Zur Feier ihres 20-jährigen Bestehens veranstaltet die Musikzeitschrift Intro zusammen mit Melt! Booking eine Reihe von Live-Events. Bis Februar finden sie bunt verstreut in ganz Deutschland statt, bevor es im März in Köln und Berlin zu prominent besetzten Abschlussveranstaltungen kommt.
Melle-Dratum kennen wohl nur echte Insider oder die Gründer der Musikzeitschrift Intro. In der kleinen Ortschaft bei Osnabrück liegen nämlich dessen Wurzeln. Das damals noch sehr überschaubare Fanprojekt ist zwei Jahrzehnte später mit Redaktionen in Köln und Berlin eine echte Institution. Die Geburtstagsfeier auf einen einzigen Abend zu beschränken, wäre da der Sache wenig angemessen. [...mehr]
Erstmals in diesem Jahr werden der Tag der deutschen Einheit und der NRW-Tag zusammen gefeiert. Vom 1. bis 3. Oktober herrscht deshalb in der ehemaligen Bundeshauptstadt echter Ausnahmezustand. Ein kaum überschaubares Angebot an Veranstaltungen macht es praktisch unmöglich, sich dem Event vor Ort zu entziehen.
Das gesamte Bonner Stadtgebiet wird für drei Tage zum Festgelände umfunktioniert. Vom Zentrum über das Rheinufer bis zum UN-Campus wird jede Menge geboten, darunter vor allem zahlreiche Konzerte für jeden Musikgeschmack. Soviel war in der verschlafenen Provinzmetropole schon lange nicht mehr los. Umso mehr Wert legt man also auch in der öffentlichen Darstellung auf Sicherheitsmaßnahmen. [...mehr]
Bereits zum 32. Mal findet dieses Jahr vom 5. bis 13. November eines der renommiertesten Jazzfestivals Europas statt. Für zwei Wochen wird Leverkusen zur Musikhochburg und kann vermutlich erneut mit deutlich mehr als 20.000 Besuchern rechnen. Zu den Acts gehört unter anderem Clint Eastwoods Sohn Kyle.
Pünktlich zum damaligen 50. Geburtstag der Stadt wurden 1980 erstmals die Leverkusener Jazztage abgehalten. Zunächst war nur ein einmaliges Event angedacht, doch durchweg positive Reaktionen und überraschend hohe Besucherzahlen machten die Veranstaltung umgehend zur jährlichen Institution. Längst hat sie sich einen internationalen Ruf erworben, auch wenn Konkurrenzveranstaltungen wie das Bonner Jazzfest dem Platzhirsch inzwischen durchaus die Stirn bieten. [...mehr]
Wer sich einen Überblick zum Genre-Kino des Abseitigen und nicht so ganz politisch Korrekten verschaffen will, hat mittlerweile eine ganze Menge Filmfestivals zur Auswahl. Das war nicht immer so. Eines der renommiertesten Beispiele ist das seit 2011 jährlich einmal in Los Angeles abgehaltene Screamfest. Auch 2011 gibt es hier wieder einiges zu entdecken.
Von vielen als „Sundance of Horror“ gefeiert, kann das seit einem Jahrzehnt bestehende Event auf eine Menge Filme zurückblicken, die erst durch ihre Aufführung beim Screamfest L.A. öffentliche Aufmerksamkeit erlangten und schließlich einen Verleiher finden konnten, darunter auch spätere Kassenschlager wie „Paranormal Activity“. [...mehr]
Einmal im Jahr zieht der Jugendsender des WDR für eine Nacht in eine Stadt in NRW und sorgt mit Konzerten, Lesungen und Partys für jede Menge gute Laune und Feierstimmung. Diesmal muss Aachen dran glauben. Am 7. Oktober ist die Stadt ganz in der Hand von 1Live.
Bereits zum zweiten Mal findet das beliebte Event-Format „Eine Nacht in“ an der holländischen Grenze statt. Aachen ist 2011 der Nachfolger von Essen, wo 1Live im vergangenen Jahr zu Gast war. 20 Veranstaltungen in 14 Locations stehen mit jeder Menge Musik, Kultur und Comedy auf dem Programm. [...mehr]
Im dritten und zugleich letzten Jahr der Ruhrtriennale unter Intendant Willy Decker lautet das etwas arg prätentiös anmutende Motto „Ankunft – Suche nach dem Jetzt“. Nach der Auseinandersetzung mit monotheistischen Religionen in den beiden vergangenen Jahren wolle man sich jetzt dem Denken des Buddhismus widmen. Doch das Programm 2011 kann sich auch ohne einen derartigen Überbau sehen lassen.
Wenn Kulturfestivals sich einen besonderen Anspruch verschaffen wollen, suchen sie gerne einen roten Faden, über den sich ausgiebig klug daherreden lässt. Bisweilen kann eine solche intellektuelle Nabelschau ausgesprochen nerven und einem die Lust auf eine Menge interessanter Veranstaltungen verderben. Im Fall der diesjährigen Ruhrtriennale ist das nicht anders. [...mehr]
Eines der wichtigsten europäischen Filmfestivals für internationales Independent-Kino findet jährlich zum mittlerweile 18. Mal nicht etwa in einer der deutschen Filmmetropolen Berlin, München oder Köln, sondern tatsächlich in Oldenburg statt. Erneut konnte Festivalleiter Torsten Neumann ein sehenswertes und überraschendes Programm zusammenstellen, in dem sich bekannte Namen ebenso wiederfinden wie absolute Newcomer.
Ein bisschen übertrieben mag es klingen, wenn das Filmfest Oldenburg immer mal wieder als deutsches Sundance bezeichnet wird, doch was das norddeutsche Cineastentreffen in jedem Fall mit dem großen Bruder gemein hat, ist der ungetrübte Fokus auf qualitativ hochwertige Independent-Filme. Erste Highlights der diesjährigen Ausgabe sind bereits bekannt. [...mehr]
Neben der Berlinale gehen so ziemlich alle sonstigen deutschen Filmfestivals ein Stück weit unter. Dabei bieten eine Reihe hiesiger Großstädte interessante Angebote, die zwar kein vergleichbares internationales Renommee haben, aber nichts desto trotz den Besuch lohnen. Hamburg etwa wartet dieses Jahr bereits zum 19. Mal mit einer umfangreichen Programm aus rund 120 nationalen und internationalen Filmen auf.
Das Spektrum der auf dem Filmfest Hamburg gezeigten Produktionen ist vielgestaltig und reicht vom Arthouse über den Mainstream bis hin zu Arbeiten, die eigentlich für eine TV-Auswertung gedacht sind. Neben Spielfilmen gibt es auch Dokumentationen zu sehen, und das alles in deutscher, europäischer oder gar internationaler Erstaufführung. [...mehr]
Die hiesige Festivallandschaft ist vergleichsweise reichhaltig. Neben den großen Playern wie „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ hat sich das „Area 4“ längst einen Stammplatz sichern können, von dem aus sich problemlos mithalten lässt. Das Programm ist wie immer vielfältig und nicht allzu eng gestrickt. Als Headliner schauen „30 Seconds to Mars“ vorbei.
Seit 2005 trägt das Area 4 dazu bei, dass die Open-Air-Saison nicht an Angebotsarmut leidet. Eine Weile schien das Festival allerdings nicht unter dem allerbesten Stern zu stehen. Bereits im ersten Jahr sagten „The White Stripes“ kurzfristig ab, 2006 fielen „Audioslave“ aus, und das gesamte Event musste abgesagt werden. 2007 waren es „Silverchair“, die trotz Zusage nicht kommen konnten, 2008 „Slipknot“. Doch die Veranstalter hielten durch. [...mehr]
Zum 16. Mal ist Dortmund dieses Jahr Location des größten Electronic- und Independent-Music-Festivals in NRW. Juicy Beats hat seinen Namen von einer lustigen Logistik-Idee, der gemäß die unterschiedlichen Floors des Freiluft-Geländes mit jeweils einer Frucht gekennzeichnet werden. Headliner ist diesmal Beth Ditto.
Über 40 Bands und rund 100 DJs lassen den Dortmunder Westfalenpark am 20. Juni wieder zum schick pulsierenden Party-Areal werden. Das Juicy Beats hat längst seinen Stammplatz im hiesigen Festival-Zirkus und belegt seine Unverzichtbarkeit auch diesmal wieder mit jeder Menge interessanter Acts für Freunde gepflegter Indie- und Electro-Musik. [...mehr]