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Autor: Thomas

Immer gerne nutzen Konzerne die Möglichkeit, ihrem Image mit Kulturförderung den richtigen Schliff zu verpassen. Die Audi AG etwa veranstaltet unter anderem im mittlerweile dritten Jahr ein eigenes Jazzfestival, das drei Tage lang mit nationalen und internationalen Künstlern der Branche aufwartet.

Vom 3. bis 5. September fungiert der Autohersteller mit den 4 Ringen im Logo erneut als Gastgeber, Sponsor und Mitveranstalter eines hausgemachten Live-Events, das zwar weder so groß angelegt ist wie die Leverkusener Jazztage noch dezidiert den Nachwuchs fördert wie das jüngst neu gegründete und überaus erfolgreiche Jazzfest Bonn, zu beiden aber eine interessante Ergänzung darstellt.    [...mehr]


Autor: Thomas

Ein Zug als Resonanzaum für eine Klanginstallation – darauf muss man erst einmal kommen. Das Musik Event „Sounding D“ des Netzwerks Neue Musik macht es möglich. Zweieinhalb Wochen tourt der wohlklinkende Schienenverkehr durch 16 deutsche Städte. Auftakt war der 25. August.

150 Konzerte und musikalische Aktionen, 1200 Musiker und insgesamt 255 Projektpartner sorgen im Rahmen des Projektes „Sounding D“ für ganz eigene Annäherungen an die unterschiedlichsten Stile zeitgenössischer Kunstmusik. Jeweils für einen Tag macht der D-Zug (daher das „D“) in einer deutschen Stadt Halt. Zeit genug für jede Menge Konzerte, Klangspaziergänge, klingende Räume und Musikfeste.    [...mehr]


Autor: Thomas

Im letzten Jahr sah es düster aus für die traditionsreiche Musikmesse. Am Ende wurde die Popkomm gänzlich abgesagt. Dieses Jahr soll alles besser werden. Mit dem alten Flughafen Berlin Tempelhof ist eine neue Location gefunden, und eine Reduzierung auf drei Tage soll der Veranstaltung zusätzlich weiterhelfen. Termin ist der 8. bis 10. September.

Als die Popkomm sich von ihrem einstiegen Standort Köln nach Berlin aufmachte, kam das nicht überall gut an. Wieso die Domstadt auf einmal nicht mehr gut genug sein sollte, konnte so mancher nicht wirklich verstehen, und so sah man es gerade im Rheinland mit einiger Genugtuung, dass die Musikmesse in der Hauptstadt nicht so richtig Fuß fassen konnte. 2009 war der Höhepunkt einer unseligen Entwicklung erreicht: Die Veranstaltung fiel aus.    [...mehr]


Autor: Thomas

Zum Saisonstart 2010/2011 bieten die Berliner Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten Sir Simon Rattle eine Novität: Erstmals wird eines ihrer Konzerte live in insgesamt 60 Kino, sowie auf Open-Air-Leinwänden in 3 Städten übertragen. Auf dem Programm stehen Beethoven und Mahler.

Während vor einigen Wochen im Feuilleton noch von einer echten Krise für die konzertante Klassik zu lesen war, wagt eines der renommiertesten Orchester Europas den Schritt in neue Vermarktungs- und Aufführungsfelder. Ihr erstes Konzert der neuen Saison spielen die Berliner Philharmoniker nicht nur vor gewohnt ausverkauftem Haus, sondern gleichzeitig auch europaweit. Wie das geht? Natürlich per Live-Stream.    [...mehr]


Autor: Thomas

Im vergangenen Jahr war es ziemlich unmöglich, den kommerziell erfolgreichsten Auswüchsen des deutschen Underground-Rap zu entkommen. Mit „Was geht ab“ hielt so mancher Hobby-DJ eine Geheimwaffe in der Hinterhand, die jede noch so schläfrige Veranstaltung sofort in die Gänge brachte. Jetzt gibt es die volle „Atzen“-Dosis gleich dreimal live inklusive anschließender Aftershow-Party.

Vom Wortklang her hätte man es sich zwar denken können, aber wer würde hinter dem Berlinerischen „Atze“ tatsächlich einen Ursprung in der aztekischen Sprache vermuten? Mit „Aztarus“ ist dort der Waffenbruder beschrieben, der einem im Kampf zur Seite steht. Sieht man sich heute hingegen die wild feiernde Meute an, die von der ähnlich klingenden Techno-Rap-Combo zum Kochen gebracht wird, ist es um derart edle Assoziationen nicht wirklich gut bestellt.    [...mehr]


Autor: Thomas

„Utopie und Freiheit“ in der Musik will das diesjährige Bonner Beethovenfest ausloten. Neue Formate und besondere Konzertideen sollen hierzu beitragen. Doch zur Veranstaltung gehört auch ein breiter Programmteil, der sich dem 200. Geburtstag von Robert Schumann widmet. Beginn ist der 10. September.

Einem Gedicht von Hölderlin haben die Macher des Beethovenfests ihr Motto für 2010 entlehnt. „Komm! Ins Offene, Freund“ heißt es in „Der Gang aufs Land“. Von einer Zukunft, in der Grenzen und Konventionen aufgebrochen werden, ist dort die Rede, und zu neuen Ufern will auch das diesjährige Event aufbrechen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Filmmusik im Konzertsaal ist schon lange nichts Ungewöhnliches mehr. Und damit ist keineswegs in erster Linie die Live-Vertonung von Stummfilmen gemeint. In der kommenden Saison 2010/11 widmet die Kölner Philharmonie eine dreiteilige Konzertreihe der Zusammenarbeit von Filmemachern und ihren Komponisten.

Lange Zeit haben die Vertreter der konzertanten E-Musik eher verächtlich auf die Filmmusik und ihre Komponisten herabgeschaut. Selbst die Tatsache, dass Anfang des 20. Jahrhunderts Namen wie Erich Wolfgang Korngold und Sergej Prokofjew im Kino eine ganz eigene Form des musikalischen Ausdrucks erkannten und sich deshalb auch ausgiebig dort umtaten, änderte daran nichts. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet, doch der Vorwurf der künstlerischen Minderwertigkeit schwebt vielfach immer noch im Raum.    [...mehr]


Autor: Hendrik

Das 7. indische Filmfest in Stuttgart findet vom 21. Juli bis 25. Juli 2010 statt. Es lässt die Besucher in eine Traumwelt abtauchen und verzaubert mit Charme, Tanz und Gesang.

Bollywoodstars  Bollywood se ©Flickr

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Autor: Hendrik

Das Melt! Festival findet in diesem Jahr am 16. Juli bis zum 18. Juli 2010 wieder in Ferropolis – Die Stadt aus Eisen statt. Eine gigantische Kulisse unter freiem Himmel, die jedes Jahr wieder tausende junge Menschen anzieht.

Aus der Ferne betrachtet, sieht das Melt! Festivalgelände aus wie eine kleine Stadt, in der die Jugend friedlich feiert und den Klängen ihrer Lieblingsmusik lauscht. Ferropolis – Die Stadt aus Eisen in Sachsen-Anhalt ist normalerweise ein Freilichtmuseum für Braunkohletagebau, aber auch Veranstaltungsort für verschiedene Events, wie zum Beispiel das alljährliche Melt! Festival.

Melt! Festival 2010 – Die Geschichte

Das Melt! Festival gehört zu den Top-Veranstaltungen in jedem Jahr und kann auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurückblicken. Das erste Melt! Festival fand 1997 mit 12 Acts am Bernsteinsee Velten in Brandenburg statt. Im zweiten Jahr wurde es auf dem Flugplatz Lärz in Mecklenburg-Vorpommern ausgerichtet. Ab 1999 fand das Event in Ferropolis in Gräfenhainichen statt und ist seit dem in jedem Festivalsommer ein Ereignis.

2003 musste das Festival eine Zwangspause einlegen, denn die wirtschaftliche Lage nötigten die Veranstalter dazu. Doch das Muikmagazin Intro wolltet dieses Event nicht aussterben lassen und rettet es, so dass es im Jahr 2004 wieder stattfand und sich zu einer festen Institution etabliert hat. Selbst bekannte Künstler wie Tocotronic, 2Raumwohnung, Booka Shade und Oliver Koletzki sind schon mehrmals dort aufgetreten.

Das Festivalprogramm 2010

Auf drei Bühnen und vier Floors beginnt das Festival am 16. Juli 2010 und endet offiziell am 18. Juli 2010, aber für alle Partypeople gibt es noch bis Montag 6 Uhr eine Afterhour. Erwartet werden rund 20.000 Besucher, die ein ganz Wochenende zu Elektro- und Gitarrensounds feiern werden.

Auf der offiziellen Hompage des Melt! finden Sie das Programm.

Headliner in diesem Jahr sind Tocotronic, Massive Attack, Booka Shade, Goldfrapp und noch viele mehr. Außerdem werden einige Djs das Vinyl auf ihren Plattentellern drehen und die Menschenmassen zum Tanzen bringen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Was 1996 als Open-Air-Party für Drum’n’Base begann, ist längst zum größten Electronic- und Independent-Music-Festival in NRW angewachsen. „Juicy Beats“ bietet im 15. Jahr 60 DJs und 40 Bands auf 4 Floors im Dortmunder Westfalenpark. Von 12 Uhr mittags bis 4 Uhr morgens sollte man sich allerdings schon Zeit nehmen. Termin ist der 31. Juli.

Ursprünglich sollte das Festival eigentlich „Juicy Fruits“ heißen, doch der Name war bereits an eine Kaugummimarke vergeben. Die Idee ist jedoch bis heute bezeichnend für die Veranstaltung: Beim festivaleigenen „Obstleitsystem“ werden die unterschiedlichen Areas des Westfalenparks einfach nach Früchten benannt. Wer also den Überblick verliert, kann sich einfach nach Ananas oder Banane durchfragen.    [...mehr]


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