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Autor: Thomas

Am 3. Oktober 1986 eröffnete der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker das von Henri Nannen gestiftete Museum in der Seehafenstadt. Doch die Planungen hatten bereits 3 Jahre zuvor begonnen. Mittlerweile zählt es zu den wichtigsten europäischen Anlaufstellen für moderne Kunst. Ihr Jubiläum feiert die Kunsthalle Emden mit einer Reihe spannender Ausstellungen.

Außenansicht Kunsthalle Emden © Kunsthalle Emden (Pressefoto)

Sein gesamtes Vermögen und eine eigene Kunstsammlung hatte der ehemalige Stern-Chef Henri Nannen in das neu gegründete Museum eingebracht. Vor allem den Arbeiten des Expressionismus gehörte sein Interesse, und so sollte hier wie bei den Künstlern der Neuen Sachlichkeit auch der Sammelschwerpunkt der Kunsthalle Emden liegen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Längst gehört das Medium Film nicht mehr alleine auf die Leinwand oder den heimischen Fernseher. Gerade mit den Möglichkeiten digitaler Technik hat es auch im allgemeinen Kunstbetrieb längst eine bedeutende Stellung. Das Dortmunder Museum Ostwall zeigt jetzt bis zum 25. April 2011 eine Sonderausstellung über das Verhältnis von Film und zeitgenössischer Kunst.

Der Spagat zwischen Erzählkino und klassischeren Kunstformen ist für viele bedeutende Namen ihres Fachs heute kein Sonderfall mehr. David Lynch etwa, der ursprünglich von der Malerei kommt, ist vor allem durch sein Filmschaffen bekannt, besinnt sich aber mittlerweile wieder zunehmend auf seine Wurzeln und zieht von einer Ausstellung zur anderen. Andere Namen wie Steve McQueen oder Julian Schnabel fallen einem ein, doch sind sie nur die bekanntesten unter den vielen, die hier keine Berührungsängste kennen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Seine „Geburt der Venus“ gehört zu den bekanntesten Werken der bildenden Kunst überhaupt, doch im allgemeinen Bewußtsein ist der Name Alexandre Cabanel keineswegs so tief verankert, wie es seiner Bedeutung angemessen wäre. Das Kölner Wallraf-Richartz-Museum zeigt im Februar 2011 erstmals eine eigene Ausstellung mit Werken des Franzosen.

Entstanden in Zusammenarbeit mit dem Musée Fabre in Montpellier, zeigt „Alexandre Cabanel: Die Tradition des Schönen“ über 60 Werke eines der wichtigsten französischen Künstler des 19. Jahrhunderts. Doch die Ausstellung verspricht weit mehr zu werden als eine schlichte Präsentation der Bilder. Modeschöpfer und Stardesigner Christian Lacroix wurde vom Museum Wallraf-Richartz beauftragt, eigens für die Sonderschau eine spezielle Ausstellungsarchitektur zu entwerfen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Bei seinem ersten Besuch in Bonn fiel Napoleon kopfüber vom Pferd. Ob es ihm wohl gefallen hätte, 200 Jahre später ausgerechnet in dieser Stadt eine umfangreiche Ausstellung gewidmet zu bekommen? Die Bundeskunsthalle zeigt „Napoleon und Europa“ bis zum 25. April 2011 in Kooperation mit dem Musée de l’Armée.

Ursprünglich hatte Beethoven seine 3. Symphonie dem großen Korsen widmen wollen. Doch nachdem dieser sich mal eben selber die französische Kaiserkrone aufgesetzt hatte, war die Bewunderung dahin: „Also ist Napoleon auch nur ein gewöhnlicher Mensch! Nun wird er nur für seinen Ehrgeiz leben und ein Tyrann werden“ – womit der berühmteste Sohn Bonns recht behalten sollte.    [...mehr]


Autor: Thomas

Trotz seiner immensen Bedeutung für die Kunstszene der Nachkriegszeit ist der im vergangenen Juni verstorbene Sigmar Polke immer noch weit davon entfernt, den Bekanntheitsgrad vergleichbarer Zeitgenossen erreicht zu haben. Eine Doppelausstellung in Oldenburg ermöglicht jetzt einen Blick auf Werke, die teilweise bisher noch nicht in Deutschland ausgestellt wurden.

Unter dem Titel „Musik ungeklärter Herkunft“ zeigt das Horst-Janssen-Museum vom 12. Dezember bis 13. März erstmals 40 großformatige Gouachen Sigmar Polkes, die der Künstler 1996 für das Institut für Auslandsbeziehungen erstellte. Zum ersten Mal gibt es diese Arbeiten nun in Deutschland zu sehen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Noch bis zum 20. März 2011 präsentiert die Staatsgalerie Stuttgart eine ihrer spektakulärsten Erwerbungen: Die „Graue Passion“ von Hans Holbein d.Ä. Das Werk ist zugleich das aufwendigste Restaurierungsprojekt des Hauses. Gezeigt wird es im Zusammenhang themengleicher Tafelbilder anderer Meister.

2003 hatte die Staatsgalerie Stuttgart auf Grundlage einer großangelegten Spendenaktion das Hauptwerk Holbeins d.Ä. erwerben können. Mittel von rund 400.000 Euro, teilweise aus dem Sonderzuschuss des Landes Baden-Württemberg, ermöglichten die 2008 begonnenen Restaurationsarbeiten.    [...mehr]


Autor: Thomas

Die Emanzipation von der Malerei ist der Fotografie als Kunstform keineswegs von heute auf morgen gelungen. Einer der wichtigsten Wegbereiter dieses Prozesses war der in Luxemburg geborene amerikanische Fotograf Edward Steichen. Bekannt wurde er vor allem für seine Fashion- und Celebrity-Aufnahmen. Das Essener Museum Folkwang widmet diesem Schaffensbereich nun eine eigene Ausstellung.

1879 geboren, begann Edward Steichen sich schon früh für das damals noch junge Medium der Fotografie zu interessieren. Eine Begegnung mit Alfred Stieglitz war mit ausschlaggebend für seine Zuwendung zum Pictorialismus, der die Fotografie als eigene Kunstform etablieren wollte. Doch erst als Cheffotograf von „Vogue“ und „Vanity Fair“ wurde er zum echten, wenn auch umstrittenen Star der Szene.    [...mehr]


Autor: Thomas

Gerade erst haben sich die Tore des neugestalteten Rautenstrauch-Joest Museums in Köln für einen kaum zu bewältigenden Besucherstrom geöffnet, da wird auch schon die erste Sonderausstellung in Gang gebracht. Unter dem Titel „Afropolis“ gibt es vom 5.11.2010 bis 13.03.2011 Gelegenheit zu kulturgeschichtlichen Einblicken in fünf afrikanische Metropolen.

Afropolis - Katalog erschienen im Verlag der Buchhandlung Walther König

Kairo, Lagos, Nairobi, Kinshasa und Johannesburg – fünf Städte mit der weltweit höchsten Urbanisierungsrate. Gerade erst rückte Südafrika durch die Fußballweltmeisterschaft in den Blick der Öffentlichkeit, doch das Wissen um die Metropolen des schwarzen Kontinents hält sich in Grenzen. „Afropolis“ will hier einen Beitrag leisten.    [...mehr]


Autor: Thomas

Die meisten kennen den britischen Archäologen, Schriftsteller und Geheimagenten vor allem durch David Leans Leinwandepos „Lawrence von Arabien“. Fraglos gehört T.E. Lawrence zu den bekanntesten historischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Das Norddeutsche Landesmuseum Oldenburg widmet ihm nun vom 21.11.2010 bis zum 27.03.2011 eine eigene Ausstellung.

Schon zu Lebzeiten galt Thomas Edward Lawrence als Held und Mythos – eine Tatsache, die er vor allem den abendfüllenden Vorträgen des Journalisten Lowell Thomas zu verdanken hat. Lawrence hatte es ihm ermöglicht, während des arabischen Unabhängigkeitskampfes 1917 bei den Truppen Faisals, einem der Söhne des Emirs von Mekka, für seine Berichterstattungen zu recherchieren. Zwei Jahre später revanchierte sich Thomas mit der Verbreitung eines arg heroischen Bildes, das er von Lawrence verbreitete.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Banksy ist durch Streetart bekannt geworden, bleibt aber ein Mysterium. Er versteckt sich weiterhin hinter seinem Synonym. Jetzt bringt er den Film „Exit Through The Giftshop“ ins Kino und stellt darin die Frage nach der Authentizität von Kunst.

Graffiti wird meist als Schmiererei abgetan, nicht so die Grafitti von Banksy! Seine Streetart-Malereien sind gesellschaftskritische Kunstwerke. Viel weiß man nicht vom Menschen, der tatsächlich hinter dem Künstler steckt, außer dass er vermutlich aus Bristol stammt. Dort wird er mittlerweile als Held gefeiert, auch wenn niemand weiß, wer er wirklich ist.

Banksy – das Phantom der Streetart

Verstoßen von seinen Graffiti-Freunden geht er schon seit vielen Jahren eigene Wege. Er ist anders als alle anderen. Er sprayt nicht frei Hand, sondern mithilfe von Schablonen. Banksy scheut auch nicht davor zurück seine Kunstwerke selbst in den berühmtesten Museen der Welt aufzuhängen, natürlich undercover! So geschehen z.B. im Londoner Natural History Museum und im Louvre.    [...mehr]


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