Beim Internationalen Filmfestival in Cannes äußerte sich der dänische Regisseur und Provokateur Lars von Trier fragwürdig auf der Pressekonferenz seines neuen Films „Melancholia“: Er sympathisiere mit den Nazis und verstehe Hitler. Seine kontroverse Aussage führte zu viel Aufregung und bösen Blicken von Kirsten Dunst und der Festivalleitung.
Mal wieder hat es Lars von Trier auf die Spitze getrieben. Er hat sich unbedacht in etwas hinein geredet, wo er nicht mehr raus kam. Da hilft am Ende auch keine offizielle Entschuldigung und Negation der leichtsinnigen Provokation.
Das nennt man schlechte Kinderstube – schlimmer an dem ganzen Skandal ist allerdings der Skandal selbst. Anstatt eine inhaltliche Diskussion zu entfachen, plustern sich Cannes und die Medien auf, weil Lars von Trier „Hitler“ gesagt hat. [...mehr]
Elizabeth Taylor, Schauspielerin und Hollywood-Diva, verstarb am 23. März im Alter von 79 Jahren nach wochenlangem Klinik-Aufenthalt an einem Herzleiden.
Der Name Elizabeth Taylor steht wie kaum ein anderer für Hollywood-Glamour pur. Ihr Rolle als ägyptische Königin Kleopatra machte sie weltberühmt, obwohl der Film zunächst in den Kinos floppte, doch auch mit ihren zahlreichen Ehen machte sie von sich reden. Zweimal wurde sie als beste Hauptdarstellerin mit dem Academy Award ausgezeichnet und 1993 erhielt sie einen Oscar-Sonderpreis, den Jean Hersholt Humanitarian Award, für ihren Einsatz im Kampf gegen AIDS. [...mehr]
Sascha Grammel ist der wohl erfolgreichste deutsche Puppet-Comedian. Mit seinem Programm „Hetz mich nicht“ ist er gerade auf großer Deutschland-Tour und am 5. Februar auf RTL zu sehen. Seine DVD erreichte kürzlich Goldstatus.
„Hetz mich nicht!“, ist nicht nur der Lieblingsspruch von Puppet Frederic Freiherr von Furchensumpf, sondern auch der Titel der Tour seiner sozusagen rechten Hand. Sascha Grammel hat sich mit seiner Puppet-Comedy-Show rund um das verrückte Vogelvieh und seine Gefährten Josie die Schildkröte und Prof. Dr. Peter Hacke, den Hamburger, schon lange in die Herzen des deutschen Publikums gespielt. Der gebürtige Berliner ist gerade auf Tour quer durch Deutschland und wird noch das gesamte Jahr über auf großen Bühnen stehen. [...mehr]
Disney Stars fangen ganz früh an und kommen meist ganz groß raus! Als Kinderstars begeisterten Miley Cyrus, Britney Spears, Zac Efron und Co. bereits Jung und Alt auf dem Disney Channel, heute sind sie auch darüber hinaus zu bekannten Größen des Showgeschäfts geworden.
Wer beim Disney Channel seine Samen richtig säht, der kann sich schon bald über sein sprießendes Karriere-Pflänzchen freuen. Die meisten, die als Disney Stars ganz klein angefangen haben, sind heute ganz groß im Musik- und Filmgeschäft vertreten. [...mehr]
Nur einige Monate nach seinem Tod wird der Regisseur und Ausnahmekünstler Christoph Schlingensief posthum mit einem Ehren-Bambi in der Kategorie Kultur geehrt.
Der Regissieur und Ausnahmekünstler Christoph Schlingsief war für seine provokanten Aktionen und Filme sehr bekannt. Nun wird sein durchaus wichtiger Einfluss auf die deutsche Kultur mit dem posthumen Bambi geehrt. [...mehr]
1970 gestartet und weiterhin ohne Ermüdungserscheinungen auf dem Bildschirm - das ist für eine TV-Reihe schon ein echter Ausnahmefall. Grund genug für das Filmmuseum Düsseldorf, der erfolgreichen Gemeinschaftsproduktion aller Sendeanstalten der ARD eine eigene Sonderausstellung zu widmen. Ab dem 9. Oktober gibt es „Tatort“ satt.
Fotos, Drehbücher, Video-Installationen, Requisiten und so manches mehr aus 4 Jahrzehnten erfolgreichen Ermittelns am „Tatort“ bilden den Kern der gerade frisch angekündigten Ausstellung im Düsseldorfer Filmmuseum. Die beliebte Krimi-Reihe ist aber auch ein Zeitdokument, und so lässt sich am Wandel der Geschichten und Figuren eine Menge bundesdeutsche Wirklichkeit ablesen. [...mehr]
Das 7. indische Filmfest in Stuttgart findet vom 21. Juli bis 25. Juli 2010 statt. Es lässt die Besucher in eine Traumwelt abtauchen und verzaubert mit Charme, Tanz und Gesang.
Gewinnerin des Abends beim Deutschen Comedy Preis 2009 war Cindy aus Marzahn – schlechter bekannt unter ihrem bürgerlichen Namen Ilka Bessin. Bei drei Nominierungen konnte die gebürtige Luckenwalderin zwei Preise abräumen: als beste Komikerin und für das beste TV-Soloprogramm.
Die 37-Jährige, die seit rund fünf Jahren als Langzeitlose Cindy aus dem Berliner Plattenbaubezirk Marzahn auf sich aufmerksam macht, seit sie erstmals beim Quatsch Comedy Club auftrat, setzte sich gegen am vergangenen Freitag (22.10.09) gegen die nicht zu unterschätzende Konkurrenz durch und konnte so den bereit zweiten, beziehungsweise dritten Deutschen Comedypreis ihrer Karriere sichern. Damit ist endlich auch jemand auf dem besten Weg, Mario Barth langsam, aber sicher einzuholen. Wie gesagt: endlich. Egal wer.
Nachwuchspreis für Cindy mit 35 Jahren
Im Jahr 2007 hatte die bereits damals beleibte ehemalige Köchin im Alter von 35 Jahren den Deutschen Comedypreis als Bester Newcomer gewonnen. In diesem Jahr gewann Ilka alias Cindy aus Marzahn mit ihrem Programm „Schizophren – Ich wollte ‘ne Prinzessin sein“ die Jury für sich.
Ilka Bessin bei der Schillerstraße
Seit Anfang diesen Jahres spielt Ilka Bessin neben ihrem eigenen Programm [...mehr]
Das Kabarett-Programm “Der Scheibenwischer” wischt seit nunmehr 28 Jahren die verdreckten Scheiben der Republik mit einem Programm sauber, welches regelmäßíg Lachmuskeln und Political Correctness bis aufs Äußerste strapaziert.
Seit 1980 bringt die Fernsehsendung klassisches Kabarett - der oder die Künstler und das Publikum reichen für einen unterhaltsamen Abend aus. Aufgrund der teilweise heftigen politischen Themen sorgte der Scheibenwischer in der Vergangenheit immer wieder für Skandale.
Die Sendung ist aufs Engste verknüpft mit dem Namen Dieter Hildebrandt. Dieser hob das Format aus der Taufe. Seitdem hat er bis 2003 beim Scheibenwischer die Feder geführt und diesen durch Höhen und Tiefen begleitet. Schließlich schied er aufgrund seines hohen Alters aus. Unvergessen bleibt sein Sketch zum Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals, sowie der humoristische Kommentar des Scheibenwischers zum Atomunfall in Tschernobyl.
Heutzutage leiten Bruno Jonas und Mathias Richling den Scheibenwischer. Es wurde seit dem Weggang von Hildebrandt versucht, einen dritten im Bunde zu finden. Dieser war erst in Georg Schramm und nach dessen Weggang in Richard Rogler gefunden.
Anfang Februar verließ Rogler dann ebenfalls den Scheibenwischer, seitdem wird die Sendung nur noch von Jonas und Richling geführt. Aber auch Jonas wird wohl zum Ende 2008 gehen.
Somit bleibt von der alten Garde nur noch Richling übrig. Der einzige, von dem ich kein Bild gefunden habe, übrigens. Ich werte das mal als gutes Zeichen. Man darf gespannt sein, wie sich der “Scheibenwischer” entwickeln wird, und ob er im Zeitalter von Mario Barth & Co. überhaupt noch eine Zukunft hat.