Autor: Thomas
Seit dem 3. Dezember präsentiert das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn eine umfassende Ausstellung über argentinische Dinosaurier. Die Urzeit-Echsen lösten bislang eine so große Begeiterung aus, dass in der ersten Märzwoche bereits der 100.000. Besucher begrüßt werden konnte. Wer sich die urzeitlichen Echsen noch nicht vor Ort angesehen hat, kann dies bis zum 6. Juni nachholen.

Unter dem Titel „Dinosaurier – Giganten Argentiniens“ lässt sich unter anderem der größte Pflanzenfresser der Welt bestaunen. Mit 40 Meter Höhe und 8 Meter Länge wirkt der Argentinosaurus jedoch trotz friedlicher Graserei alles andere als harmlos. Richtig furchteinflößend gerät deshalb erst recht der Gigantosaurus als größter bekannter Fleischfresser der Erdgeschichte. [...mehr]
7. März 2010

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Autor: Hendrik
Die Kunsthalle in Tübingen ist aus der privaten Initiative der Industriellen-Familie Bosch entstanden. Das lichtdurchflutete Gebäude bietet heute einem Bestand aus zeitgenössischer und moderner Kunst, die in einem erfrischenden Konzept miteinander in Szene gesetzt wird, einen Raum und gilt als Geheimtipp in der Kunst- und Kulturszene.

Kunsthalle Tübingen: Ort des Lichtes
Die Kunsthalle Tübingen am Nordrand der Universitätsstadt fällt von der Außenansicht her erstmal nicht besonders ins Auge. Keine prunkvolle Fassade, kein Stuck oder historistisches Eingangsportal. Der Neubau aus den 70er Jahren hat ein bisschen was von einer Schulaula. Und doch gilt er längst als Geheimtipp, der sich paradoxerweise rumgesprochen hat.
Das eingeschössige Gebäude mit Oberlicht, heller Glasfassade und dem minimalistischen Interieur bietet den perfekten Präsentationsraum, um zeitgenössische und Moderne Kunst nicht platt und chronologisch auszustellen, sondern in wechselseitiger Wirkung miteinander in Szene zu setzen.
Entstanden ist dieses Konzept mit Kunst lebendig umzugehen unter der Leitung von Kunsthistoriker Götz Adriani, der bis zu seinem Tod 2005 die Leitung der Kunsthalle in Tübingen inne hatte. Und noch heute wird dieser Umgang gepflegt, was die Kunsthalle zu einer festen Institution der Stadt Tübingen macht. [...mehr]
12. Februar 2010

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Autor: Hendrik
Spätestens seit der Ernennung Essens zur Kulturhauptstadt 2010 und dem damit einhergehenden Kulturfestival Ruhr 2010 dürfte auch noch so voreingenommenen Dickköpfen klar sein, dass NRW rund um den Ruhrpott kein kulturelles Ödland ist. Ein weiterer Beweis: Die Skulptur- und Gemäldesammlung im Wuppertaler Von der Heydt-Museum.
Noch bis Ende Februar 2010 hat die Kulturstätte im Stadtteil Barmen Kunstfans einen besonderen Augenschmaus zu bieten: Die Monet Sonderausstellung mit vielen weiteren Kunstwerken des Impressionismus.

Klassische und Moderne Malerei im Von der Heydt-Museum
Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal geht auf die private Kunstsammlung der Mäzen August und Eduard von der Heydt zurück.
Der Schwerpunkt der Sammlung liegt dabei auf expressionistische und impressionistische Kunst aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Werke und Gemälde von Paula Modersohn-Becker, Pablo Picasso, Edvard Munch bilden das Kernstück der Sammlung. Ebenso gehören Skulpturen und Stücke der Landschaftsmalerei aus dem 17. Jahrhundert zum Grundstock.
Kindern und Jugendlichen versucht das Museum mit extra Kursen in den Ferien das Kultur- und Kunstverständnis nahe zu bringen. Zahlreiche Sonderausstellungen und Live-Konzerte erweitern das bestehende Angebot. [...mehr]
3. Februar 2010

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Autor: Thomas
Kontrovers diskutiert, boykottiert und gar vielfach gänzlich zensiert – das künstlerische Schaffen des Fotografen Robert Mapplethorpe polarisierte bereits zu dessen Lebzeiten und posthum nicht weniger. Dabei gehört er heute unbestritten zu den Wegbereitern der modernen Fotografie als Kunstform. Das NRW-Forum in Düsseldorf zeigt ab dem 6. Februar 150 seiner umstrittenen Werke.

Darstellungen von Nacktheit und sexuellen Handlungen, aber auch der offene Umgang mit homoerotischen Motiven ließen Robert Mapplethorpes Fotografien vor allem in den USA stets zu Auslösern großer Kontroversen werden. Museumsdirektoren, die Ausstellungen seiner Werke zeigten, wurden gar verklagt, und Protestkundgebungen gehörten praktisch schon zum guten Ton. [...mehr]
29. Januar 2010

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Autor: Hendrik
Das Folkwang Museum in Essen verfügt über eine der umfangreichsten und schönsten Sammlung an expressionistischer und moderner Kunst aus Deutschland, aber auch von internationalen Künstlern. Passend zum Auftakt von Ruhr 2010, dem ganzjährigen Kulturevent zur Feierlichkeit der Kulturhauptstadt Essen, eröffnet am 30. & 31.Januar 2010 der Neubau.

Folkwang Essen: Museum eröffnet Neubau Ende Januar 2010
Das Folkwang Museum in Essen lädt am kommenden Wochenende vom 30. bis zum 31. Januar alle Interessierten bei freiem Eintritt zu der Eröffnung des Neubaus ein. An Stelle des Erweiterungsbaus aus den 80er Jahren errichtete Architekt David Chipperfield sechs lichtdurchflutete Würfel, die durch ihre strahlende Glaskeramikfassade und die meterhohen Fenster Leichtigkeit und vor allem Offenheit ausstrahlen. Genau das, was der Gründer des Museums, Karl Ernst Osthaus mit seiner Kunsthalle als „Öffentlicher Raum für die Allgemeinheit“ auch im Sinne hatte.
Die Bauarbeiten hatten 2 Jahre gedauert und mehr als 50 Mio. Euro gekostet, die von der Stiftung getragen wurden. [...mehr]
28. Januar 2010

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Autor: Thomas
Von privaten Sammlungen erhält das in Brühl ansässige Max Ernst Museum ganze 19 neue Leihgaben aus unterschiedlichen Schaffensperioden des namensgebenden Surrealisten. Ergänzt wird die Präsentation mit 11 Werken aus den eigenen Beständen, die es nun zum ersten Mal zu sehen gibt.

Ende vergangenen Jahres war es vor allem eine Gastausstellung, die das Interesse eines breiten Publikums auf das im Umfeld von Köln gelegene Max Ernst Museum richtete. Zum ersten Mal war in Deutschland eine Werkschau des Filmemachers David Lynch in seiner Funktion als bildender Künstler zu sehen. Vor dem Hintergrund von „Dark Splendor“, so der Ausstellungstitel, stellte man nun auch eine Auswahl bisher nicht gezeigter Arbeiten von Max Ernst selber zusammen. [...mehr]
23. Januar 2010

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Autor: Hendrik
Viele Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind, kennen das Deutsche Hygienemuseum in Dresden noch aus ihrer Schulzeit: Hier erfuhr man nicht nur, wie das mit den Bienchen und Blümchen so funktioniert, sondern lernte allgemein viel über Anatomie und menschliches Leben. Heute beschäftigt sich das Museum zusätzlich mit kulturellen und historischen Entwicklungen der Menschheitsgeschichte.

Deutsches Hygienemuseum Dresden: Volksbildungsstätte mit Bauhaus-Charme
Das Deutsche Hygienemuseum in Dresden wurde 1912 nach Kantscher Aufklärungsdefintion vom Unternehmer Karl August Lingner gegründet. Hier sollte nicht nur anatomisches Allgemeinwissen verbreitet werden, sondern auch Gesundheits- und Ernährungsllehre. Nach einer traurigen Vergangenheit während der NS Zeit, wo das Bauhaus-Gebäude im Auftrag der natioanalsozialistischen Rassenlehre benutzt wurde.
Heute ist das Museum, das sich in den Abschnitten der gläserne Mensch, Leben und Sterben, Essen und Trinken, Sexualität, Erinnern-Denken-Lernen, Bewegung und Schönheit, Haut und Haar mit den Phänomenen und dem Alltag des Lebens beschäftigt, nicht nur für Kinder eine spannende Lehrstätte. Auch Erwachsene sind eingeladen, sich an Vorträgen, Lesungen und Sonderausstellungen aus den Themengebieten Kultur, Sozialisation, Erziehung und Geschichte zu beteiligen. [...mehr]
21. Januar 2010

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Autor: Thomas
Es ist schon eine ganze Weile her, dass der Zusatz „Bürgerschreck“ an Jörg Buttgereit haftete wie eine Tätowierung. Heute produziert der Mann, der einst für einiges Entsetzen und öffentlichen Aufruhr sorgte, Hörspiele für den WDR. Buttgereits Arbeiten sind längst mit dem Kunst-Stempel versehen. Grund genug für das Filmmuseum Düsseldorf, ihm eine umfassende Retrospektive zu widmen.

Wie sich die Zeiten wandeln und auch die größten Schreckgespenster des Kulturbetriebs domestiziert werden, belegt der Fall des deutschen Filmemachers Jörg Buttgereit beispielhaft. 1991 landete eine seiner Arbeiten direkt mal auf dem Index und sorgte für jede Menge Empörung. Erst als richterlich entschieden wurde, dass „Necromancer 2“ tatsächlich Kunst ist (eine Frage also, die offenbar hierzulande Juristen entscheiden), konnte der Film wieder unter der Ladentheke hervorgeholt werden. [...mehr]
10. Januar 2010

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Autor: Hendrik
Die Lange Nacht der Museen, zweimal im Jahr ein kultureller Höhepunkt in Berlin, wird dieses Jahr am 30. Januar 2010 um 18 Uhr vor dem Roten Rathaus eröffnet.
Tausende nehmen jedes Jahr die Gelegenheit wahr, günstig und umsorgt mit Bus-Shuttle und Glühweinservice die vielen Museen und andere Ausstellungsorte zu besuchen. Von 18 bis 2 Uhr bietet die 26. Nacht der Museen in Berlin ein umfangreiches Programm: Neben den Dauerausstellungen in den Museen werden neue Sammlungen und Installationen, Führungen, Lesungen, Konzerte und Theaterstücke geboten. Motto der Museumsnacht lautet „Wissenschaft 2010“.

Lange Nacht der Museen: Wissenschaft, Kunst und Kultur in einem Festival vereint
Ganz im Sinne des Jahres der Wissenschaft 2010 präsentieren rund 60 Einrichtungen ihre Forschungsprojekte und stellen ihre neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse vor. Besonders das Thema Restaurierung steht beim diesjährigen Berliner Festival im Mittelpunkt, so wird zum Beispiel der Museumsdirektor des Deutschen Historischen Museums persönlich beliebte Exponate kulturgeschichtlich einordnen. Das Rathgen-Forschungslabor wird den Besuchern zeigen, wie Kunstwerke mit modernster Technik restauriert und konserviert werden können. Das berühmte Tagebuch der Anne Frank wird im gleichnamigen Zentrum in einem Vortrag vorgestellt und diskutiert, inwiefern es authentisch ist. Forscher sammelten auf ihren Expeditionen neben Erfahrungen auch Flora und Fauna, welche das Museum für Naturkunde zeigt.
Autor: Thomas
Ohne den Einsatz privater Sammler würden so manche Museen alt aussehen, bzw. genauer: leer. Eine Ausstellung, die ausschließlich und dezidiert Exponate aus dieser überaus wichtigen Quelle für das Kunstgeschehen vereint, soll dazu dienen, dies auch einem breiteren Publikum einmal bewußt zu machen. Die Bundeskunsthalle Bonn hatte diesen Gedanken und präsentiert ihn nun vom 29. Januar bis 2. Mai 2010.

145 Werke von 57 Künstlern aus 15 privaten Sammlungen bestimmen die Ausstellung der Bundeskunsthalle, die unter dem Titel „Neugierig“ ebendies machen will, und zwar auf neue Kunst des 21. Jahrhunderts. Zugleich mag sich aber auch Neugier einstellen im Hinblick auf die Frage, was Menschen dazu bewegt, Kunst zu sammeln und bestenfalls ab und an einem Museum zur Verfügung zu stellen. Denn kostengünstig ist das keineswegs. [...mehr]
2. Januar 2010

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