fertige Produkt, sondern auch bereits der Schaffensprozess. So jedenfalls wollte es der amerikanische Konzeptkünstler Sol LeWitt verstanden wissen. Mitte der 60er Jahre begann er, sich mit der Idee des Künstlerbuches auseinander zu setzen. Das Art Laboratory Berlin widmet dieser Seite seines Schaffens nun eine eigene Ausstellung, die noch bis zum 13. März zu sehen ist.

Dass die Idee wichtiger sein könnte als das Werk selber, ist im Rahmen eines klassischen Kunstbegriffs undenkbar. Sol LeWitt sah das völlig anders. Die von ihm geprägte Conceptual Art nimmt eine klare Umwertung vor und rückt den Schaffensprozess selber verstärkt in den Mittelpunkt. Zeugnisse dieses Gedankens sind unter anderem seine Künstlerbücher.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Eine Graphic Novel aus Deutschland hat beim diesjährigen renommierten Comic-Festival im französischen Angoulême den Hauptpreis gewonnen. Und das, obwohl Deutschland in Comickreisen eher als Entwicklungsland gilt.

Eine Graphic Novel aus Berlin gewann den renommierten Prix Révélation ©Flickr/kickthebeat

Nachdem im letzten Jahr Jens Harder mit dem Preis ausgezeichnet wurde, ging in diesem Jahr die Comiczeichnerin Ulli Lust als Preisträgerin hervor. Sie konnte die Jury mit ihrem Werk „Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens” von ihrem Können überzeugen.
Meistens wird der Prix Révélation an Erstlingswerke vergeben. Im Vorfeld gewann unter anderem Mariane Satrapi für „Persepolis den begehrten Preis.    [...mehr]


Autor: Thomas

Die erste große Einzelausstellung der in New York lebenden korsischen Künstlerin Agathe Snow gibt es bis zum 30. März in der Berliner Deutsche Guggenheim zu sehen. Zum Konzept gehört eine fiktive Organisation, die Denkmäler und Wahrzeichen zu Konsumobjekten umfunktioniert.

„Feed the Troops“ nannte Agathe Snow eine Reihe von Happenings, zu denen sie als Braut verkleidet an den unterschiedlichsten Orten einfach zum Essen einlud. Auch sonst ist sie gerne im Alltag behilflich. In einem Tanzvideo lässt sie eine Gruppe junger Frauen in Aerobic-Anzügen zeigen, wie man sich mit wenigen gut einstudierten Bewegungsabläufen aus der Affäre zieht, wenn man von seinem Partner in flagranti erwischt wird. Ernst geht anders.    [...mehr]


Autor: Thomas

Für viele seiner Kollegen und Bewunderer gilt er als einer der bedeutendsten Regisseure des 20. Jahrhunderts. Doch nicht immer war Ingmar Bergman unumstritten. Zahlreiche Skandale begleiteten Filme wie „Das Schweigen“ oder „Die Jungfrauenquelle“. Die Deutsche Kinemathek in Berlin zeigt jetzt eine umfangreiche Ausstellung mit Material aus dem Nachlass.

Dass Ingmar Bergman einem streng protestantischen Elternhaus entstammte, konnte man seinem Schaffen ein Leben lang ansehen. Fragen nach Ethik, Tod und Religion begleiteten den Schweden wie nur wenige Filmemacher. In 130 Theaterproduktionen, 23 Fernsehspielen und 39 Kinofilmen kehren diese und andere typische Bergman-Themen immer wieder.    [...mehr]


Autor: Thomas

Wer jetzt gerade „World of Warcraft“ spielt, kann diesen Beitrag leider nicht lesen. Dabei könnte er zur idealen Zielgruppe gehören. Denn nicht immer sahen Computerspiele so perfekt gestylt und fast lebensecht aus wie heute. Das am heutigen 21. Januar wiedereröffnete Computerspielemuseum in Berlin erlaubt allen Nerds, Geeks, On- und Offline-Zockern, aber auch Normalsterblichen einen Einblick in die Geschichte des Mediums.

Ein ganzes Jahrzehnt Stillstand herrschte über das Berliner Computerspielemuseum. Jetzt hat es in neuen Räumlichkeiten, dem ehemaligen Café Warschau, wieder einen Platz gefunden, um die ebenso spannende wie oft skurrile Historie der Bits, Bytes und Sprites, der Joysticks und Konsolen, der Super Marios und Donkey Kongs vor einem interessierten Publikum auszubreiten.    [...mehr]


Autor: Thomas

Mit dem, was man sich klassisch unter einem Zeichentrickfilm vorstellt, haben japanische Animes nur bedingt etwas zu tun. Oftmals utopisch angelegt und nicht selten mit pornografischen Anteilen versehen, bedienen sie verstärkt ein erwachsenes Publikum. Eine Ausstellung im Berliner Künstlerhaus Bethanien zeigt ab dem 20. Januar eine Auswahl von Originalzeichnungen.

Wer bei Zeichentrick- und Animationsfilmen in erster Linie an Disney oder Pixar denkt, hat vermutlich nur einen sehr eingeschränkten Blick auf das Genre. Ist der westliche Markt auch durchaus im Wesentlichen von den beiden (übrigens längst fusionierten) Labels bestimmt, so können sie in quantitativer Hinsicht kaum mit der Übermacht des Anime in Japan konkurrieren.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Salome ist ein Musikdrama von Richard Strauss nach der gleichnamigen Dichtung von Oscar Wilde. In der Inszenierung von Thilo Reinhardt wird Salome ab April 2011 an der Komischen Oper Berlin zu bestaunen sein.

Die Salome in der Komischen Oper Berlin wird unter Garantie eine ganz andere sein, als diejenige, die im Jahre 1905 in der Dresdner Semperoper uraufgeführt wurde. Schließlich ist die Komische Oper für ihre modernen, zeitweise ironisch angehauchten, erfrischend witzigen Inszenierungen bekannt. Dass auch die Salome dort nicht im traditionellen Gewand erscheinen wird, ist zu erahnen.    [...mehr]


Autor: Hendrik

„Ich bin Jude, ich darf das“ nach diesem Motto startet Oliver Polak seine erste Comedy-Tour namens „Jud süß-sauer“. In seinem Programm geht er mit viel Witz an die sonst so verbotenen Themen.

Witze über die jüdische Religion, oder sogar Konzentrationslager, mögen für viele Menschen vor allem in Deutschland ein absolutes Tabu Thema sein. Doch genau deswegen greift der Comedian Oliver Polak das Thema auf und lässt einen politisch unkorrekten Witz nach dem anderen raus.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Anne-Sophie Mutter wurde vor kurzem der Titel „Musician of the Year“ verliehen. Die Jury des „Musical America“, eines der beliebtesten Kulturmagazine der USA, ehrte sie nach knapp 35 Jahren Bühnenkarriere als Musikerin des Jahres.

Anne-Sophie Mutter ist Musikerin des Jahres und das nicht zu Unrecht! Sie gehört zu den begabtesten, zeitgenössischen Geigen-Virtuosen und wird auf der ganzen Welt gekannt und geliebt. Geschätzt wird sie nicht zuletzt auch aufgrund ihrer hochwertigen Aufnahmen kammermusikalischer, wie orchestraler Musik und ihres karitativen Engagements. Im kommenden Jahr feiert sie ihr 35-jähriges Bühnenjubiläum.    [...mehr]


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