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Autor: Hendrik

Das Melt! Festival findet in diesem Jahr am 16. Juli bis zum 18. Juli 2010 wieder in Ferropolis – Die Stadt aus Eisen statt. Eine gigantische Kulisse unter freiem Himmel, die jedes Jahr wieder tausende junge Menschen anzieht.

Aus der Ferne betrachtet, sieht das Melt! Festivalgelände aus wie eine kleine Stadt, in der die Jugend friedlich feiert und den Klängen ihrer Lieblingsmusik lauscht. Ferropolis – Die Stadt aus Eisen in Sachsen-Anhalt ist normalerweise ein Freilichtmuseum für Braunkohletagebau, aber auch Veranstaltungsort für verschiedene Events, wie zum Beispiel das alljährliche Melt! Festival.

Melt! Festival 2010 – Die Geschichte

Das Melt! Festival gehört zu den Top-Veranstaltungen in jedem Jahr und kann auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurückblicken. Das erste Melt! Festival fand 1997 mit 12 Acts am Bernsteinsee Velten in Brandenburg statt. Im zweiten Jahr wurde es auf dem Flugplatz Lärz in Mecklenburg-Vorpommern ausgerichtet. Ab 1999 fand das Event in Ferropolis in Gräfenhainichen statt und ist seit dem in jedem Festivalsommer ein Ereignis.

2003 musste das Festival eine Zwangspause einlegen, denn die wirtschaftliche Lage nötigten die Veranstalter dazu. Doch das Muikmagazin Intro wolltet dieses Event nicht aussterben lassen und rettet es, so dass es im Jahr 2004 wieder stattfand und sich zu einer festen Institution etabliert hat. Selbst bekannte Künstler wie Tocotronic, 2Raumwohnung, Booka Shade und Oliver Koletzki sind schon mehrmals dort aufgetreten.

Das Festivalprogramm 2010

Auf drei Bühnen und vier Floors beginnt das Festival am 16. Juli 2010 und endet offiziell am 18. Juli 2010, aber für alle Partypeople gibt es noch bis Montag 6 Uhr eine Afterhour. Erwartet werden rund 20.000 Besucher, die ein ganz Wochenende zu Elektro- und Gitarrensounds feiern werden.

Auf der offiziellen Hompage des Melt! finden Sie das Programm.

Headliner in diesem Jahr sind Tocotronic, Massive Attack, Booka Shade, Goldfrapp und noch viele mehr. Außerdem werden einige Djs das Vinyl auf ihren Plattentellern drehen und die Menschenmassen zum Tanzen bringen.    [...mehr]


Autor: Thomas

Vielleicht ist es seine oft diskutierte Faszination für die Zahl 3, die Jack White zur Gründung von „The Dead Weather“, seiner mittlerweile dritten Band, bewegt hat. In jedem Fall hat der Mann hinter den „White Stripes“ und „The Raconteurs“ offensichtlich genügend kreative Ressourcen, um sich nicht mit einer einzigen erfolgreichen Formation zufrieden zu geben. Am 10. Juli erscheint in Deutschland das Debütalbum „Horehound“ auf Whites eigenem Label „Third Man Records“.

Auch diesmal musste es gleich wieder eine „Superband“ sein. Setzten sich schon Jack Whites „Raconteurs“ ausschließlich aus Mitgliedern bereits bestehender Combos zusammen, vereint er für sein neuestes Projekt nun Alison Mosshart von „The Kills“, Dean Fertita von „Queens of the Stone Age“ und Jack Lawrence von „The Greenhornes“.    [...mehr]


Autor: Sandra

Erinnert sich jemand noch an die Zeit, in der man sich bei dem Plattenhändler seines Vertrauens stundenlang durch die Sammlung hören konnte? Es muss schon sehr, sehr lange her sein…

Dusty Digital by Unhindered Talent, www.flickr.com

Ich kann mich noch nicht mal mehr daran erinnern, wann ich eine Neuveröffentlichung auf Vinyl erstanden habe. Ich bin ein Kind der 80er Jahre. Police, Michael Jackson und Cure durften auf keiner Party fehlen. Diese Standards galten ebenso für die heimische Plattensammlung. Wohlgemerkt gehöre ich nicht zu denjenigen, die eine Plattensammlung vorweisen können, deren Umfang schon nicht mehr in zwei Koffer passt. Doch als wir schließlich von der CD überrascht wurden, veränderte sich bald auch unser Musikkonsum. Wunderte ich mich zuerst noch darüber, dass es gar keine B-Seite mehr gab, überzeugten mich bald die praktische Anwendung der CD.

CD brulé, by: fanch The System, www.flickr.com

Doch auch die hat Konkurrenz bekommen. In den 80er Jahren entwickelte eine Gruppe des Frauenhofer-Instituts das Kompressionsformat MP3 und seit dem ist man in der Lage Audiodateien umzuwandeln, so dass weit aus weniger Speicherkapazität benötigt wird (10 MB ≈ 1 Min. Stereo CD). Der Musikmarkt sah sich bald schon mit Tauschbörsen konfrontiert, wie Napster oder Kazaa, die es möglich machten, dass die Musikhörer untereinander und kostenlos Musik tauschten. Ein Umstand der für die Musikindustrie ein Verlust in Milliardenhöhe verursachte. Mittlerweile ist es für Kids längst zur Gewohnheit geworden Tracks online downloaden zu können. Man tauscht, brennt und löscht innerhalb von kürzester Zeit eine erhebliche Datenmenge an Musik.

Die unterschiedlichsten Plattformen sind entstanden, auf denen Musik mittlerweile völlig legal angehört, runtergeladen oder aber auch käuflich erstanden werden kann. Mithilfe verschiedenster Webseiten wie z.B. www.musikdieb.de oder www.tonspion.de läßt sich das WWW nach frei verfügbarer Musik durchforsten. Für die Musikindustrie sicherlich ein großes Übel, nicht so dagegen für die Nutzer und vermehrt auch für die Musiker selbst. Diese können über das Internet weit aus billiger und unkomplizierter ihre Musik online stellen und sich auf diese Weise sehr viel unabhängiger entwickeln. Nicht zuletzt über die Plattform www.myspace.de, können Bands auch ohne Plattenvertrag ihr Liedgut zum Besten geben (hier: die Köln-Bonner Akkustik-Folker “Baby, you can follow me down”).

Es gibt kaum noch ein Genre das von der Digitalisierung nicht eingeholt worden ist. Selbst das Radio erfuhr über das Internet eine Frischzellenkur. Mittlerweile läßt sich auf der Webseite last.fm das personalisierte Radioprogramm mit der favorisierten Musik abspielen. Ist man angemeldet, kann man sich eine Radiostation zusammen stellen, in Kontakt zu anderen Hörern treten und bekommt auf den eigenen Geschmack ausgerichtet Musik vorgespielt. Feine Sache, der ein oder andere Zufallstreffer ist garantiert dabei und die lästigen Werbejingles gehören für immer der Vergangenheit an.
Über welchen Datenträger auch immer, Musik war - ist - und - bleibt großartig und essentiell. Um mit E.T.A. Hoffmann zu sprechen:” Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.”

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