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Autor: Hendrik

Pottermore.com soll es ab Oktober erlauben, einer einzigartige Internet-Community rund um die Geschichte von Harry Potter, Hermine und Ron beizutreten. Eine literarische Fortsetzung von Rowling selbst ist nach dem siebten Teil des Werks nicht geplant, doch so soll es Potter-Fans jeglichen Alters und überall auf der Welt möglich sein, die Geschichte virtuell weiterzuführen.

Die Plattform „Pottermore“ ist ein weiterer Weg, die Welt rund um Harry Potter zu verkaufen. Laut Forbes-Liste gehört Rowling nach dem Erfolg von „Harry Potter“ zu den wohlhabendsten Frauen der britischen Insel und hat mit ihrem Reichtum mittlerweile die Queen selbst überholt. Über 500 Millionen Exemplare der siebenteiligen Fantasy-Reihe wurden weltweit verkauft und das Werk wurde in 67 Sprachen übersetzt. Ein literarischer Erfolg, der seines Gleichen sucht. „Harry Potter und der Stein der Weisen“ ist das am häufigsten hergestellte Buch in den Vereinigten Staaten.    [...mehr]


Autor: Thomas

Die Bezeichnung „Starfotograf“ trifft auf den Amerikaner Larry Fink in doppelter Hinsicht zu. Zum einen ist er selber ein bedeutender Name seiner Zunft, zum anderen nimmt er mindestens einmal im Jahr internationale Filmstars in den Fokus. Im Auftrag von Vanity Fair ist er seit 10 Jahren offizieller Fotograf der Oscar-Party des Magazins. Jetzt zeigt ein neuer Fotoband unter dem Titel The Vanities eine Auswahl seiner Bilder.

Larry Fink ist weder Paparazzo noch Glamour-Fotograf. Seine Celebritiy-Aufnahmen sind nicht heimlich aus einem Versteck aufgenommen, und sie entstehen auch nicht unter Studiobedingungen, die den Fotografierten ins bestmögliche Licht rückt. Wen Flint bei der jährlichen Oscar-Party von Vanity Fair ablichtet, weiß oftmals gar nicht, wie ihm geschieht, obwohl er sich doch ganz und gar der Kamera preisgibt.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Die Biene Maja ist seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts eine der bekanntesten Figuren der deutschen Literatur. Dank der ab 1975 produzierten Zeichentrickserie ist sie mittlerweile berühmter als ihr geistiger Vater, der Schriftsteller Waldemar Bonsels. Doch jetzt rückt der Autor durch schwere Anschuldigungen wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.

Die Biene Maja und ihr Schöpfer, Schriftsteller Waldemar Bonsels, geraten derzeit in eine Debatte, die schon früher zeitweilig aufflammte, nun aber ganz neue Ausmaße annimmt. Waldemar Bonsels soll ein Antisemit und Sympathisant des NS-Regimes gewesen sein, wie eine Gruppe Literaturwissenschaftler nach dreijähriger Forschung und Sichtung diverser Dokumente nun wieder einmal bekanntgab.    [...mehr]


Autor: Thomas

Für viele Kinder berühmter Eltern ist der Name nicht immer ein Segen. Mary McCartney, älteste Tochter des legendären Paul und Schwester von Modedesignerin Stella, kann sich jedoch nicht beklagen. Seit Mitte der 90er arbeitet sie erfolgreich als Fotografin. Erstmals gibt es jetzt in Deutschland eine Ausstellung mit ihren Arbeiten zu sehen.

Als Baby war Mary McCartney, wie alle anderen Kleinkinder auch, noch auf der anderen Seite der Kamera. Und doch hatte ihr das echte Berühmtheit eingebracht. Auf dem Coverfoto von Vater Pauls erstem Solo-Album lugt sie aus dessen Jacke hervor. Das Bild stammt von ihrer Mutter Linda, von der sie wohl auch die Liebe zur Fotografie geerbt hat.    [...mehr]


Autor: Thomas

Übereifer ist vor allem im Rahmen sogenannter Political Correctness nicht immer sinnvoll. Die Grenze des Absurden streift gerade eine Diskussion um eine Formulierung in Astrid Lindgrens beliebten Kindergeschichten. Dass Pippi Langstrumpf ihren Vater „Negerkönig“ nennt, stößt im Bonner Integrationsrat auf Widerstand.

Gerade erst sorgte eine Diskussion in den USA hierzulande für Kopfschütteln. Ein Literaturprofessor hatte beschlossen, in einer von ihm besorgten Ausgabe der „Abenteuer von Tom Sawyer“ den „Nigger Jim“ in den „Sklaven Jim“ zu verwandeln. Jetzt macht eine ähnliche Diskussion auch in Deutschland die Runde. Anstelle von Mark Twain geht es allerdings um Astrid Lindgren.    [...mehr]


Autor: Thomas

Was soll an schlafenden Menschen schon so interessant sein, dass sie Thema eines ganzen Fotobandes werden könnten? Nichts, mag man sich zunächst denken. Doch die israelische Starfotografin Naomi Leshem sah das ganz anders. Heraus kam das 112-seitige Buch „Sleepers“, dessen Bilder derzeit auch im Rahmen einer schweizer Ausstellung zu sehen sind.

Keine bekannten Gesichter, keine Posen, keine Inszenierungen. Auf Naomi Leshems Fotoserie findet sich nichts außer schlafenden Menschen, ganz natürlich abfotografiert in den eigenen Schlafzimmern. Was will der Künstler damit sagen, fragt man sich nicht ganz zu Unrecht. Doch vielleicht ist es gerade der Verzicht auf alle Formen des Arrangements und Glamours, die hier den entscheidenden Unterschied machen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Wenn man es allen recht machen will, verliert man ganz schnell jegliches Profil. Ähnlich soll es in Kürze auch Mark Twain ergehen. Der Literaturprofessor Alan Gribben hat jetzt mit der Ankündigung für Aufsehen gesorgt, in einer von ihm besorgten Ausgabe zweier Bücher des Autors auf Political Correctness zu setzen.

Ganz schön absurd muss einem das erscheinen, was der Mann von der Auburn University da vorhat: Eine kommende Doppelausgabe von Mark Twains „Tom Sawyer“ und „Huckleberry Finn“ soll aus dem „Nigger Jim“ den „Sklaven Jim“ machen, und aus der „Rothaut“ einen „Indianer“. Auf den ersten Blick mag man an einen schlechten Scherz glauben, doch Alan Gribben meint das völlig ernst.    [...mehr]


Autor: Thomas

Manche halten ihn für ein Relikt der 80er, andere betrachten ihn immer noch als eine der wichtigsten literarischen Stimmen der amerikanischen Gegenwart. Bret Easton Ellis polarisiert, seitdem er Bücher schreibt, und das hat sich auch mit seinem aktuellen Werk nicht geändert. „Imperial Bedrooms“ ist zudem eine Fortsetzung seines Erstlings.

In „Unter Null“ geht es der Upperclass im L.A. der 80er ziemlich gut. Man hängt auf Partys ab, fährt teure Autos und konsumiert Drogen und Sex auf identische Weise – nämlich ebenso maßlos wie gleichgültig. Moralische Werte gibt es keine. Was mag aus dieser Generation heute geworden sein? US-Skandalautor Bret Easton Ellis bietet da seine ganz eigene Antwort: Es hat sich wenig geändert.    [...mehr]


Autor: Thomas

In der U-Bahn sind alle gleich. Das jedenfalls gilt für die Verhältnisse extremer Überfüllung in Tokyo. Der vielfach preisgekrönte Fotograf Michael Wolf hat dieses Phänomen zum Thema einer gesamten Werkserie gemacht, die jetzt sowohl in Buchform als auch im Rahmen einer Wanderausstellung zu betrachten ist. Am 9. Januar gastiert sie etwa im Kölner Forum für Fotografie.

Bekannt ist der 1954 in München geborene Fotograf Michael Wolf vor allem für seine großformatigen Architekturfotografien aus Chicago und Hongkong, der Stadt, in der er seit über 15 Jahren auch lebt. Für sein Projekt „Tokyo Compression“ hat er sich ins Zentrum eines ganz speziellen urbanen Irrsinns begeben: Das Tokyoter U-Bahn-System.    [...mehr]


Autor: Thomas

Selten einmal erscheint das Buch eines US-Autors erst auf dem deutschen Markt, bevor es in dessen Heimatland zu lesen ist. Im Fall des Biowaffen-Thrillers „Spiral“ des Physikers Paul McEuen ist aber jetzt gerade genau dies geschehen. Seine Landsleute müssen sich noch bis März 2011 gedulden – und das obwohl die Filmrechte schon verkauft sind.

Eigentlich ist Paul McEuen Professor an der Cornell University New York und gilt als einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Nanotechnologieforschung. Offenbar war ihm der wissenschaftliche Alltag aber noch nicht aufregend genug, und so legt er jetzt druckfrisch seinen Debütroman vor. Der Wissenschaft bleibt er allerdings treu, denn „Spiral“ handelt von ganz besonderen biologischen Waffen: Pilzen.    [...mehr]


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