Das weltweit meistbesuchte TV-Festival geht am 26. September in die nächste Runde. Zum mittlerweile 20. Mal stellt die Cologne Conference neue internationale Fernsehproduktionen vor und bietet die Möglichkeit, schon lange vor dem deutschen, europäischen oder gar weltweiten Starttermin einen Blick auf so manche erfolgversprechende Fernsehserie zu werfen.
Als der Medienforscher Lutz Hachmeister das Fernsehfestival 1991 ins Leben rief, war es noch als Zusatzveranstaltung zum Grimme-Preis gedacht. Die Loslösung von diesem Zusammenhang ergab sich jedoch schnell, und über die Jahre entwickelte das Festival internationale Bedeutung. Zum diesjährigen Jubiläum blickt die Cologne Conference nun auch in gewisser Hinsicht auf ihre Anfänge zurück. [...mehr]
1980 präsentierten sich die originalen Schätze des berühmtesten aller Pharaonen im Kölnischen Stadtmuseum. Jetzt kehrt die Faszination der ägyptischen Grabkammern zurück in die Domstadt. Vom 24.9.2010 bis zum 20.03.2011 gastiert die weltweit erfolgreiche Ausstellung „Tutanchamun – sein Grab und die Schätze“ in den Räumen der EXPO XXI.
Als 2004/5 in der Bundeskunsthalle Bonn die Ausstellung „Tutanchamun – Das goldene Jenseits“ gastierte, konnte das Museum die Zuschauerzahlen zeitweise kaum bewältigen. Wundern muss das niemanden, denn die Faszination und Begeisterung für den legendären Pharao ist auch weiterhin ungebrochen. [...mehr]
Immer gerne nutzen Konzerne die Möglichkeit, ihrem Image mit Kulturförderung den richtigen Schliff zu verpassen. Die Audi AG etwa veranstaltet unter anderem im mittlerweile dritten Jahr ein eigenes Jazzfestival, das drei Tage lang mit nationalen und internationalen Künstlern der Branche aufwartet.
Vom 3. bis 5. September fungiert der Autohersteller mit den 4 Ringen im Logo erneut als Gastgeber, Sponsor und Mitveranstalter eines hausgemachten Live-Events, das zwar weder so groß angelegt ist wie die Leverkusener Jazztage noch dezidiert den Nachwuchs fördert wie das jüngst neu gegründete und überaus erfolgreiche Jazzfest Bonn, zu beiden aber eine interessante Ergänzung darstellt. [...mehr]
Filmmusik im Konzertsaal ist schon lange nichts Ungewöhnliches mehr. Und damit ist keineswegs in erster Linie die Live-Vertonung von Stummfilmen gemeint. In der kommenden Saison 2010/11 widmet die Kölner Philharmonie eine dreiteilige Konzertreihe der Zusammenarbeit von Filmemachern und ihren Komponisten.
Lange Zeit haben die Vertreter der konzertanten E-Musik eher verächtlich auf die Filmmusik und ihre Komponisten herabgeschaut. Selbst die Tatsache, dass Anfang des 20. Jahrhunderts Namen wie Erich Wolfgang Korngold und Sergej Prokofjew im Kino eine ganz eigene Form des musikalischen Ausdrucks erkannten und sich deshalb auch ausgiebig dort umtaten, änderte daran nichts. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet, doch der Vorwurf der künstlerischen Minderwertigkeit schwebt vielfach immer noch im Raum. [...mehr]
Kunst und Kommerz verbindet nicht nur in Gestalt monströser Verkaufserlöse ein enges Band. Vielfach findet die Formensprache einzelner Meister auch direkt ihren Weg in reine Konsumprodukte, ohne dass dem Laien die Ursprünge bewusst wären. Welche Auswüchse solche Praktiken nehmen können, zeigt eine Ausstellung im Kölner Museum für Angewandte Kunst am Beispiel des Niederländers Piet Mondrian.
Als Vertreter der klassischen Moderne gilt der unter dem Namen Pieter Cornelis Mondriaan geborene Spitzenvertreter des Konstruktivismus als Mitbegründer der abstrakten Malerei. Nachdem er den Impressionismus und Neoimpressionismus Mitte des vergangenen Jahrhunderts hinter sich gelassen hatte, verschwand die gegenständliche Malerei ganz aus seinem Kunstschaffen. Mondrian selber bezeichnete seinen Stil als Neoplastizismus. Heute ist sein Ansatz vor allem als Designmuster bekannt. [...mehr]
Die gegenseitige Beeinflussung von Film und Kino hat eine lange Tradition. Grund genug für eine umfangreiche Ausstellung zum Thema. Erstmalig seit drei Jahrzehnten öffnet das Kölner Museum Ludwig nun unter dem Titel „Bilder in Bewegung“ bis zum 31.10. seine Film- und Video-Sammlung für ein breites Publikum.
Legendär sind Salvador Dali´s filmische Experimente. Geradezu berüchtigt etwa ist jene Montagesequenz, in der eine Rasierklinge durch ein Auge fährt und parallel eine Wolke am Mond vorbeizieht. Doch das Verhältnis von Kino und bildender Kunst zueinander hat weit mehr zu bieten als vereinzelte Beispiele, bei denen sich Künstler auch einmal als Filmemacher versucht haben. [...mehr]
Ein Vierteljahrhundert ist es bereits alt, aber von Schwächeln kann keine Rede sein. Als eines der größten Reggae-Events in Europa kann das Summer Jam Festival auch 2010 wieder ein prall gefülltes Programm präsentieren und wird erneut ganz sicher über 30.000 Fans anlocken.
Unter dem diesjährigen Motto „Let the Spirit rise“ geht es vom 2. bis 5. Juli an den Fühlinger See in Köln. Dort nämlich findet seit 1996 einmal im Jahr das Summerjam Festival statt, neben dem Chiemsee Reggae Summer die größte Veranstaltung ihrer Art in Deutschland. Mit rund 50 Acts werden drei Tage lang zwei Bühnen bespielt. Danach haben die meisten Besucher nur noch leises Pfeifen in den Ohren. [...mehr]
Das Kölner Sommerfestival wird dieses Jahr 22 Jahre alt, dass das gefeiert werden muss ist keine Frage. Freuen Sie sich auf die Sommerkulturveranstaltung des Jahres.
Wie jedes Jahr findet auch 2010 das Kölner Sommerfestival in der Philharmonie Köln satt. Drei überragende, internationale Produktionen stehen dem Publikum, in dem Zeitraum vom 16. Juli bis zum 22. August, zur Auswahl. Dieses Jahr hat das Publikum die Wahl zwischen den Aufführungen, Evita, Porgy and Bess und Rock the Ballet. [...mehr]
Pünktlich zu den ersten Sonnenstrahlen zeigt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum eine Ausstellung mit Landschaftsbildern der drei deutschen Impressionisten Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt. Mehr als 80 Werke der drei Künstler gibt es bis zum 1. August zu bestaunen.
Wer nichts so langweilig findet wie Stillleben und Landschaftsmalerei, ist in der aktuellen Kölner Impressionismus-Ausstellung völlig fehl am Platz. In Zusammenarbeit mit dem Museum of Fine Arts in Houston entstand eine bemerkenswerte Auswahl an Werken, die ihre Urheber in völliger Freiheit von Auftraggebern oder Vorgaben zeigen. [...mehr]
Ganz schön plakativ erscheint auf den ersten Blick so manches Bild aus dem Atelier des bekanntesten deutschen Pop-Art-Künstlers. Denn Jörg Döring nimmt sich in aller Regel Ikonen aus Musik, Film und Comics vor, um sie in seinen Werken collagenartig zu verarbeiten. „Bad Girls & Good Guys“ heißt bis zum 29. Mai eine ungewöhnlich vielfältig angelegte Ausstellung seiner Arbeiten in der Kölner Galerie 30Works.
Als Comiczeichner hat er einst angefangen, und Spuren davon lassen sich in seiner Kunst bis heute immer noch finden – und das ganz bewusst und offensichtlich. Denn menschliches Federvieh wie Donald Duck und Tweety stehen genauso mal im Zentrum von Jörg Dörings bunter Pop-Art wie Steve McQueen, Marilyn Monroe, Clint Eastwood oder Sean Connery. [...mehr]