Einer der großen Fantasy-Klassiker für Kinder ist jetzt, Jahre nach seiner Adaption fürs Kino, auch auf der Bühne zu sehen – und das als Musical. Doch die Fassung kommt ausnahmsweise einmal nicht aus England oder den USA. „Das letzte Einhorn“ ist eine durchweg deutsche Produktion.
Bereits 1968 veröffentlichte Peter S. Beagle seinen beliebte Geschichte vom Einhorn, das sich in ein Mädchen verwandeln muss, um seine Artgenossen aus der Gefangenschaft zu retten. Bis heute wird „Das letzte Einhorn“ gern gelesen, und das nicht nur von dem jungen Publikum, für das es ursprünglich gedacht war. Die Musical-Fassung am Theater für Niedersachsen (TfN) zielt jedoch eher auf Kinder und Jugendliche ab, und dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. [...mehr]
Ein Nachbau von William Shakespeares Globe-Theater steht mitten in Neuss, und zwar auf der dortigen Rennbahn. 1991 errichtet, dient es einmal im Jahr als Aufführungsstätte für Stücke des englischen Dramatikers. Gezeigt werden auch 2011 wieder Inszenierungen aus aller Welt, viele davon in der Originalsprache.
Bereits zum 21. Mal findet das Neusser Shakespeare-Festival dieses Jahr statt. Einen ganzen Monat lang, vom 17. Juni bis zum 16. Juli, werden über 30 Aufführungen zu sehen sein, die einen nicht selten sehr eigenen Blick auf die Werke des Autors werfen. Die Ensembles kommen dabei nicht nur aus Deutschland und England, sondern reisen auch aus der Schweiz, aus Schweden, Korea und Simbabwe an. [...mehr]
Seit mittlerweile 2 Jahrzehnten zeigt das Theaterfestival Impulse des NRW-Kultursekretariats interessante und relevante Theaterproduktionen aus dem deutschsprachigen Off-Segment. Erstmals findet das Event dieses Jahr im Sommer statt. Vom 29. Juni bis 10. Juli zeigen 4 Städte über 50 Aufführungen.
Für Bochum, Düsseldorf, Köln und Mülheim an der Ruhr heißt Impulse 2011 nicht weniger als Theater satt. 25 Bühnen sind beteiligt und werden mehrfach am Tag bespielt. Zu sehen sind insgesamt 9 Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die von einer Jury aus über 300 Bewerbungen ausgewählt wurden. [...mehr]
Die Familie Flöz ist eine internationale Theatergruppe, die mit Masken, Magie und Artistik ihren eigenen kleinen Kosmos geschaffen hat. Seit 15 Jahren sind sie mit 5 verschiedenen Programmen auf Welttournee und unterrichten ihre außergewöhnliche Theater-Pädagogik an europäischen Hochschulen.
Die internationale Company aus Theaterschaffenden mit Hauptsitz in Berlin entwickelt in kollektiven Arbeitsprozessen ein Theatererlebnis der besonderen Art. Jahrhundertealte Disziplinen wie Schauspielkunst, Maskenspiel, Tanz, Clown, Artistik, Magie und Improvisation werden ständig neu entdeckt und zu bezaubernden Inszenierungen entwickelt. Die Familie Flöz haucht der traditionellen Commedia dell’arte neues Leben ein und erschafft eine einzigartige Poesie. [...mehr]
Bereits 2007 beeindruckte eine Performance der amerikanischen Tanzkompagnie Pilobolus ein Millionenpublikum. Damals trat sie bei der Oscar-Verleihung auf und zeigte, wie sich Menschen zu Schattenbildern formieren konnten. Vom 13. Juli bis 14. August gibt es die spektakuläre Show nun auch in Deutschland zu sehen.
Trotz der großen internationalen Aufmerksamkeit hat hierzulande so mancher die ungewöhnlichen Metamorphosen von Pilobolus wohl erstmals am 30. April anlässlich eines Auftritts bei „Wetten, dass …?“ gesehen und sich gefragt, was die Performance-Truppe da eigentlich so genau macht. Tanz und Ballett ist sicher mit dabei, aber sieht man nicht im Grunde bewegtes Schattentheater? [...mehr]
Elizabeth Taylor, Schauspielerin und Hollywood-Diva, verstarb am 23. März im Alter von 79 Jahren nach wochenlangem Klinik-Aufenthalt an einem Herzleiden.
Der Name Elizabeth Taylor steht wie kaum ein anderer für Hollywood-Glamour pur. Ihr Rolle als ägyptische Königin Kleopatra machte sie weltberühmt, obwohl der Film zunächst in den Kinos floppte, doch auch mit ihren zahlreichen Ehen machte sie von sich reden. Zweimal wurde sie als beste Hauptdarstellerin mit dem Academy Award ausgezeichnet und 1993 erhielt sie einen Oscar-Sonderpreis, den Jean Hersholt Humanitarian Award, für ihren Einsatz im Kampf gegen AIDS. [...mehr]
Otto Dix, der über die Grenzen Deutschlands berühmte Maler und Graphiker, hätte im Jahr 2011 seinen 120. Geburtstag gefeiert. Die Städte Gera und Chemnitz würdigen diesen Anlass mit einer Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen.
Am 2. Dezember 1891 wurde Otto Dix in Untermhaus geboren, was heute ein Stadtteil von Gera ist. Eine der umfangreichsten Sammlungen seiner Werke befindet sich in Chemnitz. Das Jubiläum ist Grund genug für diese beiden Städte, sich ausführlich mit dem Leben und Wirken des deutschen Künstlers zu beschäftigen und seine Kunst der Öffentlichkeit in einer ganzen Reihe von Veranstaltungen bis einschließlich Sommer 2012 näher zu bringen. [...mehr]
Helge Schneider begibt sich 2011 wieder auf Tour und hat diesmal gehörig die „Buxe voll!“. Zumindest lautet so der Titel der aktuellen Tournee, und wie immer verspricht allein dies schon den gewohnten Helge-Schneider-Humor.
Mit „Buxe voll!“ präsentiert Helge Schneider sein neuestes Bühnen-Programm, und auch auf dieser Tour wird er einmal mehr sein weites Panorama an Fähigkeiten zur Schau stellen. Er ist Jazzmusiker und Sänger, Kabarettist und Witzeerzähler, Schauspieler und Improvisationstalent. Ein alles-in-einem-Unterhaltungskünstler eben. Er spielt diverse Instrumente vom Klavier bis zum Cello und parodiert Alles und Jeden, das oder der ihm über den Weg läuft. [...mehr]
Schauspielerin Jane Russell verstarb am Montag im Alter von 89 Jahren. Vor allem in den 50ern prägte sie das Bild Hollywoods mit ihren weiblichen Vorzügen, zeichnete sich aber auch durch die Gründung einer Adoptions-Organisation aus.
Geboren 1921 in einer kleinen Stadt im U.S.-Bundestaat Minnesota wurde Jane Russell schon früh von der Begeisterung ihrer Mutter für das Theater und den Schauspielberuf angesteckt. Nach dem Tod ihres Vaters musste sie arbeiten, um die Familie finanziell unterstützen zu können, schaffte es aber dennoch, Geld für den Besuch einer Schauspielschule zusammen zu sparen. [...mehr]
Ein Operndorf in Afrika war ein lange gehegter Traum des verstorbenen Regisseurs Christoph Schlingensief. Nun wird er postum doch noch Realität. Schlingensiefs Witwe Aino Laberenz übernimmt die Geschäftsführung des Festspielhauses in Burkina Faso.
Ein Operndorf mitten in Afrika inklusive Festspielhaus, Opernschule, Tonstudio und Wohnhäusern war Christoph Schlingensiefs Vision. Schon im Januar 2010 begannen die Bauarbeiten für das schier unglaubliche Projekt in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos. Am 21. August 2010 verstarb Christoph Schlingensief an Lungenkrebs, seine Vision lebt weiter. Seine Witwe Aino Laberenz hat sich der Festspielhaus Afrika gGmbH angenommen und lässt seinen Traum endlich wahr werden. [...mehr]