Autor: Hendrik
Kino-Fans aufgepasst: Vom 16. bis 22. April kann man in 18 Städten nochmals alle Filme sehen, die für den Deutschen Filmpreis 2009 nominiert sind. Neu in diesem Jahr: das Lola-Mobil.
Das Lola-Festival gilt als Warm-up zum Deutschen Filmpreis. Die besten Filme des Kinojahres 2008/2009 werden in 18 deutschen Städten nochmals auf Großleinwand präsentiert.

Vom 16. bis 22. April kommen alle nominierten Filme in den Kategorien „Bester Spielfilm“, „Bester Dokumentarfilm“ und „Bester Kinder- und Jugendfilm“ noch mal in die Kinos. Dieses Jahr hat sich die Deutsche Filmakademie etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Das Lola-Mobil.
Mit dem Lola-Mobil touren Filmschaffende quer durchs Land mit dem Ziel, dem Publikum in den Festival-Städten die nominierten Filme zu präsentieren und der Film-Jugend eine Initiative der Deutschen Filmakademie, das Projekt vierundzwanzig.de vorzustellen.
Doch während das Festival von 18 deutschen Städten in wenigstens drei ostdeutschen Städten stattfindet, fährt das Lola-Mobil ausschließlich westdeutsche Städte an.
Und das im 20. Jahr der Wiedervereinigung.
- Alle weiteren Infos auf der Seite des Festivals.
[...mehr]
14. April 2009

Loading ...
Autor: Sandra

Hot, Cool & Bitchy - So zeigen sich seit dem 19. Mai die 4 Candy Girls: Kira, Soffy, Clementine und Lola auf einer eigens für die Soap erstellten My Space Seite. Sie sind jung, sexy und leben in Berlin. Ihr gemeinsamer Lebensmittelpunkt ist der Club 103 in Kreuzberg. Da arbeiten sie und hängen rum. Jede von ihnen bedient einen gewissen Typus, ob naiv/unschuldig oder tough und rotzig. Die Episoden sind nie länger als fünf Minunten und handeln vom Nachtleben, Stress in der Liebe, Drogen, Sex und dem ganz normalen Wahnsinn. Das alles ist eigens für das Internet konzipiert und produziert worden. Diese “Webisode”, wie sie in den USA genannt werden, haben das Ziel vor allem die Internetaffine Jugend anzusprechen und dabei spielt vor allem die Interaktivität bei My Space eine große Rolle.
Jede der Schauspielerinnen hat ein eigenes Profil und kann mit ihren Fans oder Kriktikern direkt kommunitieren. Für die Regisseurin Miriam Dehne bedeutete dieses Format allerdings eine besondere filmische Herausforderung. Sie muss innerhalb von sehr kurzer Zeit, Geschichten entwickeln und den Charaktären Raum für ihre Darstellung geben. Ihr war es wichtig “in Sprache und Ästhetik an der Lebenswirklichkeit junger Menschen” dran zu sein. Unterstützend sind dabei die harten und schnellen Schnitte, unterlegt von Electro-Beats oder den wunderbaren melancholischen Songs von Kat Frankie. Die Musik verhilft dazu, einen in den Rausch der Nacht und den dazugehörigen Blues am Tag zu versetzen. Das wirkt durchaus gelungen. Wenn die Mädchen am hellichten Tag zusammen in das große Matrazenlager fallen, wirre und absurde Gespräche führen, dabei albern und aggressiv sind, erinnert das durchaus an die Stimmung während und nach der ein oder anderen durchgemachten N
acht.
Allerdings wird der Internet-Soap nicht nur Gutes nachgesagt. Ihre Kritiker, in der Regel sind das die My Space Nutzer selbst, halten die Aufmachung des Formats für billig und die Mädchen für oberflächlich. Sogar die Ausdrucksform findet keine Freunde. Zu pornografisch und prollig…es entbehrt jedoch nicht einer gewissen Komik, dass ausgerechnet die 7. Folge mit dem Gastauftritt von Lady Bitch Ray aufgrund zu obszöner Ausdrücke von My Space gesperrt worden ist. Ob sich die Candy Girls als Gegenentwurf zu den Ladies von Sex & the City eignen bleibt abzuwarten. Zumindest droht der Stoff für ein kurzweiliges Online-Amusement nicht auszugehen. [...mehr]
19. Juni 2008

Loading ...
Autor: Sandra

“Früher ja, da war das alles noch anders…” Wie oft hat man das schon von den Verwandten zu hören bekommen. Doch was meinen sie eigentlich damit? Dass die Jugend von damals tatsächlich netter gewesen ist? Oder dass vielleicht eher die Mode ansprechender war? Wie auch immer: Früher war alles besser, das ist ja schon mal klar. Und wie ist es heute?
Die Jugendkultur unseres Jahrzehnts läßt sich schwierig benennen, geschweige denn noch interpretieren. Dafür sind die Erscheinungsformen zu vielseitig, und kaum noch voneinander abzugrenzen. Die Jugend fällt gerne auf. Auf welche Art auch immer. Das war schon zu meinen Zeiten so. Nicht weiter verwerflich, schließlich bedeutet der eigene Stil ja auch damit der Öffentlichkeit einen Teil von sich preiszugeben. Die Art sich zu kleiden, feiern zu gehen oder auch Subkultur zu zelebrieren
gehorcht mittlerweile keinen starren Regeln mehr. Die soziale Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe scheint weitestgehend aufgelöst zu sein. Damals war man “Punk” oder “Hippie” und das bezog sich auf die gesamte Erscheinung. Mittlerweile kann man beides zur gleichen Zeit sein, ohne danach auch nur auszusehen. Selbst politische Symbole vereinnahmt die Modeindustrie und verkauft Palästinensertücher ohne dass die Träger, von deren identifikationsstiftenden Bedeutung wissen.
Die Mode greift in weit mehr ein, als nur in die Entscheidung, welches Oberteil gut zur Hose passt. Die Kombination aus Chucks, Röhrenjeans und Totenkopf - Shirt zum Beispiel lässt einen neuen Stil entstehen, der den älteren Generationen zwar vertraut scheint, die Kids sich jedoch durchaus Neu erfunden haben. Ihr Stil ist es in erster Linie, keinem eindeutigen Stil zugeordnet zu werden. Auch Mode- Lables, haben es sich zum Ziel gemacht, dem Markenfetischismus und damit einer einzigen Richtung abzuschwören. “Aus der Szene für die Szene” ist zum Beispiel das Motto von “A better Tomorrow”, einem jungen Designer Label. Alles ist erlaubt. Hauptsache es hat Style. Inwiefern damit auch die Haltung austauschbar und variierbar ist, steht auf einem anderen Blatt.
[...mehr]
13. Mai 2008

Loading ...