» Comedy

Autor: Thomas

Wer glaubt, Zombies seien Erfindungen der Filmindustrie, wird im Überlebensseminar der beiden Untoten-Experten Till Rigmor und Frank Hartmann eines Besseren belehrt. Jahrelange Auseinandersetzung mit dem Thema hat sie zu Experten gemacht. Jetzt wollen sie ihr Wissen zum Überleben der Menschheit nutzen: in speziellen Zombie-Überlebens-Seminaren. Und ja, das ist natürlich reinste Comedy.

Die Invasion im Kino ist längst vorbereitet: Zombies, wohin man blickt. Doch die Popularität des Genres hat einen ernsten Hintergrund. Das meinen jedenfalls die beiden Experten hinter „Post-Mortale Lebensformen“, dem weltweit (vermutlich) ersten Anti-Zombie-Seminar. Hier lernt man endlich, wie man sich richtig gegen die nervigen Untoten zur Wehr setzt.    [...mehr]


Autor: Thomas

Einmal im Jahr überzieht der Kölner Radiosender 1Live eine Sektorstadt mit Konzerten, Comedy, Partys und Kultur. Im vergangenen Jahr musste Münster dran glauben, diesmal ist Essen dran. Auf den Kopf gestellt wird das Nachtleben der Ruhrpottmetropole am 7. Mai. Der Vorverkauf hat begonnen.

Xavier Naidoo war schneller ausverkauft als man reagieren konnte, aber auch die anderen 1Live-Radiokonzerte, die der Kölner Jugendsender für die diesjährige „Nacht in Essen“ organisiert, können sich sehen lassen. Am interessantesten gerät vielleicht das Kombikonzert von Delphic und Ellie Goulding, zwei der aktuell am meisten gehypten britischen Newcomer-Acts. Ansonsten spielen die australische Band „The Temper Track“ in der Zeche Zollverein, sowie die hiesige Combo „Madsen“ im Delta Musik Park.    [...mehr]


Autor: Thomas

Deutsche Comic-Autoren, die auch einem breiteren Publikum bekannt sind? Neben Walter Moers und Brösel fällt einem da nur Ralf König ein. Der gelernte Tischler ist nicht nur ein begnadeter Humorist, sondern auch in fast allen seinen Arbeiten augenzwinkernder Chronist schwulen Lebens. Die Ludwig Galerie im Schloss Oberhausen zeigt noch bis zum 31. Januar die erste umfassende Ausstellung des Zeichners.

1986 wurde Ralf König quasi über Nacht zur Berühmtheit jenseits der Fan-Szene, für die er schon längst ein vielgelesener Autor war. Die Verfilmung seines Comics „Der bewegte Mann“ verhalf zugleich auch noch Til Schweiger und Regisseur Sönke Wortmann zum endgültigen Durchbruch.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Gewinnerin des Abends beim Deutschen Comedy Preis 2009 war Cindy aus Marzahn – schlechter bekannt unter ihrem bürgerlichen Namen Ilka Bessin. Bei drei Nominierungen konnte die gebürtige Luckenwalderin zwei Preise abräumen: als beste Komikerin und für das beste TV-Soloprogramm.

Cindy aus Marzahn, Deutscher Comedypresis 2009, Beste Komikerin, Ilka Bessin, Luckenwalde, Schillerstrasse, Prinzessin, Tournee

Die 37-Jährige, die seit rund fünf Jahren als Langzeitlose Cindy aus dem Berliner Plattenbaubezirk Marzahn auf sich aufmerksam macht, seit sie erstmals beim Quatsch Comedy Club auftrat, setzte sich gegen am vergangenen Freitag (22.10.09) gegen die nicht zu unterschätzende Konkurrenz durch und konnte so den bereit zweiten, beziehungsweise dritten Deutschen Comedypreis ihrer Karriere sichern. Damit ist endlich auch jemand auf dem besten Weg, Mario Barth langsam, aber sicher einzuholen. Wie gesagt: endlich. Egal wer.

Nachwuchspreis für Cindy mit 35 Jahren

Im Jahr 2007 hatte die bereits damals beleibte ehemalige Köchin im Alter von 35 Jahren den Deutschen Comedypreis als Bester Newcomer gewonnen. In diesem Jahr gewann Ilka alias Cindy aus Marzahn mit ihrem Programm „Schizophren – Ich wollte ‘ne Prinzessin sein“ die Jury für sich.

Ilka Bessin bei der Schillerstraße

Seit Anfang diesen Jahres spielt Ilka Bessin neben ihrem eigenen Programm    [...mehr]


Autor: Thomas

Warum es ausgerechnet im Umfeld von Duisburg, Emmerich, Moers, Krefeld und Wesel eine gewichtige Auszeichnung für Kabarett-Nachwuchs gibt, hat einen einfachen Grund, und der heißt Hanns Dieter Hüsch. Er selber hatte zusammen mit Martina Linn 1999 den Preis ins Leben gerufen und ihn in Anlehnung an seinen eigenen Spitznamen („Das schwarze Schaf vom Niederrhein“) getauft. Prominente Juroren zeichnen seitdem für die Vergabe verantwortlich - dieses Jahr unter anderem Harald Schmidt.

Harald Schmidt ist Juror für Kabarettpreis (Quelle: www.dasschwarzeschaf.com)

Preisgelder von insgesamt 12.000 Euro warten auf junge Talente, die sich auf der Kabarettbühne bewährt haben. Ein bisschen enger als beim ähnlich gelagerten „Prix Pantheon“ sind die Kriterien zwar, im Grundsatz geht es aber um Nachwuchsförderung in der Kleinkunst – wenn auch mit der Beschränkung auf Wortkabarett. Unterstützt von der Stiftung Mercator vergibt der Förderverein Niederrheinischer Kabarettpreis e.V. den Preis alle zwei Jahre.    [...mehr]


Autor: Thomas

Was viele andere Kabarettbühnen zum hauseigenen guten Ton zählen, hat jetzt auch das traditionsreiche Bonner Pantheon-Theater ins Leben gerufen: Ein eigenes Ensemble. Vier Comedians bilden das neugegründete Spassteam, das sich am 09. September erstmalig einem durchweg zufriedenen Publikum vorstellte. „Fahrerflucht – Wege aus der Verantwortung“ heißt ihr erstes abendfüllendes Programm. Zu den Gästen im Saal gehörte unter anderem Ingolf Lück.

14 Rollen, aber nur 4 Darsteller – das fordert einiges an Wandlungsfähigkeit. Autor Thomas Lienenlüke und Regisseur Hans Kieseier haben sich für die Premiere des brandneuen Pantheon-Ensembles einiges einfallen lassen. Statt klassischer Nummernrevue, wie sie für das Abendprogramm einer Kabarettbühne Standard ist, bietet „Fahrerflucht“ im Grunde Boulevardtheater mit leichten Anklängen an die politische Farce.    [...mehr]


Autor: Thomas

Bereits zum 15. Mal wird dieses Jahr mit dem Prix Pantheon einer der wichtigsten deutschen Kleinkunstpreise vergeben. Im Rahmen des „German-Spass-und-Satire-Open“ stellen sich 12 Künstler und Ensembles in einem offenen Wettkampf dem Urteil einer ausgewählten Jury. Der Westdeutsche Rundfunk überträgt alle Auftritte, sowie die zugehörige Gala auf dem Bonner Museumsplatz ab dem 17. Mai. Sonderpreisträger in diesem Jahr: Dieter Hallervorden.

Mittlerweile ist der Prix Pantheon bundesweit eine echte Institution geworden. Bekannte Namen der hiesigen Kleinkunstszene haben mit dem Bonner Wettkampf um die größten Lacher ihrer Karriere den entscheidenden Kick verpasst. Im vergangenen Jahr etwa konnten René Marik (bekannt für sein Handpuppenkabarett) und Carolin Kebekus (bekam auf Pro7 mit „Die Hochzeitscrasher“ einen merklichen Popularitätsschub) überzeugen.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Die Wühlmäuse sind eine Berliner Institution. Seit nunmehr 49 Jahren wuseln sie unermüdlich über die Kabarett-Bühne. Ihr Gründer, Dieter Hallervorden, ist nach wie vor mit dabei.

Es begann alles mit einer Maus. Während der ersten Proben im Jahr 1960 saß ein kleiner Nager auf dem Klavier. Was er hörte und sah, schien ihm zu gefallen, denn er blieb dort eine Weile sitzen. Ihm zu Ehren nannte sich die Kabarettgruppe fortan “Die Wühlmäuse”.

Maus © flickr/coxy Seit einem halben Jahrhundert prägen “Die Wühlmäuse” inzwischen schon die Berliner Kabarett-Szene. Zu Beginn residierten sie in der ehemaligen Schöneberger Scala, später folgte ein Umzug in das “Theater am Lietzenburger” und seit  März 2000 wühlen die Mäuse am Theodor-Heuss-Platz im vormaligem Amerikahaus.

Didi

Dieter Hallervorden revolutionierte in den Siebziger Jahren das Kabarett, indem er von den bis dato üblichen Einzelszenen abwich und als erster ein Kabarettprogramm als Theaterstück entwickelte.

Zu Popularität über Berlin hinaus gelangte Dieter Hallervorden ab 1974 mit seiner Didi-Figur in der humoristischen Fernsehserie Nonstop Nonsens.  Seither galt auch Die Wühlmäuse als erste Adresse für renommierte Kabarettisten, Komiker und seit den Neunzigern auch für Comedians. Inzwischen in die Jahren gekommen, unterhält Dieter Hallervorden nach wie vor sein Publikum mit ausgebufften Kabarett-Stücken.

Und die anderen

Heute finden in dem Kabaretttheater beinah täglich Auftritte von hochkarätigen Stars der Comedy-Szene statt: Dieter Nuhr, Urban Priol, Arnulf Rating, Volker Pispers, Horst Schroth, Martin Buchholz, Bruno Jonas, Mathias Richling, Georg Schramm, Frank Lüdecke, Kurt Krömer, Andreas Rebers, Robert Louis Griesbach, Irmgard Knef, Richard Rogler - und als Spezialtipp: Rainald Grebe.

Wer also mal wieder lachen möchte bis die Tränen fließen, der sollte sich unbedingt Karten für die Wühlmäuse sichern.

  • Pommernallee 2-4, 14052 Berlin
  • Tel: 30 67 30 11
  • Website



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Autor: Effi

Berlins Stadtteil Neukölln erweckt nicht immer die besten Assoziationen. Eine Arbeitslosenquote von über 30%, sozialer Brennpunkt und eine hohe Kriminalität sind meist die Attribute, die dem größten Bezirk Berlins zugesprochen werden.

Was man nicht weiß: Neukölln war in den 20er Jahren das Herz der Revue- und Ballkultur. Davon zeugt bis heute der Ortskern von Rixdorf und die Neuköllner Oper. Hier pulsierte schon vor fast 100 Jahren eine mächtige Partykultur, die sich auch schon zu damaligen Zeiten durch ihre Interkulturalität auszeichnete. Auch heute ist die Neuköllner Oper in Berlin noch immer eine wichtige Spielstätte und bietet vor allem lokalen Kreativen und Künstler eine Plattform.

Friedrich der Große siedelte 1751 im Böhmischen Dorf die böhmischen Glaubensflüchtlinge an und legte damit den Grundstein für ein buntes und vielfältiges Neukölln, das noch heute ein Ort für interkulturellen Austausch ist, und über 165 Nationen beheimatet. Heutzutage sind vor allem türkische und russische Bürger Berlins hier zuhause.

U-Bahnhof Hermannplatz in Neukölln by Ozanâ„¢  flickr

Entsprechend interkulturell sind auch die Themen und Probleme mit denen der Bezirk sich auseinandersetzt. Dies zeigt auch das Singspiel „Türkisch für Liebhaber“, das am 4. 12. in der Neuköllner Oper Premiere hat. Sinem Altan und Dilek Güngör verwendeten für ihre Inszenierung die Original-Partituren von W. A. Mozart zu „Der wohltätige Derwisch“ und betteten diese in die Gegenwart ein. Die Premiere ist leider schon ausverkauft, doch wird „Türkisch für Liebhaber“ den ganzen Dezember hindurch gespielt. Weiter Infos findet ihr hier.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Die Ente bleibt draußen. Aber nicht bei der Ausstellung der Deutschen Kinemathek im Berliner Film- und Fernsehmuseum am Potsdamer Platz anlässlich des 85. Geburtstages von Loriot.

Vicco von Bülow hat sich bereits 2006 ins Privatleben zurückgezogen. Auch wenn uns daher leider keine weitere Jubiläumsshow im Fernsehen geboten wird, so gibt es doch pünktlich zu seinem Geburtstag eine Ausstellung, die sich vorgenommen hat, ihren Besuchern das Beste aus einem halben Jahrhundert Loriot zu bieten.

Loriots Badewanne © Flickr/schremser

Das ist keine leichte Aufgabe, denn jeder der Besucher hat natürlich seinen oder ihren persönlichen Lieblingssketch, Lieblingscharakter und Lieblingsspruch. Dennoch hat sich die Sonderausstellung besondere Mühe gegeben auf drei Stockwerken Skizzen der beliebten Knollnasenmännchen, Drehbücher und Sketche zu präsentieren, es finden sich sogar zwei rekonstruierte Kulissen. Den Besucher erwartet das Set des Zimmerverwüsters-Sketches (”Das Bild hängt schief”) und die Wohnung von Erwin Lotte…äh… Lindemann, des Lottogewinners, dessen Tochter mit dem Papst eine Herrenboutique eröffnen möchte.

Noch bis zum 29.03.2009 können sich die Berliner im Filmmuseum einen Eindruck über das Schaffen des größten deutschen Komikers machen.

Öffnungszeiten:

  • Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
  • Donnerstag 10 - 20 Uhr
  • Montags geschlossen

Eintrittspreise:

  • 6 Euro regulär (Ständige Ausstellungen inkl. Sonderausstellungen)
  • 4, 50 Euro ermäßigt, Welcome-Card, Scheckheft, Gruppen ab 10 Personen
  • 3 Euro Schüler
  • 12 Euro Familienticket (2 Erwachsene mit Kindern)
  • 6 Euro Kleines Familienticket (1 Erwachsener mit Kindern)
  • 4 Euro nur Sonderausstellungen
  • 3 Euro nur Sonderausstellungen, ermäßigt



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