Autor: Hendrik
Spannende Sonderausstellungen und eine der größten naturkundlichen Sammlungen der Welt macht einen Besuch im Naturkunde Museum Berlin zu einem besonderen Erlebnis.
Mit seiner Sammlung von 30 Millionen Objekten ist das Naturkunde Museum Berlin das größte deutsche Naturkundemuseum und gehört zu den fünf größten der Welt! Auf 6600 Quadratmetern werden mineralogische, geologische, paläontologische und zoologische Exponate ausgestellt und nehmen die Besucher mit auf eine Reise durch die Evolution.

Der sicherlich spektakulärste Teil der Ausstellung im Naturkunde Museum Berlin ist die Saurierwelt mit dem größten aufgestellten Skelett eines Dinosauriers der Welt. Neben dem gigantischen Brachiosaurus brancai aus Tansania sind noch sechs weitere Dinosaurier-Skelette zu bestaunen.
Neben den Dinosauriern sind im Naturkundemuseum Berlin noch viele weitere spannende Themengebiete aus der Geschichte unserer Erde zu entdecken: Kosmos und Sonnensystem, Mineralien oder Menschwerdung sind nur einige Bereiche. [...mehr]
19. März 2009

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Autor: Hendrik
Heute jährt sich der Geburtstag von Charles Darwin zum 200. Mal. Im zu Ehren veranstaltet der Botanische Garten Berlin eine Ausstellung, die sich dem Pflanzenforscher Darwin widmet.
Ganz großer Bahnhof für den Vater der Evolutionstheorie: Im Darwin-Jahr 2009 überbieten sich die Medien mit Berichten und eine Ausstellungseröffnung jagt die nächste. Charles Darwin ist der Superstar unter den nicht lebenden Wissenschaftlern. Seine Wirkungen auf die Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und die Gesellschaft sind bis heute gewaltig. Man denke nur an die Debatte um die Kreationisten, die erbittert gegen die Wahrheiten der Evolution und Selektion ankämpfen.
Von Blumen, Pflanzen und Gesträuch
Doch nicht nur als Zoologe und Geologe hat Darwin bahnbrechende Entdeckungen gemacht, sondern auch als Botaniker.

Der Botanische Garten und die Botanischen Museum Berlin-Dahlem werden nun mit einer Ausstellung diesem oftmals vernachlässigten Aspekt der Darwin-Exegese gerecht. Unter dem Titel Wege zu Darwin - Pflanzen, Mannigfaltigkeit, Evolution gibt es vom 12. Februar - 31. Dezember 2009 einen vielgestaltigen Rundgang durch die ‘darwinistische’ Pflanzenkunde.
Ein Darwinpfad führt durch durch den Botanischen Garten und das Botanische Museum Berlin und lädt an verschiedensten Stationen zum Verweilen, Beschauen und Bestaunen ein. Es gibt zahlreiche Untersuchungsobjekte zu sehen, an denen Darwin seine Studien betrieb, so z.B. fleischfressende Pflanzen und Orchideen.
Darüber hinaus gibt es am gleichen Ort ein großes Rahmenprogramm, das u.a. an Bord der Beagle, Darwins Forschungsschiff, führt, über Sex im Pflanzenreich aufklärt oder Darwins Kletterpflanzen unter die Lupe nimmt.
- Stationenausstellung im Garten und Museum
- Eintritt 5 Euro, erm. 2,50 €
- Öffnungszeiten: tgl. 9-17.00 Uhr
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12. Februar 2009

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Autor: Effi
Am 31. Januar 2009 findet in Berlin die 24. Lange Nacht der Museen statt. An über 110 Orten können die Besucher “Weltsichten - Weltbildern” aus allen Jahrhunderten nachspüren.
Die Lange Nacht der Museen zählt zu den populärsten Großveranstaltung in Berlin. Zwei Mal jährlich zwängen sich sich ganze Heere von Besuchern in überfüllte Busse und Bahnen, stellen sich sodann bei Wind und Wetter in schier endlose Schlangen, um sich schließlich durch übervolle Museumsgänge zu schieben. Dieser Körpereinsatz wird jedoch mit einer unnachahmlichen Atmosphäre belohnt.
Im Dunkel der Nacht leuchten die Portale der Museen und laden zu Ausstellungen, Führungen, Filmen, Podiumsdiskussionen, musikalischen Darbietungen, Lesungen und sogar zu einer Andacht. Die 24. Lange Nacht der Museen bildet zugleich den Auftakt zum Themenjahr “20 Jahre Mauerfall”. Dieser historisch-politische Umbruch wird in der Langen Nacht in Beziehung gesetzt zu sich wandelnden Weltbildern an allen Orten und zu allen Zeiten.

Um die Übersicht nicht zu verlieren, gibt es fünf verschiedene Routen quer durch die City, Ausgangspunkt ist immer der Platz vor dem Roten Rathaus. Hier ein paar Empfehlungen für eine Museums-Winter-Nacht:
Auf Route 1 gelangt der Besucher z.B. zum Hanf-Museum und der Sonderausstellung “Verschwörungstheorie als Weltsicht”. In der Gemäldegalerie am Kulturforum sind unter dem Titel “Mit dem Blick des Künstlers” Werke der europäischen Malerei vom 13. bis zum 18 Jahrhundert ausgestellt. Kinder können sich auf Route 2 im Ägyptischen Museum auf die “Spuren der Pharaonen” begeben. Im DDR-Museum gibt es ein Mauer-Quiz und die Dauerausstellung “Das Leben in der DDR”. Und kein geringerer als der erste Deutsche im Weltall, Sigmund Jähn, erzählt im Zeiss-Großplanetarium von seinen astronomischen Erlebnissen.
In der Mendelssohn-Remise auf Route 3 wird lesend und fotografisch der Frage “Gibt es etwas Schöneres als Sehnsucht” nachgegangen. Die Sammlung Scharf-Gerstenberg lässt ihre Besucher in “Surreale Welten” von Max Ernst bis Salvador Dalí eintauchen. Im Kreuzberg Museum auf Route 4 gibt es eine Reihe von Kurzvorträgen zur “Erfindung des Europäers”. Christina Rau wird im Museum Neukölln über Erbe und Wirken ihres Mannes Johannes Rau sprechen. Das schwule Museum Berlin auf Route 5 zeigt eine Dauerausstellung zu “200 Jahre schwule Geschichte”. Im kleinen Museum der unerhörten Dinge werden Klassiker und neue Exponate aus der Welt der Erfindungen präsentiert.
Zum Blinden-und Sehbehindertenwesen in Deutschland kann man sich auf Route 6 im Deutschen Blinden-Museum kundig machen. Im Botanischen Garten können sich die Besucher im “Schnitzen von Rohrklarinetten” versuchen und so etwas über den Instrumentenbau der mittelalterlichen Menschen erfahren.
Wem es diesmal zu kalt ist: Die nächste Lange Nacht findet am 29. August 2009 statt.
Infos:
- Sonnabend, 31. Januar von 18.00 bis 2.00 Uhr
- Preis im Vorverkauf 12 €/8 € (am Veranstaltungstag 15 €/10 €)
- Online-Tickets gibt es hier
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14. Januar 2009

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Autor: Hendrik
Seit hundert Jahren gibt es an der TU München den Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung. Die Pinakothek widmet daher jetzt eine Ausstellung den Ideen der Stadtplanung.
Wie entwickeln sich Städte im Gegensatz zu den eigentlichen Ideen der Städteplaner? Die Pinakothek der Moderne stellt mit Originalplänen, Stadtmodellen und Fotografien aus dem Stadtalltag Idee und Realität gegenüber.

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6. Januar 2009

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Autor: Hendrik
Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg widmet sich einem der berühmtesten Generäle des zweiten Weltkrieges in einer Sonderausstellung.
Um Generalfeldmarschall Erwin Rommel entstanden schon vor seinem Tod Legenden und Mythen. Von den Nazis wurde er wissentlich und willentlich für deren Propaganda- Maschinerie eingespannt, von den Alliierten wurde er als exzellenter Gegner geschätzt und nach dem Krieg von den Siegern wie von den Besiegten als Vertreter des Widerstandes und einen der bemerkenswertesten Generäle der Geschichte aufgebaut. Diesen mehreren Seiten von Rommels Medaille sollen in der Ausstellung “Mythos Rommel” nun beleuchtet werden.
In der Tat ist der “Wüstenfuchs” genannte General eine zutiefst ambivalente Figur mit einer vielschichtigen Biographie: Er war von der Person Hitlers fasziniert und ihm treu ergeben, verweigerte aber Befehle, die für den Berufssoldaten nichts mit ordentlicher Kriegsführung zu tun hatten. Er war listenreich im Krieg, wollte aber die Westfront öffnen, um ihn schneller beenden zu können, nachdem er sah, dass Hitlers Krieg nicht mehr zu gewinnen war. Als Ikone des faschistischen Regimes wurde er von eben diesem in den Selbstmord getrieben.
Die Ausstellung im Haus der Geschichte direkt an der Stuttgarter Museumsmeile will dem Besucher keine Meinung aufdrängen, sondern zeigt die verschiedenen Aspekte, die sich durch die ausgestellten Memorabilien, die Begleittexte und den Katalog vor ihm ausbreiten. Dabei präsentieren zum Teil noch nie gezeigte Stücke sowohl den Feldherren als auch den privaten Rommel. Die Ausstellung ist noch bis zum 30. August 2009 zu sehen.
Öffnungszeiten:
- Dienstag, Mittwoch und Freitag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
- Donnerstag 10 bis 21 Uhr
- Montag geschlossen
Eintritt:
- Erwachsene 2,50 Euro
- ermäßigt 1,50 Euro
- Familien 4,00 Euro
- Schüler frei
- Freitags ist der Besuch ebenfalls frei
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19. Dezember 2008

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Autor: Hendrik
Die Kunst- und Ausstellungshalle Bonn präsentiert buddhistische Kunst aus der Region Gandhara. Im nächsten Jahr zieht die Ausstellung nach Berlin.
Gandhara liegt im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan und blickt zurück auf eine reiche Kunst- und Kulturgeschichte, die sich vor allem in der Darstellung Buddhas ausdrückt - ein Dorn im Auge der Taliban, die 2001 die riesigen Buddha-Statuen von Bamiyan zerstören ließen. Doch etliche Kunstobjekte blieben von der Zerstörungswut verschont und 300 Exponate werden nun in Bonn präsentiert. Dem Besucher stellt sich die Region und Religion auf faszinierende Weise dar.
Griechische, römische und indische Einflüsse finden sich in den ausgestellten Steinskulpturen und Goldarbeiten wieder. Die Ausstellung selbst ist wie ein buddhistisches Kloster angeordnet. Besonders beeindruckend in der Kunst- und Ausstellungshalle ist hierbei eine dreidimensionale Rekonstruktion der zerstörten Bamiyan-Statuen.
Die Ausstellung kann in Bonn vom 21. November 2008 bis zum 15. März 2009 besichtigt werden. Vom 09. April bis zum 10. August 2009 ist die Ausstellung in Berlin im Martin-Gropius-Bau zu sehen.
Öffnungszeiten in Bonn:
- Montag: geschlossen
- Dienstag und Mittwoch: 10 - 21 Uhr
- Donnerstag bis Sonntag und Feiertage (auch solche, die auf einen Montag fallen): 10 - 19 Uhr
Eintrittspreise “Große” Ausstellung:
- 1-Tageskarte 8 Euro, ermäßigt 5 Euro
- 2-Tageskarte 12 Euro, ermäßigt 6,50
- Familienkarte 14 Euro
- Gruppenkarte (ab 10 Personen pro Person) 6 Euro, ermäßigt 4 Euro
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21. November 2008

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Autor: Hendrik
Die Ente bleibt draußen. Aber nicht bei der Ausstellung der Deutschen Kinemathek im Berliner Film- und Fernsehmuseum am Potsdamer Platz anlässlich des 85. Geburtstages von Loriot.
Vicco von Bülow hat sich bereits 2006 ins Privatleben zurückgezogen. Auch wenn uns daher leider keine weitere Jubiläumsshow im Fernsehen geboten wird, so gibt es doch pünktlich zu seinem Geburtstag eine Ausstellung, die sich vorgenommen hat, ihren Besuchern das Beste aus einem halben Jahrhundert Loriot zu bieten.

Das ist keine leichte Aufgabe, denn jeder der Besucher hat natürlich seinen oder ihren persönlichen Lieblingssketch, Lieblingscharakter und Lieblingsspruch. Dennoch hat sich die Sonderausstellung besondere Mühe gegeben auf drei Stockwerken Skizzen der beliebten Knollnasenmännchen, Drehbücher und Sketche zu präsentieren, es finden sich sogar zwei rekonstruierte Kulissen. Den Besucher erwartet das Set des Zimmerverwüsters-Sketches (”Das Bild hängt schief”) und die Wohnung von Erwin Lotte…äh… Lindemann, des Lottogewinners, dessen Tochter mit dem Papst eine Herrenboutique eröffnen möchte.
Noch bis zum 29.03.2009 können sich die Berliner im Filmmuseum einen Eindruck über das Schaffen des größten deutschen Komikers machen.
Öffnungszeiten:
- Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
- Donnerstag 10 - 20 Uhr
- Montags geschlossen
Eintrittspreise:
- 6 Euro regulär (Ständige Ausstellungen inkl. Sonderausstellungen)
- 4, 50 Euro ermäßigt, Welcome-Card, Scheckheft, Gruppen ab 10 Personen
- 3 Euro Schüler
- 12 Euro Familienticket (2 Erwachsene mit Kindern)
- 6 Euro Kleines Familienticket (1 Erwachsener mit Kindern)
- 4 Euro nur Sonderausstellungen
- 3 Euro nur Sonderausstellungen, ermäßigt
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7. November 2008

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Autor: Hendrik
“Fazination & Mythos Bernsteinzimmer” heißt die neue Ausstellung ab dem 1. November 2008 in Aachen, die rund 30 Exponate rund um das Bernsteinzimmer zeigt.
Das ursprüngliche Bernsteinzimmer bekam seinen Namen wegen der völlig mit Bernstein ausgekleideten Wände. Das Bernsteinzimmer war ein Geschenk des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen im Jahr 1716. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges ist das Zimmer verschollen.
Der Inhalt des Zimmers, das 1770 vollendet wurde, war im Zweiten Weltkrieg nach Königsberg gebracht worden und dann in den Kriegswirren verloren gegangen.

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31. Oktober 2008

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Autor: Effi
München nervt ja eigentlich, also…sagt man so. Da ist die falsche Partei im Landtag, die Leute tragen komische Klamotten und reden tun sie auch noch komisch. Außerdem ist da nichts los. Alles Vorurteile! Denn München hat nicht nur super Berge, gutes Wetter und nette Menschen, sondern vor allem tolle Museen und einen sehr exquisiten Geschmack, was kulturelle Veranstaltungen angeht
Dies beweist die Ausstellung, die vom 19.09.08-11.01.09 im Haus der Kunst zu sehen ist. Unter dem Motto “Spuren des Geistigen” haben die KuratorInnen eine einzigartige Sammlung zusammengetragen, die sich mit der Beziehung von Religion und Kunst auseinandersetzt.
Wer nun jedoch langweilige Marienbilder oder angstmachende Jesusse am INRI-Kreuz vermutet, ist auf der allerdings falschen Fährte. Neben Kandinsky und dem schaurig-schön-gruselgen Maler Edvard Munch sind auch Exponate des Querdenkers Joseph Beuys zu sehen. Die Ausstellung will “verdeutlichen, wie unterschiedlich die Künstler in verschiedenen Epochen in Verhältnis zu Religion und Mystik standen und stehen, was immer auch auf die historische Situation und den Zeitgeist zurückzuführen ist.”
Also, München ist bis Januar eine Reise wert. Hingehen!

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6. Oktober 2008

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Autor: Effi
Es ist kalt, es regnet und die langen Spaziergänge im Park und das Rumlümmeln in den Cafés mit parallelem Sonnenbad sind nun endgültig vorbei. Was machen? Ist doch klar: Da geht man entweder ins Kino oder ins Museum!
Und wenn man zu Besuch in Berlin ist, oder vielleicht sogar hier lebt, dann muss man noch nicht einmal auf eine interessante Ausstellung warten, sondern geht am besten gleich in die Dauerausstellung des medizinhistorischen Museums. Der Wissenschaftler Rudolf Virchow, nach dem auch die Charité benannt ist, sammelte medizinisch bedeutsame Präparate, die heute auch aus kulturhistorischer Perspektive interessant und spannend sind. Im medizinhistorischen Museum ist nicht nur die Dauerausstellung sehenswert, sondern auch die Wechselausstellungen. So machte vor einigen Jahren die Ausstellung „Schmerz“ bundesweit Furore. Derzeit gibt es eine Ausstellung zum Thema „Stigmata“, in der es um Verletzungen geht.

Das Museum wurde 1899 eröffnet und nach der Wende 1998 nicht nur saniert, sondern Virchows pathologische Sammlung um viele Exponate erweitert. So kann in einem stilisierten Krankensaal die Geschichte der medizinischen Entwicklung anhand verschiedener Krankheitsbilder betrachtet werden. Ebenso werden in der neuen Ausstellung die Geschichte der Charité, sowie die Geschichte der Medizin im Nationalsozialismus dargestellt.
Eine weitere Attraktion ist der ehemalige Hörsaal von Rudolf Virchow, der im Zweiten Weltkrieg durch Fliegerbomber zerstört wurde. Die Ruine wurde ähnlich wie die Gedächtnis-Kirche konserviert und dient heute als Veranstaltungsort für Konferenzen und wissenschaftlichen Diskussionen. Das Museum ist täglich (außer montags) von 10-17 Uhr geöffnet, mittwochs und samstags bis 19 Uhr. Hingehen!
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25. September 2008

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