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Autor: Thomas

In Deutschland ist der aus Frankreich stammende jüdische Künstler Sam Szafran derzeit noch praktisch unbekannt. Dies dürfte sich jedoch bald schlagartig ändern. Ab dem 7. November nämlich zeigt das Max Ernst Museum Brühl erstmals eine Ausstellung mit seinen Werken auf deutschem Boden.

Vielleicht ist es die Unangepasstheit, mit der er jeglichen Zeitgeist und alle modischen Strömungen der Kunst vermieden hat, die den 1934 in Paris geborenen Sam Szafran so auffällig aus der öffentlichen Wahrnehmung herausgehalten hat. Umso überraschender die Ankündigung des Max Ernst Museums, im Spätherbst erstmalig eine Ausstellung mit Werken des Künstlers in Deutschland zu organisieren.    [...mehr]


Autor: Thomas

Kunst und Kommerz verbindet nicht nur in Gestalt monströser Verkaufserlöse ein enges Band. Vielfach findet die Formensprache einzelner Meister auch direkt ihren Weg in reine Konsumprodukte, ohne dass dem Laien die Ursprünge bewusst wären. Welche Auswüchse solche Praktiken nehmen können, zeigt eine Ausstellung im Kölner Museum für Angewandte Kunst am Beispiel des Niederländers Piet Mondrian.

Als Vertreter der klassischen Moderne gilt der unter dem Namen Pieter Cornelis Mondriaan geborene Spitzenvertreter des Konstruktivismus als Mitbegründer der abstrakten Malerei. Nachdem er den Impressionismus und Neoimpressionismus Mitte des vergangenen Jahrhunderts hinter sich gelassen hatte, verschwand die gegenständliche Malerei ganz aus seinem Kunstschaffen. Mondrian selber bezeichnete seinen Stil als Neoplastizismus. Heute ist sein Ansatz vor allem als Designmuster bekannt.    [...mehr]


Autor: Thomas

Als einer der bedeutendsten deutschen Künstler der Gegenwart hat der Oldenburger Thomas Schütte schon „Ferienhäuser für Terroristen“ gebaut – und das selbstverständlich nicht ernst gemeint. Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle Bonn widmet sich jetzt bis zum 1. November unter dem Titel „Big Buildings – Modelle und Ansichten“ seinen vielgestaltigen Werken zwischen Skulptur, Architektur, Aquarell und Radierung.

2005 gewann Thomas Schütte den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig als bester Einzelkünstler. Dreimal war er an der documenta in Kassel beteiligt, wurde gerade aktuell zum Preisträger des Düsseldorfer Kunstpreises 2010 und kann auch sonst auf jede Menge Anerkennung in der Szene zurückblicken. Einem breiten Publikum ist er allerdings weniger bekannt. Daran wird vermutlich auch die aktuelle Ausstellung in der Bundeskunsthalle wenig ändern.    [...mehr]


Autor: Thomas

Nach zweijähriger Renovierungsphase wurde eine der wichtigsten hiesigen Kunstsammlungen mit Werken des 20. Jahrhunderts am 10. Juli jetzt wiedereröffnet. Um dem Publikum Gelegenheit zu geben, die sanierten Bereiche, sowie die beiden neuen Hallen ausgiebig zu besichtigen, ist der Eintritt in das K20 sowie ins benachbarte Ständehaus K21 bis zum 25. Juli kostenlos.

Gerade einmal 50 Jahre alt, versammelt die Kunstsammlung Nordrhein Westfalen einige der größten Meisterwerke des 20. Jahrhunderts. Dabei ist der Umfang vergleichsweise überschaubar. Die Qualität siegt eben über die bloße Menge, und so finden sich im Bestand viele bedeutende Namen der bildenden Kunst aus den letzten 100 Jahren wie Klee, Pollock, Magritte, Max Ernst und Beuys.    [...mehr]


Autor: Thomas

Als prominenteste Vertreter der Pop-Art neben Andy Warhol hat Roy Lichtenstein einen festen Platz im ästhetischen Bewusstsein des 20. Jahrhunderts eingenommen. Wer ihn allerdings bisher auf seine berühmte Rasterpunkttechnik reduziert hat, bekommt in einer aktuellen Ausstellung des Kölner Museums Ludwig jetzt die Gelegenheit, seinen Horizont zu erweitern.

Comicbilder aus Punkten, Farbflächen und Sprechblasen – damit identifiziert man die Kunst Roy Lichtensteins am ehesten, wenn nicht gar ausschließlich. Kenner des Meisters wissen es zwar besser, aber selbst sie könnten in der Kölner Ausstellung „Kunst als Motiv“ so manches Werk entdecken, das ihnen bisher nicht untergekommen ist.    [...mehr]


Autor: Thomas

Gleich zwei Ausstellungen zum Thema Videokunst zeigt das Museum Folkwang in Essen bis zum 1. August. Zum einen gibt es Exponate der hauseigenen Sammlung zu sehen, zum anderen wird ein Einblick in das Schaffen des Künstlers Wolf Kahlen unter dem Titel „Video Tapes 1969-2010“ eröffnet.

Ein bisschen arg lyrisch kommt diese Ausstellung daher, wenn sie sich unter der Überschrift „Das im Entschwinden Erfasste“ präsentiert. Und doch trifft sie damit den Kern des Mediums, auf das sie sich konzentriert. Denn Videokunst hält nun einmal momentane Eindrücke fest, ohne den Fortlauf der Zeit damit anzuhalten (etwa im Gegensatz zur Fotografie). Was allgemein eher unbekannt ist: Das Museum Folkwang gehörte in den 70er Jahren selber zu den Pionieren des Mediums.    [...mehr]


Autor: Thomas

Die gegenseitige Beeinflussung von Film und Kino hat eine lange Tradition. Grund genug für eine umfangreiche Ausstellung zum Thema. Erstmalig seit drei Jahrzehnten öffnet das Kölner Museum Ludwig nun unter dem Titel „Bilder in Bewegung“ bis zum 31.10. seine Film- und Video-Sammlung für ein breites Publikum.

Legendär sind Salvador Dali´s filmische Experimente. Geradezu berüchtigt etwa ist jene Montagesequenz, in der eine Rasierklinge durch ein Auge fährt und parallel eine Wolke am Mond vorbeizieht. Doch das Verhältnis von Kino und bildender Kunst zueinander hat weit mehr zu bieten als vereinzelte Beispiele, bei denen sich Künstler auch einmal als Filmemacher versucht haben.    [...mehr]


Autor: Thomas

Ganze 150 Jahre Körperwelten zeigt eine kommende Ausstellung im Wuppertaler Van der Heydt Museum. Zu sehen gibt es allerdings keine konservierten Kadaver, sondern vielmehr äußerst lebendige Aktaufnahmen. Die Exponate entstammen der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseum und erlauben einen Blick auf anderthalb Jahrhunderte dieses speziellen Genres.

Eine umfassende Ausstellung zur Nacktheit in der Kunst bietet das Van der Heydt Museum in Zusammenarbeit mit dem Münchner Stadtmuseum vom 30. Mai bis zum 15. August. In sieben Kapitel unterteilt, zeigt „Nude Visions – 150 Jahre Körperbilder in Fotografie und Malerei“ über 190 Darstellungen des menschlichen Körpers aus der Sicht der Kamera. Kontrastiert werden sie mit klassischen Aktgemälden, um in der Zusammenschau gemeinsame und unterschiedliche künstlerischen Herangehensweisen erkennen zu lassen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Pünktlich zu den ersten Sonnenstrahlen zeigt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum eine Ausstellung mit Landschaftsbildern der drei deutschen Impressionisten Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt. Mehr als 80 Werke der drei Künstler gibt es bis zum 1. August zu bestaunen.

Wer nichts so langweilig findet wie Stillleben und Landschaftsmalerei, ist in der aktuellen Kölner Impressionismus-Ausstellung völlig fehl am Platz. In Zusammenarbeit mit dem Museum of Fine Arts in Houston entstand eine bemerkenswerte Auswahl an Werken, die ihre Urheber in völliger Freiheit von Auftraggebern oder Vorgaben zeigen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Einem der bedeutendsten deutschen Maler der Gegenwart ist genau einen Tag nach seinem 50. Geburtstag eine umfassende Werkschau gewidmet, die nahezu zeitgleich an zwei Orten stattfindet. In Leipzig und München lässt sich vom 18. bzw. 20. April bis zum 15. August ein umfassender Einblick in das Schaffen von Neo Rauch gewinnen.

Auf der 40. Art Basel griff Brad Pitt tief in die Tasche, um sich ein Bild des bekanntesten Vertreters der Leipziger Schule  zuzulegen. Neo Rauch ist längst ein Künstler für Anlageobjekte geworden, und so verkaufen sich eine Arbeiten auch wie geschnittenes Brot. Unter dem Titel „Begleiter“ bieten jetzt sowohl das Museum der bildenden Künste in Leipzig als auch die Pinakothek der Moderne in München eine Retrospektive des vieldiskutierten deutschen Malers.    [...mehr]


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