Kunst Archive » Seite 5 von 22 » Kultur-Blog

Autor: Thomas

Wer die alptraumhaften Kreaturen aus der Feder von Alfred Kubin zum ersten Mal sieht, wird vielleicht an H. P. Lovecraft oder H. R. Giger denken und liegt dabei nicht falsch. Denn auch der österreichische Grafiker und Schriftsteller war sein Leben lang ein Chronist des Fantastischen. Eine Kölner Ausstellung zeigt aktuell eine Auswahl seiner Arbeiten.

Alfred Kubin: Die Stunde der Geburt

130 Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers gibt es unter dem Titel „Nebenwelten“ bis zum 4. Dezember im Käthe Kollwitz Museum zu sehen. Zentral sind dabei Zeichnungen aus dem Frühwerk zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie zeigen Kubins seltsam-unheimliche Mischwesen, androgyne Schreckensgestalten, die meistens in dunkler Umgebung auftauchen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Das weltweit größte Museum für Kunst und Design befindet sich in London und blickt auf eine reiche Historie zurück. Artefakte aus über 3000 Jahren Menschheitsgeschichte lassen sich hier finden. Eine zwar kleinere, aber immer noch umfangreiche Auswahl von Exponaten des Victoria and Albert Museums ist ab dem 18. November in Bonn zu sehen.

Art and Design for All

1857 eröffnete Queen Victoria das South Kensington und spätere Victoria and Albert Museum als Reaktion auf den Erfolg der „Great Exhibition of All Nations“, die sechs Jahre zuvor in London stattgefunden hatte. Die britische Großmacht hatte sich auf dieser ersten Weltausstellung als fortschrittliche Industrienation darstellen wollen und war damit auf fruchtbaren Boden gestoßen. Die heute bekannte Form der musealen Präsentation hatte hier ihren Ausgangspunkt genommen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Spätestens mit ihrer Bilderserie „The Innocents“ über unschuldig zum Tode Verurteilte wurde die New Yorker Fotokünstlerin Taryn Simon zu einer der wichtigsten Vertreterin ihrer Zunft. Mit der skandalösen Hinrichtung von Troy Davis bekommen gerade diese Arbeiten derzeit eine besondere Aktualität. Die Neue Nationalgalerie Berlin stellt derzeit ihr neuestes Projekt vor.

Unter dem langen und etwa sperrigen Titel „A living man declared dead and other chapters I – XVIII“ verbirgt sich eine ambitionierte Fotoserie, für die Taryn Simon in den Jahren von 2008 bis 2011 rund um den Globus gereist ist. In 18 Kapiteln werden Geschichten von Menschen erzählt, die auf ungewöhnliche und schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind.    [...mehr]


Autor: Thomas

Den Kunstmarkt revolutionieren, das wolle man, nicht mehr und nicht weniger. So jedenfalls formuliert es mit einiger Selbstsicherheit Marco Schwalbe, Creative Director der Stroke.Artfair, die vom 14. bis 16. Oktober zum zweiten Mal in Berlin stattfindet. Workshops, Präsentationen, Live-Paintings und Parties machen die Kunstmesse zu einem bunten Event für jedermann.

Einen „unkonventionellen und erlebnisreichen Umgang mit Kunst“ will man bieten und sich damit von allen anderen Messen abheben. Immerhin: Ein Jahr Pause war nötig, doch jetzt präsentiert sich die Berliner Stroke.Artfair mit umso größerem Willen zum Besonderen. Insgesamt nehmen 30 nationale und internationale Galerien teil, sowie jede Menge Einzelkünstler. Location ist der Postbahnhof.    [...mehr]


Autor: Thomas

Einem der bedeutendsten bildenden Künstler der Gegenwart über die Schultern blicken zu dürfen, ist schon an sich eine Sensation. Ihn aber auch noch bei der Arbeit filmen zu können, das war bislang gerade im Fall von Gerhard Richter kaum vorstellbar. Dokumentarfilmerin Corinna Belz ist das Kunststück gelungen, und das Resultat ist von geradezu historischer Relevanz.

Erstmals für Gerhard Richter interessiert habe sich Corinna Belz im Jahr 2005, als sie in der Zeitung eine Abbildung der Musterscheiben für das Südfenster des Kölner Doms gesehen hatte. Spontan rief sie im Atelier des Künstlers an, um die Möglichkeit einer filmischen Dokumentation des Werks anzufragen. Richter möchte die Idee, stand aber nicht für Weiteres zur Verfügung. Doch Belz blieb am Ball. Jetzt legt sie einen knapp 100-minütigen Film vor, bei dem sie dem Künstler näher kam als man es für möglich halten würde.    [...mehr]


Autor: Thomas

Mit George Grosz ist einer der bedeutendsten Vertreter der Berliner Dada-Bewegung ab dem 11. September Gegenstand einer umfangreichen Ausstellung des Brühler Max Ernst Museums. Schwerpunktmäßig werden dabei Aquarelle, Zeichnungen und Collagen aus dem Zeitraum von 1908 bis 1958 vorgestellt. Begleitend erscheint umfangreicher Katalog.

George Grosz: Deutschland, ein Wintermärchen

Beim Ausstellungstitel „Deutschland, ein Wintermärchen“ wird man in aller Regel zunächst an Heinrich Heine denken, und die Konnotation wurde wohl auch bewusst so gewählt. Tatsächlich aber ist zugleich auch ein verschollenes Hauptwerk bezeichnet, das George Grosz 1918 fertig stellte, und zu dem letztes Jahr eine Vorstudie in Aquarell aufgetaucht ist, die es im Max Ernst Museum jetzt erstmals zu sehen gibt.    [...mehr]


Autor: Thomas

In Zeiten, da Illustration vor allem auf digitale Weise betrieben wird, muss der Ansatz von Sarah Illenberger umso mehr auffallen. Auf meist humoristische Weise arrangiert sie Alltagsgegenstände, um Inhalte zu bebildern. Eine Solo-Ausstellung begleitet aktuell die Veröffentlichung ihrer ersten Monographie.

Sarah Illenberger

Unter dem Titel „Good Weather“ zeigt der Berliner „Gestalten Space“ nicht nur eine Auswahl der Illustrationen von Sarah Illenberger, sondern auch einige der dreidimensionalen Objektarrangement, die es in den einzelnen Arbeiten zu sehen gibt. Denn die Künstlerin arbeitet grundsätzlich analog und nutzt dabei ganz gewöhnliche Alltagsgegenstände.    [...mehr]


Autor: Thomas

Natürlicherweise hat der Fotograf selber auf einen eigenen Bildern in der Regel nichts zu suchen. Umso reizvoller ist es also, ihn einmal die Seiten wechseln zu sehen. Arnold Crane hat sich diesen Gedanken zueigen gemacht und im Laufe seines Schaffens die bedeutendsten Fotokünstler des 20. Jahrhunderts vor die eigene Kamera geholt. Eine Ausstellung in Berlin zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten.

Arrnold Crane

Es war wohl Man Ray, durch den Arnold Crane endgültig zum Fotografen wurde. Zwar hatte er bereits in jungen Jahren begonnen, als Journalist zu arbeiten und Naturkatastrophen, politische Ereignisse, Schwerverbrechen und anderes mehr zu dokumentieren. Doch ein Jura-Studium nahm ihm praktisch die Kamera aus der Hand. Erst die Freundschaft mit dem berühmten Kollegen brachte ihn schließlich auf den richtigen Weg.    [...mehr]


Autor: Thomas

Zum ersten Mal in Deutschland gibt es eine umfassende Retrospektive der belgischen Pop-Art-Künstlerin Evelyne Axell zu sehen. Bis zum 3. Oktober zeigt das Museum Abteiberg in Mönchengladbach rund 60 Werke aus dem Nachlass, darunter einige ihrer berühmten Plexiglas-Gemälde.

Evelyne Axell: La Terre est ronde

Eine Zeitlang war Evelyne Axell fast ausschließlich unter ihrem androgynen Nachnamen bekannt. Die 1972 verstorbene Künstlerin hatte sich davon erhofft, in der Kunstwelt nicht ihres Geschlechts wegen benachteiligt zu werden. Heute wäre Derartiges geradezu absurd. Umso mehr sind Axells Arbeiten oftmals Auseinandersetzungen mit Weiblichkeit und Sexualität.    [...mehr]


Autor: Thomas

Als die schottische Künstlerin Susan Philipsz im vergangenen Jahr den Turner-Preis erhielt, war das ein Novum. Zum ersten Mal wurde die renommierte Auszeichnung für eine Klanginstallation vergeben. Unter dem Titel „Seven Tears“ verwandelte die Künstlerin jetzt das Erdgeschoss des Ludwig Forums Aachen in einen begehbaren Resonanzkörper.

Ganz schön seltsam, was Susan Philipsz so macht, und wie so oft mag sich mancher fragen, was daran Kunst sein soll. Ihre Installation „Lowlands“, die ihr den Turner-Preis einbrachte, und sie damit in eine Reihe stellte mit Künstlern wie Damien Hearst oder Gilbert und George, besteht aus drei von ihr selber gesungenen Versionen eines schottischen Klageliedes aus dem 16. Jahrhundert, die in Glasgow unter drei Brücken gespielt wurden.    [...mehr]


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