» Literatur

Autor: Thomas

Warum bloß eine gewöhnliche Lesereise veranstalten, wenn es auch größer geht? Wo andere Autoren lediglich damit glänzen, dass sie ihre aktuellen Bücher live zu Gehör bringen, setzt Frank Schätzing gleich auf eine Multimedia-Show und tourt damit durch die Republik. Angesetzt sind 15 Termine ab dem 24. Februar.

Der Kölner Bestsellerautor Frank Schätzing macht kein Geheimnis daraus, dass bei einem neuen Buch das Schreiben für ihn eher Pflichterfüllung ist. Das eigentliche Vergnügen sei die Recherche, und die fällt bei dem ehemaligen Inhaber einer Werbeagentur durchaus umfangreich aus. Im Fall von „Der Schwarm“ flossen die Ergebnisse gar in ein eigenes Sachbuch ein, das auf den Roman folgte. Im Fall von „Limit“ verarbeitet Schätzing seine Vorarbeiten zu einer Multimedia-Show.    [...mehr]


Autor: Thomas

Im Zweijahresrhythmus zieht es prominente Autoren in die Eifel, wo ein Literaturfestival der besonderen Art auf sie wartet. Zum mittlerweile 9. Mal werden auch 2010 wieder Lesungen mit hochkarätigen Namen an ungewöhnlichen Orten stattfinden und die gut etablierte Tradition des Eifel Literatur Festivals fortführen. Beginn ist der 23. April.

Dass die Ursprünge der größten Literaturveranstaltung von Rheinland-Pfalz im Schalterraum einer Bank liegen, würde man wohl eher nicht vermuten. Der Germanist Josef Zierden hatte dort 1994 die Idee und wollte eigentlich nur ein bescheidenes Begleitprogramm zu seinem Buch „Die Eifel in der Literatur“ ins Leben rufen. Heute ist die Veranstaltung das größte ehrenamtlich organisierte Festival des Bundeslandes.    [...mehr]


Autor: Thomas

Immer schön gnadenlos. Keiner schreibt mit einem kälteren Tonfall als der König des Hardboiled-Thrillers James Ellroy. Jetzt legt er den dritten und letzten Teil seiner Trilogie „Underworld USA“ vor und kommt auf seltene deutsche Lesereise. Stationen sind München, Hamburg, Köln, Stuttgart und Berlin.

Der „Demon Dog of American Crime Fiction“ vermeidet komplexen Satzbau. Hart und schnell ist das Stakkato, an das man sich beim Lesen erst einmal gewöhnen muss. Die Sprache von James Ellroy ist nicht weniger gnadenlos als die Inhalte, über die er schreibt. Korrupte Cops, besessene Junkies, nymphomane Spitzenpolitiker – bei Ellroy steht Amerika jederzeit genau einen Schritt vor dem Abgrund.    [...mehr]


Autor: Thomas

Unter Genre-Fans haben die vier Zwergen-Romane des Pfälzer Autors Markus Heitz längst Kultstatus. Sogar einen vierten Teil konnten sie dem Zweibrückener aus den Rippen leiern, obwohl eigentlich nur eine Trilogie geplant war. Mittlerweile hat er sich einer anderen Fantasy-Spezies zugewendet und bietet hier auch bereits eine erste Fortsetzung an: „Drachenkaiser“ ist ebenso voluminös wie einfallsreich.

Eine Verschwörungstheorie ganz eigener Güteklasse unterbreitet Fantasy-Autor Markus Heitz in seinem 2006 erschienenen Bestseller „Die Mächte des Feuers“. Die Geschichte der Menschheit nämlich, so will es das Sujet des Romans, unterliegt seit Jahrmillionen der Manipulation von – und hier muss man ganz tief Luft holen und den Verstand auf Autopilot schalten – Drachen. Kriege und politische Konflikte, alles beruht auf der Einflussnahme der mythischen Feuerspeier.    [...mehr]


Autor: Thomas

Ein Buch, das man ohne Internet-Zugang nicht lesen kann, und das trotzdem in Druckform erscheint – gibt es nicht? Gibt es doch. „Level 26: Dark Origins“ ist mehr oder weniger ein Experiment, das sich ziemlich selbstbewußt als erster Digitaler Roman anpreist. Dahinter steckt Autor Anthony E. Zuiker, der bisher vor allem als Schöpfer der erfolgreichen „CSI“-Formate in Erscheinung getreten ist.

Die Buchbranche steht der Entwicklung des E-Books ziemlich ratlos gegenüber. Der immense Erfolg des Kindle-Readers in den USA droht in den Augen mancher Pessimisten bereits das Ende der gedruckten Literatur einzuläuten. Um hier nicht auf der Strecke zu bleiben, versuchen sich manche Verlagshäuser an neuen Formen des Lese-Erlebnisses. Schlagworte sind dabei etwa Hyperbooks (mit integrierten Flashcodes), Vooks (multimediale elektronische Texte) oder neuerdings auch die Digi-Novel.    [...mehr]


Autor: Thomas

Stephen King, Die Arena (Quelle: www.randomhouse.de)Eine Stadt in Maine ist durch ein rätselhaftes Kraftfeld von der einen Sekunde zur anderen von der Außenwelt abgeschlossen – in der Welt von Stephen King nicht ungewöhnlich. Auf über 1200 Seiten schildert der Bestsellerautor die Folgen, die das unerklärliche Szenario auf die Menschen hat und geht dabei erwartungsgemäß alles andere als zurückhaltend vor. Mancher Kritiker glaubt, ein Psychogramm des heutigen Amerika erkennen zu können.

Ohne Vorwarnung ist Chester´s Mill, eine gewöhnliche Kleinstadt an der Westküste der USA, nicht mehr das, was es einmal war. Ein unsichtbares Kraftfeld legt sich über den Ort und schottet ihn von der Außenwelt ab, und alles, was sich im falschen Augenblick auf der Grenze befindet, wird einfach in zwei Hälften geteilt. Ursache unbekannt – vor allem aber stellt sich die Frage: Gibt es jemals wieder einen Weg nach draußen?    [...mehr]


Autor: Thomas

Nichts für schwache Nerven sind die Thriller von Frankreichs beliebtem Spannungsautor. Mit seinem aktuellen Roman „Choral des Todes (OT: Miserere)“ kehrt Jean-Christophe Grangé erneut zu seinen Lieblingsthemen zurück: Religion, Mystik, grausame Ritualmorde und Gesetzeshüter, die selber moralisch eher fragwürdig sind. Neben der Printausgabe gibt es auch eine deutsche Hörbuchfassung mit der markanten Stimme von Synchronsprecher Wolfgang Pampel (Harrison Ford).

Ein wahnsinniger Serienkiller oder eine politische Intrige? Mit dem grausamen Tod des Chorleiters einer Pariser Kirche beginnt dieser Mystery-Krimi, und wer den einen oder anderen von Grangés früheren Romanen kennt, weiß, dass sich der Leser auf einiges gefasst machen sollte. So muss es wenig wundern, dass die Verstrickung französischer Militärs in die Folterpraxis des Pinochet-Regimes (keine Erfindung des Autors) ebenso eine Rolle spielt wie eine geheimnisvolle Gruppe von Kindern, die sich als Ausgeburt des Bösen entpuppt.    [...mehr]


Autor: Thomas

Wenn Schauspieler sich in anderen Kunstformen zu bewegen versuchen, ist der Wunsch oftmals eher de Vater des Gedankens als alles andere. Eine rühmliche Ausnahme bildet Dennis Hopper, US-Schauspieler und Regisseur. Der umtriebige Kunstsammler ist unter anderem auch ein höchst spannender Fotograf. Ein außergewöhnlich schöner Bildband aus dem Kölner Taschen-Verlag gibt nun Einblick in sein Werk.

Am ehesten identifiziert man Dennis Hopper mit dem motorradfahrenden Hippie aus „Easy Rider“ oder dem perversen Kleinkriminellen Frank aus David Lynchs „Blue Velvet“, doch seine Arbeit als Schauspieler war dem Pionier des amerikanischen Independent-Films nie genug. Als Regisseur und Autor feierte er einige bemerkenswerte Erfolge (etwa mit „Colors“), doch auch abseits vom Kinobetrieb hinterließ er Eindruck. Hopper, selbst begeisterter Kunstsammler, ist ganz nebenbei auch ein leidenschaftlicher Maler und Fotograf.    [...mehr]


Autor: Thomas

Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Bekanntlich nein. Ein kleines, nie namentlich genanntes Dorf leistet beharrlich Widerstand und sorgt bei den Invasoren Caesars regelmäßig für zünftige Prügeleien. Am 29.10. jährt sich zum 50. Mal jener Tag, an dem der gewitzte Krieger das Licht der Comic-Welt erblickte. Asterix ist tatsächlich schon ein halbes Jahrhundert alt und feiert seinen Geburtstag gebührend mit einem Jubiläumsband.

Eigentlich wollten Autor René Goscinny und Zeichner Alberto Uderzo einen ganz anderen Helden kreieren. Doch Reineke Fuchs hatte sich gerade schon jemand anders vorgenommen, und so erfanden die beiden stattdessen mal schnell den kleinen Gallier mit dem gelben Schnauzbart. So jedenfalls will es die Legende.    [...mehr]


Autor: Thomas

Man mag ja von Deutschlands Schauspiel-Export mit hohem Nuschelfaktor halten, was man will, eine gute Hand für Selbstvermarktung hat Til Schweiger allemal. Nicht nur, dass er mit seinen eigenen Kinoproduktionen fast immer ins Schwarze trifft, er hat auch das Prinzip des Merchandisings ganz gut verinnerlicht. Auf seinem bisher größten Filmerfolg basierend, erscheint jetzt gar sein erstes Kinderbuch.

Mit der RTL-Castingshow „Mission Hollywood“, in der eine Reihe von Nachwuchsschauspielerinnen offenbar bereit war, für eine winzige Rolle in „Twilight: New Moon“ so ziemlich jede Peinlichkeit mitzumachen, legte Til Schweiger einen der schmerzhaftesten Flops seiner Karriere hin. Wegen fehlender Zuschauer ins Nachmittagsprogramm verbannt, fand die trashige Altherrenfantasie mehr oder weniger unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt.    [...mehr]


Seite 1 von 212»